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Laufen nach Weber C Fraktur

Elmo1010

Neues Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2019
Beiträge
7
Hallo zusammen, ich danke euch für eure aufmunternden Worte. Ich war schon etwas beruhigter, nachdem ich hier über eure jeweiligen Befindlichkeiten gelesen habe und erkannte auch, dass jeder von euch zu kämpfen hat, um dahin zu kommen, wo er vor dem Unfall war. Geschockt hat mich seinerzeit der Vertretungsarzt, der nach drei Wochen Stellschraubenentfernung meinte: "Gute Frau, wie laufen sie denn? Gehen sie mal anständig und stellen sich gerade hin!!
Sie sollten mal besser arbeiten, dann ist ihr Kopf abgelenkt!"
Ihr könnt mir glauben, mir standen die Tränen in den Augen...
Mein Physiotherapeut hat mich beruhigt und gesagt, dass alles im Rahmen ist und ich Geduld haben muss.
Eure Kommentare haben mich heute auch wieder ein Stück weiter gebracht, vielen Dank an alle, die mir geschrieben haben Ich hab nun doch noch Hoffnung, dass meine Reha auch bewilligt wird und werde den Kopf nicht hängen lassen. Passt gut auf euch auf. Bis bald mal LG Elmo
 

AndreaSchmidt

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
14 Juni 2019
Beiträge
107
Liebe Kattl,

Danke, mir geht es gut. Die Krücken habe ich ca. 10 Tage benutzt, aber nur, weil es die Ärzte empfohlen haben. Schmerzmässig wäre es auch ohne gegangen. Nach gut einer Woche war ich wieder arbeiten. Nach 15 Tagen wurden die Fäden gezogen. Danach durfte ich dann auch wieder duschen.
Freu Dich auf die ME, danach wird es noch besser. Selbst jetzt nach 2 Monaten gibt es bei der Beweglichkeit noch Fortschritte. Es geht immer noch was. Einzig dieses leichte einschnürende Gefühl ist noch da, und ein komisches Gefühl am Innenknöchel, als wär da etwas angewachsen. Aber auch beides hat sich im Vergleich zu kurz nach der OP noch verbessert und ich spüre es nur, wenn ich bewusst daran denke. Es behindert mich also nicht. Für mich hat sich die ME sehr gelohnt. Das Problem mit dem Aussenknöchel ist komplett verschwunden.

Ich verstehe Dich gut, ich war auch sehr aufgeregt kurz vor der OP. Mir schwebten so Gedanken durch den Kopf: Jetzt laufe ich ja eigentlich ganz gut, was wenn die OP nicht gut läuft und sich alles verschlechtert? Ich denke diese Gedanken hat jeder.

Mein Gefühl wurde besser, als ich wusste, dass mich die gleiche Ärztin operiert, wie nach dem Unfall. Das hatte ich im Vorfeld so gewünscht, weil ich dachte, sie weiß genau, was sie damals gemacht hat. Die anderen Ärzte können das genauso gut, das weiß ich, aber mich hat es ungemein beruhigt.

Du wirst erleichtert sein, wenn das Metall draußen ist.

glG
 
Zuletzt bearbeitet:

Kattl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
27 Feb. 2019
Beiträge
142
Liebe Kattl,

Danke, mir geht es gut. Die Krücken habe ich ca. 10 Tage benutzt, aber nur, weil es die Ärzte empfohlen haben. Schmerzmässig wäre es auch ohne gegangen. Nach gut einer Woche war ich wieder arbeiten. Nach 15 Tagen wurden die Fäden gezogen. Danach durfte ich dann auch wieder duschen.
Freu Dich auf die ME, danach wird es noch besser. Selbst jetzt nach 2 Monaten gibt es bei der Beweglichkeit noch Fortschritte. Es geht immer noch was. Einzig dieses leichte einschnürende Gefühl ist noch da, und ein komisches Gefühl am Innenknöchel, als wär da etwas angewachsen. Aber auch beides hat sich im Vergleich zu kurz nach der OP noch verbessert und ich spüre es nur, wenn ich bewusst daran denke. Es behindert mich also nicht. Für mich hat sich die ME sehr gelohnt. Das Problem mit dem Aussenknöchel ist komplett verschwunden.

