• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

3. Baum UO Frontal 21 "Hilflose Wut "

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Gsxr1983

Aktiver Sponsor
Registriert seit
5 Dez. 2014
Beiträge
909
Ort
BW
#13
Mann muss denen halt mal auf die Nüsse gehen!

Es handelt sich bei uns UO ja um ein paar! Also so sehe ich das.
 

hella

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 Juni 2014
Beiträge
423
#14
Ich glaube, man muss vor allem das Thema für die „Allgemeinheit“ schmackhaft machen. Wir wissen um unsere Geschichte mit allem Entsetzen dazu. Klingt jetzt hart, aber das interessiert niemanden. Oder viel zu wenige. Aber an sich ran zu lassen, dass sie alle morgen schon dazu gehören könnten und dann böse erwachen mit allem, was dazu gehört und der Glaube, man sei versichert, nichts sichert außer, dass man selbst oder andere diese Versicherubg bezahlt haben...und das Gutachterwesen betrifft nicht nur die privaten V, wie viele denken, nein auch die gesetzlichen Versicherungen betrifft es. Und das kann sich ein normaler Mensch nicht ausmalen. Das würde ihn ängstigen. Darüber muss es irgendwie gehen. Dann ist es ein breites Thema bei den Versicherungsweltmeistern in Deutschland.
 

Marima

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
1 Okt. 2017
Beiträge
499
#15

ptpspmb

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Sep. 2012
Beiträge
2,247
Ort
BW
#16
Hallo @

die vorstehenden Berichte bringen es doch auf den Punkt!
Keiner will mit den "Verunfallten" etwas zu tun haben!
In unserer Gesellschaft ist man nur etwas, wenn man Leistung bringt und mit schwimmt! Das ist aber im Umkehrschluss völlig normal,
mann könnte es auch "Selbsterhaltungstrieb" nennen!
Wenn man fit ist, möchte man sich mit solch einer Thematik ja auch nicht auseinander setzen, verständlicherweise!
Deshalb wird sich auch an dieser Situation nichts ändern!

Es ist ja schon mega cool, dass es diese Forum gibt und man merkt, dass man nicht alleine ist!

Vor der Internetzeit war man völlig auf sich alleine gestellt, so ging es mir jeden falls!
 

HWS-Schaden

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,448
Ort
Bei den Stadtmusikanten
#17
Hallo zusammen,

@hella
Wenn dir jemand vor deiner eigenen Betroffenheit von derartigen versicherungsrechtlichen Problemen erzählt hätte, was hättest du getan? Hättest du die "Geschichte "geglaubt, glauben können, hättest du sie in der Problematik "erfasst"? Hättest du dich anders abgesichert? Wie? Hättest du dich im Beruf anders verhalten?
Vor meinem Unfall habe ich Sendungen über UO oder über Schmerzen (gestern ZDF "Schmerz lass nach") eher nicht geschaut, wenn dann höchst zufällig. Mein Tag war gefüllt mit anderen Dingen, solche Themen lagen am Rande, ich hatte einen Fokus auf andere Probleme und Inhalte, für die ich mich engagiert habe.

@ all
Wenn man fit und stark ist, lebt man ein anderes Leben als wenn man krank oder langsam ist. Die Schnittpunkte dieser beiden Leben sind gering, auch das ist ein Grund für die Veränderungen im sozialen Leben nach dem Unfall.

Titel der Sendung: "Hilflose Wut" ... Hilflose Wut hilft einem leider nicht weiter. Das Forum kann dabei helfen, nicht ganz hilflos zu sein.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

hella

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 Juni 2014
Beiträge
423
#18
Mmmmh. Da stimmt zum größten Teil. Aber aus dem Augenwinkel hätte ich das schon registriert. Ob es durchgeschaltet hätte zu: „Oh was, dann bin ja auch ich gar nicht wirklich versichert!“, weiß ich nicht. Und nein, ich hätte vieles nicht glauben können. Das ist einfach zu bizarr. Aber ich war vielleicht auch ein besonders naives Exemplar und bin grundsätzlich von guten Menschen und Gerechtigkeit ausgegangen. Ausnahmen sind anstrengend, aber zu regeln. So in etwa. Ich wäre sogar geneigt gewesen zu denken: „ Na man weiß, vielleicht reagiert die Versicherug sogar zum Schutz aller Versichrteb so. Dann ist die Forderung unberechtigt.“ Und Ironie der Geschichte...psychische Leiden hab ich versicherungstechnisch nie für voll genommen.
Okay. Aber wie gewinnt man dann andere für das Thema? Wie?
 

