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extreme Muskelverspannungen

elster999

Erfahrenes Mitglied
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11 März 2014
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1,003
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Großraum Berlin
#1
Ein Hallo in die Runde,
ich wollte mal alle ebenso Leidgeplagten frahen, was ihr bei extremen Muskelverspannungen tut, die sich in Schmerzen, aber teils sogar neurologischen Zeichen bemerkbar machen.
Was hilft euch wirklich? Ich komme trotz KG, Entspannung und MTT ohne Medikamente gar nicht mehr klar, jetzt wurde sogar Diazepam verschrieben, da nichts mehr geschafft hatte, diese zu lösen.
Neue Matraze etc. alles schon probiert, auch Akupunktur, Fascientraining und und und.
Nichts hilft dauerhaft bzw. sind die Schmerzen meist so heftig, dass ich ne Fascienrolle kaum mehr anwenden kann...
Vielleicht hilft uns ja ein reger Austausch, noch die ein oder andere Möglichkeit zu versuchen, mit der tagtäglichen Anspannung klarzukommen.

Danke euch!
LG Ellen
 
Registriert seit
20 Sep. 2017
Beiträge
26
#2
Grüezi, Ellen

Ich kenne Dein Problem nur allzu gut, bei mir ist es der untere Rücken um die Lendenwirbelsäule herum - der Auslöser war ein blöder Sportunfall. Ähnlich wie Du habe ich - bis auf KG (stattdessen Krafttraining) - auch das ganze "Sortiment" durchprobiert, inklusive orthopädischer Matratze, Kissen usw. - alles das hat die Muskelverspannungen nur minimal gelockert. Einzig und alleine vorsichtige, regelmäßige Dehnungsübungen kombiniert mit einem sehr warmen Vollbad (ca. 45 Min.) mit hochdosierten Latschenkiefer- und Rosmarinextrakten sowie einer abschließenden kalten Dusche (min. 60 Sek.!) um die Durchblutung der verkrampften Muskeln zu verbessern hat mir wenigstens kurzzeitig (2 - 3 Tage) eine spürbare Linderung und eine verbesserte Beweglichkeit verschafft - an den neurologischen Symptomen (Peroneusparese links/Wurzelläsion bei L5 - S1) hat es, abgesehen von einer spürbaren Schmerzlinderung, allerdings nichts geändert.

Wieso wurde Dir Diazepam, ein hochwirksames Neuroleptikum/Sedativum mit zahlreichen, vor allem hepatischen (Leber...) und nephrologischen (Niere...) Nebenwirkungen der "heftigeren Art" (Sucht/Krebs...), verschrieben? Als Muskelrelaxantium ist es definitiv nicht zu gebrauchen und absolut kontraindiziert!!! Sofern nicht aufgrund einer bestehenden Psychose verordnet, sofort absetzen!!! Ansonsten Arzt wechseln!!!

Hast Du es schon mit autogenem Training versucht? Mit oder ohne nennenswerter Wirkung? Wie steht es mit sanfter Bewegung z. B. entspanntem Schwimmen oder einfach nur Spazierengehen in ruhiger Atmosphäre (Wald...)?

Welche Muskeln bzw. Muskelgruppen sind denn überhaupt betroffen? Seit wann? Auslösendes Ereignis bekannt? Du beschreibst "heftige" Schmerzen; in Ruhe oder während der Bewegung? Welchen Charakter haben diese Schmerzen - ziehend, stechend, dumpf, pochend oder brennend? Ist mir Deine Anamnese erst hinreichend bekannt, kann ich Dir sicher besser weiterhelfen.

A bientot
Etienne
 

Mercury

Erfahrenes Mitglied
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19 Aug. 2014
Beiträge
153
#3
Hallo Elster 999,

Diazepam kann m.E. als Notafallmedikament gute Dienste leisten, wenn die Schmerzen etc dazu führen, dass "der ganze Kopf mitmacht". Man sich also immer mehr reinsteigert und dadurch wiederum weiter verkrampft.
Es entspannt eben psychisch...

Nimmst du es zu oft oder schlecht überwacht, kann leider schnell eine Abhängigkeit resultieren.

