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Plötzliche Beschwerden / D-Arzt sagt zuerst keine BG-Folge / Jetzt ist er unsicher / Freie Arztwahl als BG Fall?

Dani 1404

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
19 Okt. 2007
Beiträge
462
#25
Hallo Sekundant,
ich denunziere niemanden ohne Hintergrund.
Gruß Prowler
Hallo Prowler,
eine Hetzjagd kann auch nach hinten losgehen.
Leider hast Du vergessen Hollis Umfrage zu -Dani1404- auch gleich mit einzuklicken.
Beide Themen mehr als 3.500 Klicks war damals sehr beeindruckend.

Micha hat gesagt, ich soll mich benehmen !
Du bist es einfach nicht wert, dass ich meine Mitgliedschaft aufs Spiel setze,
indem ich darauf reagiere!

Ich danke Dir trotzdem für die -bestimmt ungewollte Werbung- !
Welcher BG-Mensch will nach mehr als 10 Jahren wieder Unruhe stiften ??

VG-D

Hallo Chris1966,

ich habe damals nicht die bestmögliche Behandlung bekommen.
Ich habe die BG verklagt und nach 10 Jahren Recht bekommen.
Und gerichtlich festgestellt wurden auch bei mir nicht alle Unfallfolgen;
ich mußte feststellen, dass es heute nicht mehr möglich ist, alle 50iger Fragen für sich zu entscheiden.

Natürlich weis ich, was eigentlich sein soll
und wie es auch anders sein kann.
Ich habe nie behauptet, dass die BG vollkommener Sonnenschein ist.

VG-D

Hallo nightwalker,

ich kann Dir nur schreiben, wie es hier in Dresden ist:

Wenn ich einen Termin bei einem neuen Arzt haben möchte,
so werde ich gefragt, welche KK; dann sage ich BG-Fall,
wenn es sich um unmittelbare Folgen meines Arbeitsunfalls handelt, z.B. Schmerzarzt.
Dann muß ich hier viele Ärzte anrufen, die überhaupt neue Patienten aufnehmen;
wenn ich einen gefunden habe, teile ich meiner BG mit
Hurra- ich habe einen gefunden; übernehmt Ihr die Kosten ? Ja !

Brauche ich einen Termin bei meinem D-Arzt, so warte ich 2 Monate.
Früh hingehen und drann kommen gibt es hier nicht mehr.

Zur OP war ich in einem KH, dass nicht von der BG bevorzugt wird, aber fachlich ortsnah nicht zu schlagen war.
Auch hier hat die BG richtig gehandelt.

Also, wie schon geschrieben, ich schreibe das Erlebte und nicht das Hören-Sagen oder google.

VG-D
 

Micha

Administrator
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6 Juni 2006
Beiträge
1,725
#26
Da möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken, das du so besonnen reagiert hast. Wir hatten in den Anfängen der 2006 Software das Bewertungssystem noch am Laufen und das (auch andere Ereignisse) haben damals für viel böses Blut gesorgt.
Das System ist seit vielen Jahren ausgeschaltet und damit hat sich das erledigt!
Ich denke das immer wenn persönliche Anspielungen und Unterstellungen losgetreten werden, die sachliche und fachliche Diskussion darunter leiden.
Ich bitte das einfach zu bedenken!
Danke im Voraus!

Micha
 
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20 Juni 2016
Beiträge
57
#27
Wenn ich zu meinem Thread zurückkommen darf ;)

Ich habe einen Termin als BG Fall in meiner Wunsch-Klinik und die BG ist nunmehr informiert inkl. der Richtigstellung.

Was mir dabei aufgefallen ist, ist der Arztbrief vom D-Arzt vor zwei Wochen. Mittlerweile hält er ja den "Golferarm" nicht mehr wirklich für den Grund der Schwierigkeiten. Und eigentlich steht auch in der Diagnose vom Arztbrief etwas anderes:

Röntgen li. Ellenbogengelenks in 2 Eb: deformiertes, verbreitertes Radiusköpfchen mit eingesunkener Gelenkfläche volar und ulnar; subchondrale Cyste in der radialen Humeruscondyle.

Soweit ich das nachgelesen habe, deutet die Bildung einer subchondralen Zyste auf eine frühe Phase der Arthrose hin. In den bisherigen Gutachten war nicht mal von einer beginnenden Arthrose die Rede. Darüber hinaus kann ich in den bisherigen Gutachten keine Daten über eine eingesunkene Gelenkfläche finden. Die herumfliegenden „Stücke“ im Ellenbogen (in der Diagnose nicht benannt) sind ebenfalls nicht in den bisherigen Gutachten aufgetaucht.

