• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

PUV-Leistung nach Patellasehnen-Ruptur

bernd2102

Nutzer
Registriert seit
26 Juli 2007
Beiträge
1
Hallo zusammen,

ich habe mir vergangenes Jahr während der Fußball-WM beim Fußballspielen die Patellarsehne im linken Knie gerissen. Nun ist die Behandlung abgeschlossen und ich habe einen Antrag auf ein ärztliches Gutachten zur Feststellung eines Folgeschadens bei meiner privaten Unfallversichrung gestellt.

Jetzt würde ich gerne wissen, was denn "realistisch" für ein Invaliditätsgrad zu erwarten ist, damit ich mich nicht "über den Tisch ziehen lasse". Kann hier vielleicht jemand eine Einschätzung abgeben?

Ist eine doch recht seltene Verletzung, im Krankenhaus und von meinem behandelnen Facharzt (Orthopäde / Sportmediziner) wurde mir gesagt dass ich mein Leben lang Probleme haben werde und das Knie nie mehr so wird wie vor dem Unfall.

Die Beschwerden äußern sich jetzt (nach einem Jahr!) wie folgt:

=> Riesenprobleme beim Treppensteigen sowie beim bergauf- / bergabgehen.

=> Starke schmerzen und Schwellung des Knies wenn ich lange stehen muss.

=> dto. nach längeren Strecken zu Fuß

=> Wetterfühligkeit (bei nassem, kühlem Wetter verstärken sich die Beschwerden, ebenso bei extremer Hitze)

=> Sensibilitätsstörung an der Operationsnarbe

=> Sportverbot (außer Radfahren und Schwimmen), da die Gefahr einer erneuten Ruptur besteht und mir dann lt. Aussagen diverser Ärzte ein "steifes Knie" droht.

Kann mir jemand eine Richtung nennen, was für ein Invaliditätsgrad realistisch ist? Ich gehe mal davon aus, dass lt. Gliedertaxe die 50 % für das Bein unterhalb des Knies angesetzt werden, davon dann der entsprechende Prozentsatz der Funktionseinschränkung.
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,895
Ort
Berlin
Hallo Bernd,

herzlich Willkommen hier im Forum. Halte Deinen Facharzt für Orthopädie fest, frage ihn, was er Dir in einem Gutachten für die PUV geben würde. Die PUV wird einen Gutachter benennen und eine abschließende Bewertung sollte dann vor Ablauf der AUB-Fristen erfolgen (meist 3 Jahre). Wir haben hier kaum Ärzte, die ins Forum schauen. Aber die Bewertung erfolgt nach Gliedertaxe und Beinwert. Ich würde mal einschätzen, dass Du auf 1/10 bis 3/10 Beinwert kommen könntest. Aber alles unter Vorbehalt. Es kommt auf die Gutachter an, die Du haben wirst.

Gruß von der Seenixe
 
Top