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Kündigung BU-/Rentenversicherung wegen Hartz IV

Alpha

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5 Nov. 2011
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272
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Guten Abend,

leider schreibe ich weil die Zeit gekommen ist mich zu entscheiden.

Durch zwei Unfälle im März 2011 bin ich bis heute in einem System gefangen indem mir weder der Staat noch die Versicherung helfen mag.

Die BU-Versicherung sollte mich eigentlich für einen Fall wie er leider eingetreten ist vor einem finanziellen Kollaps schützen.

Jedoch ist in beiden Unfällen die Versicherung ein großer Konzern aus München, die sich Quer stellen und keinen Unfallschaden bis heute bezahlen.

Der Rententräger und das Arbeitsamt sind sich über meine Restleistungsfähigkeit uneinig, sodass ich nur ein Ping Pong Ball bin, ohne Aussicht einen neuen Arbeitsplatz ohne Hilfe zu erlangen.

Meine Eltern schlossen bereits mit meinem 15 Lebensjahr, ja mit 14 eine BU-Versicherung ab um im Falle abgesichert zu sein. Es wurde immer bezahlt. Aber da meine Versicherung ebenfalls bei diesem großen Konzern aus München ist, entschloss sich wohl auch die Versicherung wieder einmal keine Zahlung zu leisten.

Ich habe lang gekämpft, im Krankengeldbezug weit unter einem Hartz IV Niveau gelebt immer gehofft ich kann bald wieder arbeiten und die finanzielle Last wird sich durch die BU Zahlung verbessern.

Leider trat bis heute beides nicht ein, sodass es bald heißt.

Verkauf aller Wertgegenstände in meinem Fall:
- Lebensversicherung
- Rentenversicherungen
- BU-Versicherung
- Wohnungseigentum

Damit ich Anspruch auf Hartz IV habe oder alles behalten und zusehen wie ich ohne staatliche Hilfe meine Kosten decke.


Es tut mir richtig weh zu sehen wo ich gelandet bin, obwohl ich gekämpft habe und ohne Verzicht auf so viel, nicht einmal gesundheitlich so weit wäre wie heute. Meine Verletzungen sind im Einzelnen etwas womit man zurecht kommt, die Masse ist in meinem Fall einfach das was mir Tag für Tag Kraft nimmt.

Ich kämpfe vor so vielen Gerichten um Dinge die aus meiner Sicht nach dem erlebten doch das Mindeste sein soll, aber es sind kämpfe die ich nicht alleine gewinnen kann und auch nicht in einer Zeit die ich brauch.

Man nimmt mir obwohl ich mit 25 Jahren sicherlich noch einiges erreichen kann, ein Teil für den ich ebenso sehr gekämpft habe wie um meine Gesundheit. Wenn ich seh das ich sogar Dinge verliere die meine Zukunft, meine Familie die ich wohl nicht mehr haben werde absichern soll, verloren geht, dann zerreißt mir das einfach mein Herz.

Ich habe in all der schweren Zeit es nie geschafft zu heulen, doch genau das tu ich jetzt aber es hilft nicht.

Es ist kein Glück, dass ich bei diesen Unfällen in manchen Augen nur diese paar Verletzungen erlitten habe. Denn zu sehen wie alles weg bricht trifft mich mehr als der Gedanke an die Dinge die ich nie mehr machen kann.

Ich möchte kein Mitleid sondern hoffe das ihr Tipps habt, die anderen vor dem gleichen Schicksal schützen, bei mir ist es wohl zu spät.

Schade

Alpha
 

DieHard

Gesperrtes Mitglied
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813
Ich möchte kein Mitleid sondern hoffe das ihr Tipps habt, die anderen vor dem gleichen Schicksal schützen, bei mir ist es wohl zu spät.

Hallo Alpha,
wenn du gerade von einer großen Münchnener Versicherung schreibst die dir Probleme macht dann muss ich gerade an einen anderen Thread hier im Forum denken auf den ich geantwortet habe:
Die Versicherung aus München gehört sicher zu den eher teureren Versicherungen. Und die zahlen leider genauso ungern und selten wenn eine lange Leistungsdauer und hohe Kosten zu erwarten sind! :(

Wenn deine Prozesse noch am Laufen sind dann besteht finanziell doch Hoffnung dass du wieder auf die Beine kommen kannst
Ist doch Taktik der Versicherer einen zu Zermürben und zum Aufgeben zu bewegen, dafür scheuen die keinen Tiefschlag...
...und ich weiß wie einem das zusetzt wenn man schon angeschlagen ist!