Für mich ist es gefühlt so, dass vor einigen Wochen etwas im Arm "kaputtgegangen" ist, vielleicht sich gelöst hat. Dadurch die Schwellungen und extremen Schmerzen. Nun nimmt der Schmerz langsam ab, aber der Ellenbogen ist nicht mehr ganz zu strecken und auch die Beugung klappt nicht mehr wie vorher. Zudem kann ich die linke Hand nicht mehr nach innen drehen, was mir das Schreiben am PC unmöglich macht.
Radiusköpfchenfraktur
Bei den verschiedenen Therapieverfahren der Radiusköpfchenfraktur können Komplikationen auftreten. Bei der konservativen Therapie besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die Knochenfragmente nicht wieder so zusammenheilen, wie sie ursprünglich anatomisch angeordnet waren. Es resultiert ein deformiertes Radiusköpfchen, was wiederum die Funktion des Ellenbogengelenks behindern kann. In der Folge kommt es nicht selten zu einer Arthrose im Ellenbogengelenk, welche wiederum mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen kann.
Bin sehr neugierig, was die Klinik Anfang April dazu sagt.
 

Chris1966

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#28
Hallo Schmeichler

ich hatte eine beginnende Großzehengrundgelenksarthrose. Es gab wurden keine freien Knorpelstücke oder ähnliche "Trümmer" im und um das Gelenk auf den Röntgenbilder gesichtet. Aber ich konnte es deutlich spüren, dieses Knirschen im Gelenk war die Hölle und es tat auch Hölle weh.

Wenn ich das richtig gelesen habe ist das letzte Gutachten schon einige Jahre her. Entweder war es da noch nicht so ausgeprägt, das Röntgenbild war schlecht, oder es wurde schlichtweg nicht dokumentiert.

Was machen die neurologischen Ausfälle? Ist das weg?

Gruß
Chris1966
 

nightwalker

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#29
Hallo Dani,

ich berichte jetzt auch aus meinen persönlichen Erfahrungen als BG-Fall:

Möchte ich einen Termin in einer entfernten Klinik,
weil dort der relevante Spezialist tätig ist,
wie von Schmeichel recherchiert.
frage ich bei der Terminierung an, ob eine Uberweisung gewünscht wird.
Manch eine Klinik möchte, andere widerum nicht,
sondern nur das Aktenzeichen, da es ein BG-Fall ist.

Überweist mich der D-Arzt z .Bsp. zu einem seiner Kollegen, gleichen Fachgebiets,
aber mit spezieller Weiterbildung in einem Bereich ,
so bekomme ich eine Überweisung, auf der nie der Name vermerkt war, oder ist.
Ich selbst überlege, wer denn so infrage kommt,
sofern der Arzt keinen guten Rat parat hat.

Ich frage meine BG nicht, ob der Arzt nun genehm ist oder nicht,
und beantrage auch keine schriftliche Kostenzusage (telefonieren geht definitiv gar nicht)
wenn es zwischen BG und Arzt/ Klinik bgliche Behandlungsverträge gibt.
Ich weiss, und das beziehe ich nur auf mich,
daß mir meine BG keine Spezialisten nennen kann.

Meine BG ist absichtlich ziemlich träge,
und da biete ich denen keine Steilvorlage zum Aussitzen an.

Bei meinen behandelnden Ärzten habe ich keine immense Wartezeit.
Entweder ich kann dann früh morgens hin, oder anrufen,
oder es klappt auch zwischendurch mal.
Sofern nicht, muss ich eben lange im Wartebereich ausharren.

Ich hatte aber auch mal einen D-Arzt, bei dem ich sechs Wochen warten sollte.
Der Zustand war akut, und so habe ich vernehmlch in der ganzen Praxis kundgetan,
daß er als D-Arzt auch Pflichten hat.
Danach konnte ich bleiben, und noch fünf weitere Patienten.
Es gibt schon Unterschiede.

Welche Kliniken der BG ganz besonders nahe stehen ist ja bekannt,
und wenn ich mich für eine, vielleicht nicht genehme Klinik + OP entscheide,
von der ich mir spezielle, fachliche Kompetenz verspreche,
wird von der betreffenden Klinik im Vorfeld ein ausführlicher Bericht an die BG übersendet.
Ich brauche nicht vorher anfragen, ob mein SB einverstanden ist,
denn das wäre für mich fatal.

Möchte ich natürlich in eine Klinik mit der die BG keine Vertäge innehat,
oder auch Privatklinik, muss ich selbstverständlich vorher die BG kontaktieren,
inwieweit es eine Kostenzusage geben könnte,
denn ansonsten müsste ich diese Bürde stemmen.

Gruß
nightwalker




Hallo Schmeichel,

ich wünsche Dir, dass die von Dir gewählte Klinik,
die richtige für Dein spezielles Ellenbogenproblem ist,
und der Schaden so gut wie möglich begrenzt werden kann.
Viel Erfolg und gute Besserung

Gruß
nightwalker
 
Registriert seit
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57
#30
Wenn ich das richtig gelesen habe ist das letzte Gutachten schon einige Jahre her. Entweder war es da noch nicht so ausgeprägt, das Röntgenbild war schlecht, oder es wurde schlichtweg nicht dokumentiert.

