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Plötzliche Beschwerden / D-Arzt sagt zuerst keine BG-Folge / Jetzt ist er unsicher / Freie Arztwahl als BG Fall?

Kasandra

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#49
Hallo Schmeichel,

es ist korrekt, Dein HA kann Dich nicht so einfach mal einen Tag AU schreiben auf Deinen Arbeitsunfall.

Bei mir ist es so, ca. 1 Stunde Anfahrt zum D-Arzt, zig Stunden im Wartezimmer sitzen für den gelben Schein AU auf Arbeitsunfall + Rückfahrt. Dies alles ist wesentlich anspruchsvoller und problematischer für mich wie mich doch an die Arbeit für 8 h zu quälen.

Wir haben die A-Karte.

Viele Grüße

Kasandra
 
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#50
Genauso läuft es bei mir auch. Ich finde das echt Sch..., mein ganzes Umfeld nerve ich bestimmt schon mit meiner schlechten Laune und Schmerztabletten will ich nicht mehr, meine Leberwerte sind ohnehin schon besch...
Dann schaue ich mal, wie die Nacht und der Arbeitstag rumgehen. Wenn ich mit so nem Krüppelellenbogen keine 20 bekomme, was irgendwie der einzige Trost wäre, falle ich vom Glauben ab.
 
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#51
Hallo zusammen,

ich möchte gern noch etwas fragen, auch wenn Kassandra das zum Teil evtl. schon beantwortet hat.
In zwei Tagen habe ich mein Gespräch zum MRT und der möglichen Operation (Arthroskopie). Im Arztbrief steht, dass eine Arthroskopie zur Steigerung der Beweglichkeit empfohlen wird und dass wir auch über die Risiken gesprochen haben.

Kann mir die BG einen Nachteil daraus stricken, wenn ich beim Gespräch sage, dass ich vorerst keine Operation möchte? Ich hatte bereits über 40 OPs, das reicht mir eigentlich und es steht klar im Arztbrief, dass es keine Garantie für eine Besserung gibt.

Übrigens habe ich auch den letzten Arztbrief bekommen, in dem die Bewegungseinschränkungen notiert wurden.

ROM Ellenbogengelenk____rechts______links
E/F_________________________10-0-130___0-5-110
Iro/Aro_____________________90-0-75____30-0-50

Seit dem die BG mir geschrieben hat, dass sie noch über meinen Verschlimmerungsantrag entscheiden werden und ich erstmal schreiben soll, bei welcher KK ich bin, kam nichts mehr. (ca. 1 Monat)
 

Kasandra

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#52
Hallo Schmeichel,

jede OP ist eine KV.

Demnach kann Dich keine BG oder Versicherung zu einer OP zwingen.

Wenn es hart auf hart kommen sollte, dann schreibe den Operateur und auch Deine Klinik an, dass die Dir versichern sollen, dass es keine Komplikationen und Verschlechterungen geben kann.

Und dies wird Dir keine der beiden Parteien unterschreiben.

Denn es fängt an mit einem Narkoserisiko - dann operativ mit Nervenschäden etc.

Viele Grüße

Kasandra
 
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#53
Vielen Dank. Also der Arztbrief vom Gespräch ist nun auch da:

Patient berichtet über persistierende Beschwerden. Er habe sich jetzt schlussendlich ausführlich Gedanken gemacht und wünsche aktuell keine weitere operative Therapie unter Berücksichtigung der geschilderten Chancen, Risiken und Komplikationen.

Befund vom MRT: Ausgeprägte Cubitalarthrose aller Kompartimente

Wir haben erneut ausführlich mit Patient darüber gesprochen, dass eine gewisse Beschwerdelinderung nach Arthroskopie mit Gelenkkörperentfernung zu erreichen ist. Sollte im weiteren Verlauf ein OP-Wunsch bestehen, ist eine Wiedervorstellung hier jederzeit möglich.
 
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