Drücke dir die Daumen dass du irgendwann doch Erfolg hast!

VG DH
 

sachsblau

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Beiträge
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Hallo Alpha,

ich kann Dich sehr gut verstehen...mir geht es zur Zeit gerade sehr ähnlich.
Die gesundheitliche Prognose und die für die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sind alles andere als rosig, so die Ärzte. Die Versicherungen versuchen zu blocken und leider hatte ich, was die anwaltliche Seite anbelangt, auch mehrere Fehlgriffe, die mich viel Lehrgeld gekostet haben.

Auch mich macht es mürbe, nicht zu wissen, wie ich über kurz oder lang meinen Lebensunterhalt, die dringend benötigten Therapien und die Medis weiter finanzieren soll.
Ich bin eigentlich ein Kämpfer und Optimist durch und durch, aber nach den letzten Hiobsbotschaften hat es mir erstmals so richtig die Füße weggezogen.

Solche Phasen kennen sicher sehr viele hier und letztlich ist es vielleicht etwas, dass Körper und Kopf auch mal brauchen - sowas wie eine Auszeit - auch wenn sie manchmal schmerzhaft ist.
Manch einem tut es dann gut, sich etwas zurück zu ziehen, um dann mit neuem Kampfplan, neuer Kraft und auch etwas Wut im Bauch aus dem Tief hervorzugehen und die Baustellen neu anzugehen. Andere benötigen hierfür Hilfe aus dem Umfeld...der Familie oder von Freunden. Wenn man merkt, dass man da allein schwer wieder raus kommt, sollte man sich diese Hilfe auch erbitten. Auch Familie und Freunde können es nicht auf der Stirn lesen, wenn man Unterstützung benötigt (und welche)...also offen reden, auch wenn´s schwer fällt.

Hast Du denn Ärzte und Therapeuten, die Dich in der Sache unterstützen?
Fühlst Du Dich von Deinem Anwalt / Deiner Anwältin gut vertreten? Was wiird Dir von dort gesagt? Weiß er /sie um Deine schwierige Situation?
Manchmal sind auch die Diakonie oder andere charitative Einrichtungen gute Anlaufstellen für den Notfall.

Vielleicht kannst Du etwas mehr bzgl. Deiner Baustellen schreiben, damit wir Dir konkreter raten können.
Aufgeben gilt nicht! Dann hätten die Versicherungen doch genau das erreicht, was sie wollen.
Die Tatsache, um sein Recht kämpfen zu müssen, ist bitter.
Noch bitterer ist die spätere Erkenntnis, vielleicht nicht gekämpft zu haben. ( sachsblau)
;)


Also lass´ Dich nicht entmutigen. Hier sind viele Betroffene, die Dich mit Ratschlägen und Tipps unterstützen wollen.
Viele Grüße
sachsblau
 

Sekundant

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fallakte.12hp.de
Hallo,

es ist das seit 20 Jahren von der Wirtschaft eingeführte und von der Politik geduldete Umverteilungssystem, das es möglich macht, einen möglichst grossen Bevölkerungsteil auf diese Weise alles zu nehmen und nach oben zu spülen.

Aber alles muss nicht aufgegeben und verramscht werden.

Bei den Rentenversicherungen kommt es darauf an; sind es private Zusatzversicherungen, dann ja.
Ein selbstgenutztes Wohnungseigentum kann Dir auch erhalten bleiben, wenn es nicht an "Übergrösse" leidet.

Bevor Du da irgendwas in die Wege leitest, mach Dich erst mal kundig, was tatsächlich sein muss. Ich bin da kein Fachmann, da gibt es sicher andere bzw. müsste ich auch erst aufwendig recherchieren.


Gruss

Sekundant
 

reini5555

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Leider trat bis heute beides nicht ein, sodass es bald heißt.

Verkauf aller Wertgegenstände in meinem Fall:
- Lebensversicherung
- Rentenversicherungen
- BU-Versicherung
- Wohnungseigentum

Damit ich Anspruch auf Hartz IV habe oder alles behalten und zusehen wie ich ohne staatliche Hilfe meine Kosten decke.

