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Schmerzen nach HWS Dislokationstraumata

Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#25
Hallo Kai Uwin und vielen Dank für deine Antwort.

Es erschreckt mich sehr, zu lesen, welche Folgeschäden bei HWS-Problemen auf einen zu kommen können!

Ich selbst will es irgendwie immer noch nicht so wahrhaben!
Diese ganzen diffusen Kopf und Gesichtsschmerzen. Manchmal weiss ich nicht sind diese einschiessenden Schmerzen auf dr Kopfhaut oder im Gehirn. Ich bin ausgelaugt und geistig wie tätlich sehr verlangsamt. Mir fällt auf, dass mir immer öfter die Füsse einschlafen und Gestern als ich vom PC aufstand, bin ich umgefallen, da ich kein Gefühl im rechten Bein hatte.
Allgemein wenn ich mich aus dem Sitzen erhebe, habe ich so einen Drall nach hinten. Schwer zu beschreiben, als würde mich etwas nach hinten drücken¨Und immer mehr bekomme ich Angstzustände!

Danke auch fürs Glück wünschen!

LG an dich und kai Uwe

leon
 
Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#26
Hallo

Mittlerweile war ich im fMRI und habe das Ergebnis:Vorderes und hinteres Längsband intra und supraspinale Ligamente und Gelenkskapseln der Seitengelenke ohne nachweisbare posttraumatische Läsionen. keine posttraumatischen oder anderweitigen Läsionen des cervicalen myelons. Keine Syrink.Keine Muskelfaserrisse, oder Hämatome der Halsmuskulatur.
Breitbasige,subligamentäre Discushernie C6/C7 und dadurch partielle recessale Obliterationen beidseits mit fraglicher Neuroirritation C7 beidseits

Alles ein bischen böhmische Dörfer für mich

Ich frage mich nur woooher kommen meine Sz, welche mir durch den Kopf, die Phren, die Zähne bis zur Nasenwurzel schiessen
Mittlerweile auch Hals und oberer Rücken teilweise/Zeitweise schmerzhaft! Und dazu dieser Schwankschwindel! Mich machts depressiv und am Morgen will ich nicht aufstehen um mich erneut durch einen Tag zu quälen!

Habe heute Tilidin erhalten, da ich auf Tramal alergisch reagiere!

Genau 10 ml bekam ich verordnet bei einer Dosierung von bis 4 mal 2o Tropfen!

Hat jeman dvon euch Erfahrungen mit hilfreichen Therapien

LG

Leon

LG

Fex
 
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17 Mai 2011
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43
#27
habe gerade zum ersten mal Tilidin eingenommen

Macht mir Angst und bisher hat es mir den Sz nicht genommen

LG

Leon
 

Sekundant

Aktiver Sponsor
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24 März 2009
Beiträge
3,842
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#28
Geduld Leon,

ging mir ähnlich. Die Schmerzlinderung hat eine Langzeitwirkung, die erst nach einigen Tagen richtig zu wirken beginnt. Ein-, zweimal einnehmen genügt idR nicht.

Obwohl ich es anfangs auch so versuchte, weil ich das Zeug nicht wollte. In letzter Zeit versuche ich es wieder, nachdem ich gewaltige Magen-/Darmprobleme bekam. Ich nehme es nur noch an sehr "schwierigen" Tagen und wechsle auch mal mit (noch vorhandenem) Tramadolor ab. Mein Magen mag mittlerweile beides nicht mehr. Da stehe ich immer vor dem Problem: Kopf in die Ecke und Schmerzen aushalten - oder eben Medi.


Gruss

Sekundant
 
Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#29
Hallo Sekundant!

Danke für den Tip
Wie gelingt es dir, mit Tilidin und Tramal zu jonglieren
Ich meine wegen der Abhängigkeit!

LG


Leon
 
Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#30
Einige Wochen her, dass ich in diesem blogg geschrieben habe!
In der Zwischenzeit ist nicht wirklich was gelaufen. Therapien, Ab und zu Schmerzmedikamente und schlussendlich die Tage irgendwie zu durchstehen!

