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Probleme im gesamten Bein, nach Belastung.

Karl54

Erfahrenes Mitglied
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30 Aug. 2019
Beiträge
434
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Sachsen-Anhalt
Hallo,

ich habe seit kurzer Zeit Schmerzen im rechten Knie bekommen, einmal zieht es hinten in der Kniekehle. Wenn ich im Bett den Fuß anstelle, dann ist das gebeugt und dann sticht es vorne an der Kniescheibe. Auch habe ich Anlaufprobleme, sprich wenn ich aus dem Sessel aufstehe, brauch ich erst 1 - 2 Schritte, bis ich in Gang komme bzw. dann schmerzt es erst mal. Nach 1 - 2 Schritte ist der Schmerz weck auch habe ich gleichzeitig schmerzen unter dem rechten Hacken, muss erst vorsichtig auftreten und dann ist das auch nach ca. 1 - Schritte vorbei.
Ob das vielleicht auch mit der bds. angeborenen Hüftdysplasie zu tun hat? Das sich jetzt in meinem Alter von 54 Jahren das bemerkbar macht, das es sich jetzt runter zieht in die Bein/Fuß- Gelenke.
Hatte das erstmalig beim Joggen gemerkt, das es gezwickt hat im Knie, als ich auf einem unwegsamen Weg(Feldweg mit größeren Steinen) gelaufen bin. Hatte da nichts drauf gegeben und es verschwand auch wieder, paar Tage später in Ruhe ging es los, sprich aufstehen aus dem Sessel. Da merkte ich die o.g. Beschwerden. Nun habe ich auch manchmal Probleme beim Radfahren, beim treten wenn ich in die Pedale nach unten trete, quasi Druck gebe. Auch beim Treppensteigen nach oben, verspüre ich diese Schmerzen, die werden etwas schlimmer, wenn ich ein Bündel Mineralwasser(a= 6 Stück) dabei in der Hand habe.
Könnte das auch mit meinem Beruf zusammenhängen, bin Schweißer von Beruf und muss in allen Lagen schweißen, Zwangshaltung usw.


Nun hab eich das eine Weile beobachtet, aber es geht nicht weck. Habe da jetzt auch noch Probleme im rechten Fuß bekommen. Auch hier schmerzt die rechte Ferse, mehr außen als mittig. Auch hier habe ich Anlaufschmerzen, wenn ich aus dem Sessel komme oder aus dem Bett steige. Kann kaum den Fuß aufsetzen und wenn ich dann ein oder zwei Schritte gelaufen bin ist es weck. Auch habe ich Probleme im Großzehengrundgelenk, da verspüre ich auch Schmerzen. Ist aber immer nach dem Joggen und Nordic Walking. Gelegentlich auch so im alltäglichen. Habe auch beobachtet das ich mit dem Fuß nicht richtig abrolle. Die Schuhe sind immer hinten rechts außen mehr " Abgelascht " als mittig, dazu gesellt sich ja das rechte Knie. Nun da ich ja die Hüftdysplasie bds. habe, aber rechts betonter, ist bei mir rechts immer mehr an Beschwerden als links.

Was sollte ich jetzt machen?

Gruß Karl
 

Karl54

Erfahrenes Mitglied
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Hallo,

nun war ich heute bei der Orthopädin, um das abklären zu lassen, weil die Schmerzen und Beschwerden nicht verschwunden sind.
Nun hat sie die Untersuchung am Knie durchgeführt und auch Ultraschall gemacht, da muss wohl alles OK gewesen sein. Danach hat sie alles Röntgen lassen, sprich re. Knie, re. Ferse und den re. Fuß.
Also folgende Diagnose kam raus,
im re. Knie ist eine Chondropatellararthrose, in der re. Ferse ist eine Entzündung am re. Fersenbein, was zu einem Fersensporn führen kann oder vielleicht schon da ist, aber im Röntgenbild noch nicht erkennbar ist. Und vorne am re. Ballen ist eine Arthrose im Grundglied des 1. Zeh vorhanden, sowie ein Senk-Spreizfuß.

Das war das Ergebnis der heutigen Untersuchung bei den Beschwerden die ich hatte.

Was ist eine Chondropatellararthrose?


Gruß Karl
 

Forstwirt

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Hallo Karl,
Gonarthrose, BK 2112 erfordert "Schaden II" oder mehr und ist immer im Seitenvergleich zu betrachten...
bedeutet .... MRT zur Abklärung ...beidseits - auf dem Röntgenbild siehst Du nur den "Gelenkspalt" - der Knorpel muss aber begutachtet werden ...
Sieh Dir die Begutachtungsempfehlung zur Gonarthrose vom 03.06.2014 an

MfG
Der Forstwirt
 

Karl54

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Forstwirt,

also soweit ich das jetzt mal kurz überflogen habe, brauche ich in diesem Stadium 1 noch nicht mit einer Anzeige auf BK antreten. Hatte auch schon die behandelnde Orthopädin gefragt, sie meinte auch da ist noch nichts zu machen. Da es erst Stadium 1 ist, bei Stadium 2 wäre es schon was anderes. Sie müsse ja das gegenüber der BG rechtfertigen ihre Diagnose und da wäre sie ins rudern gekommen. Wenn das dann mal in Stadium 2 geht, dann würde sie das befürworten.
Ich glaube das wäre jetzt noch zu früh um damit durchzukommen wegen einer Anerkennung. Darum schickt sie mich auch noch nicht zum MRT, weil es noch zu früh ist.

Gruß Karl
 

Forstwirt

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Hallo Karl,
Du bist immer noch "sehr gutgläubig"... (Es ist Deine Gesundheit und nicht die Deiner Ärztin)
Die Ärztin ist verpflichtet eine Anzeige zu erstellen "bei Verdacht auf eine Berufskrankheit"
Kennt die Ärztin Deine Belastung um eine Berufskrankheit auszuschließen ... das Röntgenbild zeigt weder Knorpel noch Meniskus...

Wie sieht es mit einer Zweitmeinung aus?

De Forstwirt
 

Karl54

Erfahrenes Mitglied
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Hallo,

nun wurde bei mir eine Retropatellararthrose(Kniescheibenarthrose) festgestellt Grand 1 im Röntgenbild und im Ultraschall von der Orthopädin. Sowie eine leichte Arthrose im Großzehgrundgelenk.
Da ich Schweißer von Beruf bin und auch in sämtlichen Zwangshaltungen schweißen musste, bin ich am überlegen da auch eine Anzeige auf BK-2112 zu starten. Die Arthrose geht ja nicht weck, eher wird das schlimmer. Nun hindert mich immer noch der Befund Grad 1 dazu eine Anzeige bei der BG-BK-2112 loszulassen bzw. zu starten.

Wenn ich mich durchringe das zu starten, dann brauche ich auch einige Berechnungsgrundlagen wie man dann auf die Langzeitdosis von 13000 Std kommt. Auch dazu noch einige andere Berechnungsbeispiele etc., wer kann mir da helfen und was dazusagen? Wer hat solche Berechnungsformeln oder sogar eine Excel-Tabelle dafür?

Wäre toll, wenn einer von Euch was hat in dieser Richtung.

Gruß Karl
 

Marima

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Hallo Karl,

lass doch mal eine Skelettszintigraphie durchführen, dann hast du mal ein Bild von deinem gesamten Körper.

Gegen die Arthrose im Großzehgrundgelenk bekommst du Einlagen, wird dann besser, habe ich auch gehabt.

MFG Marima
 
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