ptpspmb

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Sep. 2012
Beiträge
2,247
Ort
BW
#19
Hallo hella,

meine pers. Meinung!
Du wirst nur sehr wenig Leute ansprechen können mit unserm Thema!
Ein Thema ist z. B. unsere Erderwärmung!
Eigentlich müssten sich alle Menschen dafür interessieren, was Sie als einzelner dagegen machen könnten!
Es juckt solange keinen Menschen, bis dieser Mensch entweder im Hochwasser steht, kein Wasser zum Trinken hat oder an der Tankstelle keinen Sprit für seinen 5,7 Liter US Car bekommt!
Erst wenn es einen ultimativ selbst betrifft, versucht man sich frei zu schwimmen!
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
389
Ort
Bayern
#20
Hallo,

vielleicht wäre ein Thema in der Art "Versicherungsbetrug mal anders herum" oder

"Betrug mit Ansage, wenn die Versicherungen Beiträge kassieren und keine Leistungen erbringen" oder
"Versicherungen und die große Geldmaschine"

"Versicherungen leisten nur Pauschal oder gar nicht" oder

"Wir alle sind nur noch Pauschalversichert, berechtige Leistungsansprüche nein Danke"

"Versichert war einmal, die große Märchenstunde". Erzält von den Gebrüder Hab und Gier.

M.E. wäre es am wichtigsten die Marketing Strategie zu durch brechen, welche uns allen einen 120% Versicherungsschutz vorgaugelt.

Weit gefehlt, in der Masse werden nur die Kleinschäden reguliert und uns so verkauft wie wenn in dieser Schadensregulierung dann berechtigte Großschäden enthalten wären. Ingesamt liegt doch die Quote geschätzt bei ca 20% im Vergleich, wie die Schäden neutral gesehen zu 100% berechtigt abgewickelt werden müssten.

Gerade die Großschäden werden eben nicht Neutral und anständig abgewickelt, aber gerade da Vertrauen die VN und Anspruchsteller auf die Versicherungen und werden bitter Abgestraft.

Ergo gibt es nur noch minimal Versichert sonst nichts, warum dann überhaupt noch Beiträge zahlen? Im Fall der Fälle gibt ja ALG-2, bei uns ist noch keiner verhungert.

Für 120% Abdeckung wenn im Fall der Fälle die richtigen Großschäden nichts gezahlt wird?

Klar die Versicherungen verdienen so Ihr Geld indem für einen Schutz gezahlt wird, der wenn er beansprucht wird nicht gezahlt wird.

Schade das wir Beitragszahler nicht in Streik gehen können und erst dann weiter Beiträge zu zahlen hätten, wenn die Regulierung auch wirklich Neutral abläuft. Leider verdienen an diesen Rechtsstreiten dann auch noch zu viele Beteiligte daran, deshalb birgt die Sache in sich kein Interesse an einer seriöser Schadensabwicklung.

Man stelle sich den Skandal vor, "Jahrelange leere und verweißte Gerichtssälle", Maßenarbeitslosikeit bei Raw und Gutachtern, Prachtbauten Riesen-Verwaltungen und Rechtsabteilungen der Versicherungen gäbs nicht mehr wegen Geldmangel, böses Unfallopfer das geht doch nicht!

Würde doch unser ganzes Wirtschaftssystem wegen diesen so hochgelobten fehlenden Elite zusammen brechen, nicht auszudenken. Würden doch eine ganze Schaar von Prosche, Mercedes und Luxusautokäufer auf einen Schlag wegfallen und erst die Golfclubs würden doch auch aussterben, geht doch nicht.


Gruß
Isswasdoc
 

Marima

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
1 Okt. 2017
Beiträge
499
#22
Hallo

bevor eine Versicherungen einen Schaden regulieren kann, muss dieser doch erst mal festgestellt werden, jeder der einmal Rückenschmerzen hatte möchte heute eine lebenslange Rente beziehen.

Für mich stehen die Fälle an erster Stelle, die wirklich etwas haben, hier müssen wir zusammenarbeiten.

