• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Einfluss auf die BG Verwaltungen nehmen

oerni

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Nov. 2006
Beiträge
4,255
Ort
Bayrisch-Schwaben
Hallo,


ich möchte heute mal ein Thema wählen, dass nur indirekt mit uns Unfallopfer zu tun hat.

Wie Ihr wisst, werden die Vertreter der BG in Aufsichtgremium gewählt.
In jeder BG sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichmäßig vertreten.

Nun wollte ich bereits vor der letzten Wahl mich aufstellen lassen. Als einzelner funktioniert das allerdings gar nicht.
In einem Sozial- oder anderen Verband bin ich nicht Mitglied und somit besteht keine Möglichkeit gewählt zu werden.

Leider ist die letzte Wahl (BGFE) wieder als sogenannte Friedenswahl anerkannt worden, was so viel bedeutet, dass im Prinzip keine Wahl statt gefunden hat,
also die Vertreter AN und AG haben sich selbst bestätigt.

Hier nun der Zusammen zu uns UO, würden wir verstärkt in den Kontrollausschuss als AN oder AG einziehen, könnten wir die Satzungen,
die Selbstverwaltung besser kontrollieren und zu besserem Schutz für uns mitgestalten.

Aus meiner Sicht wäre es deshalb wichtig, uns im Betrieb oder Sozialverbänden zur Wahl aufstellen zu lassen.

Vielleicht können auf diesem Wege Einfluss in der Politik nehmen.

Denkt mal darüber mit mir nach, welche Schritte getan werden könnten.
 

Paro

Sponsor
Registriert seit
3 Nov. 2006
Beiträge
1,294
Aber Hallo oerni,
wie alt willst du denn werden. Hast du schon mal versucht als Neuling in einer Partei, Sozialverband oder Gewerkschaft einen Posten zu bekommen oder für irgendeine Funktion aufgestellt zu werden.
Besonders bei der "Friedenswahl" wird gemauschelt ohne Ende. Der/die verdiente Mitarbeiter/in bekommt den Posten, damit sie den weiteren Verlauf des Postengeschiebes nicht mehr stört. Nur bis du soweit bist, als Störfaktor wahrgenommen zu werden, musst du sehr lange "mitarbeiten".
Als Alternative könntest du besser einen eigenen Verband gründen, der dann an den soz. Wahlen teilnimmt.
Das Problem ist doch, die Unkenntnis, bzw. das Desinteresse der "Gesunden"; denn jeder verdrängt die Möglichkeit, dass er selbst betroffen sein könnte. Es ist wie mit dem Sterben, jeder weiss, dass es ihn treffen wird, aber keiner will darüber nachdenken bzw. sprechen.
 

oerni

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Nov. 2006
Beiträge
4,255
Ort
Bayrisch-Schwaben
Hallo Paro,

im Grunde würde ich gerne so ca. 90 Jahre alt werden wollen.
Allerdings müssten dann die Unfallfolgen gemäß §26 SGB VII Abs. 2 auch mit geeigneten Mittel durch die BGFE gemindert werden.

Im jetzigen Zusand möchte ich keine 40 J lang leben müssen, denn mit manchmal unerträglichen Schmerzen (bilde ich mir lt SB der BGFE nur ein)
ist es nicht lebenswert.

Wie Du richtig geschrieben hast, von Interesse ist es nicht, erst wenn dann etwas ähnliches einem Gesunden Menschen widerfährt, ist das Geschrei nach Ungerechtigkeit groß.

Unser Hilferuf verpufft in fast allen Ohren.
 

natascha

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 Feb. 2007
Beiträge
1,269
hallo oerni,ist doch nachvollziehbar das dein sb usw. deine schmerzen nicht zur kenntnis nehmen will,du verursachst kosten,und verkennst, die brauchen viel geld was man lieber einen gutachter in form von gefälligheitsgutachten steckt von den sonstigen vergünstigungen in der branche reisen-7gängemenü-begleitservice-motorjachtparty auf ibiza verschlingen schnell 10000 euros und die sind doch vom versicherer gut angelegt bevor man dir deinen schaden ersetzt der um einiges den betrag übersteigt ,und der gutachter erhält auch noch nen sonder bonus erstattet nennens wir mal bescheiden für beraterfunktion harz und vw lassen grüßen.überleg bitte auch ,nur der begleitservice schlägt täglich für den auftraggeber mit 2 bis 2500 euro zu buche,sorry so must du das ganze sehen ,und dagegen muß man vorgehen,um die paranoiden hirne der gesellschaft in die schranken zu weisen , welche insbesondere gelegentlich? entscheidungsträger sind. LG
 

sam

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
1 Sep. 2006
Beiträge
795
re. Antwort

Hallo Oerni,

sicher sind wir noch in der Minderheit wie viele uns zu verstehen geben,... nur wie ist es mit dem Stein der ins Wasser fällt, oder den Kiesel den Du den Hang runterfallen lässt ? Gute Dinge brauchen ihre Zeit und ich bin überzeugt davon, in 1-2 J. wird keiner uns nur noch belächeln.

