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Aufklärung tut Not - die Süddeutsche Zeitung

seenixe

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#13
Hallo Isswasdoc,
wie HWS-Schaden schon richtig schrieb, hat die DGUV nie die Gemeinnützigkeit beantragt oder in ihrer Satzung festgeschrieben oder angestrebt.
Anders ist es beim ADAC, der trotz aller Widrigkeiten 2017 durch das Amtsgericht München seine Gemeinnützigkeit bestätigt bekommen hat.
Eingetragener Verein bedeutet, dass dem BGB § 21 entsprochen wird:

Ein Verein, dessen Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, erlangt Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts.

und die Satzung der DGUV lässt sich einfach nachlesen.

Gruß von der Seenixe
 

IsswasDoc

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#14
Hallo seenixe,

mir ging es eignetlich nur darum aufzuzeigen, dass viele sich einen Verein nennen um damit einen seriösen Tatsch zu bekommen, aber in Wirklichkeit ganz andere Interessen verfolgen. Daher meine persönliche Meinung dazu war, ein e.V. der nicht "Gemeinnützig" ist eigentlich kein e.V. sein sollte und sich dann auch als Unternehmen präsentieren könnte.

M.E. hatte ich das auch so gemeint und es ist immer wieder schön wieviele andere Interprätationen es dazu gibt.

Gruß
Isswasdoc
 

oerni

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#15
die ganze Tragweite des Berichtes bei an Tageslicht ist uns allen nur noch nicht bewusst.
Wer sich die 14 Seiten durchließt muss erkennen, hier arbeiten effektiv Arbeitgeberverbände, BVA, Politik und Wirtschaft mit den Berufsgenossenschaften zusammen.
Die größte Tragik dürfte allerdings sein, dass sich selbst die Richterinnen und Richter angefangen beim Sozialgericht bis hin zum Bundessozialgericht vor den Karren der gesetzlichen UV stellen lässt.
 

seenixe

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#16
Hallo Oerni,
ich verstehe nicht, warum Du von 14 Seiten sprichst. Meinst Du diese 14 Kapitel?
Ich habe mir die Seiten mal gesichert und komme auf stattliche 150 Seiten auf Din A4.

Mich wundert, dass Dir diese Problematik so fremd ist. Wie sollte das Zusammenspiel und die Vielzahl der Betroffenen sonst zustande kommen?
Ich erinnere mich schon noch an Diskussionen so um 2004/5 mit "Hanseat", wo es auch genau um diese Fragen ging und es auch um eine "Reformierung" der Gesetzlichen Unfallversicherung ging. Damals konnten diese Angriffe noch erfolgreich abgewehrt werden, ob dies bei den jetzigen "Reformbestrebungen" - welche von der DGUV angeführt werden- nochmals gelingt, wage ich zu bezweifeln.
Hier wird es sicher gravierende Veränderungen zu Lasten der Opfer geben. (alles natürlich unter dem Deckmantel der Verbesserung)

Das Löcher im sozialen Netz der Bundesrepublik werden noch viel größer werden und vergesellschaftet. Hauptsache die 172 Millionen Euro für die reine interne Verwaltung dieses Molochs bleiben erhalten.

Gruß von der Seenixe
 

oerni

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#17
Hallo Seenixe,

habe mich falsch ausgedrückt, sind natürlich 14 Kapitel.
Mir ist die Problematik doch nicht fremd, aber vielleicht doch vielen der User hier.

Was denkst Du würde für ein Aufschrei durchs Land ziehen, wenn nur 2/3 der hier gemeldeten User einen Brief an die zuständigen Stellen, eMail an die Reporterin oder in die Öffentlichkeit gehen.

Richtig, schon vor Jahren habe ich gesetzliche Krankenkassen angeschrieben:
Oft zahlt der verkehrte Kostenträger, geantwortet hat die IHK - geschehen ist nichts.

Würde das "Bandenmäßige Betrugssystem" besser kontrolliert, die Strukturen geändert - die öffentlichen Kassen der GKV / PKV / DRV würden reichlich belohnt werden.
 
Registriert seit
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#18
Hallo @ IsswasDoc

viele Grüße auch aus dem bayerischen Raum.

Habe in Deiner Antwort auf oernis info von Dir lesen können, dass Du angedeutet hast, dass die KFZ-Haftpflichtversicherungen anscheinend auch eine rigorose Ablehnungspraxis haben.

Ich persönlich stecke gerade in so einem Problem drinnen.

Unfallgegner hat seit über einem Jahr immer noch nicht zu seinem verschuldeten Unfall Stellung nehmen müssen. Schuldfrage ist unstreitig,aber trotzdem lehnt die KFZ-Haftpflicht vom Täter ausser 2 minimaler Vorschüsse jeglichste Zahlung mit der Begründung ab, da die sich noch in der Prüfphase befinden.
Habe den kollektiven Schweigepflichtsentbindungen nicht zugestimmt, deswegen wollen die Freunde nun die letzten 10 Jahre Arztbehandlungen und Diagnosen im Verlauf zugestellt bekommen.

M.E. nach sollte dies doch nicht zulässig sein.

Im Moment sieht es nach Berufsunfähigkeit aus, da Verletzungen nicht verheilen und keine Besserung eintritt (nach >1 Jahr).

Somit steht sehr bald ein Gutachten in einer BG-Klinik an, obwohl es sich um einen reinen Haftpflichtschaden handelt und ich als Selbständiger rein gar nichts mit der BG zu tun habe.