Ich verstehe Dich gut, ich war auch sehr aufgeregt kurz vor der OP. Mir schwebten so Gedanken durch den Kopf: Jetzt laufe ich ja eigentlich ganz gut, was wenn die OP nicht gut läuft und sich alles verschlechtert? Ich denke diese Gedanken hat jeder.

Mein Gefühl wurde besser, als ich wusste, dass mich die gleiche Ärztin operiert, wie nach dem Unfall. Das hatte ich im Vorfeld so gewünscht, weil ich dachte, sie weiß genau, was sie damals gemacht hat. Die anderen Ärzte können das genauso gut, das weiß ich, aber mich hat es ungemein beruhigt.

Du wirst erleichtert sein, wenn das Metall draußen ist.

glG
Hallo Andrea, danke für Deine aufmunternden Worte. Aber genau das ist mein Problem das es eben nicht der selbe Arzt ist der mein Metall entfernen wird. Da ich in Südtirol und somit im Ausland operiert wurde. Ich habe schon oft gehört das man das Metall in der selben Klinik entfernen lassen soll wo es rein gemacht wurde aber es ist leider unmöglich für mich da wieder hinzufahren :( Hoffe das das Werkzeug für die Schrauben etc. Passt. Ach ich wünschte ich hätte es schon hinter mir...
Alles Gute Euch allen weiterhin :)
LG
 

Teddy

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27 Juni 2007
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888
Ort
Raum Stuttgart
Hallo Kattl,

ich muss Andrea zustimmen: freue dich wenn du es hinter dir hast.

Zu deinen Bedenken, dass nicht dein damaliger Operateur zur Verfügung steht, weil du nicht nach Südtirol kannst, mach dir nicht zu stark den Kopf. Millionenfach im Jahr ist das üblich und normal, dass jemand anderes das Metall entfernt. Oft hat ein Chirurg die Klinik gewechselt, oder ein Assistenzarzt ist dran oder der damalige ist gerade bei einem anderen dringenden Notfall. Also meines Wissens sind diese Metallsachen genormt und es gibt keine Werkzeugpassprobleme. Wirklich - das Blech raus ist ein Klacks gegenüber der chirurgischen Leistung kaputte Knochen wieder in eine einigermaßen normale Lage hinzuzirkeln, damit sie ihre Stützfunktion wieder ausüben können.

Das wirst du auch die Wochen danach merken. Die Wochen, die du damals gebraucht hast um wieder mobiler zu werden, sind jetzt in Tagen zu messen. Klar zwickt und zwackt die Wundheilung noch, aber Sehnen, Bänder und Nerven haben durch die Metallentfernung wieder mehr Platz und das Fremdkörpergefühl ist weg. Natürlich braucht eine Hautwunde wieder ihre Zeit, aber drunter stört nichts mehr und die körpereigenen Kräfte können voll agieren.

Mein damaliger Chirurg meinte nur: kaputt ist zwar kaputt, bei einer zersprungenen Vase bleiben immer Spuren, die sie zerbrechlicher machen, beim Knochen ist das anders, dort sei die Erfahrung so, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass es da nochmal bricht, weil die neu gebildete Knochensubstanz an dieser Stelle neu und stabiler ist, als das "Altmaterial".

Bei bestimmten Erkrankungen bohrt man sogar künstlich Löcher in Knochen, um Knorpelschaden ausgleichen zu können. Die so angeregte körpereigenen Selbstheilungskräfte entwickelt neue Knochensubstanz und bessert die Stütz- und Schutzfunktion. Damit lassen lang anhaltende Schmerzen mit der Zeit nach.

Also Kopf hoch, Blech raus, alles dazu tun, damit man geschmeidig wird, Narben pflegen, bewegen, bewegen, bewegen und nach und nach belasten in kleinen Schritten, dann klappt das bestimmt!

LG Teddy
 

Kattl

Erfahrenes Mitglied
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27 Feb. 2019
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142
Hallo Kattl,

ich muss Andrea zustimmen: freue dich wenn du es hinter dir hast.

