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Schmerzratgeber - Bücher wie "Schmerzen verstehen lernen"

Perhaps

Neues Mitglied
Registriert seit
15 Juni 2017
Beiträge
17
#13
Das Problem bei mir damals war, dass die Schmerzen zu arg waren, als dass ich wieder arbeiten hätte gehen können.
Ich habe es immer wieder versucht x Belastungserprobungen.
1,5 Jahre lang. (BG-Unfall)
Die Zeit hat dann für mich gearbeitet...

Ich wußte aber auch nicht, dass man evtl. die Stunden wieder anpassen und zurückschrauben kann und hab jedesmal abgebrochen, wenn es nicht mehr ging. Heute wüßt ich das. Das muss man dem D-Arzt aber wahrscheinlich auch sagen. Ich hab's ned so mit der Kommunikation.

Ich landete dann erst auf Reha - die hat das ganze noch verschlimmert.
Mit meiner direkten (nicht sehr diplomatischen) Art ecke ich überall an.
Mit Autoritätspersonen wie Chefärzten steh ich generell auf Kriegsfuss. Feinde bekomme ich da automatsich , obwohl ich mir alle Mühe gegeben und alles mitgemacht habe.
Ich war freundlich und bin halt einmal aufgefallen, weil mir der Geduldsfaden gerissen ist. 1 x. Eine Frau rastet wohl in der modernen Gesellschaft nicht aus... weil sie das ganze diplomatisch in Geschenkpapier verpacken kann. Ich leider nicht.

Die haben mich dann zum Psych geschickt und das war dann ein sehr seltsames 10 Minuten Gespräch (kam mir eher wie ein Kreuzverhör vor).
Was dabei rauskam hat mir keiner gesagt. Plötzlich hiess es, ich sei kein BG-Fall mehr.
Auf meine Frage: dann kann ich ja nach Hause bekam ich die für mich unlogische Antwort: Die BG bezahlt 4 Wochen und solange bleiben sie hier...

Ich versteh es bis heute nicht. Man hat es mir so erklärt, dass ich halt was hab, was ned so einfach ist und dann landet man in der Psychoecke...
Bei uns in der Familie snd aber alle so... mag auch regional bedingt sein.

Auf die Idee mich dagegen zu wehren also gar nicht hinzugehen zu dem Psych bin ich überhaupt ned gekommen.

Das ganze war dann natürlich kontraproduktiv. Schmerzen auf Stufe 8 und keiner der sich dafür interessiert, aber man darf ned heim... Das Heimweh hat mich schier umgebracht...
Ich war gaaanz unten. Wenn man am Boden liegt und es tritt noch jemand nach , dann glaub ich nicht, dass das als Reha erfolgreich sein kann...

BG sah es aber anders und hat mich noch 3 Wochen auf Schmerztherapie woandershin geschickt.
Das lief besser. Aber ich muss sagen, ich hab einfach nicht kapiert, was Ergo , Physio und Psychologin von mir wollten. dieses Schmerzmanagement.

Und bei der Psych bin ich mit meiner Art auch wieder irgendwo angeeckt. Ich konnt bei der Halbzeit richtig merken, dass sie auf einmal keinen Bock mehr auf mich hatte und nur noch 0815 das Programm runtergespult hat.

Leider bin ich nicht 0815. Was bei andern funktioniert, funktioniert bei mir noch lange nicht.

Ich hab mich dann selber 1 Jahr lang mit dem Thema beschäftigt. Schmerzbücher gelesen
- es sind einige in der Zeit neu rausgekommen - und das finde ich erstens interessant und dann hab ich es auch kapiert... was sie eigntlich von mir wollten.
Das war ein langer Lernprozess.. dauert auch noch an. Inzwischen komm ich aber mit den Schmerzen zurecht.

Ich hab halt meine eigene Art mir Wissen und Verständnis anzueignen. Leider ist 0815 mit mir nicht kompatibel...
Ich bin nicht tiefenbegabt, ich brauche nur etwas länger und lerne leichter aus Büchern, wenn ich es lese, als wenn es mir jemand erzählt. Brauch auch oft länger bis der Groschen fällt.

Aus den Büchern/Internettexten hab ich irgendwo gelesen, dass das bildliche Vorstellungszentrum das Schmerzzentrum im Hirn überlagern kann.

