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Eva Herman muss bei J.B. Kerner gehen

seenixe

Super-Moderator
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31 Aug. 2006
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Berlin
Hallo.

auch wenn ihr es nicht glaubt, aber ich finde diesen Kommentar sehr treffend:
Tatsächlich war die Sendung vom Dienstag ein Tiefpunkt der deutschen Fernsehgeschichte. Man mag von den Thesen der Eva Herman halten, was man will, aber man wird sie doch wohl aushalten können. Zu den Fairnessgeboten einer Talkshow gehört, dass man bis zum Schluss der Sendung zusammenbleibt, auch wenn einem manche Gesprächspartner nicht passen. Und wer zu zartfühlend oder zu autoritär für das Aushalten eines Widerspruchs ist, der muss dann eben selber gehen. Aber dass ein Moderator sich von den übrigen Gästen dazu bringen lässt, eine Missliebige hinauszuwerfen, erinnert an die widerwärtige Klassenkeile aus frühen Schülerzeiten. Kerner hätte aus Prinzip sich dem Druck der aufgebrachten Margarethe Schreinemakers und der inhaltlich indisponierten Senta Berger nicht beugen dürfen und notfalls mit der bockigen Herman am Ende alleine dasitzen müssen. Aber dafür fehlt es ihm an Orientierung und Charakter.

Als Moderator hat sich Kerner disqualifiziert, auch wenn er damit die höchste Einschaltquote seiner Laufbahn erzielt hat. Die Zuschauer erlebten einen genüsslich zelebrierten, ekelhaften Konformismus. Durch die inquisitorische Inszenierung wurde Eva Herman in eine Trotzhaltung gebracht, in der absehbar war, dass sie weitere Fehler macht. Es wäre ja ein Leichtes gewesen, jedes Gerede von der wertorientierten Familienpolitik der Nazis allein durch den Hinweis zu zerstören, dass niemand so viele Familien umgebracht hat wie diese.

Aber der Regie ging es gar nicht um Familienpolitik, sondern um die Macht des Spektakels. Ob sie nicht einen Fehler zugeben wolle, fragte Kerner, die Demütigung durch aufmunterndes Lächeln steigernd. Dabei wusste er genau, dass sie im Fall des Bejahens den Prozess gegen ihre Kündigung verlieren würde, den sie gegen den NDR angestrengt hat. "Was hast Du seitdem gelernt?", fragte er, ganz wie die Supernanny von RTL.
So konnte man darauf warten, dass sich die gedemütigte Eva Hermann abermals verheddern würde und alsbald etwas von Gleichschaltung und den Autobahnen Hitlers erzählen würde. "Sorry, das geht gar nicht, das geht gar nicht", kreischte Margarethe Schreinemakers daraufhin wie auf Knopfdruck, und die Dinge nahmen ihren gewünschten Verlauf.
Der Leitartikel dazu kann hier eingesehen werden.

Gruß von der Seenixe
 

Ariel

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2,698
Hallo seenixe, Hallo rthnrw,

leider habe ich die Sendung nicht gesehen,

aber ich stimme mit dem ersten Satz im zweiten Absatz des zitierten Textes überein.

Mich erinnert dies daran, wie in einem Arzt/Gutachteranamnesegespräch, man wird provoziert, gelinkte Suggestivfragen untergeschoben, dann verhaspert man sich und dann bekommt man auch noch Keile von denen, die sowieso zu den Dümmsten gehören.

War schon immer ein Symbol für heroische Stärke, viele gegen einen!
Erinnert mich auch an die rechtsextremische Hetze gegen ausländische Mitbürger, immer als Horde von Feiglingen auftretend, die sich nur zusammen stark fühlen, auf einen Hilflosen eindreschen. Zuschauer gibt es dort ja genügend!