Hallo,
den Kopf nicht hängen lassen, selbstgenutztes Wohneigentum fällt nicht zum Verkauf an:
http://www.ratgeber-geld.de/magazin/wohneigentum-bei-hartz-iv.html
http://www.anlageberatung.de/hartz4sichere_geldanlagen10.cfm
 

Aebby

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Guten morgen Alpha.

Ich bin erst seit gestern nach langer Zeit wieder aktiv hier.
Habe mal ein wenig nachgelesen wie es zu deiner Situation kam um etwas mehr über deinen Fall zu wissen.
Egal wie du dich entscheidest es wird bestimmtein harter Weg für dich persönlich.
Nur mal so ein Gedanke.
Eine weitere Option in deine Überlegungen mit einzubeziehen wäre eine Möglichkeit.
Wenn du dich entscheidest den harten Weg zu gehen ohne ALG II in Anspruch zu nehmen und deine Versicherungen nicht kündigen möchtest, gäbe es noch die Möglichkeit der Beitragsfreistellung dieser von dir erwähnten Versicherungen. Es wäre dann nur noch die Risikoabsicherung vorhanden und keine Kapitalbildung.
Eine Beleihung der Versicherungen in Höhe des vorhandenen Kapitals ist auch möglich. Hier wäre allerdings die Kostenfrage im Vorfeld genau zu prüfen. Es würden nämlich Zinsen fällig werden bei der Beleihung und deshalb erhöhen sich die Beiträge zur Risikoabdeckung. Diese Fragen werden dir jedoch von Seiten deiner Versicherung mit Sicherheit beantwortet.
Das kann man im Übrigen nach Anfrage beim Versicherungsfachmann deiner Wahl mit allen Versicherungen in Notsituationen machen.

Ich weiss ja nicht inwieweit schon auf folgendes eingegangen wurde, konnte mir nämlich nicht alles durchlesen.
Wenn ich mich richtig erinnere kann man mit 14 als Schüler gar keinen Berufsunfahigkeitsversicherungsschutz in einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Ich weiss nicht mal ob sie so heisst in dem Falle. Als Schüler kann nur ohne vorhandenen Beruf Erwerbsunfähigkeit abgesichert werden. Und die Bedingungen für Erwerbsunfähigkeit sind andere als die für Berufsunfähigkeit. Und wenn die EU nie umgestellt wurde auf BU könnte auch nicht bei BU geleistet werden da sie kein Vertragsbestandteil wäre.

Bei Kündigung von Personenversicherungen ( Bu, Leben, Rente, Kranken, Unfall) muss man unbedingt beachten dass, bei dem Entschluss wieder abgesichert sein zu wollen um, z.B. nach teilweise oder vollständiger Rehabilitation, sich oder seine Familie vor finanziellen Folgen zu schützen, in diesen Sparten Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen. Es würde mit Ausschlussklauseln gearbeitet werden oder gar kein Vertrag abgeschlossen werden können da neue Gesundheitsfragen gestellt würden zum Zeitpunkt des erneuten Abschlusses

Einfach nur mal um vielleicht einen zusätzlichen Gedanken mit in deine Überlegungen einzubeziehen.

Gruß
Michael
 

Alpha

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Guten Morgen,

Habe etwas geschlafen, mein Hund ist das einfach ne super Hilfe, der merkt eigentlich ganz gut wenns einem nicht gut geht und legt sich vor den Bauch.

Ja Hund im Bett, aber was solls, ich weiß bei Ihm ja wenigstens die Hygiene stimmt. ;-)

Die Müncher Versicherung gehört sicher zu einen der teureren auch wenn ich wohl durch die frühe Absicherung meiner Eltern weniger bezahl oder bezahlt habe als wenn ich erst mit 18 oder 19 daran gedacht hätte.

Meine Verletzungen/Schäden/Probleme sind eben durch die Masse ein Problem.
- Ich klage für einen höheren GdB von 30 auf mindestens 50.
- ich klage für eine Teilhabe am Arbeitsleben gegen die Rentenversicherung
- Ich klage für Schadensersatzforderungen in beiden Unfällen vor dem Landgericht
- Die Klage wegen der BU-Rente wird dann wohl nicht stattfinden

Der Gesundheitsfragebogen wurde auch nach 10 Jahren in Frage gestellt, inzwischen kommen die aber alle 3 Monate und schreiben einen neuen Arzt oder Klinik an. Das ich aber mindestens genauso viele neue Ärzte im Quartal besuche hilft nicht.

