• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Langfristiger Heilmittelbedarf

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
335
Ort
Bayern
#13
Hallo Isländer,

so wie ich mitbekommen habe ist der Termin von Unfall-Opfer-Bayern e.V. bereits am :

Samstag, den 20.10.2018

Das Treffen der Gruppe München steht im Oktober unter dem Thema:

Beweissicherung „Welche Belege brauchst Du, wo kriegst Du diese her?“

Referent: Rechtsanwalt Jörg Forster

Veranstaltungsort: Selbsthilfezentrum München, Westendstraße 68, 80339 München (Infos zum Gruppenraum am Eingang im Aushang)
Termin: Samstag, den 20.10.18 um 14.00 Uhr

Wichtig: Anmeldung unbedingt erforderlich bis spätestens Mittwoch, den 17.10.18.
hilfe@unfall-opfer-bayern.de
Hinweis: Zu diesem Vortrag können sich auch Nichtmitglieder anmelden!

Steht so bei Unfall-Opfer-Bayern.de auf der Website, nicht das jemand verzweifelt alleine am 22 Oktober in München steht und niemand da ist.

Gruß
Isswasdoc
 

Isländer

Aktiver Sponsor
Registriert seit
11 Nov. 2012
Beiträge
1,494
Ort
Bayern
#14
Grüß Dich, Isswasdoc!

Vielen Dank für den Hinweis auf die Veranstaltung!

Es ist ja so: Viele Unfallopfer verlieren Rechte, aber nicht, weil sie nicht Recht haben, sondern, weil sie die Beweise nicht zusammengekratzt haben. Das ist wichtiger, als die Leute sich das denken:

Damit, dass man etwas sagt, was durchaus wahr ist, ist es noch lang nicht bewiesen. Udn da die Gegenseite in der Regeel viel bestreitet, muss das Unfallopfer auch oft und viel beweisen. Wer dafür etwas Grundkenntnisse bekommt, bekommt bald ein Gespür dafür, wo er die Schätze ausbuddelt.

Fazit: "Kommet zu Hauf....!"

ISLÄNDER
 

oerni

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Nov. 2006
Beiträge
3,784
Ort
Bayrisch-Schwaben
#15
Na dann werde ich mal nach München fahren und den Vortrag anhören.
Viele Unfallopfer verlieren Rechte, aber nicht, weil sie nicht Recht haben, sondern, weil sie die Beweise nicht zusammengekratzt haben
Selbst wenn man alle Beweise gesichert hat, kommt es noch drauf an, ob die Richterschaft unparteiisch oder dem "Geld" verfallen ist.
 
Registriert seit
31 Mai 2018
Beiträge
56
#16
Hallo Isländer,

danke für den Hinweis. Leider wohne ich nicht in der Nähe, sodass ich keine Möglichkeit habe, dorthin zu kommen. Vielleicht besuchen ja Forums-Mitglieder die Veranstaltung und können uns anderen berichten.

Was meinst Du mit zweckmäßig vorbereiten? Ich habe mir alle Unterlagen wie Arztberichte, Röntgen-CDs, MRT-CDs besorgt und mich auf einige Fragen wie Ablauf des Unfall, was kam danach, welche Beschwerden etc. vorbereitet. Außerdem habe ich einen Fragebogen vom GA erhalten, den ich ausgefüllt mitbringen soll. Da geht es allerdings nicht um den Unfallhergang, sondern um Schulabschluss, ob man Reha hatte, Rentenantrag gestellt hat, welchen Beruf und warum man ihn nicht mehr ausübt, die Ärzte der letzten 5 Jahre, Medikamente etc.

Kurz zu meinem Unfall: Ich hatte vor nicht ganz 2 Jahren einen unverschuldeten Autounfall, bei dem es neben dem Schleudertraume zu einer Hirnblutung gekommen ist. An den Folgen leide ich heute noch wie Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörung, Kraftlosigkeit Arm und Feinmotorikstörung, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörung, Belastbarkeitsminderung, chronisches Schmerzsynsrom, Tinnitus.