Zu deinen Bedenken, dass nicht dein damaliger Operateur zur Verfügung steht, weil du nicht nach Südtirol kannst, mach dir nicht zu stark den Kopf. Millionenfach im Jahr ist das üblich und normal, dass jemand anderes das Metall entfernt. Oft hat ein Chirurg die Klinik gewechselt, oder ein Assistenzarzt ist dran oder der damalige ist gerade bei einem anderen dringenden Notfall. Also meines Wissens sind diese Metallsachen genormt und es gibt keine Werkzeugpassprobleme. Wirklich - das Blech raus ist ein Klacks gegenüber der chirurgischen Leistung kaputte Knochen wieder in eine einigermaßen normale Lage hinzuzirkeln, damit sie ihre Stützfunktion wieder ausüben können.

Das wirst du auch die Wochen danach merken. Die Wochen, die du damals gebraucht hast um wieder mobiler zu werden, sind jetzt in Tagen zu messen. Klar zwickt und zwackt die Wundheilung noch, aber Sehnen, Bänder und Nerven haben durch die Metallentfernung wieder mehr Platz und das Fremdkörpergefühl ist weg. Natürlich braucht eine Hautwunde wieder ihre Zeit, aber drunter stört nichts mehr und die körpereigenen Kräfte können voll agieren.

Mein damaliger Chirurg meinte nur: kaputt ist zwar kaputt, bei einer zersprungenen Vase bleiben immer Spuren, die sie zerbrechlicher machen, beim Knochen ist das anders, dort sei die Erfahrung so, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass es da nochmal bricht, weil die neu gebildete Knochensubstanz an dieser Stelle neu und stabiler ist, als das "Altmaterial".

Bei bestimmten Erkrankungen bohrt man sogar künstlich Löcher in Knochen, um Knorpelschaden ausgleichen zu können. Die so angeregte körpereigenen Selbstheilungskräfte entwickelt neue Knochensubstanz und bessert die Stütz- und Schutzfunktion. Damit lassen lang anhaltende Schmerzen mit der Zeit nach.

Also Kopf hoch, Blech raus, alles dazu tun, damit man geschmeidig wird, Narben pflegen, bewegen, bewegen, bewegen und nach und nach belasten in kleinen Schritten, dann klappt das bestimmt!

LG Teddy
Vielen Dank Teddy, für Deine aufbauenden Worte. Jetzt geht es mir schon besser :)
Noch eine Frage. Hattet ihr Vollnarkose Oder Spinalanästhesie bei der Metallentfernung? Bin bei der Haupt OP mit der Spinal super gefahren da ich wach war und alles mitbekommen habe. Habe echt Angst vor der Vollnarkose. Aber meine jetzige Chirurgin meint das Sie Spinalanästhesie nicht empfehlen würde da es dann den ganzen Tag wieder taub ist. Und habt ihr es ambulant oder stationär machen lassen? Wenn wieder drainage Schläuche gelegt werden müssen dann geht ja nur stationär oder? Ich werde nächste Woche den Termin für das Beratungsgespräch ausmachen und dann erfahre ich hoffentlich mehr. Auch was der Anästhesist empfiehlt. Lg
 

Teddy

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Hallo Kattl,

Auch bei mir war die erste OP mit Spinalanästhesie wegen Schockzustand nach Unfall. Die Metallentfernung dauert dagegen nicht sehr lange, deshalb ist eine leichtere Vollnarkose möglich, gerade weil sie zeitlich sehr begrenzt wird. Für die Entfernung vom Marknagel im Schienbein war ich drei Nächte im Krankenhaus.

Beim Bruch im Sprunggelenk war die OP in Vollnarkose und bei der Entfernung von Draht, Schrauben und Platte war es sogar eine ambulante OP mit Vollnarkose, da siehst du auch, das das kein Vergleich ist entgegen der ursprünglichen OP.

Ich glaube kaum, dass Drainageschläuche nötig sind, es werden kleine Schnitte gemacht, meist genau im Verlauf der letzten Nähte. Bei mir konnte so auch eine sehr wulstig angewachsene Naht so gut verbessert werden, dass nur noch eine feine Linie zu sehen ist.