Gruß
Mercury
 
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20 Sep. 2017
Beiträge
26
#4
Oooops - bei der Bearbeitung ging was schief! :rolleyes:

Grüezi, Ellen

Ich kenne Dein Problem nur allzu gut, bei mir ist es der untere Rücken um die Lendenwirbelsäule herum - der Auslöser war ein blöder Sportunfall. Ähnlich wie Du habe ich - bis auf KG (stattdessen Krafttraining) - auch das ganze "Sortiment" durchprobiert, inklusive orthopädischer Matratze, Kissen usw. - alles das hat die Muskelverspannungen nur minimal gelockert. Einzig und alleine vorsichtige, regelmäßige Dehnungsübungen kombiniert mit einem sehr warmen Vollbad (ca. 45 Min.) mit hochdosierten Latschenkiefer- und Rosmarinextrakten sowie einer abschließenden kalten Dusche (min. 60 Sek.!) um die Durchblutung der verkrampften Muskeln zu anzuregen hat mir wenigstens kurzzeitig (2 - 3 Tage) eine spürbare Linderung und eine verbesserte Beweglichkeit verschafft - an den neurologischen Symptomen (Peroneusparese links/Wurzelläsion bei L5 - S1) hat es, abgesehen von einer spürbaren Schmerzlinderung, allerdings nichts geändert.

Wieso wurde Dir Diazepam, ein hochwirksames Neuroleptikum/Sedativum mit zahlreichen, vor allem hepatischen (Leber...) und nephrologischen (Niere...) Nebenwirkungen der "heftigeren Art" (Sucht/Krebs...), verschrieben? :eek:Als Muskelrelaxantium der Wahl ist Diazepam definitiv nicht zu gebrauchen und absolut kontraindiziert!!!o_O Sofern nicht aufgrund einer bestehenden Psychose verordnet, sofort absetzen!!! Ansonsten Arzt wechseln!!! ;)

Hast Du es schon mit autogenem Training versucht? Mit oder ohne nennenswerter Wirkung? Wie steht es mit sanfter Bewegung z. B. entspanntem Schwimmen oder einfach nur Spazierengehen in ruhiger Atmosphäre (Wald...)?

Welche Muskeln bzw. Muskelgruppen sind denn überhaupt betroffen? Seit wann? Auslösendes Ereignis bekannt? Du beschreibst "heftige" Schmerzen; in Ruhe oder während der Bewegung? Welchen Charakter haben diese Schmerzen - ziehend, stechend, dumpf, pochend oder brennend? Krampfanfälle? Tags/Nachts?

Wurde bereits ein großes Blutbild erstellt? Sind die Entzündungswerte (sofern vorhanden...) bekannt? Vor allem die CK-Werte (Creatininkinase) sowie die GOT-Werte (Glutamat-Oxalacetat-Transferase oder ASAT), beides sind Enzyme, deren Werte sich z. B. im Falle einer signifikanten (ernsten...) Muskelschädigung sehr auffällig erhöhen! Besteht eventuell ein Defizit an essentiellen Mineralstoffen (v. a. Magnesium, Calcium, Kalium...) oder Spurenelementen (v. a. Zink, Selen, Mangan...) oder Vitaminen (v. a. E, D, B12...)? Wurde ein mögliches Weichteilrheuma ausgeschlossen? Bestehen sonstige Stoffwechselerkrankungen? Wurde ein Hormonstatus erstellt? Auch Operationsfolgen (Narben...) können manchmal eine wichtige Rolle spielen. :oops:

Ist mir Deine Anamnese erst hinreichend bekannt, kann ich Dir sicher besser weiterhelfen.

A bientot
Etienne :cool:
 

Gsxr1983

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#5
Guten Morgen,

ich kann dem bisher geschriebenen nur zustimmen, bei mir ist es die Kombi aus Bewegung und Wärme! 3 Tage Sofa am Stück ist mein Untergang, klar mache ich durch meine WS Probleme öfters liege Pausen am Tag aber diese verbringe ich auf einer Yoga Matte und mache Übungen. Ich kann nicht lange sitzen daher laufe ich auch Abends noch viel durch die Wohnung.