Meine Mitarbeiter haben damals mit einer Erkältung 3 Wochen gefeiert, im wahrsten Sinne des Wortes.

MFG Marima
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
389
Ort
Bayern
#23
Hallo Marima,

genau hier liegt der Knackpunkt, alle UOs sind dumm, Simulanten und wollen nur Kohle bei den Versicherungen Kostenträger usw. abkassieren, das System muss vor solchen Schmarotzer geschütz werden(Ansicht der Leistungserbringer,Gerichte usw.).

Einen Simulaten, der nur Rente beziehen möchte, ist mit dem heutigen Sicherheitsnetz von geschulten Ärtzen, leicht heraus zu finden. Schäden die wirklich vorhanden sind und berechtigte Ansprüche bergen, sind auch feststellbar, vorausgesetzt man möchte sowas...

Dies wird aber von den meisten Ärzten dazu missbraucht, allen und gerade die mit den mit berechtigten Ansprüchen über einen Kamm zu scheeren und als angebliche Simulaten und Schmarotzer zu brandmarken.

By the Way, damit lässt sich für so manchen Arzt viel schneller, leichter und mehr Geld verdienen bzw. die Versicherungen+Kostenträger möchten ja nichts anders hören. Schließlich muss der Wasserkopf von der Verwaltung immer größer werden.

Wozu gibt es schließlich ALG-2 wenn nicht dahin alle UOs und BKler billig entsorgt werden können?

Wer wirklich geschädigt ist, würde alles tun und hergeben, um wieder "Gesund" zu sein.

Aber Gesundheit kann man sich dann, weil es ja schon zu spät ist, mit allen Geld von Leistungserbringern bzw. theoretisch zur Haftung verpflichenden, seine eigne Gesundheit nicht mehr zurückkaufen.

Deshalb getreu dem Motto der Versicherung+Kostenträger: "Warum zahlen?, wenn wir den Anspruchsteller von Großschäden auch zerstören können inklusive seiner Beweise!!--> Endlösung Ökologisch entsorgen "Rest in Peas". So läuft der Geschäftsvorgang, mehr sind wir nicht für die...

Gruß
Isswasdoc
 

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
328
#24
An Marima,

ich würde schon - bevor ich so einen Satz schreibe - vorher mal nachdenken, wie ich das Gewollte vielleicht besser formulieren könnte!

"jeder, der einmal Rückenschmerzen hatte, möchte heute eine lebenslange Rente beziehen"

.....und wenn Deine Mitarbeiter 3 Wochen krankgefeiert haben wegen einer Erklältung, dann hat das jedenfalls nichts mit den Machenschaften der Versicherungen und erst recht nichts mit den unseriösen Gutachtern zu tun, die sich mit ihren versicherungsfreundlichen Gutachten ihre Empfehlungen für künftige Gutachteraufträge schreiben.

Natürlich gibt es Versicherte, die auch tricksen und simulieren, um (meistens bei kleineren Schäden) etwas von der Versicherung "herauszuholen". Doch gerade bei der Schadensfeststellung durch die lieben naturwissenschaftlichen Eliten (Ärzte und Gutachter) hapert es doch schon, wenn diese Verletzungen oder Folgestörungen als nicht unfallkausal beurteilen und sich mit Ihren Behauptungen auf ein Terrain begeben, dass nur unter dem Aspekt der "kriminellen Energie" einzuordnen ist.

Oft sind auch Schädigungen oder Folgestörungen von Unfällen nicht objektivierbar und da haben es diese Gutachter besonders leicht, ein Falschgutachten für einen Richter so plausibel zu kontruieren, daß er dem Gutachter folgen wird. Auch wenn ärztliche Attest einen Krankheitsverlauf dokumentieren, der die Kausalität der Krankheiten zum Unfallgeschehen doch eigentlich nachweist, verstehen es diese Gutachter mit geschickten Wendungen oder durch Weglassen wichtiger Diagnosen und eben falschen Behauptungen, dem Gutachten eine Plausibilität zu verpassen, ohne dass es der Richter merkt.

Die eigentliche "Macht" über die Leistungpflicht von Versicherungen haben doch die Gutachter als Handlanger der Gerichte. Denn in 95% der Fälle folgt ein Richter dem Gutachter.

MfG Bobb
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top