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Schmerzen nach HWS Dislokationstraumata

Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#1
Hallo Alle

Ich bin der Benno, 45 Jahre alt und habe vor 3 Monaten im Zug einen Rucksack mit etwa 12kg aus drei meter Höhe seitlich auf den Kopf bekommen. Im ersten Moment spürte ich weder SZ noch sonst was! Anderntags war mir enorm schwindlig und im Lauf der nächsten Woche entiwckelten sich massive, permanente Kopf und nNackenschmerzen!

Naja dachte ich mir....da musst durch
Nach 2 Wochen dann raffte ich mich auf zum Arzt zu gehen! Schleudertraumebogen muss ausgefüllt werden..dann ab zum Röntgen. Sie haben eine Arthrose ansonsten ist alles ok! Nehmen soe für 10 tage Diclofenac retard und gut!
nach 10 Tagen wieder zum Arzt(das Diclo wirkte wie smarties)diesmal MRI!
Arthrose ansonsten alles gut
Inzwischen ging ich zum Craneosakraltherapeuth und zu einem Ostheopathen. Der Ostheopath meinte es hat mir die Kalotta verschoben und die Wirbel seien alle gestaucht!
Ok MRI des Schädles..................viele kleinste mikrohirninfarkte.....kein grund zur sorge, ansonsten alles gut!
Aber .ich habe Schmerzen..............
Ok Tramal auf Dauerrezept! Habe ich eingenommen und schon juckte mich der ganze Körper. habe Tramalgegooelt und zu meinem Entsetzen festgestellt, wie ähnlich es dem Effexor ist! ich muss dazu sagen, ich habe nach 3 monatiger Einnahme Effexor über ein Jahr ausgeschlichen und seither ein protrahiertes Entzugssyndrom von diesem Zeug( Dass ist eine laange Geschichte)
Kein Wunder, reagiere ich paradox auf Tramal und kann es nicht nehmen!

Der Arzt meinte, ich müsse aber den SZ durchbrechen, damit er sich nicht chronifiziert! OK dan bitte geben sie mir Valoron=Tilidin. Wirkt nicht über Serotonin und Adrenalin und somit zwar auch hochgradig abhängigmachend aber eben kein Serotoninsyndrom!
Kurzum..er gab es mir nicht!
Inzwischen war ich auch bei einer Neurologin, welche mir meine Zukunft so ausmalte, als könne ich gleich von der Brücke springen und.........ihre Empfehlung keine Medikamente!

OK

Ich habe Kontakt mit dem Schleudertraumaverband wo man mir sagte, dass alle bisherigen Untersuchungen für die katze waren, da man wenn überhaupt schäden nur in einem funktionalen MRI feststellt!
Nun habe ich so ein Röntgeninstitut gefunden welches diese Diagnostik anbietet doch........man weigert sich, mich dahin zu überweisen Ich würde mich zu sehr in die Sache reinsteigern.ich solle zur Ruhe kommen

Die massgeblichste Diagnostik wird mir also verweigert!

Nun lebe ich in der Schweiz und wir haben da das paraphlegikerzentrum, welches auch auf Schleudertrauma spezialisiert ist! Nein...man überweist mich nicht dahin!
Ja ich lebe in der Schweiz und nicht im brasilianischen Dschungel!

Kurzum...ich habe Tramal hier und rühre es nicht an....will die SZ durchbrechen, habe Angst vor chronifizierung und kann nix tun!
èberlege manchmal in den Kliniknotfall zu gehen...ob sie mir helfen?

Drehe manchmal durch vor SZ...........es gibt Möglichkeiten....für beste Diagnostik und Schmerztherapie, doch man hält sie mir vor

Habt ihr irgendwelche inputs für mich
Liaba Gruass

Leon
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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3,038
#2
Hallo Leon,

erst einmal möchte ich wissen was SZ und MRI ist:confused:.

Und wie kannst Du aus 3m Höhe einen Rucksack auf den Kopf bekommen....sind die Züge so hoch?

