• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Nach der Hüft Operation ?

Kasandra

Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
7,045
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
Hallo Markus,

eine Reha - in Deinem Fall nach einer Hüft-OP - nennt sich eine AHB (Anschlussheilbehandung)! Bitte kläre dies mit dem Kostenträger mal ab, weil die AHB schließt sich unmittelbar an die stationäre Entlassung an. Max. ein paar Tage Differenz.

Die Aufnahme zur AHB zum 29.12. ist aus meiner Sicht unakzeptabel!

Viele Grüße

Kasandra
 

Markus2903

Mitglied
Registriert seit
26 Sep. 2016
Beiträge
63
Hallo Kasandra. Vielen Dank für deinen Hinweis. Ich darf das Bein aber 6 Wochen nicht belasten ( außer der normalen 20 Kilo Belastung die ja schon allein das Bein wiegt ) und daher soll ich nach den 6 Wochen erst nochmal zum röntgen und dann am 29.12 zur Reha. Der Sozialdienst im Krankenhaus hatte dies so veranlasst und ich habe auch bereits die Einladung der Reha Klinik und muss nun tauend Formulare für die Klinik, Krankenkasse und Rentenversicherung ausfüllen. Mittlerweile habe ich sogar den Verdacht das bei der Operation etwas schief lief, denn andere erzählen mir,das manche Personen bereits nach 3 Wochen wieder laufen konnten. Ich bin nun in der dritten Woche und kann das Bein gerade mal zu maximal 70 Prozent anwinkeln und dies nur unter enormen Schmerzen
 

HWS-Schaden

Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,992
Hallo Markus

Es klingt für mich eigenartig, dass du keine AHB bekommen hast, ich weiß aber nicht, was nach Hüft-OP „normal“ ist, zudem es unterschiedliche Hüft-OPs gibt.
Bist du denn bis zur Reha versorgt? Alleine klar zu kommen, stelle ich mir sehr schwierig vor. Es müsstedann nach Lösungen gesucht werden.

LG
 

Markus2903

Mitglied
Registriert seit
26 Sep. 2016
Beiträge
63
Guten Morgen. Ich komme leider kein bisschen alleine klar. Die Einkäufe lasse ich zwar liefern ( durch Rewe ) aber ich kann absolut nichts in der Wohnung transportieren. Versuch bitte mal mit 2 Krücken in den Händen eine befüllte Tasse Kaffee von a nach b zu transportieren. Das gleiche gilt für einen Teller mit Essen. Ein Servier Wagen geht nicht, da in der Wohnung zu viele Teppiche liegen. Also hab ich einen Schal um ein Tablett geknotet und ziehe so die Tasse Kaffee samt Krücken durch die Wohnung. Armseliger geht es kaum noch. Verwandschaft lebt in Bayern. Keine Chance. Das Rezept für eine Haushaltshilfe wurde bei der Entlassung selbstverständlich vergessen. Vom Kochen und Duschen möchte ich jetzt nicht mal sprechen. Ausserdem darf ich nur auf dem Rücken liegen, was ich sonst nie mache. Der Schlaf dauert daher in der Regel maximal 6 Stunden an. Die Wohnung putzen und Wäsche zu waschen sind derzeit Dinge der Unmöglichkeit. Ebenso wie kochen auf 1 Bein
 

Teddy

Sponsor
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
904
Ort
Raum Stuttgart
Hallo Markus,

dass Du so lange auf eine stationäre Nachbehandlung warten sollst ist auch mir unverständlich. Deshalb hatte ich dir ja angeraten sofort bei der Festlegung des OP Termins dich nach einer entsprechenden Rehaeinrichtung zu kümmern. Du wurdest bestimmt gefragt, ob du zu Hause Hilfe hättest und du versorgt bist. In deinen Gedanken hast du dir das bestimmt problemloser vorgestellt und