Klar, die Aufregung wieder sich in die Hände von Knochenmetzger zu begeben ist belastend. Du hast die Wahl, dich an jene zu wenden, wo du ein gutes Gefühl hast, frag deinen Hausarzt, deine Physiotherapeuten, wo sie gute Erfahrungen gemacht haben und dann wende dich vertrauensvoll an diese Fachleute. Manche machen täglich mehrfach OP und kommen auf 1000 im Jahr, das ist ihre Berufung und sind sehr erfahren. Metallentfernung ist zwar eine OP aber wirklich technisch gehört sie zu den einfacheren. Was du tun kannst, dich gesundheitlich drauf einstellen. Vielleicht eine Woche vorher schon mal mit Arnikatropfen beginnen, das half mir immer die Blutergüsse kleiner zu halten und die Heilung indirekt zu unterstützen. Nach der OP mit Zehwackeln etc. so schnell wie möglich beginnen, damit die Lymphe die Reststoffe abtransportieren kann.

Der Körper ist ein Wunderwerk, als ich nach dem Unfall all die Knochensplitter im Muskel auf dem Röntgenbild entdeckte -scharf und spitz hatte ich Angst mit jeder Bewegung mehr kaputt zu machen. Binnen Monaten hatten sie sich aufgelöst und waren verschwunden. Der Körper unterstützt das, was nicht mehr durchblutet wird, wie Knochensplitter, nicht mehr, sondern sondert es aus und baut es nach und nach ab. So ist auch die Kallusbildung am Bruch anfangs oft größer und es bildet sich mehr als nötig, fast sowas wie eine Beule um die Bruchstelle. Auch hier wird nach Monaten des Aufbaus Überschüssiges nach und nach wieder angepasst.

Also Kattl, frag ruhig deine Vertrauenspersonen, den Chirurg, den Anästhesisten, frag die Krankenschwestern, die Pfleger, zeig dich nicht tapferer als du bist, sondern sei du, mit all deinen Ängsten. So erhältst du Antworten und kannst dich beruhigen. Denn für deine Gedanken sind nicht die anderen zuständig und verantwortlich, da musst du Psychohygiene anwenden und die aufkeimenden Ängste mit Fakten im Zaum halten.

LG Teddy
 

AndreaSchmidt

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Liebe Kattl,

bei mir wurde es stationär gemacht. Geplant waren ursprünglich 2 Drainageschläuche und 2 - 3 Nächte im KH.
Am Ende war nur eine Drainage an der Außenseite nötig und ich brauchte nur eine Nacht im KH bleiben. Ich hätte es gerne ambulant machen lassen, aber das ging leider nicht.
Ich habe mich wieder für die Vollnarkose entschieden. Diese war die beste, die je hatte, wahrscheinlich auch, weil sie relativ leicht war.
LG
 

Kattl

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Kattl,

Auch bei mir war die erste OP mit Spinalanästhesie wegen Schockzustand nach Unfall. Die Metallentfernung dauert dagegen nicht sehr lange, deshalb ist eine leichtere Vollnarkose möglich, gerade weil sie zeitlich sehr begrenzt wird. Für die Entfernung vom Marknagel im Schienbein war ich drei Nächte im Krankenhaus.

Beim Bruch im Sprunggelenk war die OP in Vollnarkose und bei der Entfernung von Draht, Schrauben und Platte war es sogar eine ambulante OP mit Vollnarkose, da siehst du auch, das das kein Vergleich ist entgegen der ursprünglichen OP.

Ich glaube kaum, dass Drainageschläuche nötig sind, es werden kleine Schnitte gemacht, meist genau im Verlauf der letzten Nähte. Bei mir konnte so auch eine sehr wulstig angewachsene Naht so gut verbessert werden, dass nur noch eine feine Linie zu sehen ist.

Klar, die Aufregung wieder sich in die Hände von Knochenmetzger zu begeben ist belastend. Du hast die Wahl, dich an jene zu wenden, wo du ein gutes Gefühl hast, frag deinen Hausarzt, deine Physiotherapeuten, wo sie gute Erfahrungen gemacht haben und dann wende dich vertrauensvoll an diese Fachleute. Manche machen täglich mehrfach OP und kommen auf 1000 im Jahr, das ist ihre Berufung und sind sehr erfahren. Metallentfernung ist zwar eine OP aber wirklich technisch gehört sie zu den einfacheren. Was du tun kannst, dich gesundheitlich drauf einstellen. Vielleicht eine Woche vorher schon mal mit Arnikatropfen beginnen, das half mir immer die Blutergüsse kleiner zu halten und die Heilung indirekt zu unterstützen. Nach der OP mit Zehwackeln etc. so schnell wie möglich beginnen, damit die Lymphe die Reststoffe abtransportieren kann.

