• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Arzt HWS München

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Nov. 2009
Beiträge
269
#1
hallo,

ich habe meinen unfall schon im forumpunkt "verkehrsunfall mit personenschaden genauer beschrieben".
ich hatte vor 11 monaten einen auffahrunfall auf der autobahn mit hws-distorsion. seitdem eine ganze bandbreite von beschwerden wie schmerzen in hws und bws, blockaden in hws/bws, bandscheibenprotrusionen, schwindel, tinnitus, herzstplpern, bluthochdruck, kopfschmerzen, schmerzen in den rippen und im brustbein, sehstörungen, taubheitsgefühle in den armen, kieferschmerzen.

ich habe einen ziemlichen ärztemarathon hinter mir (4 orthopäden, 4 neurologen, 1 klinik, 1 hno-arzt). mein allgemeinarzt ist mit seinem latein am ende. die anderen ärzte meinten, das hätte nach 2 monaten weg sein müssen/ ich gehöre zum psychiater/ ich simuliere wegen schmerzensgeld. das fazit ist: ich habe seit 3 monaten keinen behandelnden arzt mehr!

ich suche nun einen arzt in münchen, der sich mit verletzungen nach hws-distorsionen auskennt.
kann mir jemand von euch einen empfehlen?

ich wäre über tipps wirklich sehr, sehr froh!

danke,

derrotekobold
 

HWS77

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Sep. 2006
Beiträge
127
Alter
42
Ort
NRW
#2
Hallo!

Ich kann dein Problem nur zu gut nachempfinden... Ich bin nach meinem Unfall ähnlich wie du von einem Arzt zum nächsten, von einem (angeblichen) Spezialisten zum anderen. Dennoch hat es über 3 Jahre gedauert, bis ich endlich mal eine richtige Diagnose hatte. Auch ich war zwischendurch für einige Ärzte auf der Psychoschiene gelandet. Dort habe ich mich aber nicht hineinschieben lassen, sondern weiter gekämpft, auch wenn das nicht immer leicht war/ist. Mein Glück war bzw. ist, dass mein Hausarzt immer hinter mir stand und immer noch steht und ich mich voll und ganz auf ihn verlassen kann.

In München kann ich dir leider keinen Arzt nennen, da ich aus NRW komme. Aber trotzdem ein Tip:
Vielleicht wäre es in deinem Fall ganz gut, mal einen Neurochirurgen aufzusuchen. Keine Angst - die operieren nicht sofort. Neurochirurgen sind halt einfach die Ärzte, die sich am Besten mit der Wirbelsäule, insbesondere auch der Halswirbelsäule auskennen. Die sind in dem Fall den Orthopäden oft meilenweit überlegen.

Viele Grüße und alles Gute für dich!
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Nov. 2009
Beiträge
269
#3
danke für deine antwort! ich hab auch nicht aufgegeben, bin aber mittlweile schon am verzweifeln, weil die meisten eben nach einem blick auf das röntgenbild meinen, da ist nix zu sehen und deswegen hab ich nix.
sind da die neurochirurgen nicht ganz extrem, was das betrifft? ich war noch nie bei einem.
 

Buffy07

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
13 Sep. 2006
Beiträge
875
#4
Hallo,:),

diesen Lauf durch die Ärzteschaften hat wohl der größte Teil der User hinter sich..und gerade zum Thema HWS.....bitte nehme dir die Zeit und lese in den Foren...das ist Wichtig...du findest sehr viele Hinweise und Tipps...
Was hälst du davon zu einem Facharzt für Schmerztherapie zu gehen....viele haben einenguten Ruf und kennen sich über das Nervensystemdas an der HWS großflächig vertreten ist bestens aus...mir hat es geholfen...und er steht mit seiner Diagnose was die HWS betrifft hinter mir und mein HA auch...keiner hält mich für einen Simulanten...was mittlerweile auch MRT`s beweisen...google mal unter Deutsche Schmerzliga...da findest du einen Schmerzarzt in deiner Nähe...
Lasse dich nicht ins Bockshorn jagen.....
Hier im Forum bekommst du deine Antworten...