Gruß Ariel
 

Paro

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1,294
Ich hatte gehofft, dass dieses Thema hier im Forum vorbei ging, na ja nu nich.
So die ganze NS + Co. Debatte ist für den **********, denn sie dient nur Berufsvertriebenen ( die echten sind überwiegend unter der Erde) und "Berufsjuden", (die wirklich Betroffenen leben in Israel, sind gestorben oder haben sich mit den Tatsachen abgefunden).
Ob Mutterkreuz, Abtreibung, Homo's etc. hat niemanden zu interessieren.
Jeder kann nach seiner Facon selig werden, solange er anderen damit nicht auf den Senkel geht. Wir haben in der BRD bisher sehr friedlich zusammengelebt, aber wenn jemand meint, jemand ausgrenzen zu müssen, erlebt er meinen Widerstand. Ich muss nicht alles gut finden, was mein Nachbar macht, solange er keinem weh tut. Ich wehre mich aber sofort, wenn er mir seinen Lebensstil als den einzig wahren aufzwingen will.
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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23 März 2007
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2,698
Hallo zusammen,

nun konnte ich die spezielle Stelle im Internet nachverfolgen, um was es bei dem Eklat bei Kerner ging.

Dazu fiel mir sofort ein:

"GG Art 5:
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Nun mein Nachdenken: Frau Eva Hermann wurde das Recht auf freie Meinungsäußerung zwar 'gewährt',
aber unter welchem Druck und mit welchen Fangfragen?

Sie wurde zweien, nicht geraden 'hellsten' der Medienbranche in den Futternapf gezwängt, nicht eine gegen eine, sondern eine gegen zwei und einem Moderator, der als verlängertes Mundstück der Medienherrschaft gilt. Seine Körpersprache sprach Bände!

Schlimm und Achtung! gebietend finde ich, dass sogar Zuschauer, die ja nur durch Applaus ihre Meinung äußern dürfen,
von dieser anwesenden Stimmungseinpeitscherin und Schreierin, (ich glaube ihr Name enthält auch ein Bruchstück davon) zurecht gewiesen werden durften, ob ihrer freien, begünstigenden Meinungsäußerung zur Aussage von Eva Hermann.

(Schade, dass sich diese, zugunsten Eva Hermanns applaudierenden Zuschauer, einschüchtern ließen, das bestärkt mich in meiner Auffassung. Immerhin ist auch die freie Meinungsäußerung des Publikums ein zu schützendes Recht, das gerade von den Medien beherzigt werden sollte!)

Der Moderator war sooo geduckt und nicht mehr Herr der Lage (totale Überforderung), so dass er dies (gefällig) übersah-, hörte.

Zum Schluss wurde er von den Stimmungseinpeitscherinnen erpresst, "entweder die geht oder wir".
Der Moderator bekam Anweisung ins Ohr, dass er sich er bestellten Mehrheit (die zwei Stimmungsmacherinnnen) zu beugen habe.

Gemietete Stimmungsmacher oder bezahlte Demonstranten, das ist doch ein und dieselbe strategische Fürdummverkaufung.

Fazit für mich:
Das GG Art 5 ist in Deutschland schon lange nicht mehr gültig, seit eine Presse der Bilder für die Lese-, und somit meinungsunfähige Bevölkerung, die Meinungsbildung übernommen hat.
Oder gab es überhaupt eine richtige Meinungsfreiheit seit Beginn unserer heutigen Demokratie? ( Wenn man es genau nimmt, dann haben die eigentlich nur unsere BG-Gutachter und V-Ms haben die, deren Meinung man nichts entgegenzusetzen habe).

Falls ihr euch fragt, was hat das mit unserem Forum zu tun, dann fragen sich das nur diejenigen, die noch nie in einer BG-Gutachteruntersuchung waren, oder einer durch einen V-M- Gerichtsgutachteruntersuchung!
Diese Situation, in die Frau Hermann gezwängt wurde, die haben wir immer, wenn wir in eine V-M Gutachteruntersuchung gezwängt werden.

Für mich ist es absolut unwichtig, was Frau E. Hermann schreibt und welche Meinung sie äußert. Für mich zählt nur: Wie geht man mit einem Menschen um, der seine Meinung frei äußert.
Frau Herrmann hat das deutlichst ausgedrückt, in der Sendung, und das hat den Stimmungsmacherinnen dann erst recht die Abschusslinie frei gemacht.

