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Kopfgelenksinstabilität

bluedanube

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27 Nov. 2019
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Kurze Frage an das Forum, kann jemand einen Arzt in München/Augsburg empfehlen, der sich gut mit Kopfgelenksinstabilitäten auskennt? Ich kenne einen Arzt, der den Namen von einem deutschen Flughafen hat, der in München und Augsburg eine Praxis hat, gibt es aber vielleicht noch andere?
Hallo diese Frage würde mich auch interessieren :), suche nämlich auch dasgleiche :).
 

bluedanube

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27 Nov. 2019
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hallo kopfgelenkspatienten,

der "dancing dens" verursacht über einen längeren zeitraum eine sklerosierung des atlasbogens und diese wurde bei mir durch meinen rehaarzt schon aufgrund von röntgen-funktionsaufnahmen erkannt.
Diagnose: segmentale instabiltät der hws nach ST bei nicht vorhandener degeneration im atlas/axisbereich.

gruss bobb
Hallo,

es nennt sich "dancing dens", da der Dens durch die instabilen Bänder häufig mit vielen Nerven in Berührung kommt und vegetative Symptome verursacht.

LG:

blue
 

bluedanube

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Ja, war ich. Ich hatte insgesamt 5 Termine und ich bin wenig begeistert. Jeder Termin kostet um die 100 EUR, man bekommt ein paar Akupunkturnadeln gesetzt, an die ich ohnehin nicht glaube, und es wird die Atlastherapie nach Arlen durchgeführt, bei der starke Impulse auf die Halsmuskulatur gegeben werden. Wer Probleme mit stark verspannter Halsmuskulatur hat, der ist hier glaube ich sehr gut aufgehoben, aber sonst glaube ich nicht, dass es viel bringt. Die Atlastherapie ist auch etwas umstritten und wird von der Kasse natürlich nicht bezahlt.

Zur Person von Herrn Dr. T. kann ich nur sagen, dass ich ihn sehr sympathisch finde weil er ehrlich ist, was die Forschung betrifft. Die ist nämlich miserabel, es gibt nicht einmal Normwerte für die Stellung der Kopfgelenke. Ich wünschte, dass hier mehr geforscht wird und dass Herr Dr. T. hier auch eine wichtige Rolle spielt aber ich zweifle ganz stark daran, dass starke Impulse auf die Halsmuskulatur irgendwie eine Kopfgelenksinstabilität beseitigen. Vielleicht gibt es andere Leute bei denen es geholfen hat, bei mir jedenfalls nicht. Ich habe mein Lehrgeld i.H.v. 500 EUR bezahlt und werde keinen Cent mehr für eine derartige Therapie ausgeben.
Hallo Relaxio,

ich kann ahnen warum es nicht geholfen hat. Ich bin zwar keine Orthopädin, nur eine Allgemeinmedizinerin; aber ich denke
die Flüssigkeitsansammlung im Gelenkskapsel vom DEns (im Paradentalraum) deutet drauf hin, dass der Gelenkskapsel bereits
verletzt ist. Ich denke wenn die Heilung dort nicht abgeschlossen ist, dann ist jeglicher grosser Reiz
eher schädlich. Es ist nur eine Theorie von mir, aber ich habe den gleichen MRT-Befund wie Du und habe einen ähnlichen Leidensweg hinter mir.
Ich habe sowohl die Atlastherapie nach Arlen durchgemacht (insgesamt 4 Tage hintereinander), und auch die Privatreha in der Oberpfalz.
Ich denke jetzt, dass beide Ärzte- die angeblich Experten in ihrem Gebiet sind- mit Patienten mit Kopfgelenkinstabilität mit Kapselverletzungen
(wie zB: Flüssigkeitsansammlung im Paradentalraum) schonender sein sollten.
 

@Jack

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Hallo bluedanube,

es tut mir sehr leid zu hören das du auch unter den Betroffenen bist. Was mich freut zu hören ist das du vom „Fach“ bist. So kannst du bestimmt viele Angebote/Infos ein wenig besser bewerten.