Der Körper ist ein Wunderwerk, als ich nach dem Unfall all die Knochensplitter im Muskel auf dem Röntgenbild entdeckte -scharf und spitz hatte ich Angst mit jeder Bewegung mehr kaputt zu machen. Binnen Monaten hatten sie sich aufgelöst und waren verschwunden. Der Körper unterstützt das, was nicht mehr durchblutet wird, wie Knochensplitter, nicht mehr, sondern sondert es aus und baut es nach und nach ab. So ist auch die Kallusbildung am Bruch anfangs oft größer und es bildet sich mehr als nötig, fast sowas wie eine Beule um die Bruchstelle. Auch hier wird nach Monaten des Aufbaus Überschüssiges nach und nach wieder angepasst.

Also Kattl, frag ruhig deine Vertrauenspersonen, den Chirurg, den Anästhesisten, frag die Krankenschwestern, die Pfleger, zeig dich nicht tapferer als du bist, sondern sei du, mit all deinen Ängsten. So erhältst du Antworten und kannst dich beruhigen. Denn für deine Gedanken sind nicht die anderen zuständig und verantwortlich, da musst du Psychohygiene anwenden und die aufkeimenden Ängste mit Fakten im Zaum halten.

LG Teddy
Hallo Teddy, Hallo Andrea,

habt ihr direkt nach der Metallentfernung wieder einen Gips oder Vacoped bekommen? Hab gerade von jemanden gehört von wegen Vacoped und wieder 6 Wochen Teilbelastung mit Krücken :( Das wäre mein absoluter Horror denn dann würde ich echt überlegen das ganze Zeug drinnen zu lassen :( Wäre Euch für Euren Bericht sehr dankbar :)
Lg
 

AndreaSchmidt

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Hallo Kattl,

Hallo Teddy, Hallo Andrea,

habt ihr direkt nach der Metallentfernung wieder einen Gips oder Vacoped bekommen? Hab gerade von jemanden gehört von wegen Vacoped und wieder 6 Wochen Teilbelastung mit Krücken :( Das wäre mein absoluter Horror denn dann würde ich echt überlegen das ganze Zeug drinnen zu lassen :( Wäre Euch für Euren Bericht sehr dankbar :)
Lg
nein, das hatte ich nicht. Ich sollte nur die ersten paar Tage vorsichtiger sein. Dafür habe ich die Gehhilfen benutzt, damit etwas Entlastung auf dem Bein war. Ich musste auch wieder 10 Tage spritzen.

Ich kann mich wirklich gut in Deine Situation versetzen, weil es mir ähnlich ging, als ich kurz vor der ME stand.

Viele liebe Grüße
 

Suse1

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Reichshof
Halo an alle, ich würde ja auch am Liebsten alles drinne lassenich hab Angst vor der Narkose und das vielleicht nicht alles ordentlich raus geht. Am 28.1.20 entscheidet sich es, vielleicht Augen zu und durch....
Voriges Jahr verging die Zeit gar nicht und jetzt rennt sie.
insgesamt dauerte es tatsächlich jetzt 1 Jahr, bis das ich nun wieder einigermaßen gut laufen kann.
Alles Gute für Euch
 

Teddy

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Hallo Andreas,

also auch ich hatte weder Gips noch Vacomed, sondern durfte am OP Tag bereits leicht belasten und hatte nur noch wenige Tage die Gehhilfen meist für längere Wege zur Entlastung. Die habe ich auch recht schnell nicht mehr gebraucht - also wirklich KEIN VERGLEICH zur UnfallOP.

Nach der Metallentfernung sind eigentlich die Schnittführungen auf der Haut das einzige, was heilen muss und diese Narben sollen nicht überstrapaziert werden. Die Stellen am Knochen, die jetzt befreit sind von Schrauben und Schienen, die schmerzen am wenigsten. Oftmals sind die Nerven, die unter dem Druck vom Blech belastet waren, sogar jetzt wieder symptomfrei. Je nach Narbe kann man binnen einer Woche die Fäden ziehen und dann ist kein Hemmnis mehr für Vollbelastung.

LG Teddy
 
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