Hinhalte Taktik kennen die und wissen nachdem Sie alles wollten auch meine finanzielle Situation.

--

Es ist so, der Rententräger entschied das ich weder noch fürs Büro (vorher ausgeübt), noch für einen medizinischen Beruf (noch nicht ausgelernt) in Frage komm. Verwiesen in Ihrer Ablehnung zur Teilhabe am Arbeitsleben aber aufs Handwerk eben ohne Beanspruchung der rechten Schulter und des Handgelenk. Mehr haben Sie nicht beachtet und ab zum Arbeitsamt.

Nach dem Krankengeldbezug wurde ich so halt Arbeitsfähig eingestuft.

Das Arbeitsamt erstellte ein eigenes Gutachten, indem steht das eine Reha (Umschulung) empfohlen sei. Nach den Aufgelisteten Einschränkungen ist eine Tätigkeit im Handwerk jedoch völlig abwägig.

De Reha Abteilung des Arbeitsamtes nimmt sich meinen Fall jedoch nicht an, da der Rententräger zuständig sei. Dieser Argumentiert das ich zum Arbeitsamt muss.

Die Arbeitsvermittlung kann mir kein Beruf nennen, ich darf auch keine Bewerbungsgespräche wahr nehmen, weil im Gutachten klar steht eine Integration ins Arbeitsleben sei nur noch über eine Reha Maßnahme (Umschulung) möglich.

Ja und wo mich das nun hinführt habe ich geschrieben. Es ist ein Kreis aus dem ich nicht raus komm, aus dem mir keine Seite helfen mag und das gezielt darauf ausgerichtet ist mich in Hartz IV zu drängen, dann haben die das Problem.

--

Ich denke mein Anwalt ist vom Fachwissen und von seiner Art einer der besseren Anwälte der auch in Vereinen tätig sind die sich unserer annehmen.

Jedoch dauert es leider zu lang.

Wohneigentum bewohnt meine Mutter bin zu 1/4 Eigentümer durch Erbe, natürlich muss ich den Anteil dann zu einem Preis offiziell verkaufen wo das Amt am Ende nicht maulen kann.

Rentenversicherungen und Co. sind Privat und ebenso bei dem netten Konzern der Arthrose im Sprunggelenk als BU anerkennt.

Meinung des Anwaltes ist: der Verkauf all dieser Dinge ist ein Unfallschaden und eigentlich müsste die Allianz dann viel mehr Schaden ersetzen als Ihnen lieb sei. Er meint es gibt Fälle wo das Gericht dann durch Gutachter hochrechnet welchen Betrag ich bis an mein Lebensende erhalten hätte und dieser Betrag hätte die Allianz zu bezahlen.

Ich mein schön und gut, sicher gerechtfertigt, aber ich will es gar nicht so weit kommen lassen, weil ich durch all die Taktik psychisch es nicht mehr packe. Mein Kraft ist wie vor einiger Zeit angekündigt an einem Punkt, indem ich mich selbst ih Gefahr bringen kann. Niemand soll jetzt gleich zur Polizei oder sonst jemand rennen.

Es tut weh an jeder Stelle fertig gemacht zu werden, mal ist man zu krank mal zu gesund. Also Beispiel zu krank fürs Büro, zu gesund für ne Umschulung.
Zu krank eine Stelle anzunehmen, aber zu gesund um keine Rentner zu sein.
Zu krank um jemals ohne Therapien und Operationen voran zu kommen, aber zu gesund für einen höheren GdB.

Ich habe kein Familienkreis der sich gesund nennt, ich habe einen Mutter die ganz gut Arbeitet aber nunmal die ganzen Kosten nicht abdecken kann, mein Bruder hat selbst viele Probleme und ist aufgrund dessen auch gar nicht in der Lage helfen zu können.

Der Rest der Familie ist wohl groß, aber mehr als ein Verwandtheitsgrad ist da auch nicht.



Ich habe wirklich lange und intensiv Lösungen gesucht, gekämpft aber am Ende leider auch noch Absicherungen verloren. Aber wer weiß ob dieser Münchner Konzern überhaupt bei anderen Dingen bezahlt hätte.

