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Nachteile durch: "Feind liest mit"?

Lele

Nutzer
Registriert seit
15 Apr. 2008
Beiträge
12
Hallo Zusammen!

Ich lese hier öfters Beitrage, dass Mitarbeiter/ Sachbearbeiter etc. fleißige Leser sind.

Ist denn wirklich jmd. schon einmal ein konkreter Nachteil dadurch entstanden? Bzw. wurde Wissen benutzt, die z. B. ein zuständiger Sachbearbeiter nur aus dem Forum hier haben konnte?
 

Hollis

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Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
995
Ort
Raum Ludwigshafen/Mannheim
Hallo Lele,

bislang kann ich hierzu keine Erfahrungen preisgeben. Allerdings ist meine Meinung hierzu:

Vorzubeugen ist besser als die Nachsicht zu haben; die Versicherungen haben meist mehr Geld als die Versicherten. Um das Zünglein an der Waage zum Bewegen zu bringen, wird meist nur mehr Geld nachgeschoben von der Versicherungswirtschaft. Der "Versicherte" kann sich so etwas nicht leisten.

Ein Rechtsanwalt sagte zu mir mal, wir können jeden Prozeß gewinnen, je mehr Geld Sie uns geben für den Prozeß und nachschieben können.

gruß

Hollis
 

Pharao50

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Registriert seit
3 Sep. 2006
Beiträge
403
Hallo Hollis,

mal eine Frage hierzu.
Wo bleibt da die Gerechtigkeit ?

Denke mal wie üblich auf der Strecke.......
Zu mir sagte ebenfalls ein Anwalt.
Auf der Welt gibt es keine Gerechtigkeit mehr. Das Geld regiert und wer viel hat gewinnt auch.

MFG Pharao50
 

Paro

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Registriert seit
3 Nov. 2006
Beiträge
1,294
Natürlich lesen hier BG'ler und Versicherungsfuzzis mit.
Nur einzelne Äusserungeren auf den konkreten Fall zu reduzieren, auch bei sehr individuellen Schilderungen dürfte sehr schwer fallen. Im allgemeinen.
Hat man jedoch seinen "Sachbearbeiter" wild gemacht, scheint eine individuelle Überwachung möglich. Nur wer hat etwas zu verbergen? Sind wir nicht alle krank?
 

seenixe

Super-Moderator
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31 Aug. 2006
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7,865
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Hallo,

ich habe meine Meinung zu diesem Thema schon öfter geäußert.
Wer bei der Wahrheit bleibt, der hat doch überhaupt nichts zu befürchten. Die Versicherungen fürchten die negative Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser ;)
Ich hatte mit meinem Fall schon positive Erlebnisse. Ich denke mal an die Teilnahme am Widerspruchsausschuß ( War bei meiner BG der erste Fall) und kann die Teilnahme nur jedem raten. Auch sonst war die Geschäftsführung in meinem Fall bei Anrufen von mir schon entsprechend vorinformiert. :D:D

Deutschland ist so groß und wer sich als Sachbearbeiter einer Versicherung den Schuh anzieht, dem passt er dann meist auch. :p

Ich bin für klare Ansagen, damit kann ich viel besser umgehen, als wenn nur hintenherum und durch die Blume und und....

Was Wahr ist, soll auch Wahr bleiben.

Gruß von der Seenixe
 

Murmel

Nutzer
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3 Aug. 2008
Beiträge
7
Nur wenn dieses Portal gut ist.....

und vielfach gelesen wird, nur dann wird der Feind mitlesen. Und nur dann bekommt das Portal einen wirklichen Sinn.

Gruß murmel
 

Lele

Nutzer
Registriert seit
15 Apr. 2008
Beiträge
12
Einen schönen Sonntag wünsche ich :)

Es stimmt! Was Wahrheit ist, soll auch Wahrheit bleiben.
Wobei ich


Nur fühle ich mich doch etwas gehemmt, wenn ich denke, dass ich den Sachbearbeiter meiner Versicherung durch meine Erzählungen vorwarne.

Zu befürchten oder zu verbergen habe ich nichts, nur erscheint es mir sehr unvorteilhaft, wenn ich mich erst langwierig und mühseelig über mögliche nächste Schritte informieren muss und mein SB direkt mit der vollen Breitseite aufwarten kann.

Zudem geht der Vorteil der Überraschung völlig verloren.
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,865
Ort
Berlin
Hallo Lele,
weißt Du, warum ich dieses Forum gesucht und gefunden habe?

Weil ich durch die Sachbearbeiter meiner BG verscheißert, weil ich entgegen dem gesetzlichen Auftrag der Berufsgenossenschaft alles selber ergründen und erkunden mußte, weil der Frust gegen das Vorgehen der BG so groß wurde, dass ich mir ein Herz gefasst habe und gleichgesinnte gesucht habe. Dann habe ich sehr viel gelesen und festgestellt: Ich bin kein Einzelfall, dieses Vorgehen hat System und ich kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es anderen nicht ähnlich ergeht.

