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Infiltrationen HWS/BWS

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Nov. 2009
Beiträge
269
#1
hallo,

ich habe seit einem unfall vor einem jahr mit hws-distorsion andauernde probleme mit schmerzen in der hws, bws, schultern, kopf, gesicht und schwindel, tinnitus etc.
nun bin ich bei einer schmerzärztin gelandet. sie möchte infiltrationen in den triggerpunkten machen.

habt ihr erfahrungen damit?
wisst ihr, wie es mit risiken aussieht?

wäre toll, wenn ihr mit da weiterhelfen könntet, ich weiß gar nicht, ob ich das machen lassen will. :confused:es wurden schon so viele behandlungen gemacht, die die schmerzen eher verstärkt als verbessert haben...

viele grüße,
derrotekobold
 
Registriert seit
21 Feb. 2007
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Schwarzwald
#2
Hallo derrotekobold,

hier einmal etwas zum Thema das Du Dir in etwa vorstellen kannst um was es geht! > http://www.sprechzimmer.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=3534
Infiltrationen Injektionen (Spritzen), also Einbringung von Medikamenten direkt an den Ort des Schmerzes (an die kleinen Wirbelgelenke, in die Muskulatur, an die Nervenwurzel). Techniken: Quaddel, Therapeutische Lokalanästhesie, tiefe Infiltration, Nervenwurzelblockade,.....
Die Frage ist was soll bei Dir gemacht werden - bei mir war die tiefe Nervenwurzelblockade geplant! Man hat aber schon Angst das dies größere Auswirkungen haben könnte! Man bekommt halt Spritzen in den entsprechenden Bereich der die Nervenwurzel betäubt! Bei leichteren Fällen wird auch schon einmal mit Stoßwellen gearbeitet (Triggerpunkte).

Viele Grüße
Joachim
 

pussi

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1,930
#3
hallo, derrotekobold

bei mir wurde während einer reha in die schulter infiltriert, damit ich in der lage war, die reha durchzuführen.
das war nix anderes als cortison!
nachdem die wirkung aufhörte und ich ja zwischenzeitlich malträtiert wurde, waren die schmerzen schlimmer als vorher.
nie wieder!

mfg
pussi
 

derrotekobold

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#4
hallo joachim,

danke für deine antwort und den link!

bei mir ist nun 1x/Woche eine Infiltration mit lokalen Anästhetika in die Triggerpunkte im Bereich der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Schulter geplant.

Danach evtl. eine zervikale Spinalanalgesie (erst 2010).

Weißt du, wie es bei den 2 betreffenden Eingriffen mit Risiken aussieht?

Ich habe etwas Bedenken... Im Internet habe ich sehr verschiedene Meinungen gelesen, sowohl zur Wirksamkeit als auch zu den Risiken...

Viele Grüße,
derrotekobold
 

derrotekobold

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#5
hallo pussi,

hat man die infiltration in die triggerpunkt der muskulatur oder ins gelenk oder in die nerven gemacht?

bei mir soll ein lokalanästhetikum infiltriert werden, soweit ich weiß. ob das besser ist als kortison?

viele grüße
derrotekobold
 
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#6
Hallo derrotekobold,

der Neurochirurg der mir drei verschiedene Therapien vorgeschlagen hat war sehr kurz angebunden d.h. er hat mir nicht so arg viel zu den Nebenwirkungen udgl. gesagt! Er hat zwischendurch einen Anruf bekommen und ich war nur so nebenbei... Aber vielleicht bringt Dich das ein Stück weiter? So einen kleinen Einblick hat ja Pussy Dir schon gegeben!

Viele Grüße
Joachim

http://triggerpunkttherapie.blog.de/2007/12/21/injektionen_in_den_trigggerpunkt_infiltr~3473760/
 

Marcela

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Beiträge
757
#7
Hallo,

ich habe ein Aufklärungsblatt über Facetteninfiltr., Facettendenervier., periradikul. Infiltr. vorliegen. Aber das ist wohl was anderes wie die Infiltr. in die Triggerpunkte,...