Gruß Alpha
 

Aebby

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Hallo nochmal.
Ich kann nur erahnen was in dir vorgeht. Ganz genau weisst nur du es. Helfen von hier aus ist nicht einfach wenn man keine Fakten kennt. Wie und warum abgelehnt oder abgewiesen wurde, wären Fakten.
Aus der Zeit vor dem mein Leben veränderten Unfall weiss ich, daß ganz häufig der Versicherungsfachmann der deinen Fall kennt gute Ideen haben kann und fundiert erklären kann warum etwas ist wie es ist. Vielleicht hast du schon diesen Weg gewählt und ihr habt bereits den einen oder anderen Gedanken aufgegriffen. Sicher ist auch viel durch den Anwalt ins Bewußtsein gerückt.
Hast du schon mal probiert mit den Sachbearbeitern persönlich, selber, zu sprechen? Dir vielleicht erklären lassen und deinen Standpunkt sachlich erklärt. Sicher, doch du wolltest ja auch anderen helfen mit deinem Beitrag deshalb erwähne ich es noch einmal hier.

Gruß
Michael
 

Alpha

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Hallo ersteinmal eine Ablehnung existiert nicht nur alle 3 Monate das Sie den und den Arzt anschreiben. Eben hinhalte Taktik, was ich enttäuschend finde. Wenn ich Unfälle selbst verursacht hätte, könnte ich manche Standpunkte sicher verstehen aber bei unverschuldeten Unfällen bis weit ins Kindheitsalter nach möglichen Vorerkrankungen suchen und dann immer mal wieder irgendein Arzt anschreiben und sagen die Aktenlage ist noch nicht klar. -.-

Wenn ein Vertrag seit dem 15 Lebensjahr besteht bin ich in einem Alter in dem klar sein müsste, dass ein Erkrankung der Wirbelsäule, Sehnen usw. eher unwahrscheinlich ist. Aber vielmehr suchte man speziell nach Erkrankungen die irgendwo im Zusammenhang stehen könnten und jetzt lässt man das alles weiter schleifen um was zu erreichen. Für mich ganz klar eine Zahlung hinaus zu zögern.

Ich hab mit Sicherheit kein spaß daran Geld von einer Versicherung zu beziehen, aber ich habe es mir ebenso wenig ausgesucht darum kämpfen zu müssen wieder arbeiten zu können und anstatt das denen bewusst wird, durch Geld kann ich ganz andere Therapien und Operationen wahrnehmen als es mir jetzt möglich ist.

Auch wenn ich nie mehr so wie vorher werde, auf meiner Krankheit sitzen bleiben will ich nicht. Doch genau dazu werde ich zur Zeit gedrängt und hoffentlich kommen gute Tipps und Lösungen, dass andere nicht auch an einem Punkt gelangen wo Sie noch mehr aufgeben müssen als durch die Einschränkungen sowieso schon.

Gruß Alpha
 

Kasandra

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Hallo Alpha,

da Du Arbeitsunfälle hattest, ist die BG verpflichtet, Dich "umzuschulen".
Die BG ist dazu gesetzlich verpflichtet!

Du bist ja noch sehr jung.

Hattest Du diesbzgl. schon mal Kontakt mit Deiner BG?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

Viele Grüße

Kasandra
 

Pharao50

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Hallo Alpha,


schau mal die Links von reini5555 an, wenn ich es richtig verstanden habe, dann kannst du deinen Erbanteil behalten?
Ich bin auch in der Lage, dass mir niemand hilft. Das AA erst recht nicht. Die fragten mich beim letzten Besuch was sie mit mir machen sollen.....traurig!

Ich habe meine Rentenzusatzversicherung so gerettet:


Mit einem kleinen Trick können Sie Ihre Lebensversicherung vor Hartz IV retten: Vereinbaren Sie mit Ihrer Versicherung einen "Verwertbarkeitsausschluss". Das bedeutet, dass Ihre Versicherung erst im Rentenalter ausgezahlt werden darf.

Bevor man aber Hartz IV beantragt muss man das ein halbes Jahr vorher gemacht haben, sonst ist das Geld auch weg. Diesen Tip habe ich von meinem Anwalt bekommen.

Ich legte sämtliche Vesicherung still, da ich kein Geld habe sie weiter zu zahlen.

Hier im Forum bekam ich sehr viel Hilfe und auch viel Trost wenn ich am Boden lag.
Hoffe, dass es dir bald besser geht.


MFG Pharao50
 

Alpha

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Zwei Freizeitunfälle, jeweils wollte ich Einkaufen fahren.

Keine BG also bleibt es beim Arbeitsamt vs. Rententräger vs. Mir, so kann man das wohl beschreiben.
 
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