Gruß Ariel
 

maja

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Hallo Ariel!

Das ist ganz einfach!

Auf der einen Seite steht, der einfache Mensch, auf der anderen das Kapital-die eigentliche Macht.
Dazwischen die Vorhut: Speichellecker, Leute die ebenfalls was vom Kuchen abhaben wollen, Politiker die den Weg freischaufeln-
Schreinmakers !

Egal aus welcher Branche.

Das alles unter dem Deckmantel-der Demokratie.

Der alte Spruch ewiglich aktuell:

Wes Brot ich eß-dess Lied ich sing.

LG
maja
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo zusammen,

Hallo zusammen,
ich denke, das kann man ruhig mal ins Unfallopfer Cafe setzen.
dieses Thema weitet sich nun aus und zieht Kreise!

Eva Hermann ist nur der Tropfen, der eine Disskussion in Gang bringt, die auch uns, durch Unfall, Behinderte mit einbezieht.

Es geht um die Meinungsfreiheit und wie man mit Menschen umgeht, die ihre Meinung frei äußern.

Ein Recht in Anspruch zu nehmen (Z.B. eine Klage auf Schadensersatz) gehört mit zur Meinungsfreiheit, für die man weder a priori als Begehrungneurotiker, noch als sonstiger Krimineller oder Psychopath stigmatisiert werden darf.

Mir ist immer aufgestoßen, wenn Ärzte nicht aufschreiben, was man in der Anamnese an Beschwerden angibt,
nicht zuhört, aufgeschriebene Einzelbegriffe später im Arztbrief total verdreht wiedergibt,
wenn das Gericht gesagt, Kläger, Sie haben das und das nicht klar dargelegt, nicht ausfühlich erläutert, "nicht bewiesen wie stark ihre Schmerzen waren, ob ihr Schleudertrauma auch Verletzungen hatte, ...., obwohl man alles erdenkliche ausgeführt und belegt hat (obwohl es darauf garnicht ankommt, sondern nur die Gesetze und § sind wesentlich für die Urteilsfindung).

Hier wie da, es geht um die vorgefaßte Verurteilung einer Person, einer Partei (Kläger), die/der dann vorgeführt wird, als hätte er eine schwere kriminelle Tat begangen.

Bei uns ist es die strategische Anprangerung, als seinen UO nur darauf aus:

zitiere aus, "Problem Halswirbelsäule",
Seite 226, von F.Schröter:
"Der verständliche Wunsch nach Optimierung der in Aussicht stehenden Entschädigung, die Aussicht, eventuell vorzeitig die beschwerliche berufliche Alltagsbelastung mit dem Rentnerdasein zu tauschen, vermehren das subjektive Erleben der Erkrankung...":mad: *

als notorische Faulenzer Begehrlichkeiten auszuspähen.

Es soll eine Demonstration stattfinden, lest selbst:
http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/23/0,1872,5334327,00/jbk/F264/msg1346995.php

Gruß Ariel
PS: *dieses Zitat gehört zu den Gehirnwäsche - Elementen, die den Ärzten, Richtern und Anwälten in den speziellen Fortbildungsveranstaltungen sukzessive verabreicht werden.:(
 

maja

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Hallo Ariel!
Habe Deinen Link sofort benutzt und gelesen und gelesen.....

Bin erstaunt über die, große Beteiligung/Anteilnahme der Bevölkerung.
Mal abgesehen von dieser Sendung, die ich persönlich mitsamt den Moderator nicht mag-trotzdem oder vielmehr gerade deswegen, ab und an doch mal ansehe.
Auch diese Sendung ,habe ich teilweise gesehen, der Ausgang, war für mich,abzusehen und keine Überraschung!

Muß aber sagen/schreiben wie sehr es mich freut-das Kerner zwar völlig unbeabsichtigt-

So eine Lawine ins Rollen gebracht hat!