Gruß Buffy07
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Nov. 2009
Beiträge
269
#5
hallo buffy,

danke für deinen tipp! :)
ich war bereits in einer schmerzambulanz vom uniklinikum. die haben ein myofasziales schmerzsyndrom der paravertrebralen mulskulatur der hws und bws diagnostiziert. die weiteren symptome neben den schmerzen haben nicht interessiert. der bahandlungsvorschlag war rückenschwimmen und weitere physiotherapie. das war für mich sehr enttäuschend, denn kg hab ich seit 10 monaten und rückenschwimmen kann ich aufgrund von schulterblockaden überhaupt nicht.
wo findet man denn am besten einen guten schmerztherapeuten, der sich mit hws-problemen auskennt?
 

Buffy07

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
13 Sep. 2006
Beiträge
875
#6
Hallo:),


bitte ich hatte dir schon den Rat gegeben...suche unter Deutsche Schmerzliga...hier kannst du deine Postleitzahl eingeben und dir werden Schmerzärzte in deiner Umgebung genannt...die auch Mitglied der Schmerzliga sind....ich bin jetzt gut eingestellt...er veranlasst auch CT oder MRT wenn sich die Schmerzsituation verschärft..oder eine Überweisung an einen Neurologen.....
Es ist wichtig das du dir ein Netzwerk von Ärzten aufbaust...der HA an erster Stelle der hinter dir steht und dich unterstützt und dann der Schmerzarzt...und ihr Drei müßt miteinander Reden und weitere Untersuchungen oder Therapien planen....:):rolleyes:..dies ist wirklich wichtig....und lasse dir Quartalsmäßig vom Schmerzarzt immer einen Befundbericht für dich und dem HA geben...dann hast du immer etwas in der Hand...hast du auch die Berichte von der Schmerzambulanz...hier wurde ja auch eine Diagnose gestellt...also hast du Schmerzen....achte darauf das ein CT oder MRT immer von der ganzen Wirbelsäule gemacht wird...also von C1. bis C7...dann sind die Kopfgelenke mit darauf....bitte lese unter Med. Probleme mit der HWS......hier sind viele Anhaltspunkte die auch für dich zutreffend sind....

Gruß Buffy07
 

HWS70

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
20 Okt. 2008
Beiträge
266
#7
Hallo,

so ein Unfall kann leider richtig problematisch werden. Mir haben sehr geholfen: Dr. Schaumberger (Sportarzt / Atlastherapie, Oberstdorf, leider bereits in Rente), Dr. Volle (Neuroradiologe, damals in Rieden, soll derzeit leider nicht mehr praktizieren, da eine Versicherungsgesellschaft gegen ihn geklagt haben soll), Dr. habil. Bodo Kuklinski (Rostock, Wien, Salzburg, Internist und Umweltmediziner, der sehr viel über internistische Folgeschäden von HWS-Unfällen / Kopfgelenkverletzungen geschrieben hat, sehr informative Homepage), Dr. Müller-Kortkamp (Neurootologe, Soltau, spezialisiert auf Hör- und Sehnerven bzw. deren Störungen bei HWS-Schäden, siehe HP), Dr. Klaus König (Orthopäde, Atlastherapie, Hamburg, ehemaliger med. Betreuer u.a. der Volleyballnationalmannschaft Herren).

Die genannten Ärzte sind m.E. absolute Spitzenklasse. Dr. Volle und Dr. Kuklinski haben sehr viele Veröffentlichungen und sind richtige Forschertypen. Ihre Befunde werden leider oftmals nicht anerkannt, möglicherweise deswegen, weil dies erhebliche Folgen für Versicherungen, BG oder Unfallverursacher hätte. Im Netz steht teilweise sehr viel zu diesen Ärzten.

Wichtig ist es zu klären, ob und wie stark die ligamenta alaria im Bereich des kraniozervikalen Übergangs geschädigt sind. Dies war das Spezialgebiet von Dr. Volle.

Nach meiner Erfahrung kann es höchstgradig gesundheitsschädlich sein, inkompetente bzw. normal-kompetente Ärzte an die HWS zu lassen.

