• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Vergewaltigung durch Klienten

Sozpäd

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Aug. 2018
Beiträge
5
#13
Wow, danke für eure Rtschläge und die lieben Worte! Ich habe solche Angst nie mehr arbeiten zu können =( Ich wünsche mir so sehr einen leidensgerechten Arbeitsplatz...
 

Chris1966

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
20 Aug. 2017
Beiträge
408
Ort
NRW
#14
Hallo Sozpäd

du solltest keinen leidensgerechten Arbeitsplatz finden. Du solltest gesund und gestärkt einen neuen Arbeitsplatz finden, der deinen Bedürfnissen entspricht.
Jetzt ist dein Augenmerk das Trauma so zu verarbeiten das dies möglich wird. In deinem Beruf ist dies sicher nochmals besonders wichtig, da du jederzeit wieder in Bedrängnis geraten kannst. Arbeite im Frauenhaus und da kommt dir dann ein erbioster ehemann in die Quere?

Als Traumapatient weiß ich das Verdrängung unsere Stärke ist, alles nicht schlimm, wird schon wieder. Wird es aber nicht. Wir müssen erstmals lernen die psychischen Folgen so zu kanalisieren, das wir unseren Alltag bewältigen können. Sind wir stabil genug kann ein erfahrener Therapuet das eigentliche Trauma mit dir bearbeiten. Das dauert.

Du schriebst das du in Reha warst. ICh bin jetzt drei Jahr nach meinem Unfall in einer Akutklinik für Psychosomatische Therapie gewesen. Dort ist die Betreuung wesentlich intensiver als im Rehabereich. Die Aufnehme in eine Akutklinik erfolgt über eine Einweisung (Krankenhausbehandlung) Das solltest du auf dem Schirm haben. Kostenträger waren in meiner Klinik auch die BGs.

Alles Gute dir, finde deinen Weg
Chris1966
 

hella

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 Juni 2014
Beiträge
379
#15
Hallo!
Ich würde das Thema leidensgerechten Arbeitsplatz noch mal beiseite legen. Konzentriere Dich erst einmal auf Dich, Deinen Alltag und therapeutische Hilfen. Das ist ein Prozess, an dessen Ende noch nicht klar ist, was Du geschafft hast, welche Stratgegien helfen, welche neuen Türen sich öffnen. Erst dann kannst Du ungefähr wissen, was passt, was nicht. Ganz langsam. Wirst Du zu früh in eine Richtung geschickt, kannst du nur schwer noch mal sagen...“oh nö, lieber was anderes.“ Du bist jung. Du kannst zur Not noch einmal komplett neu studieren oder eine hochwertige Ausbildung machen. So lange sollte die BG für dich sorgen.
Ich kann Dich da sehr gut verstehen. Weiß auch, dass ich mir mit dem Tempo bezogen auf Weiterarbeiten die Härte der Realität ersparen wollte. Aber die brauchte es...Und ja man-made-Traumata sind noch mal eine andere Hausnummer als ein Unfall. Menschen lassen sich nämlich ganz schlecht vermeiden...Und bevor du nicht richtig sattelfest bist, bist du in sozialen Berufen nicht gut aufgehoben. Und vielleicht sogar auf Dauer. Das kann sein, muss aber nicht. Aber verdränge den Gedanken nicht. Bist Du denn therapeutisch gut versorgt im ambulanten Bereich?
Viele Grüße
 

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
166
#16
Hallo Sozpäd,
ich habe eine sehr gute Adresse für eine hochspezialisierte Traumatologin. In welchem Bundesland bist Du zuhause?
Gruß Bobb
 
Top