Wärme ist immer etwas ein Problem, nach Wärmepflaster und verschiedenen Wärmecreme in Daueranwendung habe ich auch schon Brandblasen und Hautablösungen bekommen, extrem Schmerzhaft und kontraproduktiv :( . Aber man lernt daraus.

Ich gehe gerne Schwimmen, Baden in der Wanne ist schwierig den es steht einer meiner Dornfortsätze minimal weiter ab und der Druckschmerz hält über Stunden.

Wärmflaschen, Kirschkern und andere Kissen und Murmeltiersalbe ;)

Ich habe ein paar Narben die ich auch öfters Pflege, es gibt immer etwas zu tun.


MfG


GSXR
 

elster999

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#6
Hallo ihr 2,
Meine "normalen" Blutwerte sind immer leicht auffällig. Trompozythen zu hoch und erytrozyten zu niedrig, hoher Entzündungswert, und Akal-Gamma auch meist leicht erhöht.
Das ihr auf die Spurenelemente und Vitamine guckt, finde ich spannend.
So wie mein Blutbild mit den leicht auffälligen Werten niemand interessiert (d-arzt und Schmerzarzt), läsdt sich auch keiner davon ünerzeugen, diese Werte mal zu ermitteln. Ich habe jetzt einen homöopathischen Allgemeinmediziner gegunden, bei dem ich das mal komplett checken lasse - egal, das ich das allein zahlen muss...
Das Diazepam finde ich auch extrem. Klar ist, ich hab dazu ne PTBS von dem Unfall entwickelt, was sicher mit einspielt. Trotzdem bin ich kein Psycho, der ruhiggestellt werden muss!!! Leider wirken andere Muskelrelaxantien nicht oder nur minimal. Aber mit noch größeren Kanonen auf Spatzen schießen??? Ist das der richtige Weg??? Daran zweifle ich ja und habe das Diazepam deshalb noch nicht genommen...
Wärme tut mir auch gut, nur diese Pflaster und Salben vertrage ich überhaupt nicht auf der Haut. Deshalb benutze ich nur ein Moorkissen oder die Badewanne...
Bei mir ist es im Schulter-Nackenbereich am schlimmsten und in der LWS Richtung Gesäß bis ins beim ziehend...
Ich habe auch festgestellt, dass mir eine Reha mit viel leichtem Sport, Sauna, Massage und Schwimmen und langen Spaziergängen sehr gut getan hat. Nur läsdt sich dieses 3wöchige Programm nicht 1:1 im Alltag umsetzen oder integrieren. Da sprechen Arbeit, Haushalt und Kinder dagegen... auch wenn ich mir viel Unterstützung hole und Sachen deligriere...es fühlt sich meistens an, wie eine Ritterrüstung oder ein Betonrucksack, strahlt in die Arme aus, jegliche Bewegung fühlt sich schwer und bleiern an. Dazu kommen daraus folgend heftige Schmerzen, selbst in Ruhe und bei mäßiger Belastung...

Also, die Mikronährstoffe untersuche ich mal und werde gucken, was man da tun kann. Vielleicht hilft mur das ja schon weiter.
Und Diazepam werde ich weiter vorsichtig hinterfragen.
Danke euch!
LG Ellen
 

elster999

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#7
Hallo Mercury,
Hab deinen Pist gerade erst entdeckt. Tja, ich glaube auf dieses "psychiscg" will der D-Arzt mal wieder hinaus... Dank PTBS ist das ja irgendwie an allem Schuld.
Er hat mir letzte Woche 10Stück aufgeschrieben und meinte, ich solle mich am WE mal richtig "abschießen" damit, total runterkommen. Dann würden sich die Verspannungen auch mal lösen, wenn sonst nix mehr hilft...
Ich will ja nicht ausschließen, das die PTBS mich teils ganz ordentlich im Griff hat, entspannen mir schwer fällt, weil ich immer in hab-acht-stellung bin und das sicher einiges dazu beiträgt. Trotzdem fände ich eine Lösung ohne hammer-medikamemte zumindest überlegenswert...
Wie gesagt, es wurde viel probiert und getestet, keine Frage. Aber ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss???

