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Schleudertrauma - neueste medizinische Erkenntnisse

Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
#1
Hallo,
wo kann ich etwas zu den neuesten medizinischen Erkenntnissen bezüglich Schleudertrauma finden?
Gruß Inka
 

natascha

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 Feb. 2007
Beiträge
1,269
#2
Hallo Inka

zu schleudertrauma

medizin-biomechanik-recht- und case management ist das buch von Hans Schmidt und Jürgen Senn mitgeschrieben von betroffenen allemal die richtige lektüre.

Was Richtern-Anwälten und Gutachtern und Versicherungsfachleuten gut ist sollte auch für dich gut sein.

erschienen ist das buch in der schweiz google mal http://www.kopfundkragen.ch/
in diesem sinn vg natascha
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Dez. 2008
Beiträge
148
#3
Hallo Natascha, danke. Das Buch ist aus 2004, ist das der neueste Stand oder gibt es neuere Erkenntnisse?
Gruß Inka
 

Mattes42

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Feb. 2007
Beiträge
8
Ort
Stolzenau
#4
Bücher

Hallo Inka,
ich suche selbst nach Hilfe.
Im Grunde kann man nur im Netz blättern, mit den Stichworten möglichst gernau spezifiziert. Wichtig ist die Biomechanik der HWS zu kennen, daraus leiten sich auch noch ein paar wissenswerte Stichworte ab.
Letzte Woche empfahl mir der Schleudertraumaverband Schweiz einen Herrn Grill in Deutschland als sachkundigen Betroffenen, sowie den Unfallopferverband als deutsches Pendant.
Dieser Herr Grill, von mir schriftlich konsultiert, informierte mich am Folgetag per Telefon über die HWS-Sachlage in Deutschland aus seiner Sicht und empfahl ebenfalls diesen Unfallopferverband als Hilfsorganisation.
Am Rande, aber nicht aufdringlich stellte er mir sein Buch vor, es sei eine Recherche aller beteiligten Fachgebiete.
Es seien Berichte von "nicht -versicherungskorrupten" Ärzten, pro Patient geschrieben, als fachliche Argumentationshilfe nutzbar.
Aber aus vielen Gutachten weiß ich, die Wahrheit des Berichtenden (Gutachters) kann so weit rechts oder links von der Mitte sein, daß es eben gerade noch wahr ist. So empfindet man es auch, wenn man die vielen Berichte liest. Je mehr man liest desto kontroverser und verwirrender empfindet man die Meinungen. Von "kein Krankheitswert" bis "Not-OP notwendig" zu der gleichen Diagnose.
Gerade die HWS-Problematik ist, so liest man in vielen Internet-Berichten und Quellen, mir persönlich anläßlich eines Gutachtens offen auch durch einen Prof. der MHH in Hannover so gesagt, noch so unerforscht, dass jede Argumentation möglich und glaubhaft ist.
Man kann für sich also nur ableiten und in sich reinhören, was gut tut...(mehr als 8 Jahre unfallbedingte chronische Erfahrung)

Autoren: "Graf, Grill und Wedig":
Name: "Beschleunigungsverletzung der HWS"
Verlag: Steinkopf-Springer-Verlag
Preis (Amazon): 99,95 Euro, nicht gerade ohne...
Das Inhaltsverzeichnis klingt aber interessant. Es zu kaufen? Es kommt meines Erachtens darauf an, wie tief man im Thema steckt und wie man fachlich vertreten wird...Ideal wäre, der RA oder der Hausarzt kauft es und leiht es her...:cool:
Gruß Mattes42
 

natascha

Erfahrenes Mitglied
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19 Feb. 2007
Beiträge
1,269
#5
Hallo inka

zitat:eek:der gibt es neuere Erkenntnisse?

eigentlich nein, liegt alles nur am arzt/gutachter , ob er will oder nicht.

Es gibt dazu ergänzend studien des TÜV für die Unfallversicherungsträger, aber vorsicht , habe erst vor 3 wochen einer verhandlung beiwohnen dürfen da behauptete doch so ein xxxx anwalt der versicherung.

herr richter es gibt unfälle da haben die insassen einen frontalaufprall im mercedes schadlos mit 70 km/h überstanden, so das davon auszugehen ist die klägerin in ihren bmw welche nur mit 40km/h gegen die wand geknallt ist auch nicht die von ihr geschilderten gesundheitsstörungen erlitten haben dürfte.
Der richter teilte mit er verfüge nicht über die nötige sachkunde.

...... Text wegen Verstoß gegen die Nettikette des Forums entfernt........

soviel zur neuesten Erkenntniss bzgl. schleudertrauma, und google mal nach bodo kuklinski und hws.