Gute Besserung und viel Glück!
HWS 70
 

pussi

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
30 Apr. 2007
Beiträge
1,930
#9
hi, hws70

stell dir vor,
bin im ausland wegen meiner urticaria beim spezialisten.
der sieht mich, fragt mich , ob ich probleme an der hws habe,
der hat mich glatt rausgeschmissen, mit den worten:
lösen sie erst das problem mit der hws. sie haben in de die besten ärzte.
kuklinski/rostock
der hat aber seinen sitz in der schweiz!
nun wollte der liebe doc einen persönlichen termin ausmachen.
sorry, mein name ist nicht rothschild
kleine anekdote
schönes we
pussi
 

HWS70

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
20 Okt. 2008
Beiträge
266
#10
Hallo pussi,

inzwischen mache ich über ein Jahr die Therapie von Dr. Kuklinski (möglichst viel Spazierengehen, ab und an Manual-/ Atlastherapie bei absoluten Spitzentherapeuten (Dr. König in Hamburg und einem weiteren in Nordhessen, der mir von Dr. Volle empfohlen wurde), CMD-Therapie mit einer neuromuskulären Schiene, hier müsste ich mal weiter dran arbeiten. Die Substitution von gezielten Vitaminen und Mineralstoffen durch Dr. Kuklinski, teilweise wird etwas ausprobiert, teilweise sehr gezielt nach den entsprechenden Blut- / Ausatem- / Urin- / Gentests etc.; das dürfte teilweise absolutes Forschungsgebiet sein. Dr. Kuklinski will damit den geschädigten Citratzyklus langsam wieder anschmeißen. Dazu kommt eine LOGI bzw. promitomed-Kost, um die geschädigten Mitochondrien bzw. den Output des Citratzyklus zu unterstützen / zu verbessern.). Es geht zunehmend besser. Z. Zt. kann ich wieder arbeiten.:) Dr. Kuklinski hat nach meinem Eindruck auf diesem Gebiet (erworbene Mitochondrienschädigung, die oft durch Kopfgelenk-Schäden geschieht) europaweit wohl am meisten veröffentlicht. In den USA hat Prof. Pall viel geforscht. Der Grundansatz bzw. die Grundideen und -erkenntnisse sind nach meiner Einschätzung verblüffend ähnlich.

@ pussi: Das mit Rotschild habe ich nicht genau verstanden. Du kommst aus Deutschland und der Hautarzt sitzt in der Schweiz? Dr. Kuklinski sitzt ja in Rostock, in Österreich ist er nur ab und an mal. Er ist gar nicht soooo teuer. Mit wenigen Tests kann man jetzt schon nachprüfen, wie die Mitochondrien arbeiten. Für die HWS ist eine einfache Röntgenaufnahme nach Sandberg schon richtungsweisend (wohl Kassenleistung), auch wenn man damit natürlich nicht alles beurteilen kann. Wenn es gut läuft, kann man später die Menge der NEMs wieder deutlich runterfahren. So weit bin ich aber leider noch nicht. Blöd bei Dr. Kuklinski ist die extreme Wartezeit für Ersttermine. Außerdem wird er so von Patienten überrannt, dass er seine Patienten m.E. nicht so versorgen kann, wie es sinnvoll wäre.

Alles Gute und liebe Grüße
HWS70
 

pussi

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
30 Apr. 2007
Beiträge
1,930
#11
hallo, hws70

mit rothschild meine ich, dass ich nicht das geld besitze.
rothschild ist eine private bankgesellschaft, die früher mal ihren sitz in frankfurt hatte.
hat sogar der stadt frankfurt einen park gestiftet.

es ist ja nicht nur das geld, was kuklinski fordert. da sind ja die kosten drum rum, die, zumindest für mich, nicht bezahlbar sind.
schönen sonntag
pussi
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Nov. 2009
Beiträge
269
#12
ich habe jetzt schon öfter von dr. volle gehört. hab ihn gegoogelt und das so verstanden, als ob er in münchen praktiziert (privatarztpraxis). ich würde gerne meine kopfgelenke untersuchen lassen. würdet ihr mir raten, eine röntgenaufnahme machen zu lassen oder ein funktionelles kernspin? das röntgen wird soweit ich weiß von der gkv gezahlt. wie ist das denn beim funktionellen kernspin? habe von selbstzahlerbeträgen bis zu 2000€ gehört...

bei welchen fachrichtungen seid ihr denn in behandlung? ich war bisher nur bei orthopäden, neurologen und schmerzambulanz (letzteres nur diagnostik). sonst physiotherapie (manuelle therapie, wärme, kinesio-tape, fußreflexzonenmassage) und osteopathie.
ich habe mir überlegt, zu einem neurootologen und niedergelassenen schmerztherapeuten zu gehen. wie sind eure erfahrungen damit?
 
Top