LG Ellen
 
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#8
@GSXR (...von Suzuki? ;))
Ich kann Dir gepolsterte Badewanneneinlagen aus dem gutsortierten Sanitärfachhandel empfehlen, damit wird das Baden zum Genuß.
P. S. Die armen Murmeltiere. ;)

@Ellen
Wenn Ärzten nichts mehr einfällt, kommt immer gleich die Psychoschiene. Ätzend! Was genau war der Auslöser für die PTBS? Gibt es bezüglich Deiner Wirbelsäulenproblematik irgendeine konkrete Diagnose oder irgendeinen Verdacht? Wie genau fing das Ganze denn an? Ich kenne Deinen Unfall nicht im Detail. Was Du da beschreibst, hört sich stark nach ernsten, neurologischen Schäden an, deren Zentren, wie ich vermute, in der HWS (Halswirbelsäule) und LWS (Lendenwirbelsäule) liegen; die einseitige Belastung im Haushalt läßt hier keine Regeneration, wie in der Reha, zu. Sicher hast Du Dir eine ständige Schonhaltung angewöhnt? Deine Entzündungswerte sind tatsächlich erhöht? Welche genau und wie hoch? Hast Du mal Deine Wirbelsäule vermessen lassen? Irgendeine Fehlstellung (...als Unfallfolge), die einen chronischen Belastungsreiz verursachen könnte? So, wie ich das sehe, kannst Du Dir das Geld für die Homöopathie wirklich sparen - hier liegt etwas Tiefgreifenderes vor! Warst Du schon mal beim Neurochirurgen? Hast Du mal ein MRT Deiner WS machen lassen? Auch eine Nervenwasseruntersuchung kann hier bezüglich der Entzündungswerte und -ursachen sehr aufschlußreich sein! Daß Du mit dem Diazepam sehr vorsichtig umgehst, ist goldrichtig! Wechsele unbedingt den Arzt - denn Du wirst als Patientin nicht ernst genommen; anscheinend haben diese "Möchtegerns" Dich bereits abgeschrieben. Ein Unding, Dich derart abzukanzeln!!!

Auch regelmäßige (!), individuelle Krankengymnastik/Physiotherapie kann die Schmerzen dauerhaft lindern; so oft, wie irgend möglich eben. Gibt es speziell für diese Zeit Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder? Vielleicht ehrenamtlich und vor Ort? Viele Krankenkassen bieten sogenannte Gesundheitsprogramme an! Nachfragen! Suche Dir unbedingt einen guten Hausarzt, der Dich rundum ernst nimmt und hier auf Dich eingeht! Das ist extrem wichtig - denn ohne fachärztliche Unterstützung ist man als Kassenpatient nur ein "entbehrlicher Kostenfaktor". Nicht einschüchtern lassen, immer nachfragen, lasse Dir bitte alle (!!!) Befunde und Therapiealternativen ausgiebig und detailliert erklären und als Kopie aushändigen; was mußt Du beachten oder vermeiden usw.? Der Arzt (...alle Ärzte!) hat die gesetzliche Pflicht, Dich als Patientin über alles (!) fundiert aufzuklären. Du brauchst dringend einen kompetenten Facharzt, am besten einen Neurochirurgen oder chirurgisch versierten Orthopäden- keinen homöopathischen Allgemeinmediziner, denn der weiß und kann viel zu wenig!

In diesem Sinne viel Erfolg und noch mehr Glück!

A bientot
Etienne
 

Mercury

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#9
Hallo Elster,

Hat der Arzt echt "abschießen" gesagt. Ich hoffe es sind nur 1mg Tabletten. Wahrscheinlich schläfst du ein davon. Der Arzt klingt extrem unverantwortlich. Mehr als 1mg nie beim ersten mal nehmen. Das kann extrem gefährlich werden... und abschießen ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.

In der Psychiatrie ist es ein Krseninterventionsmedikament. Vllt kennst du solche Mittelchen zwecks PTBS. Sie haben ihre Berechtigung. Ob ein D-Arzt Diazepam verschreiben sollte glaube ich eher nicht... ob es in deinem Fall sinnsvoll ist weiß ich auch nicht. Vllt.