Sollte es dich dennoch interessieren, schicke ich es dir

Gruß
Marcela
 

derrotekobold

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269
#8
hallo marcela,

wäre trotzdem toll, wenn du mir das aufklärungsblatt schicken könntest! kannst du mir das als persönliche mitteilung senden?

danke!
 

pussi

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#9
hallo, kobolt
ich weiss noch nicht einmal, ob der arzt weiss, was triggerpunkte sind und wo die liegen. ich auch nicht.
vor jeder anwendung husch rein in den oberarm- nach dem motto - die werden wir doch noch durch die therapie bringen!

mir ging es grottenschlecht, glaub mirs.
dazu noch vor jeder therapie ein schlückchen tramal.
durchhalten und raus!

ich wünsch es nicht einmal dem arzt selber.
mfg
pussi
 

wurzlpurzl

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687
#10
Hallo,
ich hatte im Sommer eine Facetteninfiltration der HWS, aber nicht mit Cortison, sondern mit einem homöopatischen Mittel (Anika), Namen weiss ich momentan nicht. Aber was ich nicht wusste war, dass da auch ein Betäubungsmittel drin war. Und wenn jemand Bänderverletzungen hat und diese Bänder nun zusätzlich gelockert werden, werden die Probleme noch grösser!
Bei der ersten Behandlung bin ich erstmal zusammengeklappt. Stunden danach gelegen, immer wieder Ohnmachtsanfälle. Insgesamt bekam ich 5, die letzte ohne das Betäubungsmittel. Dann wurde abgebrochen.
Ohne das Betäubungsmittel ging es besser als mit. Aber insgesamt ging es mir schlechter als vorher. Leide jetzt Monate später noch vermehrt als vorher. Schlimm waren vor allem die ständigen Ohnmachtsgefühle, beim Schlucken am Anfang (das wurde besser) beim Drehen des Kopfes...- und die schlimmen Kopf- und Trigeminusschmerzen.
Ich habe dort mitgekriegt, wie andere Patienten Besserung bekamen, aber eben nicht alle
Vor allem an der Lendenwirbelsäule hat es vielen was gebracht. Aber Vorsicht bei HWS Schleudertrauma Patienten!
 

moni68

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657
Ort
Niedersachsen
#11
So wie ich das verstehe ist das doch das typische "Quaddeln", oder ?

Triggerpunkte sind doch muskulär ? Und wenn man dort hinein infiltriert, sollen die gelockert werden, oder ?

So war's bei mir jedenfalls. Und ziemlich für die Katz, ehrlich gesagt ! Bei meinen heftigen Verspannungen bringen mir regelmäßige (und häufige, gute !) Massagen mehr als jede Infiltration ! Leider muß ich die ja mittlerweile selbst bezahlen, die schreibt ja kein Arzt mehr auf !

Bei meinen Schulterschmerzen hat auch eine Ärztin mir mal was gutes tun wollen und eine (wohl Cortison)Spritze ins Gelenk gejagt. Die Wirkung - immerhin weniger Schmerzen, juhu - hat genau 2 Tage angehalten, dann war wieder alles beim Alten. Und die 2 Tage hatte ich ein wunderschöne rote Gesichtsfarbe, weil dauernd ein heißes Gesicht ! :(
 

pussi

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#12
hallo, @ alle
was mir, ausserhalb der bg-reha, etwas linderung verschafft hatte, war: ein fango-packung.
die kann man selber zuhause durchführen.
dadurch wurden die muskeln lockerer und ich konnte den arm auch mehr heben.
aber
meine hws-probleme waren nicht weg.
tinitus war lauter als vorher.
man kann halt nicht alles haben, oder?
man sollte den gesamtzusammenhang erkennen, nur wer?
mfg
pussi
 
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