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Bundeswehr -Ehrenmal--ein Monument von Steuergeldern ! Beschädigte Soldaten !

NVA86

Nutzer
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9 Mai 2007
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Hallo liebe Forumbesucher,:)

ich habe heute am 15.6.07 im Tageblatt den Beitrag gelesen ,

es ist für mich wie ein schlag ins Gesicht als Beschädigter, wo ich heute noch Kämpfe um mein Recht bei der ZBFS ,und mehr,

das Monument - Bundeswehr -Ehrenmal

die Kosten:
wo in Berlin erbaut werden soll belaufen sich die Kosten in etwa mit 3 Millionen Euro :(

der Sinn :
soll um der 2600 Soldaten und Zivilisten zu Gedenken,die bei Bundeswehreinsätzen ums Leben gekommen seit 1995 sind !:confused:

der Bau :
eine 41 Meter lange und zehn Meter hohe Gedenkstätte soll in eine glänzende Bronzehülle gekleidet werden in der die halbe ovale gestanzt sind ,wo halbierten Erkennungsmarken nachempfunden werden,:mad:


meine Eingabe ::mad:

da ich Wehrdienstbeschädigter bin und Klagen muß, wie viele Leidensgenossen die bei der Armee Gesundheitsschäden erlitten haben und heute noch Kämpfen müssen ,das Sie den Berufsschaden oder Rente oder Anerkennung der Beschädigung, wo die Versorgungsämter oder andere zuständige Behörden es lange lange hinausziehen mögen ,bis denn vielleicht mann aufgibt ,schon traurig ist ,was da geschieht !

meine Anteilnahme an den Soldaten wo gefallen sind möchte ich hiermit erkunden und dessen Familien die betroffen wurden ,das es bestimmt ein schwehrer schlag für Sie war,

zum anderen ist jeder Soldat, wo in Kriesengebieten einmaschiert im klaren, das er ums Leben kommen kann ,da er dafür jeden Monat zig ,-Tausende Euro Solt und Auslagen bekommt.

das letzte ist das ich/wir uns streiten wollen über den Sinn der Einsätze ,
es geht vielmehr darum das keiner an den kleinen Soldaten die zwischen 1945 - 1995 Beschädigt wurden oder getötet solch Monumentale Monumente errichtet werden ,


Herr Jung sollte an die Beschädigten Denken ,wo heute noch Klagen müssen und sich mit Behörden rumschlagen ,die auf eine ordentliche Entschädigung und Auskommen von den Soldaten immernoch warten,

da sollte das Geld und der Einsatz hinnfließen wie ich meine , weil es uns alle Betrifft ,die wir Steuerzahler sind,


Ich Denke das ich in mehr Nahmen der Beschädigten gesprochen habe und Bitte euch wenn Ihr Beschädigt seid ,kurz zu Melden da ich dagegen angehen will als Eingabe

NVA 86
 

maja

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Hallo Nva 86!

Es ist immer schwer rein emotional, über so eine Sache zu schreiben/entscheiden.
Als nicht Betroffene, auch nicht in meinem Umfeld, denke ich auf der einen Seite .furchtbar das Menschen sterben mußten warum sollte man sie nicht ehren.
Natürlich, einen besonderen Zeitabschnitt für die Ehrung zu bestimmen und die anderen, die aber auch gestorben sind damit außen vor zu lassen, ist für Angehörige bestimmt auch wieder kränkend.

Auf der anderen Seite find ich es überhaupt völlig unmöglich ein Denkmal zu bauen, welches Unmengen von Geld verschlingt.
Auch möchte ich nicht wissen, wie die Angehörigen der Toten entschädigt worden sind.
Denn dies Soldaten waren auch Söhne, Ehemänner und Väter.
Was ist mit deren Eltern, Ehefrauen und Kindern.
Denn diese haben nicht nur eine Geliebte Person verloren-sondern auch einen Ernährer-der wie ich mir bei unserer heutigen Situation auch an allen Ecken fehlt.
Ich glaube nicht, dass Witwen und Waisenrenten über die Massen ausgefallen sind.

Wenn Du Deine materielle Situation beschreibst und den ganzen Ärger den Du mit Behörden hast und Du bist ja "nur" einer von vielen dann ist der Bau diese Denkmals sicher, ein Schlag ins Gesicht.