Bist Du schon einmal zu einem Orthopäden gegangen, obwohl....damit haben wir selber auch keine guten Erfahrungen gemacht.

Vielleicht hat jemand bessere Tipps und versteht Deinen Beitrag besser als ich.

Gruß
Kai-Uwin
 

Kasandra

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Ort
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#3
Hallo,

ich kann mir nur folgenden Reim machen.

SZ steht bei Leon als Abkürzung für Schmerz (Mittelteil weggelassen)

MRI = Magnetic Resonance Imaging, ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Gewebestrukturen im Körperinneren, siehe Magnetresonanztomographie

Leon, ich denke es wäre gut, Du bleibst beim gewöhnlichen Sprachgebrauch und schreibst MRT.

Sollte ich mit SZ richtig liegen - ich denke, die Forumsteilnehmer welche etwas zu Deinem Thema sagen können möchten dann wirklich lieber helfen wie vorher noch Rätsel zu lösen. Diese Energie kann anderweitig besser verbrannt werden.

Ja, die Frage von Kai-Uwin habe ich mir auch gestellt beim Lesen. Wie hoch war der Zug, dass der Rucksack 3 m tief fallen konnte?

Viele Grüße
Kasandra
 
Registriert seit
17 Mai 2011
Beiträge
43
#4
Entschuldigt bitte!

ich wollte hier keine Verwirrung reinbringen!
Bin auch kognitiv verlangsamt und ein bischen nebenmir!
Ja, MRI und SZ heisst Schmerzen.

Mit dem Zug war es so, dass ich mich vom Sitz aus nach unten zu meiner Tasche bückte, welche unter dem Sitz der gegenüberliegenden Reihe verstaut war! Ich war also mit meinem Kopf nur Knapp über dem Boden!
Und der Zug ja ist sehr hoch. Centovallibahn im Tessin!

Entschuldigt bitte, wollte keine Energie rauben!
Lieber Gruess

Leon
 

Sekundant

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#5
Hallo,

naja, nicht nur ich blieb schon in der ersten Zeile hängen.
Wer bringt einen 12 kg schweren Rucksack drei Meter über NN (Kopfhöhe)?

Ehrlich gesagt, liest sich die ganze Beschreibung schon sehr dramatisierend.
Du hast Erfahrung mit starken Schmerzmitteln? Woher kommen die - sind sie evtl. für notwendige Untersuchungen seitens der Ärzte ein Hinderungsgrund? Und welche Gründe sprechen für den Arzt dagegen Tilidin zu verschreiben? Ich kenne in Fällen, in denen es angebracht wäre nur den, dass entsprechende Skepsis dahinter steckt.

Welche Kraft ein bekannter Gegenstand auf einer bestimmten Strecke ausüben kann, ist ja berechenbar (gell, Rekobär?). Welche Feststellungen, die Du vorbringst, sind denn dokumentiert? Oder war es Dein eigener Rucksack?


Gruss

Sekundant
 

sachsblau

Erfahrenes Mitglied
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5 Nov. 2009
Beiträge
1,407
#6
Hallo Leon,

willkommen hier im Forum, trotz des schlimmen Anlasses.

Es ist gut nachvollziehbar, wie es Dir geht, dass Du verzweifelt bist und nicht nachvollziehen kannst, weshalb man Dir wichtige Untersuchungen und Überweisungen verwehrt.
Ein Rucksack von 12 kg Gewicht, der Dich aus der Höhe in dieser Haltung trifft, kann denke ich, schon dazu geeignet sein, Schäden an Bändern und Weichteilen hervorzurufen oder Mikrofrakturen, die mit herkömmlichen Röntgen- und MRT-Aufnahmen nicht nachzuweisen sind. Leider zweifeln Ärzte häufig, wenn sie nichts pathologisches finden können nicht an ihren Methoden oder ihrem Fachwissen, sondern am Patienten...