Herr Grill ist übrigens mitautor von mir besagten fachbuch

in diesem sinn vg natascha
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Inka

Erfahrenes Mitglied
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23 Dez. 2008
Beiträge
148
#6
Hallo,
danke für Eure Tipps.
Ein neurologischer Gutachter teilte aktuell mit, dass die Erkenntnisse von Dr. Volle (fMRT) in der Fachliteratur widerlegt seien.
Stimmt das? Kann mir jemand helfen.
Gruß Inka
 

Buffy07

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Beiträge
875
#7
Hallo Inka:),

wie heißt den der neurologische GA der Dr. Volle widerlegt:confused: Die Erkenntnisse von Dr. Volle wurden sogar in einem Fachbuch für interdiziplnäre Ausbildung für Neurochirugen aufgenommen.

Gruß Buffy07
 
Zuletzt bearbeitet:

Dubpsy

Mitglied
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#8
Mit dem Buch, was von Mattes vorgeschlagen wurde ("Beschleunigungsverletzung der Halswirbelsäule"), aber auch mit dem von Natascha genannten Buch ("Medizin-Biomechanik-Recht- und case management") habe ich auch schon gearbeitet...

Aus Beiden Büchern lassen sich die ein oder anderen Erkenntnisse ziehen, einige Artikel lassen sich ggf. auch als Argumentationshilfen vor Gericht verwerten (ob das den Richter allerdings überzeugt, ist eine andere Sache...) und vielleicht ist für den ein oder anderen Betroffenen auch eine weitere medizinische Idee dabei, die man mal ausprobieren möchte.
Meiner Erinnerung nach geht das erste Buch weitaus mehr in Richtung "Pro Patient"-Tendenz, als das andere.
Dennoch finde ich beide Büche sehr empfehlenswert!
 

Inka

Erfahrenes Mitglied
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23 Dez. 2008
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148
#9
Hallo Buffy,

meinst Du das Lehrbuch von Wassmann und Moskopp, oder gibt es noch ein anderes?

Der neurologische Gutachter ist Prof. Schwarz, Klinik für Neurologie am Uniklinikum Leipzig.

Prof. Schwarz unterrichtete mich, dass meine Unfallfolgen seit dem Unfall mit dem Unfallereignis nichts zu tun haben, das sei Zufall. Ich hätte nichts und gegen die Schmerzen solle ich Antidepressiva einnehmen. :rolleyes:
Womit ich mich keinesfalls sinnloserweise vollstopfen werde.

Er unterrichtete mich ebenso, dass die Erkenntnisse von Dr. Volle in der Wissenschaft widerlegt seien. Ich antwortete ihm, dass dann kein einziges Unfallopfer mit Schäden an der Wirbelsäule einen Nachweis erbringen könne und was dann die Forschung diesbezüglich unternehmen würde. Darauf erhielt ich keine Anwort - weil m.E. darauf unvorbereitet und (fast) jede Antwort hätte schaden können.:eek:

Gruß Inka
 

seenixe

Super-Moderator
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#10
Hallo,
die Äußerungen von Natascha sind in einem Ton, die nicht hier unbedingt gewünscht werden. Ich glaube auch nicht, dass diese Art und Weise durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist. Aus diesem Grunde habe ich Passagen aus diesem Beitrag entfernt. Wir sollten versuchen uns sachlich mit solchen Fragen auseinander zu setzen. Diese Polemik, die da nicht mal hier mehr Beifall findet und nur die Situation verschärft bringt uns nicht wirklich weiter.

Für die Frage Literatur:
Ich gehe sehr gerne in große Bibliotheken. In Berlin ist selbst die Stadtbibliothek für den Bereich Medizin Präsenzbibliothek und hat sehr viele entsprechende Bücher und was vielfach vernachlässigt wird sind die Veröffentlichungen in Zeitschriften.

Bei mir stapeln sich Ausgaben des med. Sachverständigen (Heftpreis um die 12 Euro) für schlapp einen Euro offiziell zum persönlichen Gebrauch kopiert ;) und ich kann jederzeit nachlesen und kopiere vielfach auch nur wirklich das, was Sinn macht.

Gruß von der Seenixe
 

Dubpsy

Mitglied
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Beiträge
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#11
Und wenn die nächstgelegene Stadtbibliothek nicht weiter hilft, dann kann man es auch mal an den Bibliotheken der Universitäten (insbesondere die der medizinischen bzw. juristischen Fakultäten) probieren... :)
 

wurzlpurzl

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5 Okt. 2007
Beiträge
687
#12
Dr. Volle

Dr. Volle hat im Handbuch: Neurochirurgie, Handuch für die Weiterbildung und interdisziplinäres Nachschlagewerk, einen Beitrag geschrieben. Erschienen im Schattauer Verlag. Das Thema heisst: die Diagnostische Methoden bei Verletzungen am kraniozervikalen Übergang.
Bitte um Nachsicht, falls schon doppelt erwähnt. Bin grad überfordert....
 
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