Erstmal sollte sich um die Lebenden gekümmert werden und dann könnte man an den Bau eines Denkmals denken.

Außerdem, wenn überhaupt ein Denkmal dann für alle die, die ihr Leben für die Allgemeinheit gegeben haben.
Nicht nur für Soldaten, sondern für alle!

Ich finde es gibt sowieso zu viele Denkmäler- es ist gut wenn erinnert wird -
aber für mich - sieht es oft nur nach einer Verschleierung und Ablenkung aus.

In dem Sinne- jetzt haben wir ein Denkmal errichtet, für die Toten-
sie damit geehrt und auf zum nächsten Anlaß.
Dann können sie wieder eins bauen.

Gruß
Maja
 

NVA86

Nutzer
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Hallo Maja,:)

Danke für deine Antwort erstmal, es ist schön von Dir geschrieben ,wie deine Meinung ist und das Du auch das Unrecht in dem siehst,

mann kann natürlich so ein Monument nicht stoppen ,wenn sich die Gemeinschaft nicht zusammenschließt und ein Votum dagegen einlegt ,da wie ich auch mehrfach merke viele Menschen nur noch mit sich zu tun haben und von allem anderen der spruch kommt-- geht mir nichts an oder was solln wir als einzelne dagegen machen--,

ich sag immer die Menschen sollten mehr aufeinander zu gehen ,gegen der Politik ,wo im moment gemacht wird uns allen sehr schadet bei faalschen Entscheidungen !

Ich habe gegen dieses Monument eine Eingabe an den Bundestag geschrieben Direkt an Frau Merkel für den Verdeitigungsminister Herr Jung,
und hoffe auch auf mehr zustimmung .

Danke Maja, Danke für alle die den Beitrag lesen und vielleicht sich anschließen wollen

viele Grüße
NVA86
 

IngLag

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896
Hallo,

ich denke, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, wenn der Deutsche Staat den 2.600 bei der Bundeswehr seit ihrer Gründung (1956) im Dienst ums Leben gekommenen Soldaten und zivilen Bundeswehrangehörigen ein Denkmal setzt. Dies wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Bundeswehr beschlossen. Dass man nach 50 Jahren Bundeswehr den 2.600 Menschen in dieser Weise gedenkt, ist Teil einer Kultur, auf die wir stolz sein können.

Grüsse von
IngLag
 

NVA86

Nutzer
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Hallo IngLang,

bitte lese meinen ersten Beitrag erst und genau ,da

Zitat : soll um der 2600 Soldaten und Zivilisten zu Gedenken,die bei Bundeswehreinsätzen ums Leben gekommen seit 1995 sind !:confused:

es wird nur für diejenigen erbaut !

wenn Du wie ich nicht glaube aus deinen Beitrag gedient hast ?

sind ob Bundeswehr oder Nationale Volksarmee ,was auch Deutsche waren sehr viel mehr ums Leben gekommen wobei als,

als aller erstes die Versorgung der Toten und Familien in Vordergrund steht,
wo es bis heute Soldaten und Familien um Ihr recht auf Versorgung Kämpfen müssen

es gibt keinen Anlaß solch Monumente zu erstellen bevor die oben genannten Kriterien erfüllt sind und noch weniger das es für nur die ab 1995 BWS ums Leben gekommen sind,

Lese den Artikel Bitte und mach Dich in der Geschichte schlau bevor Du solche Beiträge schreibst !

viele Grüße
 

IngLag

Gesperrtes Mitglied
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Hallo NVA86,

ich habe mich nochmals informiert! Das Denkmal ist tatsächlich für die 2.600 BW-Angehörigen, die seit 1955 ums Leben kamen. Soldaten der NVA sind dabei nicht berücksichtigt, da sie nicht zur Bundeswehr gehörten.


Grüsse von
IngLag
 

maja

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Hallo Inglag!

Es geht hier um Geld was verbraucht wird, um sich selbst zu glorifiezieren und meiner Meinung nach auch, ehemalige und künftige Einsätze zu rechtfertigen.

Es geht darum das dazu Geld da ist und für die Geschädigten nicht.

Ist doch egal zu welcher Wehr jemand gehört hat.

Es sind alles Menschen-und in jedem Staat und jeder Staatsform sind Gründe "gerechtfertigt".