Ich kann eh keine 2 Sachen gleichzeitig machen. Auch das kommt mir dabei entgegen.
Insofern, wenn ich mich visuell beschäftigen kann, dann funktioniert es bei mir recht gut, die Schmerzen auszublenden.
Da mein Hirn nur eine Sache verarbeiten kann. Multitasking kann ich nicht. Das ist jetzt zwar ne Schwäche, aber hinsichtlich der Schmerzen eigentlich eine Stärke, wenn ich so einsetze.
Versteht Ihr?

Ein leichtes Untergrummeln ist immer vorhanden (Dauerfeuer derzeit Verdacht auf CRPS).
Aber daran hab ich mich wohl gewöhnt. Die Schmerzstärke variiert mit dem Wetter und an bestimmten Tagen nehm ich Schmerzmittel. Aber nicht immer.
Meistens eher nachts, weil man da ja schlafen will und es mit dem Ablenken ned so getan ist ...

Dabei hab ich festgestellt, dass ich dieses visuelle Ablenken sowieso intus hab.. Das liegt in meiner Art. Wenn ich aus dem Augenwinkel irgendwo Bewegung sehe (Schmetterlling, Vogel... schiess mich tot ;-) dann guck ich eh dahin.

Daher kann ich diese Stärke dafür einfach einsetzen.
Vielleicht ist das der Trick. Die eigenen Stärken und Schwächen kennen/erkennen und gegen den Schmerz einzusetzen. Und da jeder andere hat, muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Deshalb kann meiner bescheidenen Ansicht nach eine Schmerztherapie nur die Basis liefern. Wenn man es denn kapiert.. Die Arbeit das ganze dann für sich selber praktisch umzusetzen muss man selber leisten.

Es funktioniert bei mir. Ob das bei Euch auch funktioniert kann ich nicht sagen. Kann es ja schlecht verallgemeinern. Man muss auch seine Grenzen erkennen und akzeptieren. Klar passiert mir auch, dass ich da drüber rausgeh...

Nach der Reha als alle sagten, ich hab nix mehr, hab ich die Hecke geschnitten. 2 Wochen Höllenschmerzen hinterher... seitdem glaub ich eher meinem Bauch als anderen...

Inzwischen sind die Schmerzen etwas zurückgegangen oder ich hab mich dran gewöhnt oder beides, so dass ich zumindest reduziert arbeiten kann.
Auch das lenkt ab.
Natürlich gibt es Tage, wo es nicht funktioniert. Und wo ich wieder Schmerzen Stufe 8 oder gar 9 habe... aber ich weiss inzwischen auch das geht vorbei!

Das sich einzugestehen, dass ich reduzieren muss, ist mir nicht leicht gefallen. Das liegt wahrscheinlich auch an unserer Gesellschaft, in der man funktionieren soll, multitasking und sonstwas können soll...

Hab festgestellt, dass ich damit sowieso nicht dienen kann, also kommt es auf einen "Defekt" mehr oder weniger auch nicht an...

Aber ich hab's bisher nicht bereut. Es tut mir gut. Es ist das, was ich momentan leisten kann.
Ich fühl mich damit wohl.
Und ich denk darauf kommt es an.
Und das weiss halt nur Euer Bauch am besten...

Insofern kann ich Euch nur raten, auf Euren Bauch zu hören und nach Alternativen zu suchen.

Erkundigt Euch zu Berufsunfähigkeitsrente (ich hab vorher eine abgeschlossen) oder Teilerwerbsunfähigkeitsrente oder Erwerbsunfähigkeitsrente.

Ihr könnt beim Vdk Mitglied werden und Euch auch da Rat und Hilfe holen.
Ihr seid nicht allein.
Aber von allein kommt nix.
Da muss man sich selber drum kümmern.
Und das lenkt einen evtl. auch wieder von den Schmerzen ab. So paradox wie es klingt.

Ich hoffe, ich bin mit meinem Senf jetzt keinem auf den Schlips getreten.
Ich erzähl einfach, das wie ich es empfinde ....

Vielleicht hilft es ja doch dem ein oder anderen.
Ich sag ja nicht, dass ich eine Lösung für alle habe...

Probiert auch einfach neue Sachen aus, ob sie Euch guttun...
Ich hab mir z.B. so ne aufblasbare Schiene bestellt... war aber nix...
TENS is was... aber a weng unpraktisch mit dem Kabelsalat...
 