Mittlerweile sehe ich meine Problematik auf mehreren Ebenen.
Da ist der ewig wandernde Kopf, Schädel, Gesichtsschmerz. Ohren, Zähne, Nasenbein und Augen-Stirnhöhlen mit einbegriffen. Es kracht und knackt in meiner oberen HWS bei jeder kleinsten Kopfbewegung.
Zum anderen werde ich täglich energieloser und schlapper. Dies sowohl körperlich als auch geistig seelisch.
Am schlimmsten für mich ist jedoch, diese Leere in meinem Kopf. Das Gefühl, eine auf die Rübe bekommen zu haben und langsam aber sicher im Hirn einzutrüben. Ich merke, dass mein Gehirn irgendwie leerer, langsamer ist ale es normal wäre, zudem habe ich ständig Derealisation und Depersonalisation!
Ich denke, zuwenig Sauerstoff ins Hirn zu bekommen oder ähnliches. Dies habe ich meinem Hausarzt gegenüber mehrmals erwähnt mit dem Resultat..gleich null
Es intressiert nicht und ich selbst habe das Gefühl tagtäglich mehr einzutrüben! Ich meine Ich bin Pflegefachmann und weiss, was auf Dauer los ist, wenn das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt! Ich nehme es all die Wochen hin, es bessert sich nicht.im Gegenteil Doch...es intressiert nicht! Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl langsam drauf zu gehen und die Arzteschaft juckt dass nicht.
Oft denke ich mir, ich gehe jetzt hier ins Unispital auf den Notfall i der Hoffnung, dass dort etwas unternommen wird. Mittlerweile bin ich jedoch so desilusioniert und müde von diesem auf dien Knie vor den àrzten, dass ich mich frage, was würde mir das bringen?
Ich möchte anständig diagnostiziert werden, dass ist doch heutzutage möglich(Hirndurchblutung, Rückenmarksquetschung etc...)

Weiss nicht mehr was tun...weiss nicht mehr wohin

Hat jemand eine Idee?

LG


Leon
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
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3,038
#31
Hallo Leon,

als ich nicht mehr weiter wußte, nach dem Unfall von Kai-Uwe....habe ich mit meiner GKV (TK) lange Gespräche geführt.
Sie haben mir sehr geholfen und die Ärzte dort haben wir geraten eine Überweisung in eine Neurologische Diagnostik-Klinik vom HA zu bekommen.

Im Ganzen war mein Mann dann 2 Monate dort im Krankenhaus und wurde total auf den Kopf gestellt.
U.v.a. wurde eine ZNS-Entzündung, Entzündung des Hirnwassers festgestellt und es wurde klare Diagnosen gestellt.

Ich würde mich auch in eine Klinik überweisen lassen und auf die Untersuchungen bestehen.

Viel Glück
Kai-Uwin
 
Registriert seit
17 Mai 2011
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43
#32
Hallo Kai Urwin und herzlichen Dank!

Ich denke auch, dass ist der beste Weg und ich MUSS darauf bestehen
Weisst du ob man in einer neurologischen Klinik auch ein evtl. Schädel-HirnTrauma und eine evtl. Schädigung des Stammhirns feststellen kann

LG

Leon
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
Beiträge
3,038
#33
Hallo Leon,

genau deswegen haben ich die Überweisung für meinen Mann gemacht.

Für seine Nervenläsionen hatte er schon Diagnosen und Behandlung, aber das SHT und die HWS .....also das Hirnwasser wurde dort genau untersucht.

Dort wurden dann auch Sehstörungen, Hormonstörungen und Tinnitus festgestellt.

Uns hat diese Untersuchungen sehr geholfen.

Viel Glück
Kai-Uwin
 

derosa

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3 März 2008
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Ort
Niedersachsen
#34
Hallo Leon,

wende dich als Akutpatient in der Schweiz an folgende Klinik:

UniversitätsSpital Zürich
Klinik für Neurologie
Frauenklinikstrasse 26
CH-8091 Zürich
Telefon +41 (0)44 255 55 11
Telefax +41 (0)44 255 43 80
http://www.neurologie.usz.ch

Du musst aber bereit sein, dein Leben selber wieder unter Kontrolle bekommen zu wollen.

Natürlich musst du darauf bestehen, dass man dich ernstnimmt!

Viele Grüße

Derosa
 
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17 Mai 2011
Beiträge
43
#35
Hallo Series und herzlichen Dank für deine Mühe! Mein Arzt der mich wohl überweisen muss ist noch 2 Wochen in Urlaub oder denkst du ich kann da einfach so hingehen? Was genau meinst du damit, ich muss mein Leben wieder selbst kontrollieren wollen? Ganz lieber Gruß... Leon
 
Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#36
Ich habe langsam absolut genug!
neben den seit Monaten anhaltenden Schmerzen und dem Schwindel, der Müdigkeit und Erschöpfung, den Sehstörungen und der Schlaflosigkeit haben sich in den letzten Tagen neue Symptome entwickelt!

Meine ganze Kopf-und Gesichtshaut spannt, brennt, juckt und ist heiss!
Ich werde immer benommener, habe kaum mehr Gefühl für meinen Körper und auch nicht für meine Umwelt!

Alles wie hinter Glas, wie unerreichbar. Auf sonderbare Art und Weise, wie getrennt von der Realität

Dass kann doch alles garnicht sein

Einen menschen bei lebendigem Laib so abzuschlagen und zu quälen Und kein Arzt kann helfen!

Verzweifelt und müde

Leon
 
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