Was ist, wenn später Andere der Meinung sind -die Einsätze sind nicht gerechtfertigt gewesen- die Einsätze ungerechgtfertigt. Dann sind diejenigen die daran teilnahmen auf einmal zu Kriegsverbrecher gestempelt.
Was dann?
Na dann kann man es ja wieder abreißen.

Im Moment empfinde ich jedes Monument dieser Art nur als Vertuschung und egal was gebaut wird-ändert es nichts daran das diese Menschen tot sind und die es überlebt haben, geschädigt.
Körperlich und auch wenn nicht, dann seelich.

Denkmäler für solche Gelegenheiten, sind für mich eine Farce.

Gruß
maja

PS: wäre ich eine Hinterbliebene-egal aus welchen Gründen mein, Vater, Mann , Sohn, Tochter oder Enkel umgekommen wären.
Ob aus eigenen Bewegründen oder staatlich verordneten.
Ich brauchte /wollte kein Denkmal-mir wäre wichtig, dass die Überlebenen und Hinterbliebenen versorgt würden.
Das schlechte Gewissen der Verantwortlichen wäre mir völlig "Rille".
 
Zuletzt bearbeitet:

IngLag

Gesperrtes Mitglied
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Hallo Maja,

es waren über 2.600 Menschen, (Soldaten und Zivilisten) die ihr Leben als Bundeswehrangehörige im Dienst für den Deutschen Staat verloren haben. Soll der Staat einfach darüber hinwegsehen und sie vergessen? Dann wäre es den meisten Leuten und gerade den Angehörigen auch nicht Recht. Und ob der Einsatz gerechtferigt war oder nicht, das hatten die Toten nicht zu entscheiden. Wobei es bei den Auslandseinsätzen bisher 69 Bundeswehrangehörige sind.

Das hat ja nichts mit Entschädigungen für Wehrdienstbeschädigte zu tun. Wenn das Ehrenmal nicht gebaut wird, wären die Entschädigungen auch nicht mehr oder höher. Da liegt das Problem woanders!

Grüsse von
IngLag
 

maja

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Inglag!

Für den Deutschen Staat! Hat uns jemand angegriffen?
Das ich nicht lache-sie sind tod und so ein Denkmal ändert daran nichts.

Es sollte lieber überlegt werden- wessen Interessen wo und wie vertreten werden und ob es nötig ist einfach Menschenleben dafür zu opfern.
Und nochwas-was ist denn das für eine Lüge-die Toten werden geehrt und die Geschädigten
in die Reihen von Unfallopfer gesteckt wo sie schon wieder zu Opfern werden?

Scheinmoral-mehr kann ich dazu nicht sagen.

maja
 
Zuletzt bearbeitet:

IngLag

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Hallo Maja,

das ist Deine Meinung und ich habe eben eine Andere. Belassen wir es doch dabei!

Grüsse von
IngLag
 

fliedertiger

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Hallo allerseits :)

hier ein Link zu dem geplanten Bundeswehr-Ehrenmal, das mich sehr an eine Mauer, anstelle eines Sakralbau errinnert ...

http://www.taz.de/index.php?id=archiv&dig=2007/06/14/a0105

Die Pressestellen sind sich uneins, ob nun Gedenken der Toten seit 1995 gedacht wird, dann wären ja 2600 Soldaten auch aus den Neuen Ländern zu betrauern ? oder ob es nur für die Soldaten der Bundeswehr sein soll...

Wo ist das Ehrenmal denn geplant ... im Ost- oder Westteil von Berlin ?

fliedertigerische Grüße :p :p :p
 

seenixe

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Hallo,

eigentlich haben wir genug Denkmäler....
Das Denkmal soll im ehemaligen Westteil im Bereich des Bendler-Blocks im Bereich des jetzigen Ministerium für Verteidigung entstehen. Allerdings ist mir völlig unklar, wie sie dann den öffentlichen Zugang realisieren wollen, da ein riesiger Zaun alles umgibt und bei jedem Gelöbnis bzw. Vereidigung ganze Straßenkomplexe gesperrt werden, weil man keine Öffentlichkeit zulassen will, kann oder Angst hat.

Lasst es sein, liebe Politiker, die Gedenkstätte "Topographie des Terrors" wird seit nunmehr Jahrzehnten gebaut und wäre angesichts der erstarkenden Rechten eine viel wichtigere Baustelle!

Gruß von der Seenixe
 
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