Zu der Flüssigkeitsansammlung im Paradentalraum;
So wie ich das verstanden habe kommt das mit der Flüssigkeitsansammlung sehr oft vor. Ich habe auch die gleiche Anmerkung in dem Befund.

Bei mir hat die Atlastherapie nach Arlen von Dr. T eine leichte und auch anhaltende Verbesserung erzielt. Hat aber bestimmt 3 Monate gedauert sprich 12 Sitzungen bis sich eine spürbare Veränderung eingestellt hat. (Bezüglich der Schmerzen!)

Die Proliferationstherapie /PRP/Stammzellen ist schwierig zu bewerten aber es ist schon momentan noch mehr Hoffnung statt wirklich hohe Erfolgsaussichten zu erwarten.

Hier ist eine interessante Seite von Jeff Wood man kann sich eintragen:
https://www.mechanicalbasis.org/diagnosis.html

„double-blinded randomized controlled trial.“

Ich denke hier bekommt man momentan die besten Informationen über die Wirksamkeit der Regenerativen Therapien in dem Bereich.

Auf der Seite findest du auch die Informationen über die Neurochirurgen wie z.b. der in Barcelona.

Ich selbst habe mich so gut es ging in dem Letzten Jahr in das Thema eingelesen aber habe selbst keinen Medizinischen Hintergrund also zu 100% habe ich das alles nicht verstanden. Ich hoffe die Info´s helfen dir ein wenig.

Sonst würde es mich auch interessieren was du darüber denkst. Auch die Zusammenhänge von ME/CFS und der CCI sind meiner Meinung nach für uns sehr wichtig. ME/CFS ist offiziell eine Neurologische Erkrankung somit kann man seine Kognitiven Einschränkungen/Vegetativen Beschwerden belegen!

Es gibt auch hier von der Charité eine Seite: https://cfc.charite.de/
Unten auf der Seite stehen die Kanadische Diagnosekriterien für CFS mit dem wird die Erkrankung zum Teil Diagnostiziert.


@ Relaxio was hat denn die Befundung gekostet und bekommt es deiner Meinung nach mehr Beachtung von den Ärzten wie nur die MRT Befundung der Kopfgelenke?

Gruß Jack
 
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bluedanube

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Hallo Jack,

danke für die Infos! Finde
es macht mir Hoffnung, dass Dir die Atlastherapie, auch wenn es nur kurzfristig aber ein bisschen Besserung gebracht hat.
Sind bei Dir auch narbige Strukturen der Bänder ( Lig alaria, et transversum) beschrieben worden.
ich wünsche mir: die beschriebene Flüssigkeit wäre nur ein Reizzustand, aber nach dem Leidensweg was ich durchgemacht habe, habe ich immer mehr das Gefühl, dass der Gelenkskapsel vom C2 verletzt wurde. ( leider wurde mein Hals in den letzten 6 Monaten 2 x - ohne mein Einverständis- manipuliert worden.

DAS Chronische Fatigue Syndrom ( wenn Du das meinst), ist eine Zusammenfassung von einem Symptomkompkex von Erkrankungen, wo im Vordergrund das Hauptsymptom die Müdigkeit steht. Leider wird man ein bisschen „ als Psycho“ abgestempelt, ähnlich wie bei Fibromyalgie. Keine von denen ist leider eine vorteilhafte Diagnose. In Europa werden beide Diagnosen wenig ernst genommen, im Gegensatz zur USA. Die ganzen Kriterien stammen nämlich aus der USA, und die Ärzte sind in Europa sehr skeptisch. Es wird oft mit Depression unter der gleichen Hut genommen.

@Relaxio
das mit den Kosten der Befundung würde mich auch interessieren

@ Jack
ich denke die Messungen sind wichtig. Auf jeden Fall mehr Beachtung, auch wenn wenig Ärzte sich damit auskennen.
ich wollte Dich noch fragen, hast Du/ oder hattest Du brennende/stechende Hinterhauptschmerzen?
 
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@Jack

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Hallo,
ja wurde bei mir auch als Deutlich narbig verdicktes und verplumptes Ligamentum transversum atlantis beschrieben.

