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Nach Kampf: PUV zahlt Unfallrente

MEGGY..

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Registriert seit
2 Juni 2009
Beiträge
1,621
Ort
West-Deutschland
H a l l o,

mein "Freizeitunfall" ereignete sich vor mehr als 3 Jahren.

Heute erhielt ich die Nachricht meines Anwaltes, dass das Ergebnis des
3-Jahresgutachtens (Ende Dezember 2010 erstellt von IBM Mitglied), zu
meinen Gunsten ausgefallen ist.

Auch der Eingang der Zahlung der PUV ist schon verbucht.

Es wurden 36 Monate Rente nachbezahlt, sowie die Differenz zwischen
Abrechnung des Gutachtens nach 2 Jahren ( war von BG-Gutachter) und
dem Ergebnis des neuen Gutachtens (fast richtige Beurteilung).

Nach langer, nervenaufreibender Zeit (bin seit dem Unfall arbeitsunfähig)
kann ich jetzt mit der PUV-Rente etwas beruhigter in die Zukunft sehen.

Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich allen U n f a l l o p f e r n
Mut machen, gegen alle Widerstände den "Kampf" aufzunehmen.

Werde hier im Forum, durch das ich die nötige Hilfe und einiges "Wissen"
erhalten habe, nach meinen Kräften versuchen, allen anderen Mitgliedern
zu helfen.

Wünsche zum eigenen "Kampf" viel Glück!

Meggy
 
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Reactions: tdy

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
Beiträge
3,038
Hey Meggy:D:D:D,

es freut mich total:D

Aber bitte bleib uns treu und gib Dein schwer erlebtes Wissen immer weiter.

Lieben Gruß
Kai-Uwin:)
 

röschen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
1 Sep. 2010
Beiträge
218
Hallo Meggy,

das freut mich sehr für Dich, und Du machst mir Mut, weiter zu kämpfen. Mir besteht das Ganze nämlich noch bevor.

Alles Gute

Röschen
 

Bully1

Erfahrenes Mitglied
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26 Mai 2010
Beiträge
376
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Worms
Hallo Meggy
das freut mich total für dich ,du warst mir eine grosse Hilfe und du siehst
der liebe Gott zahlt mit barer Münze zurück wer anderen gutes Tut wird
auch selbst belohnt


LG

Hoffe du bleibst bei uns
 

uschreider

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Juni 2009
Beiträge
1,031
Hallole MEGGY,

hey, auch von mir

:) HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH :)

Supi, somit hat sich dein Kampf gelohnt.

Finde es nur immer so schlimm, wenn man durch einen Unfall eh am Ende seiner Kräfte ist, und sich dann noch mit so etwas abmühen muss.
Denke oft, wie machen es Unfallopfer, die wirklich zu nichts mehr in der Lage sind und auch Niemanden haben, der ihnen hilft. Das sind wirklich ganz ganz arme ,,Menschen".

So, nun lasse mit ein paar schönen Stunden das Wochenende auf dich einwirken.

Dieser gewonnene Akt gibt dir auch Kraft für alles Weitere.

Viele liebe Grüßlein
Würmlie
 

Beinmodel

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
1,026
Hallo Meggy,
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ich freue mich für Dich,hoffentlich bleibst Du uns recht lang als
kompetentes und hilfreiches Forumsmitglied erhalten
Gruß Beinmodel
 

frido

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678
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Hallo Meggy,
auch von mir herzlichen Glückwunsch:cool:.
Das ist ja klasse und es gibt Kraft weiter zu kämpfen:D.

Ich hoffe, ich lese nochmal was von Dir. Da freue ich mich.
Liebe Grüße von frido:)
 

enileve

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
12 Jan. 2009
Beiträge
147
Hallo Meggy,

herzlichen Glückwunsch auch von mir.
Auch mir gibt es immer wieder Kraft in Widerspruch zu gehen, wenn man so etwas liest.
Alles Gute und bleib dem Forum treu.

