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BG macht Druck

Fischchen

Neues Mitglied
Registriert seit
14 Jan. 2014
Beiträge
11
Guten Morgen, brauche einen Rat.
Mein Unfall, Wegeunfall, war wie schon einmal hier beschrieben im April 2014.
7 Brüche, rechter Fuß, Sprunggelenk und Fersenbeinbruch, keine OP, macht noch Probleme.
Da mir das alles auch auf die Seele schlägt und dies sich wiederum gesundheitlich wiederspiegelt,war ich während der ambulanten Reha, seit 03.07. häufiger krank, wie auch gerade im Moment. War immer durch meinen Hausarzt entschuldigt oder wenn es um den Fuß ging durch den D Arzt.
Bei mir spielt durch den Unfall Fahrangst auch eine große Rolle. Ich arbeite in einem Autohaus und MUSS Kunden fahren etc.
Meine Frage: Darf die BG Beraterin mit meinem Chef über mein Krankheitsbild sprechen? Der hat einer Wiedereingliederung widersprochen, wobei wir die Beraterin gebeten hatten, uns dieses Gespräch mit der FA führen zu lassen.
Sie hat ohne Zustimmumg oder Information dort angerufen.
Desweiteren fordert sie ärztliche Unterlagen seit Januar 2012 bei meinen Ärzten an, der Unfall war 04/13. Ist die rechtlich korrekt?
Wir haben widersprochen.
Jetzt erhielt ich ein Schreiben, indem mir nahe gelegt wurde, nächste Woche einen durch die BG bestimmten D Arzt aufzusuchen um zu prüfen ob die REHA noch Sinn mache. Muss ich dem zustimmen? Habe eigentlich meinen D Arzt, man droht mir sonst mit der Einstellung der Zahlung....
Außerdem wurde beim letzten Verlaufsgespräch, mit der Reha und Oberarzt der Bericht meines CT s vom 17.12. runter gespielt, Arthrose hätte jeder etc.
Vor dem Unfall hatte ich jedoch keine Probleme spazieren zu gehen oder joggen, heute gehe ich mit einem Handstock... Mir wird gesagt, ja, das liegt am Wetter, am Alter... Fühle mich wie ein Stück, nicht wie ein Mensch.
Es wäre toll, wenn mir jemand antworten würde.
Wie haben Widerspruch eingelegt.
Ach, die Beraterin hat meinen Hausarzt angeschrieben und möchte wissen warum er mich krank geschrieben hat, dieser sagte zu ihr, dass ich auch andere Körperteile habe die erkranken und er nicht der Schweigepflicht enthoben ist.
Wie schon gesagt, freue mich über hilfreiche Kommentare.
Liebe Grüße...:)
 

Rajo1967

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
9 Okt. 2013
Beiträge
2,612
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MV
Vbg?

Hallo Fischchen,

ähnliches spielt sich bei meiner Frau ab. Ich kann Dir leider in Bezug auf die gesetzliche Unfallversicherung nicht viel raten, so dreiste Vorgehensweise sieht man sonst selten.

So wie wir es erleben, schwerer Verkehrsunfall April 2013. Mit Schädel-Hirn-Trauma und Polytrauma (keine offenen Verletzungen) ist sie wohl mit Rettungshubschrauber (wissen wir nicht - lt. Berichten Klinik) ins Krankenhaus. Dort Schockraum und stationär für 5 Tage.

Hinterher als die Schmerzmittel und muskelentspannenden Mittel abgesetzt wurden, komplette Halbseitenstörung (überhaupt kein Empfinden) und Darmverhaltung bis heute, Schmerzen und massive Bewegungseinschränkungen der Schulter u.s.w.

Daraus wurde bereits durch den ersten D-Arzt ein Schleudertrauma gemacht, die Darmverhaltung kommt nicht vom Unfall und die Schulter ist degenerativ.
Es liegen Gutachten auf neurologischen und orthopädischen Gebiet vor (6 Wochen vor dem Unfall) und somit ist es eigentlich unmöglich das auf andere Ursachen zu schieben. Der behandelnde Neurologe hat 3 Wochen nach dem Unfall ein SHT Grad II diagnostiziert.
Die Betonung liegt auf eigentlich ......

Die BG hat jetzt rückwirkend zum Juni 13 einen Leistungswegfall damit begründet, das seither keine unfallbedingten Schäden vorlägen. Der MdE liegt unter 10.
Sie ist über 9 Monate mit ner kaputten Schulter rumgerannt, nach der Aussteuerung jetzt zu zwei Orthopäden und beide haben sofort gemeint, das das eigentlich innerhalb von 3 Monaten hätte operativ versorgt werden müssen (wahrscheinlich Schultergelenksprengung mit Rotatorenmanschettenriss) - OP in 2 Wochen angesetzt.

Es ist eine Frechheit was dort abgezogen wird.

LG Rajo
 
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