Was machen die neurologischen Ausfälle? Ist das weg?
Tatsächlich ist das Taubheitsgefühl in der Hand weg, lediglich die deutlicheren Bewegungseinschränkungen sind vorhanden.
Das letzte Gutachten ist 3 Jahre her.

Was denkt Ihr denn, liege ich richtig mit der Übersetzung, dass der D-Arzt eine frühe Arthrose festgestellt hat?
 

Chris1966

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#31
HAllo Schmeichler

lass mal die guten Ärzte die Diagnosen stellen. Letzendlich ist es egal wie das Kind heisst. Es sollte behandelt werden. Und selbst wenns Arthrose ist, dann gibts es durchaus Behandlungsmöglichkeiten. Mein Gelenkknorpel wurde angeritzt und jetzt habe ich zumindest damit keine Probleme mehr.

Gruß
Chris1966
 
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#32
Eine Frage habe ich noch an Euch. Ich habe einen Termin Anfang April als BG Fall in meiner Wunsch Klinik. Nun habe ich aber noch einen Termin eine Woche vorher in einer Klinik vor Ort, den ich bereits vor drei Wochen gemacht habe, ebenfalls als BG Fall.
Darf ich beide Termine wahrnehmen oder gibt es Probleme, wenn man sich nach dem D-Arzt bei zwei Kliniken vorstellt?
 

Rolandi

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#33
hallo schmeichel,

wenn es in deinem Sinne ist, dann nimm alle zwei Termine wahr.

Dann hast du als Ergebnis womöglich z.B.: mehrere Meinungen, unterschiedliche Ergebnisse, bzw. die vorangegange Meinung bestätigt.

Ein Recht auf eine weitere Zweitmeinung, wenn nötig auf Drittmeinung usw. hast du meiner Meinung nach.

Lg. Rolandi
 
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#34
lass mal die guten Ärzte die Diagnosen stellen. Letzendlich ist es egal wie das Kind heisst. Es sollte behandelt werden.
Durchaus richtig, allerdings will ich auch wissen, ob hier eine Arthrose diagnostiziert wurde, denn das bedeutet laut dem letzten Gutachter neben den Schmerzen auch eine eventuelle MdE von >10, da das Handgelenk bereits stark eingeschränkt ist in der Bewegung. Aber ich bin unsicher, ob ich es richtig nachgelesen habe, ob das aus der Diagnose wirklich eine Arthrose darstellt.

wenn es in deinem Sinne ist, dann nimm alle zwei Termine wahr.
Besten Dank!
 
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#35
Ich möchte gerne den aktuellen Stand posten.

Der heutige Termin war bei einem sehr kompetenten Oberarzt und einem Assistentsarzt.

Der Oberarzt sagte, die Probleme kommen nicht vom Streichen einer Wand, es sei auch kein Golferarm. Ich hätte schlichtweg eine Arthrose im Ellenbogengelenk und das Radiusköpfchen sehe schlimm aus. Als er meine Hand nach innen drehte, wusste ich nochmal ganz genau, was Schmerzen sind. Es handele sich auch eindeutig um einen BG-Fall. Er sagte, heilbar sei das Ganze leider nicht. Bevor er mir eine Therapie-Empfehlung nennt, möchte er aber noch genaueres sehen und somit geht es nächste Woche zur CT.
Somit passiert das, was ich schon vom Knie kenne. Schmerzen aushalten und akzeptieren und daraus irgendwie etwas positives ziehen, nämlich eine Verschlechterung bei der BG beantragen.

Aber ob ein kaputtes Radiusköpfchen, eine Arthrose und diese Bewegungseinschränkung wirklich eine MdE von mehr als 10 ergeben, ist für mich doch sehr fraglich, wenn ich mir vergleichbare Fälle durchlese. Nun werde ich erstmal der BG schreiben, dass ich sämtliche Arztbriefe der letzten fünf Wochen geschickt bekommen möchte inkl. dem heutigen. Denn leider bekomme ich die irgendwie nie direkt, sondern muss mir die immer über die BG besorgen.
 

oerni

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Bayrisch-Schwaben
#36
Hallo Schmeichel,

nicht das kaputte Radiusköpfchen und Arthrose machen eine MdE aus, sondern die Bewegungseinschränkung.
Zudem noch die Schmerzen die über das gewöhnliche Mass hinaus gehen.
MRT wird nicht gemacht?

D-Ärzte sind im Prinzip Angestellte der BG, dennoch müssen diese Dir auf Wünschen den Bericht aushändigen.
ggf. muss Deine BG dem Arzt mitteilen, dass er Dir aushändigen muss.

Richtig, heilbar ist weder Arthrose, noch das Radiusköpfchen, aber man kann schon einige schmerzlindernde Behandlungen
ausführen lassen.
 
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