Es besteht auch bei Kopfbewegung ein Myelon Kontakt beschrieben ist: Die subarachnoidale Pufferzone wird dann im Rahmen der beiden Rotationsuntersuchungen vollständig aufgebraucht. Zusätzlich nachweisbar ein deutlicher funktioneller Myelonkontakt im Rahmen der Rechtsdrehung und der Linksdrehung. Unauffälliges kraniozervikales Myelon.

Diese "einrenk versuche" finde ich auch eine Frechheit ist mir auch passiert auch mit dem Befund.

Zum Chronische Fatigue Syndrom genau das meine ich. Es ist so das im letztem Jahr der Jeff Wood von der Seite und die Jennifer Brea vom Film Unrest beide mit ein Kopfgelenksinstabilität Diagnostiziert worden sind und sie haben auch beide die Versteifungs OP durchführen lassen.

Ich finde das schon ein Grund in die Richtung zu denken, sie waren beide Stark von der Erkrankung betroffen "Pflegebedürftig" und sind beide jetzt wieder "geheilt" Also war die Kopfgelenksinstabilität der Grund für die Chronische Fatigue mit den anderen Symptomen.

Bei mir ist es so das es jetzt an der Zeit ist einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen und laut den Ärzten ist die HWS Max mit 30% zu bewerten. Also ist es wichtig mehr "Diagnosen" zu holen wenn man es so sagen kann.... irgendwann kommt man an den Punkt wo man sich mit Versicherungen/Behörden auseinander setzen muss.

Es ist auch so das es wichtig ist das die Diagnose passt und wenn man stark von der Kopfgelenksinstabilität betroffen ist spielt die Psyche auch in der Diagnostik eine Rolle Depressionen oder so habe ich nicht aber in das Chronische Fatigue Syndrom passe ich rein wenn auch bei dieser Erkrankung nur leichter.

Gruß
 

bluedanube

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Hallo Jack,

ja das kann ich nachvollziehen. Bei einer Instabilität würde ich auf jeden Fall abklären ( auch wenn ein Unfall vorlag); ob ein rheumatologischer Hintergrund vorliegt, die Borrelien Antikörper abchecken, und natürlich Psychiater/ Neurologe sind wichtig.
es wird nicht nach Diagnose beurteilt sondern nach Einschränkungen. Du musst beim Antrag die Einschränkungen schildern, und wenn man einen guten Hausarzt hat, kann er das mit Befunden dann untermauern.
Psyche wiegt immer viel mehr beim gDB-Antrag.

viele Grüße

Olga
 

@Jack

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Hallo Olga,

danke für die Info:) ich habe nächste Woche noch ein Termin bei einem Arzt der sich mit CFS auskennt bin auch gespannt was er dann sagt. Ich weiß auch nicht genau wie hoch die Kosten für die Diagnostik ist einen Teil muss man selbst zahlen.

Wegen dem Auslöser der Instabilität, das war Höchstwahrscheinlich ein Chiropraktiker vor ein paar Jahren ca.5 Jahre ist das her. Ich hatte zuerst aber nur Schwindel habe schlecht geschlafen (nicht erholsam) und meine Hausstauballergie hat sich extrem verstärkt. Dann über die Zeit ist das immer Schlimmer geworden.

Vor 1 1/2 Jahren kamen dann Schmerzen dazu auch zu der Frage von Oben noch, ja Hinterhauptschmerzen habe ich ist auch immer wiederkehrend ich würde es als ein ziehendes Gefühl beschreiben. Vor der Atlas Therapie war es Permanent da, ich konnte nur noch gerade hocken auch beim liegen, laufen usw. hat es sich verstärkt. Jetzt nach der Therapie habe ich in ruhe und bei leichten arbeiten eigentlich kaum noch Schmerzen das Haupt Problem ist das es aber wieder zurück kommt, wenn ich zu Aktiv bin so kann man es beschreiben.
Gruß Jack
 