LG enileve :)
 

Graceland

Mitglied
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Beiträge
32
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Kreis Neuwied
Hallo Meggy
Hab Deinen Beitrag gelesen und gratuliere Dir zur Rente der privaten Unfallversicherung.
Habe gelesen das aus deiner Unfallfolge eine Hüft TEP gesetzt werden musste und frage mich daher ob sich aus der TEP die Rente berechnet oder auch durch andere Unfallfolgen.
Mein Mann hat auch seit 2 Jahren eine Hüft TEP nach Oberschenkelhalsbruch und 40% auf das Bein bzw. 28% gesammt und mit Progression 40% (nach Gliedertaxe 70%) auf Bein erhalten.
Im Mai läuft die 3 Jahresfrist aus und ich frage mich ob eine letzte Begutachtung beantragt werden sollte.
Eine Rente würde mit 50% ausgezahlt werden.
Es findet noch immer kein Muskelaufbau im Gesäß und im verletzten Bein statt, was meinem Mann im Gangbild und unter Belastung schwer zu schaffen macht. Das Bein ist noch immer etwa 5 cm dünner wie das gesunde und sein Gang ist auch verändert.
Des weiteren hat er Nervenstörungen im verletzten Bein die schlimmer geworden ist nach dem Unfall (er hatte vor dem Unfall eine diagnostizierte CIPD u.a auch in diesem Bein).
Was ihn ebenso noch zu schaffen macht ist eine erhebliche Kälteempfindlichkeit im Bereich der TEP (er sagt er habe das gefühl wenn es draussen kalt ist, das die Prothese einfrieren würde). Zum Anderen könnte er nun als Wetterfrosch arbeiten da er Witterungsänderungen durch Schmerzen im Bein vorab schon spüren kann.
Da er nun erst 48 Jahre alt ist und nun wieder (versucht) wie der Alte seiner Berufstätigkeit und auch den häuslichen Pflichten nachzukommen (Mann ist ja zu stolz um sich helfen zu lassen) mach ich mir Sorgen das die TEP nur begrenzt hält.
Liebe Grüße und dankbar für alle Anregungen
:D
 

Pit13

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Registriert seit
8 Nov. 2007
Beiträge
1,724
Ort
zu Hause
Hallo Meggy, Hallo Graceland,

ich kann sehr gut nachfühlen, wie Du dich jetzt fühlst, ist uns doch eine große Last der finanziellen Unsicherheit für die Zukunft genommen worden!
Die monatliche Unfallrente ist jedoch das eine, die Höhe der Invaliditätsleistung das andere und ich konnte in dieser Woche, dass Thema PUV. für mich nun endlich erfolgreich abhaken, nachdem meine PUV. meine berechtigten Forderungen anerkannt hat.
Ich kann Dir nur empfehlen, auch in diesem Punkt standhaft zu bleiben und die PUV. nachhaltig an ihre Pflichten aus dem Versicherungsvertrag zu erinnern und die Dir daraus zustehende Invaliditätszahlung in angemessener Höhe einzufordern. Man kommt sich zwar vor, als wenn man seine Gesundheit auf dem Markt neu kaufen kann, aber die Beharrlichkeit zahlt sich aus, wenn man dabei seine Zukunft im Auge behält. Man sollte auch nicht die Zeit vergessen, wo das Geld knapp war und voreilig auf ein Angebot zu Gunsten der PUV. eingehen, denn diese versucht auch weiterhin nicht in voller Höhe leisten zu müssen.
@Graceland Dir kann ich nur dringend raten sofort eine erneute Begutachtung bei der PUV. einzufordern. Wenn Ihr eine PUV. vor Mitte 2006 abgeschlossen habt, einen Fachanwalt für Versicherungsrecht, nach erhalt des GA. und dem Regulierungsschreiben der PUV. mit der Wahrung der Interessen Deines Mannes zu beauftragen. Mich wollte meine PUV.z.B. mit 35% Invalidität und keine Unfallrente abspeisen und nach Zahlung der Invaliditätsleistung war die Regulierung für meine PUV. abgeschlossen.
Erst als ich einen Fachanwalt beauftragt hatte, erkannte meine PUV. die Zahlung einer monatlichen Unfallrente sofort an und nach weiteren Schriftverkehr eine Invaliditätsleistung von 9/10. Das es dabei um viel Geld geht, brauche ich wohl nicht zu erwähnen nur soviel, allein werdet Ihr von der PUV. nicht für voll genommen und sie wird nicht in voller Höhe leisten wollen. Es geht bei Euch um sehr viel, daher fordert Euer Recht ein, denn für diesen Fall habt Ihre pünktlich die Versicherungsbeiträge gezahlt!

MfG.
Pit
 

MEGGY..

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West-Deutschland
Hallo an Alle,

D a n k e für die Glückwünsche. Alle guten Wünsche auch an Euch !


D a n k e Pit für Deinen heutigen Beitrag, Du hast (durch Deine Informationen hier im
Forum) auch einiges zu meinem gewonnenen Kampf beigetragen!


