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Die wahren Ursachen der vielbeklagten Zermürbung von Unfallopfern

Hackebeil

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Dez. 2019
Beiträge
7
Mich interessiert, ob es schon mal eine Bemühung gab, VerANTWORTliche um Aufklärung darüber zu bitten, warum unser starkes Rechtssystem, das eine der besten Rechtsordnungen im Rücken hat, Betroffenen nach fremdverschuldeten Schäden nicht so unter die Arme greift, wie das vermutlich alle erwarten, die nicht wenig Geld in die Entschädigungstöpfe der Versicherer einzahlen.

So wie ich das sehe, wird relativ viel Geld in die Versicherungs- und Rechtswirtschaft gepumpt, während für die Leidtragenden, für die man die Haftpflicht für Kraftfahrzeughalter einführte, oft viel zu wenig übrig bleibt. Vor allem schuldlos Geschädigte sind derart belastet, dass sie vermutlich sogar d'rauflegen, rechnet man all ihren Aufwand, den sie für ihren Aktenberg investierten.

Irgendwas muss da doch verdammt schief laufen, oder nicht? - Wie kommt es, dass der humanitäre Fortschritt ausgerechnet vor Opfern unserer Wohlstandsmobilität Halt macht und viele Betroffene schlussendlich sogar dem Steuerzahler zur Last fallen? Laut ARD-Dokumentation „Versichert und verschaukelt“) konnten Versicherungsgesellschaften ihren Direktoren Luxusbordellbesuche spendieren ... Auch Rechtsanwälte, Gutachter und Richter scheinen ganz gut zu verdienen, auch wenn am Schluss nur ein Vergleich herauskommt statt dem gewünschten, entlastenden Urteil ...
 

Rolandi

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
16 Okt. 2012
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1,771
Hallo Hackebeil,

meine Meinung:

nach Außen existiert doch der Rechtsstaat mit Gesetzen und ärztl. Versorgung, anwaltliche Vertretung, Gerichte -
jedoch wie es tatsächlich in der Praxis damit im Einzelnen ausschaut, dass wissen wir UO am Besten.

Das schlimme ist, dass schon Jahrzehnten dies insbesondere in den betroffenen Kreisen bekannt ist, jedoch sich immer noch nichts getan hat …..

Schaue auch zum Beispiel mal den § 56 ZPO an, welche gar nicht vom Richter begründet werden muss - findet auch Anwendung bei den Sozialgerichten - der wurde auch noch nicht reformiert.

Die Protokollführung ist die immer korrekt?

Und so weiter ……


Lg. Rolandi
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
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29 März 2016
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1,163
Hallo,

weil in dieser Welt das Geld regiert. Und wer Geld hat, sich sein Recht kaufen kann.
Weil innerhalb dieser Strukturen Abhängigkeiten geschaffen wurden, die es UO schwer machen, zu ihrem Recht zu kommen.

Und ... es geht nicht um Gerechtigkeit!

Wir haben ein Rechtssystem, nur muß man es sich leisten können.

Warum wohl bekommen Anwälte für Sozialrecht den niedrigsten Stundensatz?

LG Christiane
 

Rolandi

Erfahrenes Mitglied
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16 Okt. 2012
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1,771
Hallo Christiane,

Meine Meinung:

zum einem erhalten Anwälte für Sozialrecht weniger, weil im Falle des Prozesserfolges
die Behörden weniger mit Anwaltskosten des Klägers belastet werden.

zum anderen, weil die Anwälte für diesen Std.-Satz vermutlich weniger leisten können

Jedoch stelle ich die Fragen:

glaubst du dass die Anwälte keine Abhängigkeiten unterliegen?

Glaubst du, dass die Protokolle über die mündliche Verhandlung korrekt geführt werden, insbesondere wenn du ohne Anwalt dich selbst vertrittst?

Ein Antrag auf Protokollberichtigung wird nur durch den anwesenden Richter entschieden, was denkst du was dabei rauskommt?

Warum werden die mündlichen Verhandlung auf Wunsch nicht auf Video aufgenommen zwecks Beweismöglichkeit insbesondere für den UO?

Usw....

Lg. Rolandi
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Uli

Mitglied
Registriert seit
6 Jan. 2020
Beiträge
52
Mich interessiert, ob es schon mal eine Bemühung gab, VerANTWORTliche um Aufklärung darüber zu bitten, ... Auch Rechtsanwälte, Gutachter und Richter scheinen ganz gut zu verdienen ...
Zum ersteren habe ich bei der Aufsichtsbehörde der BG mich über diese beschwert, dass diese bewusst unwahr handelt und Tatsachen zu meinem Nachteil verändert. Gleiche Beschwerden an das Land NRW.

Interessierte niemanden.