Teddy

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#14
hallo perhaps,

gut beschrieben. Ja diese Phasen kennen viele zu genüge.
Nicht Wahrhaben wollen, schnell, schnell zurück ins alte Leben - Aussichtslos.
Ohnmacht, keine Ahnung was man tun kann, dass es einem besser geht
Wut, warum versteht das keiner, warum kann mir keiner helfen,
Trauer, warum ich, was soll das Leben "SO" - das will ich nicht - ich hatte doch ganz anderes vor, geplant. Abschied nehmen von lieb gewordenen Gewohnheiten, Plänen, Hoffnungen.
Aufbruch in ein anders neues fremdes Leben. Es geht nur noch das und jenes, anderes tut mir nicht gut, verstärkt den Schmerz, ist eine Sackgasse. Jeden Tag austesten, was ist heute möglich, was nicht, was bringt mich selber ein Stück weiter. Als einziges Ziel bleibt: Leben lernen mit dem ganzen Hinkelstein im Rucksack: Unfallfolgen.

Durch diesen Dschungel hindurch - das braucht Zeit. Es gibt Phasen, da empfindet man alle Ratschläge als zusätzliche Schläge. Fühlt sich als Prügelknabe. Nach und nach findet man dann einen persönlichen Trampelpfad, kann schwere Felsbrocken, die Schmerzauslöser meiden oder umschiffen.

Es kommt so viel Neues, Anderes auf einen zu. Mental verändert man sich. Blockt ab, lässt andere kaum noch an einen heran. Saugt gute Beispiele auf und ist enttäuscht, wenn deren Wege für einen selber nichts bringen. Eines ist wichtig: jeden Tag annehmen, jede Stunde wahrnehmen in die eigene Hand nehmen. Mehr ist nicht drin. Jeder ist halt selber sein bester Arzt, alle anderen sind nur Berater, die Vorschläge machen können - mehr nicht.

Deshalb braucht man viel viel Mut, sich für Neues zu öffnen, nicht von vorne herein abschmettern. Vielleicht ist doch ein Fünkchen in einer anderen Therapie und wenn nicht, dann hat man es wenigsten versucht. Oftmals geht, wie du es auch beschrieben hast, nach Jahren das Glühbirnchen im Hirn an, ach das hatte der Therapeut damals gemeint, versucht. Dann war es vielleicht der falsche Zeitpunkt und es wäre eine Option es nach Jahren doch nochmal zu probieren.

Egal, jeder Fall ist ein Einzelfall, jeder individuell - daher ist das Forum ja auch so wichtig, was gibt es Neues, was hat andern geholfen.

LG Teddy
 

Alive

Mitglied
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18 Juni 2017
Beiträge
68
#15
Du sagst es, Teddy, bringst es gut auf den punkt.

das zauberwort heisst GEDULD, das habe ich in den letzten wochen gelernt. sich Zeit geben und sich zeit lassen.

das leben hat sich nunmal geändert seit dem unfall, es ist gut wenn man diesen umstand, diese tatsache für sich annehmen, zulassen kann. ist bei jedem individuell, schliesslich sind wir alle verschiedene persönlichkeiten. dem einen tut das eine gut, dem anderen etwas anderes. sich das alles mal bewusst zu machen, tut gut.

seid gegrüßt von Alive
 

Perhaps

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#16
Ich muss sagen, dass ich in den letzten Jahren auch viel gelernt habe.
Über Menschen.. , ich kann meine behinderte Schwester viel besser verstehen, ich hab neue Hobbies gefunden...

z.B. hab ich den ganzen Mist mit Zeichnen verarbeitet.. und das macht mir soviel Spass, dass ich bald meine erste Ausstellung mache.

Ohne den Unfall hätt ich das Zeichnen gar nicht mehr angefangen.
Dafür kann ich nicht mehr stricken.
Ich hab vorher Strickanleitungen gemacht. Tu ich noch. Dank meiner Teststricker geht es auch noch weiter.

Vielleicht findet Ihr ja auch einen Weg, wenn etwas nicht mehr geht, trotzdem mit Hilfe anderer/Freunde/Bekannter damit weiterzumachen. Oder es auf Eure derzeitigen Möglichkeiten anzupassen.

Klar Schmerzen sind scheisse...
und ich finde Schmerzstörung nach wie vor ein ziemlich bescheidenes Wort:
klar stören mich die Schmerzen... ;-)

Behaltet Euren Humor!
Der hat mir über vieles geholfen!

Ich habe Freunde verloren , die mich nicht mehr wollten, weil ich nicht mehr so wie früher konnte. Habe aber auch die wahren Freunde erkannt, die geblieben sind.
Und ich habe auch durch die Krankheit neue Freunde kennengelernt.

Für mich hat sich damit der Spruch: Jedes Unheil hat auch seine guten Seiten bewahrheitet.

