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Lyrica - ab sofort mit Zuzahlung!

Vetty

Erfahrenes Mitglied
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#25
Hallo Elster,
versuch es mal mit Pregabador, hat bei mir sogar bessere Wirkung als Lyrica (bin chronischer Schmerzpatient).

Liebe Grüße

Vetty
 

elster999

Erfahrenes Mitglied
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#26
Hallo vetty,
das ist doch aber auch Pregabalin, oder? Diese unsichere oder andersartige Wirkung der Generica ist genau das, was ich fürchte!
Komme mit Lyrika seit Jahren gut klar, habe aber die typischen Probleme (Ödeme und Gewichtszunahme), beides aber in einem Maß, das die Ärztin meint, deshalb lohnt Wechsel nicht, der nur andere Nebenwirkungen bringt...
Ohne hab ich durch mehrere Nervenverletzungen beim Unfall extrem fiese Schmerzen, die einen Wahnsinnig machen auf Dauer... und letzte Messungen haben keine Besserung mehr gezeigt zu den vorgefunden, da hat sich also nix erholt und wird es damit nach ca. 5 Jahren auch nicht mehr tun...
LG Ellen
 

Vetty

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3 Feb. 2016
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#27
Hallo Elster,
ich habe bisher drei Präparate eingenommen: Lyrica, Pregaballin von 1a und Pregabador. Das Pregabador funktioniert schmerztechnisch am besten, daher meine ich, das ein Genericum nicht nur nachteilig sein kann. Wenn Du Dein Medikament allerdings schon so lange nimmst und zufrieden bist, müsste doch Deine BG diesen Einzelfall vertreten können.

Viel Erfolg!
Vetty
 

elster999

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#28
Danke vetty!
Ich teste jetzt mal das von ratiopharm und wenn nicht, auch noch pregabador. Wenn ich nicht klarkomme, hoffe ich auch, dass ich Lyrica wieder nehmen kann.
Heute hatte ich ununterbrochen fiese Kopfschmerzen. Keine Ahnung, ob es am pregabalin liegt...kann ja immer vieles sein.

LG Ellen
 

Vetty

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#29
Hallo Elster,

versuch zuerst das Pregabador. Das ist wirklich gut!

Liebe Grüße
Vetty
 

elster999

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#30
Hi, musste leider schon mit dem ratiopharm anfangen, da ich keine Lyrica mehr auf Vorrat hatte...aber pregabador lass ich mir als nächstes geben in der Apotheke. Was denkst du, wann bzw. Wie schnell merkt mal da Veränderungen?
LG Ellen
 

Chris1966

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#31
Hallo Elster

vergriffen ist ja zu weitläufig. Ich bekomme auf Kassenrezept schon mal eine andere "Marke". dann ist mein Hersteller der auf dem Rezept vermerkt ist nicht vorrätig udn ich brauche es ja immer so dringend. Dann bekomme ich halt einen andere MArke.
Meine Kasse wünscht Glenmark, und die war halt beim letzten Rezept lieferbar und ich hatte Zeit und Lust auf die Leiferung zu warten. ISt ja in der Regel am nächsten Tag da. Allerdings waren andere Marken da nicht lieferbar.

Allerdings bemerke ich keine Unterschiede bei den verschiedenenen Herstellern.
Komplett ausverkauft wird das Pregabalin als Wirkstoff sicher nicht sein. Dazu gibt es ja zuviele Hersteller.

Viel erfolg, sei es das du mit der anderen Marke zurecht kommst oder die BG im Zweifelsfalle dir die Zuzahlung komplikationslos erstattet.

Chris1966
 

elster999

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Großraum Berlin
#32
Hallo ihr,
Ich wollte euch mal auf dem laufenden halten und für spätere Interessierte aufklären.

Der Schmerzdoc hatte nach der Festbetragseinführung im Oktober 18 mir nur noch Generica verordnet. Da ich nicht gut klargekommen bin und 4 verschiedene Pregabalin-hersteller probiert habe, kann ich folgendes berichten:

1. Jede Umstellung brachte ca. 1 Woche krasse Nebenwirkungen (Migräne, sonst. Kopfschmerzen, Schmerzen am ganzen Körper, Schwindel, extreme Schlafstörungen und sonst für'n Mist).

2. Die extremen Wirkungen zu Beginn ließen nach 1 Woche etwas nach, aber mein Schmerzlevel blieb auf Dauer deutlich höher. Meine Muskulatur und Gefäße verkrampften sich, Spastiken verstärkten sich.

3. Jedes Generica hatte andere krasse Nebenwirkungen, aber eine Sache war allen gemein. Meine Kontraktionen, Spastiken und Schmerzen wurden immer mehr.

Letztendlich habe ich dann nach vielen Schreiben meiner Ärzte doch das ok von der BG bekommen, dass sie das Lyrica wieder zahlen. Ca. 1 Woche hatte ich weiter Probleme und schon Angst, dass der Zustand gar nicht daran lag und so bleibt.

ABER dann setzte die Wirkung wieder ein. Ich konnte mich fast schmerzfrei bewegen und fühlte mich wie ein anderer Mensch. Die Hand machte noch etwas Probleme, aber das war nix gegen die Wochen davor!!!

Dafür merke ich die Nebenwirkungen von Lyrica wieder mehr, die manch andere nicht hatten: ich hab ständig Durst und neige zu Wassereinlagerungen. Aber das ist sowas von banal gegen den Rest.