Für Tipps bin ich dankbar.

Herzliche Grüße

Lilie13

Hallo Oerni,

da habe ich Deinen Beitrag irgendwie übersehen. Dann vielen Dank, dass Du für uns dorthin fährst!

Herzliche Grüße
 

Kasandra

Aktiver Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
5,545
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#17
Hallo Lilie,

Außerdem habe ich einen Fragebogen vom GA erhalten, den ich ausgefüllt mitbringen soll. Da geht es allerdings nicht um den Unfallhergang, sondern um Schulabschluss, ob man Reha hatte, Rentenantrag gestellt hat, welchen Beruf und warum man ihn nicht mehr ausübt, die Ärzte der letzten 5 Jahre, Medikamente etc.
Nur angeben was nach dem Tag X ab dem Unfall war!

Dein Unfall hätte Dir ohne Schulabschluss, mit mittlerer Reife, Abitur oder Studium passieren können. Was hat ein unverunschuldeter Unfall mit einem Schulabschluss zu tun?

Sowie auch die anderen Fragen sind irrelevant!

Du beantwortest nur alles, was auf Deinen Unfall ab dem Tag xy passiert ist. Davor nix!

Viele Grüße

Kaja
 

Marima

Aktiver Sponsor
Registriert seit
1 Okt. 2017
Beiträge
414
#18

Chris1966

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
20 Aug. 2017
Beiträge
426
Ort
NRW
#19
Hallo Lillie

vergiss den Fragebogen mal schön.
So naiv war ich auch. Mein BG Gutachter war dann zu blöde daruas abzuschreiben.

Beim Gerichtsgutachten habe ich den doch glatt zu Hause vergessen. Sehe den nur als Gedankenstütze. Die Beschwerden die du hast schreibst du auf das ist wichtig.
Da der Gutachter auf besagter Liste steht, solltest du auch versuchen eine Begleitperson mit reinzunehmen. Wie das rechtlich bei einer "Privat" Versicherung aussieht weiß ich leider nicht.
Mach dir aber auf alle Fälle nach dem Gutachten Notizen wie es abgelaufen ist. Und stelle dich auch auf Psychotests ein. Fragebögen anschliessend abfotografieren oder in Kopie mit nach Hause nehmen. Sicher ist sicher.

Alles Gute
Chris1966
 
Registriert seit
31 Mai 2018
Beiträge
56
#20
Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Tipps. Ich wäre wahrscheinlich so naiv gewesen und hätte brav alles ausgefüllt. Wenn der GA dann blöd kommt, einfach daraufhin weisen, dass das irrelevant für den Unfallhergang und die Beschwerden sei? Wie wirkt sich das dann auf das GA aus? Es ist ein neurologisch-psychiatrisches GA. Es ist zum Glück erst im November, aber nervös bin ich jetzt schon. Wie läuft denn so ein GA überhaupt ab?

Schreibt Ihr Eure Beschwerden auf einen Zettel und nehmt den bei der Befragung zur Hand? Gebt Ihr den auch ab? Erzählt Ihr dann nur, was für Bescherden/Schmerzen Ihr habt oder auch wie es Euch im Alltag etc. einschränkt?

@chriss
Was für Psychotest und Fragebögen meinst Du?

Viele Grüße

Lilie13
 

Tina79

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Aug. 2017
Beiträge
142
#21
Hallo Lillie,

mach Dich bitte nicht verrückt! Sei wie Du bist!
Nervosität ist nicht so wild, menschlich ;-) und macht doch eher sympatisch.

Du kannst Dir das vorstellen, wie ein "normales" Gespräch, zu einem Fremden, vlt auch Arzt, wo es um Deine Beschwerden geht, und er Dir helfen möchte.
Oder, Vorstellungsgespräch quasi, im Arbeitsleben. Nun, ich mag Vorstellungsgespräch auch nicht so gern, jedoch hättest Du gewiss auch schon eines, was durchweg positiv gelaufen ist, inkl. Sympathie der Beteiligten.

