• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Wie wäre es denn damit? Teil 2

anaconda

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
346
Hallo,

der Buchautor Jörg Blech - sicherlich vielen von Euch bereits bekannt, aber ich denke, immer wieder aktuell!

Wieder eine neue Krankheit und neue Medis.

Wer kennt nicht diese Begriffe:
Zappelige Kinder in Kindergärten und in der Schule:
Diagnose ADS/ADHS – das Schlagwort für Kindergärtnerinnen und Lehrer!

Wechseljahre? Zu viel Cholesterin? Schüchtern? Bluthochdruck? Chronisch müde?
Alles Krankheiten – oder nur eine Erfindung der Pharmaindustrie?
Viele Patienten sind gesünder, als sie denken.
Jörg Blech enthüllt, wie viele von uns systematisch zu Patienten gemacht werden und wie wir uns davor schützen können.

Er schrieb folgende Bücher:
Jörg Blech: Die Krankheitserfinder – wie wir zu Patienten gemacht werden. S. Fischer Taschenbuch, Neuauflage 2005

Hierzu die Kommentare:
http://www.aekno.de/htmljava/i/themenmeldung.asp?id=426&jahr=2004
http://www.aeksh.de/shae/2004/200408/rezensionen.html
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=38979


Jörg Blech: Heillose Medizin – fragwürdige Therapien und wie Sie sich davor schützen können. S. Fischer Verlag, 2005
(Neuauflage Juni 2007)

Arzneimittel, Diagnosen und Therapien sind oft keine medizinischen Notwendigkeiten, sondern resultieren aus Irrtümern, Trugschlüssen - und finanziellen Interessen. Viele Mediziner muten ihren Patienten Operationen zu, denen sie sich selbst nie unterziehen würden.

Hierzu der Kommentar:
http://www.stern.de/wirtschaft/arbe...Nach-Reform-Reform/548443.html?eid=553420&s=1

Viel Spaß beim Lesen.

anaconda
 

anaconda

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
346
Arzneimittel- Unverträglichkeit

Hallo,
schon wieder hat Dir Dein Doc ein Medi verordnet, der Apotheker lässt die Kasse klingeln.
Als aufgeklärter Patient liest Du den Beipackzettel – ist die Schrift überhaupt lesbar oder brauchst Du eine Lupe – na ja, so viele Nebenwirkungen – aber sicherlich nicht bei Dir – oder doch?

„Bei Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“!

Du hast 2 – 3 Tage das neue Medi geschluckt und stellst Nebenwirkungen fest – genau, auf dem Beipackzettel wurden diese erwähnt – es geht Dir ziemlich schlecht – schnell die Medieinnahme abbrechen und mit dem Arzt sprechen.
Wird er Deine Bedenken und die bei Dir bemerkten Nebenwirkungen überhaupt akzeptieren? Vielleicht bekommst Du den Hinweis:
“ Komisch, dass Sie dieses Medikament nicht vertragen, alle andere Patienten zeigen keinerlei Unverträglichkeiten.“
Was machen?
Die angebrochene Medipackung dem lieben Doc auf den Tisch legen und sagen:
„Ich habe an Ihre Patietnen gedacht, welche bei diesem Medi keine Unverträglichkeiten zeigen, die Anbruchpackung schenke ich Ihnen!“
Aufstehen und die Praxis verlassen!
Haben Du gesehen, wie blöd gucken Doc?

Es gibt aber auch Ärzte, die solche Warnungen sehr ernst nehmen und Unverträglichkeiten/Nebenwirkungen der
“Arzneimittelkommission der Ärzteschaft“ melden.

Was geschieht mit den Meldungen an die AkdÄ?

>>>>In der Geschäftsstelle der AkdÄ werden die eingehenden UAW-Berichte analysiert, bewertet und in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in eine Datenbank aufgenommen.
Die Meldungen aus der Ärzteschaft dienen dabei insbesondere der Überprüfung, ob bei der Gabe eines Arzneimittels bisher nicht bekannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen aufgetreten sind. Weisen die gewonnenen Erkenntnisse auf die Möglichkeit von Arzneimittelrisiken hin, leitet die zuständige Bundesoberbehörde (BfArM oder Paul-Ehrlich-Institut (PEI)) die ggf. erforderlichen Maßnahmen auf der Grundlage des Arzneimittelgesetzes ein. Diese können dann z. B. in Änderungen der Packungsbeilage bestehen oder gar ein Verbot des Arzneimittels zur Folge haben. Die AkdÄ teilt die UAW-Meldungen aus der Ärzteschaft grundsätzlich nur den zuständigen Bundesoberbehörden mit. Die Daten aus der gemeinsamen Datenbank von AkdÄ und BfArM sind der allgemeinen Öffentlichkeit nicht zugänglich, weil deren Interpretation spezielle Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzt.
Mit der innovativen Auswertungssoftware System Phoenix®, einer Entwicklung der AkdÄ, hat die AkdÄ Zugriff auf alle seit 1990 beim BfArM erfassten Nebenwirkungsberichte der gemeinsamen Datenbank. Das System Phoenix® ermöglicht vielfältige Auswertungen. Die Analysen und Auswertungen der UAW-Meldungen bzw. UAW-Verdachtsmeldungen sind u. a. auch Grundlage der in regelmäßigen Abständen publizierten Mitteilungen der AkdÄ im Bekanntgabenteil des Deutschen Ärzteblattes.<<<<

Auch als Patient habe ich die Möglichkeit, die bei mir aufgetretenen Nebenwirkungen /Unverträglichkeit der AkdÄ mitzuteilen.
Hier zwei Links:
http://www.akdae.de/50/50/06UAW-Meldung-online.html

http://www.akdae.de/50/50/05UAWBerichtsbogen.pdf

Ausfüllen und ab geht die Post!

anaconda
 
Top