Gruß
maja
 

Cateye

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Hallo zusammen,

hier auch noch mein Senf, allerdings hatte ich die Sendung ebenfalls nicht gesehen, ich verzichte seit ewigen Zeiten aufs Fernsehen.

Eines vorneweg: mir geht die Frau Herrmann fürcherlich auf die Nerven. Nichts desto trotz las irgendwo, dass Frau Herrmann niemals einen Fehler zugeben konnte, weil automatisch ihr Arbeitsprozess gegen die Kündigung seitens des NDR ihrgegenüber als für sie verloren gelte.

So wie ich die Berichte verstehe, war das ganze für Kerner eine mediale Inszinierung mit vermutlich dem größten Eigentor, das er sich legen konnte. Mittlerweile gibt es leider auch eine rege Anteilnahme an Frau Herrmann und die rechte Szene scheint leider erstarkt. Konsequent wäre seitens des ZDF gewesen, Eva Herrmann gar nicht einzuladen. Ich bin sicher, die Verkaufszahlen für ihr neues Buch schnellen durch die jüngsten Ergebnisse in die Höhe.

Für mich sind sowohl Frau Herrmann als auch der Kerner verlierer, einzig und alleine hat das ZDF von diesem Eklat profitiert.

LG,

Cateye
 

harald001

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so empfinde ich das auch

wenn das Gericht gesagt, Kläger, Sie haben das und das nicht klar dargelegt, nicht ausfühlich erläutert, "nicht bewiesen wie stark ihre Schmerzen waren, ob ihr Schleudertrauma auch Verletzungen hatte, ...., obwohl man alles erdenkliche ausgeführt und belegt hat (obwohl es darauf garnicht ankommt, sondern nur die Gesetze und § sind wesentlich für die Urteilsfindung).

Genau das habe ich auch vor kurzem erlebt. Ich schicke meine Tochter zum Arzt in der Hoffnung auf ärztliche Hilfe und hinterher stellt sich heraus, dass es dem Arzt, der gleichzeitig Vertrauensarzt der Kassenärztlichen Vereinigung ist, um seine private Agenda als Vertrauensarzt eben dieser Vereinigung geht. Dann stellt sich auf einmal heraus, dass die 13 jährige Tochter ein Wort nicht so formuliert hat, dass es gerichtlich korrekt formuliert war, oder das sie nicht genug Fachexpertise mit zur Untersuchung gebracht hat.

Wenn man nur noch mit Rechtsanwalt und Fachberatern zum Arzt gehen kann, ist es um diesen Berufstand leider schlecht bestellt.

 

Ariel

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Hallo Harald 001,

nicht nur mit einem Anwalt und Fachberatern zum Arzt gehen,
sondern überhaupt,
wenn du dich ins Auto setzt, musst du damit rechnen, dass du darin umkommst,
zumindest aber einen Unfall damit haben kannst.

Also musst du dich mit Aufnahmetechniken vorher so präparieren, Tonband, wegen der starken Schmerzlaute, Kamera, wegen des Unfallmodus innen und außen, an allen Seiten des Autos.

Nur so kannst du beweisen, dass du in dem Unfallfahrzeug gesessen hast,
der Auffahrende von diesem oder jenem Winkel,
mit der und der Geschwindigkeit auffuhr,
das Auto nicht vorher exakt an der Auffahrstelle demoliert war,
Dein Körper und HWS und Kopf die und die Bewegungen vollzogen, eventuell irgendwo aufschlugen,
und nur dann kannst du dies nachweisen.

Du brauchst einen Zeitmesser, wann dir Hilfe und wie zuteil wurde,
du benötigst sofort den Spezialisten an deiner Seite, besser schon, der sitzt im Auto mit dabei,
der deine Beschwerdeangaben auf Tonband aufzeichnet, besser auf zwei, denn es zeigte sich, dass Tonbänder im kritischen Moment abgeschaltet werden können (besonders bei Anhörungen vor Gericht.