Sicher, wenn es doof ist, das GA/Beteiligter, versuche ruhig zu bleiben. Und, Verweise dann freundlich auf die unrelevante Frage....zum Unfallgeschehen, Beschwerdebild.
Vlt nimmst Du eine Begleitung mit?

Es werden gen. Fragen zum Alltag, Beschwerden, und Zeiten nach dem Unfall gestellt. Usw. Wie hast Du Dich nach dem Unfall verhalten, Änderungen zu vorher. Bsp.
(Sicher...es änderte Deine doch gen. Lebensweise.)

Wenn Du etwas nicht verstanden hast, sage es. Das Dir erklärt und geholfen wird. Du kannst auch Fragen, ob es so und so gemeint ist..

Natürlich kannst Du Dir Hilfszettel machen, die Du dann hervorholen kannst. Brücken, um Dir in Nervosität Bsp selber helfen zu können. Abgeben? Wofür? Brauchst Du nicht.

Alles Gute!

LG
Tina
 
Registriert seit
31 Mai 2018
Beiträge
56
#22
Hallo Tina,

danke für Deine Antwort. So ähnlich habe ich es mir auch vorgestellt als Gespräch. Aber welche Untersuchungen werden bei einem neurologisch-psychiatrischen GA wohl gemacht? Ich soll mit 3 Stunden rechnen, steht in der Einladung.

Viele Grüße

Lilie13
 

Marima

Aktiver Sponsor
Registriert seit
1 Okt. 2017
Beiträge
414
#23
Hallo Lilie13,

mein Rat an dich, fülle den Fragebogen gewissenhaft aus und lege die relevanten Krankenunterlagen dabei mit einem Inhaltsverzeichnis und deinen Beschwerden und diese Unterlagen soll dein Anwalt ans Gericht schicken. Wenn der Gutachter ein negatives Gutachten fertigen will, tut er es sowieso. Ich habe meine Unterlagen ein paar Tage vorher beim Gutachter abgegeben, beim meinem Termin lagen meine Unterlagen ausgebreitet auf seinem Tisch und das erste was er sagte," sie sind Berufsunfähig".

MFG Marima
 

Tina79

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Aug. 2017
Beiträge
142
#24
Guten Morgen Lillie,

eine Neuro.psych. Untersuchung beinhaltet, eine Überprüfung inwieweit die Hirnblutung Dein Gehirn "beschädigt " hat. D.h. wie weit und in welchem Ausmaß es Deine Fähigkeiten Tag/ täglich beeinflusst. Wie eingeschränkt Du dadurch bist.

Du wirst dann, das Gespräch haben... Und auch Tests, auf Blättern, und vor dem PC wahrscheinlich machen, die Deine Einschränkungen betr. des Hirns, aufzeigen werden.

Es gibt hier diverse Möglichkeiten unser Gehirn zu trainieren zb. in einer Apo.Zeitung wird so etwas auch angeboten. (Kreuzworträtsel lösen sind ebenso gut für unsere Schaltzentrale.. bsp) Diese Tests sind so ca., ähnlich in jedem Fall.

Ich gehe davon aus, dass Du, auf dem Reha-Weg, so Therapien, Übungen gemacht hast. Und, Ergo Therapie machst Du doch auch.
Was ist hier der Hintergrund hier? Was machst Du da?
Hirnleistungstraining? - > Deinen Einschränkungen entgegenzuwirken.

Das was Du oben gen. hast, an Einschränkungen (WoFi zb) wird demnach gescheckt.

Keine Sorge!

Daneben, zeigt es auf, inwieweit das Dich psych. beeinflusst..wie Du damit zurecht kommst, aktuell.

LG Tina
 
Zuletzt bearbeitet:
Top