Hatte dann auch mit der Apothekerin darüber geschwätzt. Sie sagte mir, dass ganz viele Kassenpatienten jetzt umstellen mussten und viele meine Probleme teilten. Und die BG Patienten da wieder Vorteil von haben, wenn so wie bei mir, das Lyrica wieder übernommen wird. Bei den Kassen wäre das wohl weitaus komplizierter...

Und so wie im Beitrag vor mir von Chris geschrieben, einmal hü und hott die Marke zu wechseln kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, nach meinen Erfahrungen. Oder es wird nicht so regelmäßig oder nur in niedriger Dosierung genommen.

Mir reicht dieses Experiment jedenfalls und ich möchte das nicht nochmal durchmachen müssen...

LG Ellen

P.s. ja Oerni, Arcoxia fällt auch da rein. Da hab ich aber nicht so krass mit dem Wechsel zu tun gehabt, da ich es nur bei Bedarf nehme...
 

oerni

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#33
Hallo Ellen,

jetzt habe ich wieder ein BG-Rezept u.a. Arcoxia eingelöst und brauchte keine Zuzahlung tätigen.

Natürlich hat das Schmerzmittel Nebenwirkungen, aber sagt man etwas zum Arzt ist es für die Katz.

Nach dem OSG Unfall wurde mir Novalgin Schmerzmittel verschrieben, dieses Mittel hat dann eine Unverträglichkeit (Ausschlag)
bewirkt - wurde natürlich nicht dem Unfall kausal zugeordnet.
Noch ungewöhnlicher ist für mich ein wagen Zusammenhang mit dem Schmerzmittel und der ungefähr zu diesem Zeitpunkt auftretenden Diabetes II - ich vermute einen direkten Zusammenhang (mein HA damals auch, jetzt nicht mehr)
 
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#34
Die Alternativprodukte mit Pregabalin sind von den "Ersatzkassen" ohne Zuzahlung zu bekommen, allerdings möglicherweise wird eine höhere Dosis verlangt. Gespräch mit dem Schmerztherapeut - Neurochirug, bei dem wir mindestens 1/4 Jährig sind führen !
Hilft bei Euch überhaupt dieser Wirkstoff ?
Die regelmässige Kontrolle der Blut - Nieren etc. Werte sind sehr entscheidet, wie "stark" Euer Körper ist, diese "Giftstoffe" zu verarbeiten.
Novalgin ist ein ziemlich "leichtes" Schmerzmittel für den "Normal Patienten".
Bei mir hilft nur noch Tilidin 3-4 x täglich 200 Tabletten redatierend + Flüssig bei Bedarf, bin allerdings seit fast 10 Jahren darauf gesetzt wurden, direkt in der ersten Klinik schon, nach meinem schweren Berufsunfall.
Morphium wirkt nur noch minimal, daher nach Tests und Klinikaufenthalten wieder die Umstellung auf obiges.
Sind die Verletzungen über viele Jahre nicht so extrem Dramatisch, lässt sich viel mit guten Physiotherapeuten regeln. Manuelle Therapie + Chirupraxis.
Das erlebe ich in Kliniken bei den "leicht" verletzten.
 

Kasandra

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#35
Hallo Mikae1,

Tillidin wirkt bei mir nur "Matsch in der Birne", fühle mich nicht im Stande Auto zu fahren!

Wie soll ich an die Arbeit kommen?

Körperliche Schmerzen werden nicht reduziert!

Wie viele Einheiten bekommst Du vom D-Arzt verschrieben? Hast Du ein Dauerrezept für ein Jahr?

Viele Grüße

Kasandra
 
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#36
D-Arzt, das Thema ist für die Berufsgenossenschaft 2009 erledigt gewesen, ich bin seit Ende 2009 nur noch einfacher und "geduldeter Kassenpatient".
Siehe dazu meine sämtlichen anderen Berichte hier im Forum seit 2010.
Ist finanzwirtschaftlich allerdings absolut nachvollziehbar und logisch.
Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma und Querschnittslähmung sind bis zu Ihrem Lebensende sehr sehr teuer, soetwas end-ledigen sich die Versicherer sehr sehr gern, egal mit welchem enormen juristischen Aufwand.

Ja - Tilidin ist wohl ein sehr stark wirkendes Opiade. Wenn nichts anderes mehr Schmerzreduzierung bringt, landet man wohl bei diesen Dingen, dass mußte ich am eigenen Laib erleben (Schon während meines ersten Krankenhausaufenthaltes direkt nach dem Sturz im Beruf, in der Firma - Lager).
Mit einer wirkenden Tilidin-Dosis würde ich schon vom reinen Menschenverstand aus nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr aktiv teilnehmen.
Dieses aktive Teilnehmen ist mir allerdings i.d.R. ebenfalls weggenommen wurden (Max. vielleicht 1-2 x im Jahr mit Begleitperson noch etwas Autofahrpraxis, wird allerdings auch stets weniger).

Manuelle Therapie erhalte ich, wie wohl jeder Kassenpatient 3 Verordnungen zu je 6 Anwendungen und dann mindestens 12 Wochen Wartezeit.
Als Dauerbehandlung habe ich bis heute vor dem Sozialgericht noch nicht durchsetzen können.
Habe allerdings eine gewisse Anzahl an "körperlichen Baustellen", so dass 1-2 Verordnungen parallel abgearbeitet werden. Dies unterstützt mich sehr, um z.b. mit einer Hand (links) mobil zu sein, für Tastatureingaben etc.
Chirupraktische Anwendungen --> Selbstzahler !
Es wäre mir eine große Freude, sofern dieser kurze Bericht für Kasandra und alle anderen Leser hilfreich sein könnte.
 
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