Du musst sowieso deinen Anwalt mit vor Ort haben, besser auch, der sitzt im Auto mit dabei, von mir aus in einem Anhänger,
auch am Krankenbett, der dann die Protokollierung überwacht,
du musst eine dir vertraute Kontrollmannschaft haben, die die Ärzte auswählt, diejenigen mit unabhängigen sauberen Westen von denen der Weißkittelflieger von der Front "Ärzte kämpfen gegen Ärzte" unterscheidet.

Eine Aufsichtsperson, die dokumentiert, dass du vielleicht nicht pinkeln konntest nach dem Unfall, oder anderes oder weiteres, denn diese Gegebenheiten werden nach leichter erscheinenden Unfällen nicht für nötig gehalten aufgezeichnet zu werden.

Du brauchst einen dir vertrauten Radiologen, der korrekte, Verletzungsangemessen Bildaufnahmen stellt und die korrekte Technik bestimmt.

Du brauchst für jeden Facharzt einen weiteren deines Vertrauens, wenn du untersucht wirst,
denn wenn da steht: Schleudertrauma, diese Diagnose ist diejenige welche die Sanitäter stellen, wenn sie ein UO ins Krankenhaus einliefern, wird diese anstandslos von den aufnehmenden Ärzten übernommen, und dann ist es Dokument, an dem du niemals mehr rütteln kannst.

Jeder Nachuntersuchende Arzt ist angewiesen dir zu sagen:
Du hast nichts,
es ist in 3 Wochen ausgeheilt,
nur bei Frakturen, die die leichteste Verletzung darstellt, da Knochen am schnellsten heilen und die geringsen Narben hinterlassen.

Der Neurologe sagt, war ein schweres Schleudertrauma, aber ob schwer oder leicht Grad I oder II, oder III, ein Schleudertrauma ist und bleibt keine Verletzung.

Also musst du dann die Untersuchungen überwachen lassen, ob die 'keinen Verletzungen' nicht doch Befunde/Symptome zeigen. Das ist der Knackpunkt! Hier entscheidet sich später, ob der Daumen nach oben oder unten geht für dich (ob du durch das Strategienetz fällst ...)

Sollte es komisch sein, was ich hier geschrieben haben, so ist es doch bitterster Ernst.
Die Komik liegt in der Inszenierung der Schadensentsorgungsstrategie durch die Versicherungsmediziner und dem bedingungslosen Entzug der freien Meinungsäußerung für die Ärzte.
Die Komik wird dann bitterer Ernst, wenn ihr vor Gericht steht und merkt, dass die Inszenierung der Schadensentsorgungsstrategie der Versicherungsmediziner abslout bis ins kleinste Detaill vernetzt funktioniert, auch mit einbezogen der Ort, an dem ihr noch bis zum Schluss glaubt, euer Recht auf Schadenersatz zu bekommen.
Ihr bekommt vom Gericht gesagt, Recht ist eine Waagschale der Beweiserbringung, nichts anderes.
So und nun überleg, ob das komisch war, was ich oben geschrieben habe, oder nicht doch ein gutgemeinter Ratschlag!
:rolleyes:
Gruß Ariel
 

Cateye

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11 Sep. 2006
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1,059
Hallo Ariel,

wenn Du mich jetzt sehen würdest, würde ich breit grinsen, weil ich Deinen Beitrag in Kontext setzt zur folgenden Erzählung:

Ein Freund hat mir neulich mal erzählt, dass er wegen Geschwindigkeitsübertretung geblitzt wurde. Das Bild ist albern und eignet sich ausdrücklich nicht für die neuen Pässe :D.
Nun, er hat überlegt was machen und hat eine Kinokarte auf der Strasse gefunden und hat damit bewiesen, dass er am besagten Tag gar nicht im Auto gesessen hat. Das mit den Beweisen ist eine wirklich schwierige Sache.

Wir haben und jedenfalls über den Ausgang der Geschichte geschmunzelt :rolleyes:

Gruss Cateye
 
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