Ich wünsche Euch , dass Ihr auch Euren Weg findet und dass der Spruch sich auch für Euch bewahrheitet.
 

Alive

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#17
Behaltet Euren Humor!
Der hat mir über vieles geholfen!

Ich habe Freunde verloren , die mich nicht mehr wollten, weil ich nicht mehr so wie früher konnte. Habe aber auch die wahren Freunde erkannt, die geblieben sind.
Und ich habe auch durch die Krankheit neue Freunde kennengelernt.

Für mich hat sich damit der Spruch: Jedes Unheil hat auch seine guten Seiten bewahrheitet.

Ich wünsche Euch , dass Ihr auch Euren Weg findet und dass der Spruch sich auch für Euch bewahrheitet.
wie wahr, perhaps, wie wahr das alles. da kann ich dir voll und ganz zustimmen!
 

derosa

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#18
Hallo Perhaps,

du hast mir aus der Seele geschrieben.

Auch ich habe sehr viel Positives aus meinem Unfall gezogen:

Freunde waren gar keine Freunde...
Bekannte haben sich als Freunde entpuppt...
Und man hat neue Freunde dazugewonnen, weil man an sich selber gearbeitet hat...

Was ich vor allen Dingen gelernt habe: Geduld. Und das macht mein Leben viel ruhiger.

Viele Grüße
Derosa
 

Perhaps

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#19
Ich muss grad an die zwei Zitate denken :

Der Schmerz ist ein heiliger Engel; durch ihn allein sind mehr Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt.

Adalbert Stifter

Aus der Trilogie "Die Bestimmung" von Veronica Roth (Band 3):

Das Leben beschädigt uns alle. Aber es gibt Heilung. Wir heilen einander.

Ihr packt das!
 

Perhaps

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#21
Diese Bücher haben mir geholfen

Hallo zusammen,

ehrlich gesagt, hab ich nicht kapiert, was man in der Schmerztherapie von mir wollte. Wozu das alles gut war.
Das liegt nicht daran, dass die Schmerztherapie nix getaugt hat (die war super!), sondern daran, dass ich mit mündlichen Erklärungen einfach nix anfangen kann.

Ich muss es lesen , um es zu verstehen. Erst mit eigenen Recherchen hab ich dann den Sinn von den Übungen erst verstanden und auch was man mir da eigentlich beibringen wollte.

Denjenigen, denen es ähnlich geht, kann ich die folgenden zwei Bücher empfehlen:

Schmerz: Eine Befreiungsgeschichte

https://www.amazon.de/gp/product/3629130380/ref=oh_aui_search_detailpage?ie=UTF8&psc=1

Schmerz: Eine Biografie

https://www.amazon.de/dp/3813505693/ref=rdr_ext_tmb

Auch interessant für den Umgang mit chronischen Krankheiten fand ich :
Wie das Gehirn heilt.

https://www.amazon.de/Wie-das-Gehir...00459167&sr=1-1&keywords=wie+das+gehirn+heilt
 

Annas

Mitglied
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37
#22
Danke für die Buchtipps. Auch ich fühle mich nicht gut aufgehoben bei den Ärzten. Ich möchte verstehen, was hinter meinen Schmerzen steckt.
Schade, dass man so hilflos ist, wenn die Ärzte dies nicht verstehen.
 

Tina79

Erfahrenes Mitglied
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4 Aug. 2017
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138
#23
Hiervon versteh ich jedes Wort. Danke für die Empfehlungen und die Offenheit!

Hier werde/t ihr (auch ich. WIR gemeinsam) verstanden, und geholfen, helfen.
So können wir was Luft holen, um weiter zu machen. Oder, auszuruhen o.a.
Es ist traurig. Und doch ändert es nix. Es sind alles Erfahrungen... zur geänderten Lebensweise / Gesundheitszustand.

Seit geraumer Zeit beschäftige auch ich mich intensiv mit dem Thema "Gesundheit" und ziehe verschiedenes heran und, es ist möglich.
Auf dem Weg bleiben, Blickwinkel ändern.

Steinig pp. - LEBEN.
Und, ich lasse, mal mehr mal weniger, Welt, Welt sein. (alles und alle Angelegenheiten)
Hilfe, und/zur Selbsthilfe.

Darum geht es nicht.
Die Hauptsache ist, dass wir etwas tun. Für uns!

Schritt für Schritt. Eins nach dem anderen.
Kleinigkeiten erfreuen!
Der Weg ist lang.


Weitermachen!
(was auch immer)

Alles Gute!
 
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