Alles hat seine Zeit, alles braucht seine Zeit,.. wichtig ist nur das man warten kann. Oerni,...das Leben ist selbst in unserer Situation Lebenswert und kann schön sein. Es kommt auf die Betrachtung, Erwartung an das leben selbst an, sicher nicht immer leicht das gebe ich gerne zu,.. In diesem Sinne,...sam ;)
 

sam

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
1 Sep. 2006
Beiträge
795
re. Antwort

Hallo Ulrich,

den Träumer fasse ich fast als persönliche Beleidigung auf,...grins. Ich bin durch und durch Realistin und das auf allen Bereichen im Leben, so das es für Außenstehende richtig weh tun kann, auch stehe ich mit beiden Beinen sehr fest im Leben und zwar sitzend,...

Gerechtigkeit Ulrich musst Du Dir erarbeiten, diese lässt sich nicht schaffen,... In diesem Sinne, sam
 

Ulrich

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
11 Nov. 2006
Beiträge
105
und zwar sitzend,...

Gerechtigkeit Ulrich musst Du Dir erarbeiten, diese lässt sich nicht schaffen,... In diesem Sinne, sam

ups Rollstuhl

Tja leider hast Du recht, nur sollten wir eigendlich einen Rechtssaat haben und ich hab`s so verstanden, das die Richter/innen der Sozialgerichte gehalten sind, auch für den/die Kläger zu ermitteln.

Muß ich erst sagen, das ich das noch nie erlebt habe. :mad:
 

traven

Nutzer
Registriert seit
2 März 2007
Beiträge
8
Gewerkschaften können bei Gutachterfragen helfen

Im Vorstand der BG und in den Renten- und Widerspruchsausschüssen sind zur Hälfte sogenannte Versichertenvertreter. In der Praxis sind diese fast alle von den DGB-Gewerkschaften. Die Namen stehen auf der Internetseite der BG. Auf der Internetseite der Gewerkschaft sind dann mit einer Suchfunktion die Kontaktadaten zu finden.
z.B. http://sozialpolitik.verdi.de/soziale_selbstverwaltung_sozialwahlen/kandidateninnen/liste_vbg

Sich an die Gewerkschafter zu wenden hilft vor allem, wenn sich Gutachter unverschämt verhalten oder eine vorgefasste Meinung haben (z.B. "eine Wirbelsäulen BK habe ich noch nie anerkannt"). Auf diesem Weg sind die Schlimmsten aus den BG-Aufträgen rausgekickt worden. Auch bei Schwierigkeiten mit der haftungsbegründenden Kausalität (war das noch ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder eine so genannte eigenwirtschaftliche Tätigkeit) kommst Du hier weiter.

Am besten geht das natürlich dann, wenn Du Mitglied der Gewerkschaft bist oder Angehörige oder Kollegen Mitglied der Gewerkschaft sind. An die Gewerkschafter in der Vorständen kommst Du auch über Deinen Betriebsrat (wenn es ihn dann gibt) ran.

Viel Glück
 

Ulrich

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
11 Nov. 2006
Beiträge
105
ups Rollstuhl

Tja leider hast Du recht, nur sollten wir eigendlich einen Rechtssaat haben und ich hab`s so verstanden, das die Richter/innen der Sozialgerichte gehalten sind, auch für den/die Kläger zu ermitteln.

Muß ich erst sagen, das ich das noch nie erlebt habe. :mad:
Danke für Deine Tricks :D

Nur helfen die in der Regel wenig, wenn man seinen Arbeitsplatz verloren hat und so.

Auch sollten wir in einem Rechtsstaat leben, so hatte ich das jedenfalls in Erinnerung. Wird wohl doch ein Unrechtstaat sein.:mad:
 

sam

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
1 Sep. 2006
Beiträge
795
re. Antwort

Hallo Ulrich,

ich denke das Du meine Aussage ich zitiere;
Gerechtigkeit Ulrich musst Du Dir erarbeiten, diese lässt sich nicht schaffen,...

leider nicht verstanden hast.

Dein Zitat;
- eigentlich einen Rechtssaat haben und ich hab`s so verstanden, das die Richter/innen der Sozialgerichte gehalten sind, auch für den/die Kläger zu ermitteln.

Ein Richter kann in einem Verfahren nur zu dem Sachverhalt ermitteln was in einem Antrag eingebracht wird, in, zu einem Verfahren ermitteln. Vielleicht solltest Du einfach mal die Anträge Deines RA Dir genauer durchlesen. Decken sich die Anträge von Deinem RA mit Deinen Gedankenabläufen, Begehren,.. ect.
Ein ganz wichtiger Aspekt wo viele beteiligte z.Bp. Du dann im Umkehrschluss die Welt nicht verstehen. Und darauf bezog sich meine Aussage im Umkehrschluss, das Du Dir Gerechtigkeit erarbeiten musst. In diesem Sinne, sam
 

Ulrich

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
11 Nov. 2006
Beiträge
105
Ein Richter kann in einem Verfahren nur zu dem Sachverhalt ermitteln was in einem Antrag eingebracht wird, in, zu einem Verfahren ermitteln.
Ich vertrete mich im ersten Rechtszug selbst und habe beantragt, der BG aufzugeben alle Dokumente und Informationen meiner Operationen vorzulegen.

Operationsprotokolle etc. gibt es nicht, trotz Aufbewarungspflicht, die ja auch gar nicht bestritten wird. Das BG Krankenhaus und die BG sind sich einig, ham mer nicht ( haben wir nicht):D

Die BG hat, mit falschen Sachverhalt Gutachten fertigen laasen, die Richterin sieht keinen Aufklärungsbedarf.

Muß ich mehr über unseren "Rechtsstaat" sagen :mad:
 
Top