Jetzt ist das Kind ja schon in den Brunnen gefallen und du musst leidlich erfahren, dass zwei Gehilfen eine Selbstversorgung alleine zu Hause fast unmöglich macht. Davor hatte ich dich aber schon vor gewarnt. Was ist, wenn du jetzt auch noch fällst und du hilflos in der Wohnung liegst, was ist wenn dir was runterfällt usw. ich kenne das zu gut, denn ich konnte mir nach FußOP erst nach 5 Monaten die erste Tasse Kaffee zum Tisch tragen, weil ich ab da mit nur einer Gehilfe auskam. Hätte ich keine Familie gehabt, dann wäre das unmöglich zu leisten gewesen.

Was kannst du tun, das Wochenende irgendwie zu überleben, am Montag sofort bei deiner Krankenkasse anrufen, dass deine Versorgung zu Hause nicht gewährleistet ist und du auf einen schnellen dringenden Platz binnen Tagen einforderst. Nimm deinen Hausarzt auch noch in die Pflicht, gerade weil du keinen ambulanten Dienst finden konntest. Ich selber konnte eine Haushaltshilfe über die Diakonie bekommen, die Stundenweise die nötigsten Tätigkeiten übernahm.

LG Teddy
 

Markus2903

Mitglied
Registriert seit
26 Sep. 2016
Beiträge
63
Hallo Teddy. Da liegst du leider mit einigen Punkten falsch. Es gab erst NACH der Operation ein Gespräch mit dem Sozialdienst und dieser hat dann den Reha Termin gemacht. Auch der Oberarzt war vom 29.12 nicht begeistert doch dies ließ sich offenbar nicht ändern. Beim Gespräch mit dem Sozialdienst nach der OP erwähnte ich natürlich, dass ich alleinstehend bin und man wollte mir eigentlich ein Rezept für eine Haushaltshilfe mitgeben, die zumindest 2 mal pro Woche für ca. 30 Minuten kommt. Eine Adresse bzw. eine Einrichtung die dies machen würde, habe ich längst gefunden aber ich habe wie erwähnt kein Rezept. Dies frage ich am Dienstag bei meiner Hausärztin an, wenn die Fäden gezogen werden.

Du konntest erst nach 5 Monaten eine Tasse Kaffee von A nach B transportieren ? Das ist wirklich bitter aber ich weiß zu 100 Prozent was du meinst. Vor einigen Tagen bestellte ich eine Pizza da ich wie erwähnt kaum kochen kann und brauchte fast 20 Minuten um die Pizza samt Karton in die Küche zu bringen. Laut Oberarzt darf ich das Bein ja auch 6 Wochen lang nicht belasten und anschließend erneut zum Röntgen vorbei schauen. Wie ich das bewerkstelligen soll weiß ich auch noch nicht. Ich denke das deshalb der Reha Termin so spät gelegt wurde. 04.11 war die Operation + 6 Wochen Physio und schon landet man fast beim 29.12 und somit beim Reha Termin. Das ich von alledem nicht begeistert bin muss ich vermutlich nicht erwähnen. Als ich nach der OP nach Hause kam, war auch noch ein netter Brief vom Stromversorger im Briefkasten, der einen darum bat, die Zählerstände selbst abzulesen. In diesem Augenblick dachte ich zuerst ich werd jetzt entgültig zum Narren gehalten, denn die Keller Treppe ist extrem steil, sehr dünne Stufen und ca. 20 Stufen lang. Zum Glück hat dies ein Nachbar erledigt, sonst wäre ich bereits wieder aufgeschmissen gewesen.

P.S. Weiß übrigens zufällig jemand ob diese Trombose Spritzen irgendwelche Nebenwirkungen haben ?
 