Über die extremen Praktiken der BG-Begutachtungen bin ich mittlerweile sehr gut informiert, benötige aber nun so viel info wie möglich, was die Praktiken der Haftpflichtversicherungen betrifft.(ist ja jetzt andere Baustelle als die Unfallversicherung.e.V)

z.B. ob ich den BG-Gutachter ablehnen darf und selbst einen stellen darf,
ob schon ein Datenschutzmissbrauch vorliegt, indem man mir bei der Gutachtenseinbestellung meine Rechte nicht mitgeteilt hat, und so weiter.

Wäre super nett von Dir, wenn Du mir mit Deinem Wissen helfen könntest.

Ich tue mein Bestes, um einigermassen klar mich zu informieren, aber oft schiesst mich das PTBS wieder komplett ab.
Der Schlaf ist wegen der Dauerschmerzen leider auch ziemlich minimiert. Nutze dann die wenigen hellwachen Phasen für die infosuche hier im Forum.

Beste Grüße aus München und vielen Dank im Voraus


happycamper
 

Siegfried21

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#19
Hallo happycamper,

ist schon erstaunlich das sich die DGUV hier in Deutschland einen rechtsfreien undemokratischen Raum schaffen konnte.
Mein Credo schon seit Jahren hier.....

Und besonders auch im groß -kopfada -Bayernland.........§§§§§§

Schau mal in die ärztliche Vereinigungen:

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

Imb-fachverband

wer-was-wo da z. B. für die BG- Begutachtet, die MdE Sätze aushandelt, die Leitlinien, die Krtierien für Gutachten, Fortbildungen, Kurse, Kaffeekränzchen und und und

Es riecht m. E. in der Luft schwer nach einer Form von Inzucht!

Aber....zum Ü- Tüpfelchen sitzen die Richter noch mit am Tisch!

Grüße
 

User06

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#21
Servus Siegfried21,
wenn`st schon boarisch schreibst, dann mach´s richtig.
Großkopfad(e) bei Mehrzahl.

Großkopfad - sam ma net, aber gescheid sam ma scho
und richtig mach ma´s a weil wir ham jetzt ein Landespflegegeld (ab Pflegegrad 2)

Hab`die Ehre user06
 

Siegfried21

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#22
Servus User06,
dies kann nur ein Einheimischer!


Zum Thema wieder:

Gemein nützig keit (allgemein dienlich)

Ja , gemein und der BG nützlich!

Am Tisch:

Prof. Weise ehem. BG Klinik TÜ, Grosser Gutachtenzentrum BG Klinik HH, Peter F.BRÜCKNER Präsident des Sozialgerichts Düsseldorf, BGs, Politik, Behörden, Ludolph, Maurer, Meyer -Clement, Schröder Gott hat in seelig, Schiltenwolf ein Bekannter soll vom SG zum Schiltenw. nach Heidelberg.
Was soll ich ihm empfehlen?

https://www.dgou.de/fileadmin/user_...Sitzung_Protokoll_2015_04_30__Baden_Baden.pdf
http://www.dgu-online.de/fileadmin/...8_31_Mitgliederliste_Kommission_Gutachten.pdf

Grüße
 

IsswasDoc

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#23
Hallo Happycamper,

welcome to the club. Leider musste ich auch einige ziemlich bittere Kröten schlucken, aber jetzt bin ich schon ein bisserl Schlauer wie vorher.

Ich kann jedem nur empfehlen sich eine Selbsthilfe-Gruppe zu suchen zb. Unfallopfer Bayern e.V. Warum?

Weil uns als Neulinge in diesem Bereich einfach der Überblick fehlt und wir auf direkte Infos angewissen sind und es muss auch die Sache auf den Punkt gebracht werden. Wenn ich von betroffenen reale Erfahrungswerte vermittelt bekomme, hilft es M.E. mir viel besser weiter und anderen evl. auch.

Gewisse Dinge kann halt das Netz nicht alles abdecken, wobei hier so ein Forum schon echt gut ist, wenn Informationen "Ausgetauscht" und nicht nur "Gesaugt" werden.

Wir UOs und Bkler müssen zusammenhalten, sonst tuts keiner, die "Bereite Verfügungs-Masse" ist M.E, durch die Gehirnwäsche und Lobbyarbeit der BGs ect. immer gegen uns.

Das Netz von denen ist so gut, dass wir als Laien die Tricks nicht so schnell auffallen, die BGs sind genau so auf Kostenreduktion aus wie die KfZ-Haftpflichtversicherer die geben sich nichts d.h. ist das Gleiche nur in Grün.

Ich helfe anderen gerne, aber ich weiß manchmal auch nichts alles, dafür gibt es aber sehr gute vernetzte Selbsthilfegruppen und ich bin ja selbst am kämpfen.

Für deine Fragen was das Allgemeine betrifft, schau ich in deinen Beiträgen nach, ansonsten müssten wir ein neues Thema aufmachen oder per-Mail.

Deine Beschwerden kenne ich alle und noch mehr, deshalb wird keiner von mir gerüffelt, wenn er ein bisschen daneben ist. M.E. wäre es manchmal auffällig wenn nicht.

Gruß
Isswasdoc
 

oerni

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#24
Jedenfalls braucht man zu diesen Ärzten und Einrichtungen zur Begutachtung nicht hingehen.
Der "Sumpf" ist schon groß genug!
ch kann jedem nur empfehlen sich eine Selbsthilfe-Gruppe zu suchen zb. Unfallopfer Bayern e.V. Warum?
Stimmt und der Verein ist gut aufgestellt - sehr gute Beratung, jedoch keine Rechtsberatung.
Gibt aber auch andere Vereine die Helfen können.
Nur wenn wir uns auch zusammen schließen (wie hier im Forum) könnte etwas bewegt werden.
Beste Grüße aus München und vielen Dank im Voraus - happycamper
Beste Grüße zurück in die Landeshauptstadt - siehst mein Winken?
 
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