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Kopfgelenksinstabilität

Rudinchen

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Hallo,

den Zusammenhang zwischen instabiler Halswirbelsäule und chronischem Erschöpfungssyndrom erklärt Dr. Kuklinski in seinen Büchern:

HWS-Trauma & Mitochondrienschädigung › Dr. Bodo Kuklinski

Meine laienhafte Zusammenfassung (falls es nicht im Detail stimmt, vergebt mir bzw. korrigiert es): Durch die Instabilität der HWS erfolgt eine permanente Reizung des betroffenen Sektors. Der Körper ist in einer dauernden Reparaturhaltung, um die Defizite aufzuarbeiten. Durch den Reparaturprozess werden verstärkt Nährstoffe verbraucht. Das stresst den Körper ständig. Daraus entsteht eine "erworbene Mitochondriopathie" (ein Begriff, den Dr. Kuklinski für diesen Prozess geprägt hat). Wenn man dem Körper gezielt die fehlenden Nährstoffe zuführt, kann dieser Prozess z. T. gestoppt und umgekehrt werden.

Dazu gibt es auch einige gute Webseiten, z.B.:

Das instabile Genickgelenk als Hauptursache massiver Mangelzustände - Naturheilpraxis Olaf Posdzech, Erfurt

"Energieräuber" - Mitochondriale Medizin - Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlma


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Vielen Patienten mit instabiler Halswirbelsäule konnte damit schon geholfen werden. Habt ihr das bereits ausprobiert?

Viele Grüße

Rudinchen
 

Relaxo

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Ja, die OP ziehe ich momentan auch nicht in Erwägung und wenn, dann nur bei einem absoluten Profi. Ich habe nur mal CBD Öl probiert, wobei die Wirkung jetzt nicht durchschlagend war. Ich kenne mich bei Cannabis auch nicht aus, wie das rechtlich geregelt ist.

@Rudinchen Danke für die Zusammenstellung. Ich habe so ziemlich alle Nahrungsergänzungsmittel inkl. B12 Spritzen durchprobiert, leider ohne anhaltenden Erfolg. Manchmal wurde es kurzfristig besser, aber dann haben die Mittel ihre Wirkung komplett verloren.

Das einzige was mir etwas mehr Energie gibt, ist Ornithin + L-Arginin + Citrullin und ab und zu Tyrosin+5-HTP fürs Wohlbefinden. Allerdings pausiere ich immer mindestens ein bis zwei Tage, damit der Körper sich nicht daran gewöhnt.
 
Zuletzt bearbeitet:

@Jack

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Danke Rudinchen, das Buch von Dr. Kuklinski habe ich noch nicht gelesen. Nahrungsergänzungsmittel habe ich auch sehr viele versucht, habe auch von Neuro Spot so einen Stressachsen Test machen lassen da wurden Hauptsächlich niedrige Adrenalin und Noradrenalin Werte gefunden. Aber auch nach Einnahme von der Empfohlenen Nahrungsergänzung hat sich nichts verändert.

Wegen dem Cannabis das CBD Öl habe ich auch schon versucht bringt bei mir auch keine Wirkung die CBD Blüten im Vaporisier haben einen Effekt nur leider zu schwach.

Medizinisches Cannabis mit THC ist seit 2017 als Medikament Betäubungsmittel-BtM-Rezept zugelassen unter andrem wegen Schlafstörungen darum habe ich auch gefragt, wegen der Schlafapnoe. Ich weiß das es bei mir die Schlafqualität stark verbessert also die morgendlichen Muskelschmerzen und das geräderte aufwachen wird besser. Ist nur auch schwer Ärzte zu finden die sich damit auskennen und es verschreiben.

Mit dem ME/CFS wird es auf jeden Fall interessant in der Nächsten Zeit, hoffe das noch mehr Studien kommen.
 

Relaxo

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@jack: Cool, danke für die Info. Gerade bei zentraler Schlafapnoe hätte ich die Angst, dass sich das durch Cannabis eher verschlechtert, weil man sich mehr entspannt. Ich habe bei müdemachenden Antihistaminika nämlich das Gefühl, dass sich die Schlafapnoe verschlechtert. Die Phasen in denen man nicht atmet werden dadurch noch länger. Sofern es hier Studien gibt, schaue ich die mir gerne an auf jeden Fall.

Ansonsten mal sehen, ich hoffe, dass wir in nächster Zeit endlich einen Durchbruch im Bereich Stammzellen erleben.
 

Rudinchen

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Hallo,,

Es gab einen interessanten Beitrag über Faszien:

Faszien - Geheimnisvolle Welt unter der Haut | ARTE

Cannabis kann helfen bei HWS-Instabilität, weil es nicht nur schmerzlindernd, sondern auch entspannend wirkt - auch auf die Nerven.