Zuletzt bearbeitet:

Teddy

Sponsor
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
904
Ort
Raum Stuttgart
Hallo Markus,

das mit der Anschlussheilbehandlung nach OP ist immer wieder ein Problem und weil wir das "Spielchen" schon öfters erlebt haben mit dem Zusatz: ...das geht erst ab... kann ich dir nur Nahe legen, dich dahinter zu klemmen. Jede AHB-Reha hat Patienten Vormerkungen, wobei einzelne nicht den Termin antreten können, weil die OP Termine verschoben worden sind, oder der Heilungsprozess sich verzögert und ein Antritt zur AHB-Reha noch nicht in Frage kommt.

Also mein Tipp, frage doch direkt in der Reha an, dass Du die Zusage zur Reha hast und was dabei zu bedenken wäre. Du kannst dabei erwähnen, dass du bereit wärst kurzfristig zu kommen, sobald sich eine Lücke auftut. Beispiel HüftOP von Mitte März 2020 bei meiner Schwester. Da hatten aufgrund Coronabedenken einige Patienten abgesagt. Nicht nur eine der möglichen AHB-Rehas boten auf persönliches Nachfragen doch kurzfristig einen Platz an. So konnte sie 10 Tage früher als geplant beginnen.

Wie ich schon berichtet habe, fand ihre KnieOP Ende September statt und weil es Wundheilungsverzögerungen gab musste sie statt 8 Tagen volle drei Wochen im Krankenhaus bleiben. Ihr zugesicherter Reha-Termin wurde problemlos drei Mal um je eine Woche nach hinten geschoben. So konnten andere dann früher kommen. Denn die wollen in diesen Tagen, in denen kaum übliche Rehas stattfinden, sondern eher AHB's jedes Bett belegen.

LG Teddy
 

Teddy

Sponsor
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
904
Ort
Raum Stuttgart
Hallo Markus,

noch zur Ergänzung, zum Bewegen innerhalb der Wohnung hat sich ein einfacher Seniorenrollator bewährt. Dort kann man die Handgriffe so hoch einstellen und sich sehr gut abstützen, oder darauf sitzen oder auf der Sitzfläche Speisen und Getränke transportieren. Du kannst es beim Sanitätshaus mieten oder vielleicht kennst du jemand, der dir sowas ausleihen kann.

LG Teddy
 

Kasandra

Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
7,045
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
Hallo Markus,

Du hast dieses Thema im August eröffnet und schon gleich dargestellt, dass Du allein bist und keine Versorgung hast.

Um welche Art von "HÜFT-OP" hast Du Dich nicht geäußert und leider auch keine Vorsorge getroffen.

Wenn ich jetzt lese, Teppiche in der Whg. warum hast Du diese nicht vorzeitig entfernt, weil diese eine absolute Stolperfalle sind mit UA-Gehstüzten?

Warum im Vorfeld nicht um einen Reha-Termin bemüht, sondern: der Sozialdienst hat es zu machen.

Du hast berichtet Du bist alleinstehend. Du hättest Dich bei den 12 Pflegediensten auf eine Warteliste setzen lassen müssen.

Warum hast Du im Vorfeld Dir keine Verordnung für einen Rollstuhl oder Rollator besorgt für Deine Whg.? Rollatoren kannst Du mit Körbchen anfordern und in diese Nahrung + z. B . von der die erwähnte Tasse Kaffee in ein weiteres Gefäß einstellen, damit keine Kleckerei auf den Boden und eine Tasse Kaffe verbringen.

Ohne Teppiche könntest Du Dich auch u. A. mit einem Bürostuhl (ist zwar sehr müßig) aber möglich in der Whg. bewegen. Dies ist natürlich primär nur gut gegeben, Du hättest die Teppiche entfernt.

Essen auf Rädern hättest Du auch planen können, sowie eine Haushaltshilfe über die KK (diese scheint Dein Kostenträger zu sein), oder hast Du noch andere Kostenträger - z. B. BG oder HPV?

Für die Dusche wäre es möglich gewesen auch einen preisgünstigen Duschstuhl zu kaufen oder Dir wenn nur Badewanne vorhanden einen Lifter über ein Sanitätshaus vorab zu besorgen.

