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Der Dank des Vaterlandes - Jetzt auf BR 2

Wackelbär

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Feb. 2007
Beiträge
102
Servus miteinander,

heute Samstag, 4. April 2009 um 13.05 Uhr im Radiosender BR 2
(WH Sonntag, 5. April, 14:05 Uhr)

Der Dank des Vaterlandes-Wie ein Polizist um sein Recht kämpfen muss ...
Von Oliver Bendixen und Matthias Fink
Was eine Routinestreife sein sollte, endet für den Polizisten Jürgen Röhr tragisch. Bei dem Versuch, in Berlin-Kreuzberg einen bewaffneten Amokläufer festzunehmen, wird der Beamte angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Was nun beginnt, ist ein schier unerträglicher Weg durch Krankenhäuser und Amtsstuben: 85 Tage liegt der Polizist im Koma - 21 Operationen in fünf Jahren. Jürgen Röhr ist für immer gezeichnet und muss den Dienst quittieren. Um nahezu jede Unterstützung muss er kämpfen. Selbst die Anerkennung der brutalen Tat als Dienstunfall dauert Jahre. Es sind Jahre, in denen Jürgen Röhr und seine Frau das Gefühl bekommen, für die Polizei nur noch Ballast zu sein, von dem sich eine Behörde rasch und möglichst billig trennen will. Die Anrufe der Kollegen werden immer seltener – das Interesse der Vorgesetzten am Schicksal des Beamten wird immer geringer. Abgeschoben und alleingelassen - so fühlt sich Jürgen Röhr am Ende. "Eigentlich", so sagt er, "wollte ich doch nur helfen!". Inzwischen ist er im Vorruhestand und lässt sich zum ehrenamtlichen Helfer eines Kriseninterventionsteams ausbilden. Dass sich Jürgen Röhr im Leben wieder zurecht gefunden hat, verdankt er nur seiner Frau und einem Gesprächskreis um den Aschaffenburger Polizisten Reinhold Bock. Seit mehreren Jahren lädt dieser Polizistinnen und Polizisten ein, die selbst im Dienst zu Schaden kamen oder von der Schusswaffe Gebrauch machen mussten - nicht selten mit tödlichem Ausgang. Der Anspruch des Gesprächskreises: "Bei uns kann sich jeder fallen lassen und sich seine Story von der Seele reden." In diesem Kreis war Jürgen Röhr, der angeschossene Berliner Polizist, zum ersten Mal in der Lage seine Geschichte zu erzählen. Es ist die Geschichte eines Mannes, der zweimal zum Opfer wurde: schwer verletzt von einem skrupellosen Gewalttäter und abgeschoben von einer seelenlosen Bürokratie.

Sicher interessant für einige unter uns.

Grüße und Ende
 

ondgi

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Juli 2007
Beiträge
474
Ort
Hessen
Hallo,

sicher auch Interessant für alle die, die meinen Sie tun ja was gutes!
BG und weitere Versicherungen inkl. der Mitarbeiter, die in jeder Sekunde
Ihres Lebens auch zum Opfer werden können und dann hoffentlich das
durch machen müssen was die anderen Opfer vor Ihnen durch machen mussten.
Wir wissen ja alle, um die Opfer kümmert sich keiner, eher um die die Schuld
daran haben das ein oder mehrere Menschen zum Opfer geworden sind.
Und dann werden manche Verbrecher noch falsch begutachtet und in die
Freiheit entlassen und werden wieder Straffällig.
Ich habe schon lange den Kanal voll vom "Sozialstaat", da wird Ihnen geholfen!

Herr Jackwerth ich hoffe Sie lesen den oben stehenden Artikel von Wackelbär
und wissen was Sie einigen antun!
Also raus aus dem Netz und sich mit den Menschen befassen die da in
den Akten mit Namen und Anschrift aufgeführt sind, die da vor Ihnen liegen!


ondgi
 

JoachimD.

Nutzer
Registriert seit
21 Feb. 2007
Beiträge
1,736
Ort
Schwarzwald
Hallo ...,

wir haben hier im Forum über traumatisierte Soldaten aus Afghanistan diskutiert. Was ein großes Thema im Fernsehen war!
Jetzt nach Winnenden diskutieren wir über Opfer bei der Polizei!

Aber über solche alltäglichen Dinge wie Silvia Braun, Stefanie L. usw. usw.
hört man kaum etwas in den Medien /Forum.

http://forum.mobbing-gegner.de/mobb...tmord-polizeichef-alles-einzelfalle-t526.html
http://www.rbb-online.de/kontraste/beitrag/1999/polizistinnen_in_den.html

Ja und hier haben wir auch noch ein wenig zum Thema Sozialstaat!

Einmal aus der Sicht eines Arztes und dann aus der Sicht einer Verkäuferin! Wer wirklich noch ein Stück Rechtsempfinden hat im
menschlichen Sinne wird dies alles zutiefst erschrecken! Obwohl es unser Alltag ist!

http://www.narragonien.de/?p=1476

Wenn man sich dies alles einmal genau durch den Kopf gehen lässt fällt es ziemlich schwer noch an den Sozialstaat zu glauben!
Noch dazu wo man weis was so abgeht täglich abgeht im Kampf selbst um die kleinsten Dinge mit der BG ,den Krankenkassen usw.!

Aber im Moment zählt halt nur die Abwrackprämie O. und Co!
Wir Unfallopfer sind da nur Statisten! Die vielleicht einmal am 27.September udgl. gefragt werden! Ich weis nicht wie es im Herbst weitergeht,
ob es vielleicht noch schlimmer wird!
Ja man befasst sich mit uns da werden Unterlagen zwischen den Ämtern und Kostenträgern hin und her geschoben!
Es wird alles getan um die Betroffenen (Unfall , BK usw.) kurz zu halten! Sozialstaat , Gerechtigkeit schöne Fremdwörter!

VG Joachim
 
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