Natürlich haben die Brufsgenossenschaften und alle Versicherungen einen riesigen Vorteil: Sie haben es immer wieder mit ähnlichen Fällen zu tun und beschäftigen eine Vielzahl von Juristen, Gutachtern und selbst ihre eigene Literatur aus der dann zitiert wird schreiben sie selber.
Es geht um Geld, sehr viel Geld und das Wehklagen wird zunehmen, wenn vom europäischen Gerichtshof das Monopol der Berufsgenossenschaften als Unvereinbar mit dem europäischen Recht festgestellt werden.
Für Deine Mitarbeit, Deine Fragen und Nöte kannst Du nur eines erwarten: Die Unterstützung von vielen Betroffenen. Dies ist wichtiger als die Frage, dass Dein SB eventuell lesen kann, was als nächstes folgt.

Gruß von der Seenixe
 

Maik

Erfahrenes Mitglied
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15 Jan. 2007
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242
Ort
Deutschland
ich habe meinen Proßes mit Hilfes dieses Forums gegen meine zuständige BG gewonnen...

Mein SB wußte Stellenweise was ich plane ..und dieses beschleunigte seine Anstrengung mir entgegenzukommen um im besseren Licht zu stehen ...

LG

Maik
 

nati

Mitglied
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10 Sep. 2006
Beiträge
55
Hallo,

ich habe auch einige Beiträge hier im Forum so geschildert ,in der Hoffnung man erkennt nicht wer wir sind!
Es geht um meine Beiträge nicht um mich sondern um meinen Mann dem man bei der BG richtig böse mitspielt!
Jetzt nach den ganzen Schikanen ist es uns egal ob die uns wieder erkennen denn das was ich schreibe ,denke ich mir ja nicht aus sondern kann alles Beweisen.
Also wenn jemand von denen der Meinung ist hier wird was nicht richtig wiedergegeben dann sollten sich die Personen,, BG" sich bei uns melden und um richtigstellung bitten!
Wenn man bei der Warheit bleibt,was bei uns der Fall ist sollte man Ruhig das schreiben was Sache ist und der Feind kann gerne mitlesen!
Liebe Grüße
nati
 

Paro

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Registriert seit
3 Nov. 2006
Beiträge
1,294
Hallo Seenixe,
bei mir war es nicht der SB bzw. Sonderbeauftragte, nein es war der "Fachmann" sprich Technischer Aufsichtsdienst.
Wie weit darf eine "Fachmann" sinken, um derartigen Schwachsinn von sich zu geben?
Wie weit dürfen. scheinbar renomierte Wissenschaftler sinken, um diesen Schwachsinn zu übernehmen?
Ich zweifele die wissenschaftliche Reputation eines Prof. Dr. Henschler (Uni Würzburg), eines Prof. Dr. Dr. HM Boldt (IfaDo) noch eines Prof. Dr. Thomas Brüning (Bochum) ja nicht an, doch die Schlüsse die sie ziehen, scheinen mir derartig obskurs, da sie ja den Aussagen eines einzigen Menschen folgen, ohne eigenen Überlegungen, ohne Hinterfragungen?
Wenn ich "wissenschaftliches Gutachten" über mein Urteil schreibe, dann erwarte ich etwas Kritik an der Datenerhebung bzw. eine kritische Stellungnahme.
Ich kenne/scheinbar die Höhen der Wissenschaft, so Realitätspöbel wie ich sind da unerwünscht, nur darf ein "Gott" der Wissenschaft behaupten:
Durch die ausführliche Schilderung chemischer Reaktionsmuster, hat der sehr agressive Patient, die wahre Evalotoin der Exposition behindert.
Das "schlaue" Professorchen hat 2 K1 Substanzen übersehen.
Damals war ich noch auf den "ich habe recht" Tripp, heute bin ich auf dem "eure Fehler" Tripp. Es dauert lang und länger. Wer es sich leisten kann, soll Fehler suchen
 

heincole

Mitglied
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26 Juni 2007
Beiträge
93
Hallo Lele!
Ich habe kein Problem damit, dass die BG hier mitliest. Das Forum hat mir gezeigt, dass ich nicht der Einzige bin der hier ein Problem mit der BG hat. Es hilft mir zu erkennen welche Taktik die BG unternimmt gerechtfertigte Ansprüche einfach abzuschmettern. Bei mir ist des der Weg über Gutachten, Gutachten nach Aktenlage, Stellungnahme zum Gutachten nach Aktenlage, Stellungnahme zur Stellungnahme zum Gutachten nach Aktenlage, ... Bis jetzt war diese Taktik sehr erfolgreich, es ist eine Form des positiven Rechts. Der andere Sachverhalt ist einfach derjenige, die BGs sind finanziell ausgeblutet, es ist einfach kein Geld mehr da. Eingespart wird nicht bei Verwaltung und dem BG-Apparat, eingespart wird bei den Geschädigten, die alle ihrem Recht nachlaufen müssen. Die Foren sind voll mit Unfallgeschädigten mit kaum sozialer Absicherung über die BG. Eine Konsequenz des positiven Rechtsgedankens. Zusätzlich ist das BG-Monopol nicht EU konform, kann es auch niemals sein aus u.a. obig genannten Gründen. Das finanzielle knock out ist nicht mehr fern ohne massive Reformen, ich erwarte dies in ca 8 bis 10 Jahren. Dann kommt der BG Chef und erklärt seinem Sachbearbeiter, dass diese Sektion der Tag X droht. Das Bild was sich dann abzeichnet heisst dann Aufregung im Hühnerstall, der Dumme dabei ist der Geschädigte, der seinem Recht weiterhin nachlaufen darf, mit noch mehr Hürden. Deshalb lass die BG'ler einfach mitlesen.
Gruss
heincole
 
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