Mich ärgert es wenn man von "in die Psychoecke abschieben" spricht. Ich weiß du meinst damit die konsequenzen bei der BG. Aber es ist einfach zum Kotzen... auch psychische Folgeschäden eines Unfalls sind nunmal Unfallschäden wie alle andern auch. Gleuchzeitig gibt es tausende psychische Krankheiten. Bloß weil jemand PTBS hat, heißt das ja nicht dass ein Unfall oder ähnliches nicht andere psychische Krankheiten auslösen kann die nicht im Zusammenhang mit der Vorerkrankung stehen.

Klar sind Vorschäden relevant. Auch psychische, aber eben nur wenn sie wirklich mit späteren Unfallschäden korrelieren.wenn jemand ein kaputtes Knie als Vorschaden hat, dann wird deshalb niemand sagen die Arthrose in der durch unfall gebrochenen hand ist nicht unfallbedingt weil da ja ein Vorschaden im Knie ist. Hat jemand PTBS und entwickelt durch einen Unfall eine Zwangsstörung, dann heißt es gleich: Vorschaden!!! Nicht unfallbedingt. Zum Davonlaufen...

Ich hab mir das nicht gefallen lassen. Man muss aber extrem hartnäckig sein. Ich würde die Entscheidung ob du Medikamente wie Diazepam ausprobierst NICHT davon abhängig machen. Mach das was für deine Gesundheit das beste ist. Solltest du aus diesem Grund (was wie oben beschrieben j durchaus auch mgl sein kann) zum Schluss kommen Diazepam hilft nicht. Dann lass es. Aber nicht wegen "in die Ecke schieben"

Aber nochmal: ich finde es sehr bedenklich dass ein D-Arzt (chirurg oder wie???) überhaupt mal eben sowas verschreibt mit der Anweisung noch dazu...

Gruß
Mercury
 

Marcela

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#10
Hallo,

leider kenne ich diese extremen Muskelverspannungen auch. Was mir hilft sind Dehnübungen nach Liebscher § Bracht. Es tut am Anfang höllisch weh, bessert sich aber langsam.

Alles Gute
Marcela
 
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#11
@Mercury
@Ellen

Ja - leider schon eine Binsenweisheit: die meisten Ärzte benutzen die Begriffe "psychisch" oder auch "psychosomatisch" heutzutage als (...fälschlicherweise!) synonym zu "Phantasterei" bzw. "Einbildung" um damit ihre eigene Unfähigkeit zu kaschieren. Ich verstehe euch aus eigener Erfahrung nur zu gut!

In der Renaissance sprach man ganz selbstverständlich vom "beseelten Körper" im Sinne von "ohne Seele kein körperliches Leben" - das sollten sich die "modernen" Mediziner doch bitte mal wieder in's Gedächtnis rufen: die Seele als immaterielles und ernst zu nehmendes Organ, das genauso leidensfähig und verletzlich (vulnerabel) ist, wie der sichtbare, materielle Körper auch! Glücklicherweise kann aber auch eine verletzte Seele wieder heilen, oft sogar ohne die üblichen "Chemiebomben"; man darf nur die Zuversicht nie verlieren, erst recht dann, wenn der ein oder andere Arzt dumm daher redet - die wissen es halt nicht besser!

A bientot
Etienne
 

Gsxr1983

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#12
Jetzt verteufelt mal nicht alles,

Ich musste 2 Wochen an einer Maßnahme an einem Berufsförderungswerk Teilnehmen und kann sagen das die Mittelchen sicher Ihre Berechtigung haben. Ich selbst bekomme Duloxetin als Kombi Medikament.

Kurze Grundlage Distraktionsverletzung BWK 5-8 einzel Keilwirbelbildung 13° - 40°, wurde nach dem Unfall nicht operiert da übersehen. PTBS mit Flashbacks und weiteren Symptomen, der Unfall war vor fast 5 Jahren und die Ärzte haben mich ziemlich verpfuscht. Es Gibt Tagen an denen brauch man etwas um eine Leck mich am Arsch Einstellung zu bekommen da man sonst Fehler machen würde! Die Schmerzen vergisst man damit auch, wobei hier Thianeurax besser wirkte.

Wenn man den Menschen mit Schmerzen kaputt gemacht hat, bekommt man Ihn nicht mehr aus diesem Loch! Nur noch er sich selbst am eigenen Schopfe.


MfG


GSXR
 
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