Hier Informationen zu meinem Unfall:


Bei Glatteis ausgerutscht und auf die rechte Körperseite aufgeschlagen. Ergebnis:


Oberschenkelhalsbruch, Hüft-Tep = mediale Schenkelhalsfraktur Typ Garden IV

Oberarmkopf-Trümmerbruch = supkapitale, dislozierte Humeruskopffraktur


Im 1. Gutachten (im Auftrag der PUV) Ergebnis mehr als 75 % Invalidität. Dieses Ergebnis
war der Versicherung natürlich viel zu hoch ( das hätte als Entschädigung die 3 fache
Versicherungssumme bedeutet).

Die PUV bot in einem persönlichen Gespräch bei mir zuhause einen Vergleich an. Das
Angebot habe ich abgelehnt, es entsprach nicht annähernd dem Gutachten.

Das von mir zu einem späteren Termin verlangte Gutachten war für mich sehr schlecht
und auch fachlich (von mir recherchiert) ausgefallen. Das 2. Gutachten bestätigte nur
noch knapp unter 50 % Invalidität. Die PUV zahlte sofort aus.

Erst das 3. Gutachten zur 3-Jahresfrist (von der PUV erst nach Einschalten eines
Fach-Anwaltes in Auftrag gegeben) ergab einen Gesamt-Invaliditätsgrad von knapp
mehr als 50 %.

Jetzt erhalte ich eine monatliche Rente von der Versicherung. 36 Monatsrenten und
die Differenz zur ersten Zahlung nach dem 2. Gutachten erfolgte Ende Januar.
Der Gutachtertermin zum letzten Gutachten war Ende Dezember 2010. Also die
Abrechnung erfolgte tatsächlich sehr schnell.


Hallo Graceland,

wie Du schon gelesen hast habe ich 2 verschiedene Verletzungen Arm und Bein.

Meine Hüft-Tep wurde beim letzten Gutachten mit 7/20 Beinwert = 24,5 % bewertet.

Bei Deinem Mann wurde eine Funktionsbeeinträchtigung von 28 % festgestellt, er ist
mit 48 Jahren auch um einiges jünger als ich und somit musste (nach Fachbuchrecherche
seine Invalidität auch höher bewertet werden.

Beschwerden wie: Treppengehen, leichtes hinken, nicht lange laufen oder stehen können
habe ich nach mehr als 3 Jahren nach dem Unfall immer noch. Kälteempfindlichkeit im
Bereich der Tep habe ich noch nicht verspürt. Vielleicht hat dieses Gefühl mit der Vor-
erkrankung (CIPD, habe nachgelesen) zu tun.

Nachdem bei Deinem Mann anscheinend keine anderen, aus dem Unfall resultierenden,
Verletzungen nachweisbar sind, wird sich bei einem 3-Jahresgutachten der Wert von
28 % Invaliditätagrad vielleicht noch etwas erhöhen, allerdings, meiner Meinung nach
nicht bis auf 50 %. Der Wert kann sich aber (weiss ich ziemlich sicher, habe sehr, sehr
viel nachgelesen und Fachlitheratur gekauft) in Euerem Fall auch nicht vermindern.

Also Graceland, schreibt Euerer PUV:

bitte beauftragen Sie einen Gutachter mit der Erstellung eines Gutachten zum Ende
der 3-Jahresfrist.

Nicht lange warten, gleich mitteilen.

Alle guten Wünsche


Meggy
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo Meggy,

leider hält sich eine Versicherung nicht immer an ihren eigenen Versicherungsbedingungen.:mad:

Kai-Uwe hatte eine Begutachtung, 10 Monate nach seinem Unfall durch die PUV, Ergebnis= 14%:eek:Invalidität.
Da die PUV uns eine weitere Begutachtung verweigerte, legten wir ihr 2 private Gutachten vor 1x über 100% und 1X über 60% (nur kognitive Störungen)
Trotzdem verweigerte uns die PUV die 3-Jahresbegutachtung und meinte 14% sind OK.

Nun klagen wir.:mad:

Man sollte sich nicht auf die 3-Jahres-Endbegutachtung verlassen, wir wurden immer vertröstet bis die 3 Jahre rum waren. Da kann man dann leicht die Fristen versäumen.
Ich bin jedenfalls sehr froh dass ich nicht auf RA Büchner gehört hatte, er meinte ein privates Gutachten sei absoluter Blödsinn.
Durch unsere privaten Gutachten hatten wir etwas in der Hand für eine Klage.


Die Signal IDUNA lies nicht im Ansatz mit sich reden oder verhandeln.


Lieben Gruß
Kai-Uwin
 
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