Kann aber auch kontraindiziert sein, muss auf jeden Fall vom Arzt verschrieben werden.

Am besten mit einem Schmerzarzt reden und sich beraten lassen. Es gibt auch viele gute Seiten im Web dazu, wie man es beantragen kann.

Viele Grüße

Rudinchen
 

conja

Mitglied
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Hallo zusammen,

Danke @Karl54 für deine Rückmeldung und sorry für meine verspätete Antwort....

Hat deine Frau dieses Spezialröntgen schon hinter sich gebracht und kam dabei irgendwas Aufschlussreiches bei raus?

Das Spiel CT würde schon gemacht, was Du in einem anderen Beitrag erwähnt hattest?

Bei mir hat sich momentan noch nicht viel weiter getan. Es geht mir leider so schlecht, dass eigentlich jeder Arztbesuch eine grosse Strapaze bedeutet und eine längere Anreise kann ich mir schon gar nicht vorstellen.

Wegen der körperlichen Schwäche und den weiteren Symptomen, habe ich jetzt eher erstmal vor, mein Blut wegen einer evtl. Mitochondriopathie untersuchen zu lassen.

Ich vermute schon fast, das bei mir auch ME/CFS eine Rolle spielt. Aber da wird es sicherlich auch schwierig mit der Diagnose.

Im Hinterkopf habe ich auch noch den Versuch einer multimodalen Schmerztherapie in einer Tagesklinik, die zumindest "Kopfgelenksfuntionsstörungen" in ihrem Behandlungsplan mit abgeben. Ich bin hier allerdings skeptisch, weil ich ja die Erfahrung gemacht habe, dass bei mir Physio und Chirotherapie alles nur noch schlimmer machen.

Ich kann bei mir eigentlich ganz klar feststellen, dass die Verspannungen und Blockaden stabilisieren und wenn das gelockert oder mobilisiert wird, wird der Kopf instabil, was auch für eine Instabilität im ganzen Körper sorgt und es verstärkt die neurologischen Syptome.

Ich habe auch immer mal wieder Probleme mit der Atmung, was auch ganz schön Angst macht, wenn man das Gefühl hat nicht genug Luft zu bekommen.

Ich vermute, das hierfür aber vor allem Verspannungen und oder Spasmen in den Scaleni Muskeln, der Digastricus verantwortlich sind und eventuell auch das Zwerchfell links manchmal blockiert ist. Hier hilft bei mir ein Wärmekissen auf die entsprechenden Bereiche und ca. 2 Std Liegen und möglichst ganz ruhig und gleichmäßig Atmen. Dann entspannt sich das wieder und es geht mir der Atmung besser.

Ich hoffe, dass ich demnächst wieder genug Energie habe um täglich meinen flotten Spaziergang zu unternehmen. Das hat mir eigentlich immer ganz gut was gebracht und ich habe dann auch oft etwas mehr Energie. Bewegung an frischer Luft soll ja auch gut sein für die Mitochondrien, habe ich gelesen.

Da ich in einem anderen Beitrag etwas über D-Ribosr gelesen hatte, nehme ich dass jetzt schon seit einer Weile und habe das Gefühl, dass das zumindest vormittags für ein bisschen mehr Energie sorgt.

Aktuell habe ich starke Schlafprobleme.
Aber dass passt ja eigentlich alles ins Krankheitsbild.

Viele Grüsse
conja
 

Rudinchen

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Hallo,

Wie kann man denn auf Mitochondriopathie testen?

Viele Grüße

Rudinchen
 

conja

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Hallo Rudinchen,

im Buch "Das HWS Trauma" ist ja einiges zur Diagnose angegeben. Wobei hier ja sehr viel getestet wird.

Ich habe aber ein Paket von einem Labor gefunden "Labordiagnostik bei chronisch entzündlichen Multisysthemerkrankungen"

da werden 6 Werte untersucht unter anderem

- ATP (intrazellulär) -> Mitochondriopathie
- Histamin - > mastzell assozzieierte Entzündung
- MDA - LDL -> oxidativer Stress
- Nytrosin -> nitrosativer Stress (hier wird allerdings Citrullin im Blut untersucht und nicht wie bei Dr. Kuklinski angegeben im Urin)
"Die schreiben aber, dass es aktuell der stabilste Biomarker ist, besser als im Urin, wobei ich natürlich nicht weiß, ob das stimmt."
- IP-10 -> TH1 Immunaktivierung
- und noch ein Marker zur Überprüfung der -> myelomonozytären Entzündung

Das deckt denke ich schonmal einen Teil der Diagnostik, wie von Dr. Kuklinski angeben wird, ab.

