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Schrauben oder Nicht Schrauben, das ist hier die Frage!

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo liebe Betroffene und Kenntnislose,

ZITAT:

"Zur Beurteilung der rotatorischen Instabilität wurde die funktionelle CT-Diagnostik vorgeschlagen. Bei dieser wurde an Leichenpräparaten eine Zunahme der rotatorischen Beweglichkeit zur Gegenseite bei einseitiger Ruptur der Ligamenta alaria von durchschnittlich 30 % gefunden, welche durch eine Zunahme der Beweglichkeit zwischen Okziput und Atlas (normal ca. 4°, nach Ruptur über 9°) und zwischen Atlas und Axis (normal im Mittel 31°, nach Ruptur im Mittel 37°) bedingt war. In vivo kann jedoch die Zunahme der rotatorischen Beweglichkeit durch einen erhöhten Muskeltonus der Halsmuskulatur maskiert sein, wodurch es zu falsch-negativen Befunden kommen kann."

http://www.thieme.de/fz/roefo/09_99/brenn_01.html

Was will man als, noch lebendes UO machen, sich eine Versteifung schrauben lassen, oder als "warme Leiche" weiterleben?

"Schrauben oder nicht schrauben, das ist hier die Frage", gibt es unter den Ärzten Verantwortungsvolle und Mutige,
oder nur Duckscheißer vor der Versicherungsmacht, die die Patienten in ihrem entsetzlichen Leiden alleine lassen,
allein aus dem Grund, weil es vielleicht Geld kosten könnte, das dann der Versicherungswirtschaft anlastet, statt der Krankenkasse?

Das Leiden (und logisch auch die Kosten) ist nicht aus der Welt, nur weil man nicht operiert.
Im Gegensatz zu den Knie-Instabilitäten, kann man die Kog-Instabilitäten nur anhand des Leichenzustandes voll im OP-öffnen.

Das sollte Richtern was zu denken geben, was sie da von Kog-Instabilitäts-Verletzten verlangen.

Gruß Ariel
 
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