Wodurch ist der Unfall ausgelöst worden (weswegen ist der Rucksack herunter gefallen)? War es Dein eigener oder der eines Mitreisenden?
Wer ist für Deine Behandlung zuständig? Die Krankenkasse? Hast Du einen guten Arzt, der Dich unterstützt?
Um Dir besser helfen zu können, wäre es hilfreich, etwas mehr zu erfahren.

Wenn Du hier bei der Foren-Suche HWS Distorsion, Schleudertrauma oder Beschleunigungsverletzung eingibst, dann wirst viele interessante Beiträge und Informationen finden. Außerdem lohnt es sich unter "unfallbedingte medizinische Probleme" und dort unter "Wirbelsäule" zu schauen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es bei Schleudertraumaverletzungen oft ein langer Weg ist, Hilfe zu finden. Das soll Dich auf keinen Fall entmutigen. Vielmehr will ich Dir damit nur andeuten, dass Du Geduld und ev. einen langen Atem haben musst.
Als erstes solltest Du Dir einen speziellen Schmerztherapeuten suchen, der bei der Therapie vor allem auch Deine Medikamentenunverträglichkeit berücksichtigt.

Vielleicht kannst Du uns noch etwas mehr berichten, damit wir Dir gezielter helfen können.

Gute Besserung und viele Grüße
sachsblau
 

derosa

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Ort
Niedersachsen
#7
Hallo Leo,

wo sind wir denn hier gelandet?

Wenn ein 12 Kilo schwerer Rücksack aus 3 m Höhe seitlich am Kopf trifft, dann kann meines Erachtens kein Schleudertrauma entstehen. Dafür muss auf den Nacken eine plötzliche Gewalteinwirkung im Nacken von hinten erfolgen (z. B. Auffahrunfall) oder seitlich mit einer schnellen Vor- und Zurückbewegung, wobei meines Wissens der Unfall ebenfalls von vorne oder hinten erfolgen muss. Aber dafür haben wir hier ja Gutachter im Forum... Zur Info: Die Centovallibahn fährt von Lucano im Tessin bis an die italienischen Grenze. Als Spitzengeschwindigkeit erreicht die Bahn 60 km/h.

Eine Leiter braucht man dort auch nicht, um sein Gepäck zu verstauen (3 m Höhe?)!

Seit wann benötigt man in der Schweiz eine Überweisung fürs Paraplegiker-Zentrum? Wie bist du dann an eine Überweisung ins Röntgeninstitut gekommen?

Was sagt die Suva (schweizer Unfallversicherung, über welche man auch bei Freizeitunfällen versichert ist) zu diesem Vorfall?

Ich glaube, du willst uns hier "verseckle" (auf deutsch vera..).

Derosa
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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3,038
#8
Guten Morgen,

ich will nicht sagen das ich die ganze;) Nacht an diesen Unfall gedacht habe, aber das mit den 12kg :rolleyes: (puh...wer bekommt den in ein Gepäckfach - überkopf -in 3m:confused:Höhe) Oder hast Du, Leon ihn sofort gewogen?
Selbst wenn die Bahn 3,50m lichte Raumhöhe hat, so muß ein 1,80m großer Mann den Rucksack noch 1,20m hoch stemmen.

Leider nimmt man, wenn eine Geschichte übertrieben wir auch den Rest nicht mehr so ernst.
Im Großen und Ganzen kann ich mir schon vorstellen das Dir ein Rucksack auf den Kopf gefallen ist, auch das Du dadurch zeitverzögerte Schmerzen bekommen hast.....aber eben durch die Übertreibung machst Du Dich unglaubwürdig.

Auch ich habe mich gewundert das Du nach Tilidin (was nachweislich abhängig gemacht hat -jetzt wohl nicht mehr) gefragt hast. Woher kanntest Du dieses Medikament?

Hallo derosa,

Kai-Uwe hat auch eine HWS-Distorsion (mit allen fiesen Folgen) ist aber kopfüber auf Stufen gefallen.
Also da gibt es schon mehr Ursachen, als einen Auto.u.-Bahnunfall.

