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Schmerzensgeld nach Unfalltod

quendimaus

Nutzer
Registriert seit
3 Juli 2007
Beiträge
3
Hallo,daich mir nicht mehr zu helfen weiß,hoffe ich, dass jemand einen Rat für mich hat. Meine Mutti ist bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Sie fuhr auf einer stark befahrenen Straße, die jedoch kein Geschwindigkeitslimit hatte. (Autobahn mit Auffahrten) Ihr fuhr ein Auto hinten auf, welches ein enormes Temo drauf hatte und nicht mehr ausweichen konnte, dabei Brach sie sich das Genick und war sofort tot.Sie wurde mit Ihrem Auto noch gegen einen LKW geschoben, es gibt so gut wie keine Zeugen, die sahen wie sich der Unfall in diesem Moment zugetragen hat.Die 2 Personen des zu schnellen Autos hatten zwar einen Totalschaden, passiert ist denen allerdings nichts. Nach zweifelhaften Gutachten der Dekra wurde das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingestellt.Schmerzensgeld steht mirund meinem Vati wohl nicht zu, da meine Mutti wohl gleich tot war und keine Schmerzen hatte.Gleichzeitig gilt es als Vermutung, dass meine Mutter wohl angeblich über 2 Spuren gewechselt sei und das kommende Auto nicht sah-wie auch, es fuhr ja bestimmt 250km/h.Ist das Rechtens? Steht uns als Hinterbliebene kein Schmerzensgeld zu? Kennt jeman einen Anwalt, der soetwas durchboxen kann? Die Gegenseite hat sich Anwälte genommen, die korrupt,bestechlich und unfair arbeiten-und wir sind verzweifelt. Vielen Dank fürEure Hilfe
 

maja

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Hallo quendimaus!

Willkommen hier im Forum.
Herzlichstes Beileid für Dich und Deinen Vater.
In der Unfallsache und dem Unfallhergang kenne ich mich leider nicht aus.
Sollte aber ein User Erfahrung haben bin ich ganz sicher, dass Du auch bald Antworten bekommen wirst.

LG Maja
 

IngLag

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 Nov. 2006
Beiträge
896
Hallo quendimaus,

auch von meiner Seite herzliches Beileid zum Verlust Deiner Mutter!

Ich mache mir so meine Gedanken zum Unfallhergang und habe eine Frage: Du schreibst, dass das Auto Deiner Mutter gegen einen LKW geschoben wurde. Seitlich an den LKW oder von hinten an den LKW?

Ich nehme an, dass mehr als 3 Fahrtrichtungsspuren vorhanden waren. Sonst hätte Deine Mutter über 2 Spuren nur nach rechts hinter den LKW wechseln können. Dann hätte das andere Auto für seine Geschwindigkeit zu wenig Abstand zum LKW gehabt, wenn er das Auto Deiner Mutter noch gegen diesen geschoben hat. Bei mehr als 3 Fahrspuren kann sie seitlich oder vielleicht auch schräg von hinten gegen den LKW geschoben worden sein. Dann ist die Theorie der Dekra sicherlich möglich, aber nicht bewiesen!

Habt ihr keinen Anwalt gehabt, weil Du schreibst, die Gegenseite hätte sich welche genommen?

Grüsse von
IngLag
 

quendimaus

Nutzer
Registriert seit
3 Juli 2007
Beiträge
3
Hallo,IngLag,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Meine Mutter befand sich mit Ihrem Fahrzeug bei dem Unfall bereits auf der ganz linken Spur. Laut Zeugenaussagen drehte sich ihr Wagen nach dem Aufprall von hinten mehrmals quer über die 3-spurige Autobahn und wurde von Hinten an den LKW geschoben,war laut medizinischem Gutachten bereits tot. Mein Vater hat zwar eine Anwältin genommen,ich habe jedoch das Gefühl, sie ist hilflos und ängstlich was das Vorgehen betrifft. Ich empfand das Dekra Gutachten als sehr schwammig, nichts war bewiesen, es wurde nur vermutet-es kam nicht mal zu einer Grichtsverhandlung. Uns wurde gesagt es gibt nur sehr wenig (1000,-) oder gar kein Schmerzensgeld,und der Zivilprozess ist langwierig und teuer-wir sollen es lieber lassen. Tja-nun brauche ich einen guten Anwalt und Infos ob Schmerzensgeld und ob es eine fahrlässige Tötung war. Meiner Meinung nach sieht man tatsächlich beim Spurwechsel nicht, dass sich ein Auto mit solch hoher Geschwindigkeit nähert, das sind Bruchteile von Sekunden. Wenigstens eine Teilschuldmüßte hier greifen, oder? Liebe Grüße
 

IngLag

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 Nov. 2006
Beiträge
896
Hallo quendimaus,

habt Ihr eine Rechtschutzversicherung?

Grüsse von
IngLag
 

IngLag

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 Nov. 2006
Beiträge
896
Hallo quendimaus,

ohne RS-Versicherung ist es natürlich schwer, einen evtl. langen Prozess zu führen. Andererseits würdest Du nie Ruhe kriegen, weil Du immer daran denken wirst, vielleicht einen Fehler gemacht zu haben, in dem Du nichts mehr unternommen hast.

Um vorerst Kosten zu sparen, sehe ich eine Möglichkeit darin, Euch einen guten Anwalt für Verkehrsrecht zu suchen und mit ihm den Fall zu besprechen. Wenn der dann Einsicht in die Akten genommen hat, kann er Dir sagen, wie er Eure Chancen einschätzt. Dann könnt Ihr immer noch entscheiden.

Grüsse von
IngLag
 
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