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Verkehrsunfälle, wer kann mir Rat geben

balu122

Nutzer
Registriert seit
10 Sep. 2010
Beiträge
4
Hallo zusammen,
ich habe vor 17 Jahren einen schweren VKU gehabt, viele Knochen auf der rechten Seite gebrochen, SHT 3 Grades etc.:mad: 2004 habe ich einen weiteren Unfall gehabt. jetzt kommen die Folgen. ich leide an einer PTBS war kurzeitig auch Suizid bin jetzt zu 50% schwerbehindert. würde ganz den Unfall von vor 17 Jahren wieder aufrollen, weiß jemand Rat? Geht das überhaupt?

Gruß
Balu
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
687
Hallo balu122,
was meinst du mit Aufrollen Versicherungstechnisch oder medizinisch/psychologisch?
Es kommt oft vor, dass Unfallopfer später nochmals einen Unfall haben, meist selbstverschuldet, weil sie durch die Unfallfolgen eben nicht mehr so fit auf der Strasse sind.
Wenn du ein SHT Grad 3 hattest, dann hattest du sicherlich bis heute noch Folgen zu spüren. Ich glaube nicht, dass die Folgen verschwinden, es kommen eher noch welche dazu, wie z.B. Epilepsie.
So viel ich weiss, kann man die Spätfolgen anerkannt bekommen, auch später noch, weil sie ja Spätfolgen sind. Aber in deinem Fall wird es schwierig, zu differenzieren, was von welchem Unfall kam. Welche Folgen hatte denn der 2. Unfall nun?
 

balu122

Nutzer
Registriert seit
10 Sep. 2010
Beiträge
4
Hallo Wurzlpurzl,
Danke vorab für deine meldung.
Ich wollte ganz gern versicherungstechnisch aufrollen, man hat damals die folgen des Unfalls nicht bedacht.Ich habe mich vor kurzem in eine Kur begeben nach dieser Kur war alles noch ein wenig schlimmer, man hat mir angeboten mich in eine MDE von 90% einzustufen, aufgrund meiner Psychischen Belastungen. Ich habe den Arzt gefragt was mir das bringt, er meinte nichts, weil ich ja schon 50% Prozent habe.Also habe ich abgelehnt:mad: jetzt weiß ich das, dass falsch war. Kurz noch zur erläuterung vom Unfall vor 17 Jahren habe ich eine MDE von 45%, durch meinen Motoradunfall 2004 habe ich mir den letzten Heilen Knochen auf der rechten Seite gebrochen und das war das Knie, durch diesen Unfall habe ich eine weitere MDE von 20% bekommen. Durch Gleichstellung 50%. Psychologisch und medizinisch bin ich bald in behandlung, bin noch auf der Suche nach guten Ärzten.

Gruß Balu
 

seenixe

Super-Moderator
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31 Aug. 2006
Beiträge
7,778
Ort
Berlin
Hallo Balu,

sprechen wir hier wirklich von der MdE? MdE ist die Minderung der Erwerbstätigkeit und ist in der Regel verbunden mit einer Rente einer BG oder Unfallkasse. Oder meinst Du die GdB/GdS = Grad der Behinderung/Schädigung der vom Versorgungsamt festgestellt werden?
Bei der MdE würde also eine höhere Rente verbunden sein und die Ursache müßte jeweils ein Arbeitsunfall oder ein Wegeunfall sein.

Versicherungstechnisch kannst Du es nur aufrollen, wenn Du damals keine Fehler gemacht hast. Da wäre ein Vorbehalt zu nennen wegen Spätfolgen oder sehr grobe Fehleinschätzungen der Unfallfolgen. Dazu wären aber viel mehr Fakten notwendig. Dieses kann das Forum sicher nicht leisten, weil wir hier auch keine Rechtsberatung durchführen, sondern nur aus unseren eigenen Erfahrungen berichten.

Gruß von der Seenixe
 

balu122

Nutzer
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10 Sep. 2010
Beiträge
4
Hallo Seenixe,

sorry, bin im Moment etwas neben mir.
Aber du hast recht, ich habe beides Privat einen GDB und über BG, MDE.
Danke dir trotzdem, ich habe in deiner Antwort eine sehr gute Passage entdeckt, " sehr grobe Fehleinschätzung der Unfallfolgen ". Mit dem ist mir schon etwas geholfen.

Gruß

Balu
 

moni68

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 Juni 2008
Beiträge
657
Ort
Niedersachsen
Hallo und Willkommen,
mir geht es ähnlich wie Dir ! Ich habe 1994 einen Badeunfall gehabt, bei dem leider überhaupt keiner an Spätfolgen gedacht hat. Von meinem heutigen Wissensstand war es wohl ein SHT 1 oder 2, aber wer weiß das schon ...
Damals wurde einfach die Platzwunde genäht und das wars.

Leider sind mir zur weiteren Verfolgung die Hände gebunden, weil das Schwimmbad mittlerweile insolvent und abgerissen ist. Und gegen den damaligen Arzt in der Unfallambulanz vorgehen ? Naja, da müßte man erstmal den Namen auf dem Behandlungszettel entziffern können, den ich allerdings Gott sei Dank als Nachweis habe, daß mir überhaupt was passiert ist.

Ich würde mir an Deiner Stelle einen guten, vertrauenswürdigen Arzt und einen ebensolchen Anwalt suchen (evtl. Medizinrecht ?) und mich ausführlich beraten lassen ! Und dann: Versuch macht klug !

Grüße,
moni68
 
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