Dann wäre wohl noch Magnesium, Kalzium, Kalium wichtig und Laktat/Pyruvat.

Falls hier jemand Erfahrungen hat oder dazu mehr weiß, bin ich für Hinweise dankbar. Die komplette Diagnostik, wie sie von Dr. K. angegeben wird, umfasst wohl noch ein wenig mehr, kostet wohl aber auch 1000,- €.

So wie ich es verstehe, sind aber mit den oben genannten Testwerten schon ein paar wichtige Marker erfasst.

Hat denn hier jemand sowas schon gemacht?

Viele Grüße
conja
 

Rudinchen

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Hallo Conja,

Danke für die Antwort. Das ist interessant! Wenn jetzt andere Untersuchungsmethoden genannt werden, muss sich das mit den im Buch genannten nicht widersprechen. Das Buch ist ja schon 10 Jahre alt, und da tut sich viel in der Medizin, zumindest in der Forschung. Bis diese Erkenntnisse dann beim einzelnen Mediziner ankommen, kann leider dauern.

Die Tendenz ist halt so, daß es immer mehr Spezialisten geben wird und dass man Glück haben muss, zum richtigen zu kommen.

Kannst du das Labor nennen? Bzw. hast du die Untersuchungen schon gemacht? Wenn ja, was hätte das für Konsequenzen für dich? Hättest du einen Arzt, der eine Therapie begleitet?

Wir hatten den behandelnden Internisten auf "erworbene Mitochondriopathie" angesprochen. Er hat sogar im Internet nachgeschaut und uns dann erklärt, dass es so etwas nicht geben würde. Es wird wahrscheinlich noch lange dauern, bis es da Hilfe und Therapie für die Patienten geben wird. Eben, weil es auch so viele verschiedene Symptome gibt.

Viele Grüße,

Rudinchen
 

conja

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Hallo Rudinchen,

danke für dein Feedback.

Das Labor findest Du unter www.imd-laborverbund.de mit mehreren Stanorten.

Wenn man bei Google IMD Mitochodriopathie eingibt, findet man auch eine Infoseite und dort auch ein PDF. Ich habe gestern gesehen, dass man hier auch nur ATP intrazellulär unteruchen lassen kann. Das kostet dann ca. 50,-€. Das Paket mit den 6 Markern ca. 180,- €.

Ich habe vor, dass nächste Woche machen zu lassen. Ich bin noch etwas unschlüssig, was ich alles untersuchen lasse.

Wenn man unter Mito Medizin schaut, werden ja auf der Website einige Ärzte genannt, die sich wohl damit auskennen. Auch habe ich einige Heilpraktiker gefunden, die sich mit Orthokularmedizin auskennen. Ich weiß aber noch nicht so recht, ob ich davon einen aufsuche. Immerhin muss ich ja auch alles selber bezahlen. Ich gucke erstmal was bei der Untersuchung rauskommt. Und als Lektüre werde ich mir dann ggf. erstmal noch das Buch von Dr. K. zulegen zur Mitohcondriopathie und den 6 teiligen Vortag auf YouTube nochmal anschauen.

Es scheint sich ja wirklich schon einiges zu tun. Wenn bei mal zum Thema Mitochondriopathie bei Google schaut, findet man ja auch schon einiges. Da sind auch ein paar Videos von einem Arzt und auch ein paar Interviews einer Ärtin von der Uniklinik Magdeburg, die zu dem Thema forscht.

Sag mal, könntest Du mir vielleicht mal das Magnesium nennen, was Du nimmst? Ich meine mich zu erinnern, dass du irgendwo geschrieben hattest, Du hast da ein wenig rumprobiert und dann eins gefunden, mit einer Kombi aus 3 verschiedenen Magnesiumarten, was dir ganz gut hilft.

Viele Grüße
conja
 

Rudinchen

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Hallo Conja,

Danke für die Infos.

Ich habe dieses Magnesium hier.

Dazu muss ich aber sagen, dass ich persönlich keine diagnostiziert HWS-Instabilität habe, sondern ständige Probleme mit der (Hals-) Wirbelsäule und ständig üble Verspannung und Muskelschmerzen. Diese sind mit o. g. Magnesium u. a. NEMs besser geworden.

Viele Grüße,

Rudinchen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

conja

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Halo Rudinchen,

vielen Dank für den Link.

Ich werde das dann einfach mal ausprobieren.

Hattest Du denn das upright MRT machen lassen?

Viele Grüße
conja
 
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