Gutachter verdienen sehr viel, für ein 109 er GA habe ich mal ca. 3.500 € hingelegt, so wie ich gehört habe erhalten die GA für eine 106 er eine Vierstellige Summe. Das ist für wenig Arbeit viel Geld, besonders wenn man berücksichtigt das überweigend die Arbeit des GA von Arzthelferinnen bzw. Helfern erledigt wird.

Ich finde keinen Anwalt der mich im Sozialgerichtsverfahren vertritt, hatte mal einen der meinte er habe jetzt genug für das wenige Geld getan, da musste ich mich selbst vertreten trotz Anwalt. Angesprochene Anwälte nennen Summen von 10 tsd Euro ohne die sie sich gar nicht erst in einemn komplexen Sozialrechtsstreit einarbeiten.
 

Christiane17

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 März 2016
Beiträge
1,163
Hallo Rolandi,

glaubst Du, dass niedrige Stundensätze geeignet sind, den Ehrgeiz dieser Anwälte zum Wohle ihrer Mandanten effizient zu arbeiten, anzuregen?

Richter.... ich habe eine junge Richterin erlebt, die Wahrheiten und Befunde vom Tisch wischte.

Anwälte.... gehören zum System. Aber man kann Glück haben.


LG Christiane
 

oerni

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Nov. 2006
Beiträge
4,207
Ort
Bayrisch-Schwaben
Schon vor über 10 Jahren gab es einen Beitrag in der Ärztezeitung:
Oft zahlt der verkehrte Leistungsträger.

Wer denkt wir haben einen Rechtsstaat der funktioniert, brauch nur mal die Seite von Unfallmann ansehen.
Der Rechtsstaat funktioniert auf dem Papier, nicht in der Wirklichkeit.
Betrachtet mal folgenden Link:
https://connectiv.events/berateraff...medien-und-politik-in-die-irre-gefuehrt-wird/

Ich weis der Korruption/ Märchenerzähler Mainz im LSG München 3`der Senat in Verbindung mit dem Oberstaatsanwalt Heidenreich München I
als besonderes Beispiel anzuführen.
Mit im Bunde der bayrische Generalstaatsanwalt und der Petitionsausschuss für Soziales.
 

Rolandi

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
16 Okt. 2012
Beiträge
1,771
hallo oerni,
hallo zusammen,


wenn ich die Zeilen von Oerni lese, frage ich mich:

dann hat wohl beispielsweise jede Anzeige wegen falscher Protokollierung (falsche Urkundenerstellung) wenig Erfolgsaussichten oder?

Also wenn die Gegenseite nichts zu befürchten hat, dann .....


Lg. Rolandi
 

Mila -M

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
9 Jan. 2020
Beiträge
4
Mich interessiert, ob es schon mal eine Bemühung gab, VerANTWORTliche um Aufklärung darüber zu bitten, warum unser starkes Rechtssystem, das eine der besten Rechtsordnungen im Rücken hat, Betroffenen nach fremdverschuldeten Schäden nicht so unter die Arme greift, wie das vermutlich alle erwarten, die nicht wenig Geld in die Entschädigungstöpfe der Versicherer einzahlen.

So wie ich das sehe, wird relativ viel Geld in die Versicherungs- und Rechtswirtschaft gepumpt, während für die Leidtragenden, für die man die Haftpflicht für Kraftfahrzeughalter einführte, oft viel zu wenig übrig bleibt. Vor allem schuldlos Geschädigte sind derart belastet, dass sie vermutlich sogar d'rauflegen, rechnet man all ihren Aufwand, den sie für ihren Aktenberg investierten.

Irgendwas muss da doch verdammt schief laufen, oder nicht? - Wie kommt es, dass der humanitäre Fortschritt ausgerechnet vor Opfern unserer Wohlstandsmobilität Halt macht und viele Betroffene schlussendlich sogar dem Steuerzahler zur Last fallen? Laut ARD-Dokumentation „Versichert und verschaukelt“) konnten Versicherungsgesellschaften ihren Direktoren Luxusbordellbesuche spendieren ... Auch Rechtsanwälte, Gutachter und Richter scheinen ganz gut zu verdienen, auch wenn am Schluss nur ein Vergleich herauskommt statt dem gewünschten, entlastenden Urteil ...
 

Der Uli

Mitglied
Registriert seit
6 Jan. 2020
Beiträge
52
An Tscharlie - nur weil Du nicht 5 Minuten warten konntest ... jetzt gehts, aber es ist immer noch Baustelle. Ist so wie eine Autobahnbaustelle, musste Du Geduld haben .... (Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut ...)

An Mila-M bitte editiere Deinen Beitrag ( das geht aber nur eine gewisse Zeit ) und setze Deinen Text ( wenn Du welchen geschrieben hast ) unter dem Zitat. Das wäre sehr hilfreich. ( Danke schön )
 
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