bluedanube

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Hallo Jack,

danke für d. Auskunft, ja das mit dem Manipulieren keine ich allzu gut, was für Schaden, das machen kann ( habe in 6 Monaten 2 x erlebt schon bei bekannter Diagnose). Ich fühle mit Dir mit.
ich habe beides erlebt: Anpralltrauma, Einrenkmanöver. Aber schon vorher leichte
Himterhauptschmerzen gehabt. ( hatte 2013 ein Schleudertrauma, aber damals keine
Beschwerden). Wenn man aber eine chronische Borreliose hat- weiß man häufig gar nicht davon- sind die Bänder auch verletztlicher. ( es gibt darüber amerikanische Studien). Darum würde ich die Borrelien abklären lassen.
Es ist eine gute Nachricht, zu hören, dass sich die Schmerzen nach der Atlastherapie nach Arlen besserten. Das lässt nämlich hoffen.
Bei mir ist der Schwindel weniger das Problem , sondern eher die Schmerzen im Nacken, die durch Belastung zunehmen. Seit der Reha in Weiden leider wieder auch Ruheschmerzen.
( und Drehschwindel dazugekommen wenn ich mich auf die rechte Seite lege).
Darum habe ich jetzt Angst vor jeglichen Reizen und Belastungen. Ich soll bald- wahrscheinlich nach der Corona-Krise- eine Reha in Bad Homburg machen. ( habe heute erfahren) Ich hoffe, dass ich bis dahin etwas belastbarer werde.
Diese Woche Do. werde ich die Upright MRT wiederholen ( aus lauter Verzweiflung habe ich mich dafür entschieden) und werde dann den Befund mit Dr. T besprechen.

Hast Du schon mal was über Procain-Basen Infusionen gehört? Angeblich hilft gut bei
HWS-Beschwerden mit Nervenreizung. Es macht natürlich die Bänder nicht straffer, aber wenn weniger Schmerzen, Reizung, Entzündung da ist, traut man sich mehr zu trainieren.
Die Gefäße werden auch besser durchblutet, vielleicht hilft es auch etwas beim Schwindel? Wenn die Infusionen was bringen, kann man nämlich die Therapie in Kapselform fortsetzen. Es ist besser als Schmerzmittel zu schlucken und wirkt bei den vielen Reizungen entzündungshemmend.Es hat schon vielen Schmerzpatientem geholfen, da das Schmerzgedächtnis dadurch ausgeschaltet wird.

Wenn Du medizinische Fragen hast, kannst Du mir auch gerne an meine E-Mailadresse schreiben: bluedanubebudapest@icloud.com

Es tut gut mit Menschen auszutauschen die was Ähnliches erlebt haben, man fühlt sich nicht so allein.
Denn auch wenn ich selbst Ärztin bin, werde ich genauso wenig ernst genommen, wie andere Patienten. Die Diagnose Kopfgelenkinstabilität, kennt kaum keiner und wenn, kann niemand
nachvollziehen wieviel man leiden muss.Geschweige einen Experten zu finden, der sich auskennt....und wenn dich, verlangt er viel Geld und kennt nur sein Ding. Ganzheitlich behandelt zu werden, kann man nur erhoffen.

viele Grüße:

Olga
 
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Melanievoyage

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Hallo, Ich habe hier alles gelesen u bin auch froh Menschen mit der gleichen Problematik hier zu treffen. Weiß jemand ob es eine gute Klinik dafür gibt oder welche in c1 Prt spritzen setzten kann? Hab ständige Reizung der Occipitalenerv ist die Hölle. Axis sitzt gefühlt zu eng an Atlas. Hab leider den falschen Rat einer Freundin befolgt u war n der Atlaskorrektur . Der hat am 2 ten rumgefuhrwerkt, war vor schon schlimm... halte Schmerzen kaum aus. Welche Schmerzmittel wirken denn?
 

bluedanube

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Hallo Melanie,

es tut mir leid, dass Du so leiden musst.
In welcher Gegend Wohnst Du denn?
Ich bin kein Freund von Kortisolspritzen.
Ich würde mit Procain- Basen- Infusionen oder Neuraltherapie probieren.
probieren.
Bei welchem Arzt hast Du denn Atlastherapie
gemacht?

bluedanube
 
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