Lieben Gruß
Kai-Uwin:)
 
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#9
Hallo Alle

Erst mal vielen Dank für all eure Gedanken und MEINUNGEN!

Es macht mich ein wenig traurig, wie ich hier angezweifelt werde. Das Unfallgeschehen wurde für die Haftpflichtversicherung des Verursachers nachgestellt, der Rucksack genauso gepackt etc.!

Ok...mit der Höhe neige ich zur Übertreibung, doch2,5 m waren es sicher!

Mit dem Effexor habe ich Erfahrung, da ich es gegen Depressionen erhalten habe. Nach 3 Monate absetzen begann ich mit dem langsamen reduzieren und bin seit Januar dieses jahres arbeitsunfähig auf Grund des Entzugssyndroms(keine seltenheit) Dann kam der Schlag dazu!

Ich habe mich auf Grund der Entzugssymptomatik von Effexor mit all den Mitteln und Drogen auseinandergesetzt, daher bin ich auch vorsichtig, was ich einnehme. Auch Amitriptilin kann ich auf Grund seiner serotogenen Wirkung nicht einnehmen.

Schleudertrauma..................dagegen wehre ich mich ein bischen!
Ich habe eines über den Grind bekommen, im wahrsten Sinne. Kein Schlag von hinten ins Genick sondern 12 kg (ordner, Laptop)auf die rechte Kopfseite während ich diesen von der HWS aus gesehen in Rotationsstellung hielt!
In dies Schmerzklinik des Paraphlegikerzentrums braucht es natürlich eine èberweisung. Es ist kein Notfall.
Wartezeit etwa 7 Wochen.

Das Tramadol anders ansetzt als Tilidin (Valoron) ist keine Frage!

Euch allen ein schönes Wochenende und liebe Grüsse

Leon
 

Rudinchen

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#10
Hallo Leon,

herzlich willkommen hier im Forum - was du beschreibst, hört sich sehr nach einer instabilen HWS an. Viele Infos findest du hier:

http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=21487&highlight=rudinchen

Wenn du finanziell nicht ganz klamm bist, würde ich dir empfehlen, das funktionale MRI einfach privat zu bezahlen ... Dann weißt du evtl. mehr und hast auch evtl. etwas in der Hand, um ins Paraphlegikerzentrum, von dem du sprichst, überwiesen zu werden ...

Ich wünsche dir alles Gute,

Rudinchen
 
Registriert seit
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#11
Hallo Rundinchen und herzlichen Dank!

Ich bin mittlerweile verunsichert, welche Bildgebenden Verfahren die Besten sind um schädigungen wirklich festzustellen!
Auf den vielen Seiten zu diesem Thema wird sovieles zur diagnostik angeboten, doch was ist das beste.....sicherste

Ich würde das natürlich schon aus meiner Tasche bezahlen, doch eben........ich kann nicht alles bezahlen!

Welche ist die sunnvollste diagnostik

LG

Leon
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
2,054
#12
Hallo Leon,

dass man das nicht alles aus eigener Tasche bezahlen kann, ist klar. Da du aus der Schweiz bist, kenne ich mich nicht so aus, wie es rechtlich aussieht - und auch das, was ich jetzt schreibe, ist nur "Hörensagen": viele schwören auf ein Upright-MRT. Aber ich weiß nicht, ob und wo du das in der Schweiz machen kannst und ich weiß auch nicht, ob es rechtlich anerkannt ist.

Falls der Atlas verschoben ist bzw. der Dens nicht mehr richtig mittig sitzt, reicht oft schon einen gehaltene Röntgenaufnahme, um das sichtbar zu machen - aber da brauchst du einen erfahrenen Arzt. Wende dich doch einmal an den Schweizer Schleudertrauma-Verband, da wird man dich sicher beraten können, was am sinnvollsten ist. (http://www.schleudertraumaverband.ch/)

Ansonsten bekommst du sicher noch etliche Tipps von Forenmitgliedern.

Viele Grüße, Rudinchen
 
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