Letztendlich stelle ich mir grundsätzlich folgende Fragen:

1. war die OP nun wirklich in Zeiten Corona wo wir wissen, dass die Rehas auch nur eingeschränkt fahren können absolut notwendig?

2. wie war die OP-Aufklärung?

3. warum hast Du in den letzten 3 Monaten keine Vorsoge für Deine Lebensumstände unternommen?

4. warum hast Du die OP nicht verschoben?

Es handelt sich ja um einen elektiven Eingriff und Du hattest alle Zeit für die Planung. Warum bist Du jetzt Deine Situation eingegangen?

Ich lese jetzt leider nur von Dir, die Ärzte haben gesagt 6 Wochen nur 20 kg Belastung, der Sozialdienst hat keine Reha-Klinik gefunden, 12 Pflegedienste angefragt..... wo ist Deine Vorplanung oder Verschiebung der OP (wo Du noch nicht mal sagen kannst - "was für eine Hüft-OP") mit einer anderen Terminierung der OP?

Auch wenn die Hüfte sehr / extrem Schmerzen verursacht, seit März 2020 befinden wir uns im Lockdown. Die Kliniken haben seit März keine elektiven Eingriffe mehr durchgeführt, man verfolgt alles was Corona dieses Jahr zu tun hat und entschließt sich dann für einen elektiven Eingriff ohne Planung?

Daher stellt sich für mich die Frage:

- welcher genaue Eingriff?
- wer ist der Kostenträger`?

Viele Grüße

Kasandra
 

Markus2903

Mitglied
Registriert seit
26 Sep. 2016
Beiträge
63
Wo bitte schön soll ich da jetzt anfangen ?!?!?!

Zunächst einmal sollte ich mich auf Geheiß des Patientenmanagements vom Krankenhaus nicht selbst um eine Reha kümmern. Ich darf das Bein 6 Wochen lang nicht belasten und somit macht eine Reha vorher auch keinen Sinn laut der Ärzte, denn laut deren Aussage muss zumindest eine Grundbelastung vorhanden sein, ansonsten macht eine Reha keinen Sinn. Die von euch erwähne Flexibilität der Reha Kliniken mag vor Corona der Fall gewesen sein, doch mittlerweile kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Platz bekommt.

Ob die OP nötig war ? Ich lief über 10 Jahre mit Arthrose und Nekrose im linken Hüftgelenk rum. Der erste Termin wurde wegen Corona abgesagt und den zweiten wollte ich wahrnehmen, da man nicht weiß wie das Ganze noch weiter geht und siehe da - noch am gleichen Tag bekam ich mit, dass alle nachfolgenden Operationen abgesagt wurden.

Thema Vorkehrungen :

- Ich bestelle alles online bei Rewe und der Lieferdienst funktioniert wunderbar.
- Teppiche : es handelt sich um eine möblierte Wohnung und nein - der Vermieter hätte kein Verständnis gehabt, wenn ich vorher sämtliche Teppiche raus gerissen hätte.

- Toilettensitz Erhöhung vorhanden, Schuhanzieher und Strumpfanzieher vorhanden. Selbst eine Luftmatratze für 189 Euro wurde gekauft, für den Fall , dass das Bett zu hoch sein könnte.
- 12 ambulante Pflegedienste lehnten meinen Fall ab da man an mir nicht genügend Geld verdient. Eine Haushaltshilfe bräuchte ich 2 bis 3 mal pro Woche für 30 oder 60 Minuten. Das Ganze ohne Pflegestufe. Auf einer Warteliste stand ich nie. Die Absage erfolgte immer sofort telefonisch.
Der Sozialdienst im Krankenhaus fand dann eine Einrichtung die dies übernehmen würde, doch das Rezept hierfür wurde bei der Entlassung vergessen. Dieses spreche ich in den nächsten Tagen bei meiner Hausärztin an.

- Einen Lifter für die Badewanne ? Sorry - aber da musste ich leider gerade etwas lachen. Nach der Trennung von meiner Ex nahm ich die erstbeste Wohnung und das ist eine möblierte 55 Quadratmeter Wohnung. Bei euch klingt es jedoch so, als würde ich in einer Traum Villa mit sämtichen Annehmlichkeiten und Möglichkeiten leben.
Rollator : Ich bin 49 Jahre alt. Wer denkt mit 49 an einen Rollator ?! Aus Erzählungen unter anderem von meiner Physiotherapeutin wusste ich, dass manche Personen bereits nach 4 Wochen ( mit Humpeln ) wieder gehen konnten. Daher hatte ich einen Rollator in der Tat nicht in Betracht gezogen.

Ich frage mich jedoch zudem wie der ganze " Einkaufszettel " für die Krankenkasse ausgesehen hätte. Etwa so ?

Sooooo - ich bräuchte dann bitte folgendes :

1 x Krankengeld
10 x Physiotherapie
1 x Reha Klinik ( mache ich selbst )
1 x Haushaltshilfe
1 x Rollator
1 x Essen auf Räder
10 x Taxi Schein oder Transportdienst

Denke, dass die Krankenkasse überall einen grünen Haken dran gemacht hätte ( Sarkasmus off ).

@ Teddy : Ich kann in der Reha Klinik anrufen aber die Aussage war wie erwähnt, dass ich das Bein 6 Wochen nicht belasten soll und die Teil - Belastung ist eine Grundvorraussetzung für diese Reha. Dementsprechend könnte man dort gar nicht mit mir arbeiten, wenn ich " morgen " dort hin fahren würde.

Abschluß Bemerkung : Mir kommt es so vor als säße ich hier plötzlich auf einer " Anklagebank " und hätte mich zu rechtfertigen ! Dem ist nicht mal ansatzweise so ! Den " Ton " darf man daher gerne wieder drosseln und sachlich schreiben ohne in Vorwürfe und ähnlichem aus zu ufern ! Für Tipps bin ich dankbar, doch ihr selbst seid nicht in meiner Situation und 10 Jahre Schmerzen jeden einzelnen Tag reichten mehr als aus !
 
Zuletzt bearbeitet:

Teddy

Sponsor
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
904
Ort
Raum Stuttgart
Hallo Markus,

richtig, den Ball flach halten. Nur du weißt alles über dich, wir hier, die dir antworten äußern unsere Verwunderung weil wir nur einen Teil deiner Geschichte wissen. Jeder möchte von seinem Blickwinkel aus Dir Wege aus der Sackgasse zeigen und dir helfen.

Die heutige Verweilzeit im Krankenhaus ist extrem kurz geworden gegenüber früherer Zeiten. Die Rehas wollen therapierbare Patienten. Dazwischen ist häufig eine Zeit - Akutversorgung beendet - Heilungsstatus noch nicht so weit, dass sonst übliche intensive Rehatrainings möglich sind. Genau zwischen den beiden Stühlen sitzt du jetzt.

In bestimmten Fällen konnten Patienten, die nicht zu Hause versorgt werden konnten für bis zu vier Wochen sogar in Kurzzeitpflege eines Pflegeheimes unterkommen, Beispiel komplizierter Ellenbogenbruch beim Rechtshänder.

Andererseits wird genau denjenigen eine Anschlussheilbehandlung helfen, weil man zu Hause nicht alleine zurecht kommt. Also frag deinen Orthopäden, frag deinen Hausarzt, wenn diejenigen sich dahinter klemmen und sich mit einbringen, dann geht doch noch mal ein Türchen auf.

Gibt es eine Nachbarschaftshilfe bei Dir am Ort? Manche Städte- und Ortsgemeinden bieten ehrenamtliche Helfer an, die einspringen können, oder aber auch kirchliche Organisationen.

LG Teddy
 
Top