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Motorradunfall, Versicherung zickt rum..

Registriert seit
28 Aug. 2007
Beiträge
4
Hallo community..

hier die Kurzform:

Moto-unfall, an der Ampel (rot) von Auto von hinten angefahren..

Motorradschaden: bezahlt

Kleidung: bis auf Jacke bezahlt

Ärzte: bis auf den Neurologen alle bezahlt..

Neurologe war fällig, da ich taube stellen am Fuß habe, durch den Unfall habe ich an partiellen stellen kein Gefühl mehr.. dient also zur Schadensfeststellung...

Schmerzensgeld: bezahlt... (kleinbetrag noch unter 1000,-):mad:

-------

Versicherung will den Neuro nicht bezahlen.. das hätte ja nichts mit dem unfall zu tun.. den Verdienstausfall ebenfalls nicht (bin selbstständig)..:mad:

seit dem unfall bin ich unfähig weiter moto zu fahren.. habe angstgefühle und habe den scheissbock auch gleich verkauft.. mein Führerschein ist nutzlos.. außerdem habe ich auch noch psychische Probleme davongetragen.. Konzentrationsporbleme und eben Angstzustände..die
Wetterfühligkeitsschmerzen erwähne ich schon gar nicht...:mad:

Sollte zum Psychater.. aber wer trägt da jetzt die Kosten:confused:

Was kann ich noch tun? Müßen die eine art "Rente" bezahlen für meine
Psychosomatischen Beschwerden?

Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Probleme..
 

seenixe

Super-Moderator
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Hallo,

herzlich Willkommen hier im Forum. Hast Du Dir nach dem Unfall einen Anwalt genommen? Was sagt der zu der ganzen Sache?
Eine Rentenzahlung wird wegen der Belastungsstörung sicher nicht passieren. Warum die Versicherung nur einen Teil der Kosten bezahlt hat und Deinen Verdienstausfall nicht bezahlt, ist mir allerdings unklar. Womit begründen die das?

Gruß von der Seenixe
 
Registriert seit
28 Aug. 2007
Beiträge
4
Ja, habe einen Fachanwalt für V-Recht genommen.. der schriebt halt munter Briefchen nach dem Motto: He was soll das, zahlt endlich.. und setzt frist nach frist.. erst hatten wir die scheiss-jacke vergessen aufzustellen.. dann wollen die die jacke plötzlich wieder haben.. die habe ich aber weggeworfen.. der Beleg über den Kauf ist aber da.. dieses ganze drumherumgeblödel ist mir sowieso egal.. ich habe ernsthafte psychosomatische störungen davongetragen.. und es ärgert mich einfach, das ich nach fast 10 Jahren Motorradentusiasmus mit unzähligen Restaurationen und eine nebenlehre auf dem Sektor (eigenregie) und als begeisterter M-Fahrer nun mit leeren Händen dastehe.. das mit dem V-ausfall begründen sie mit der tatsache das ich selbstständig sei und jetzt bis auf heller und pfennig irgendwelche Berechnungen anschleppen soll, die beweisen sollen.. wieviel genau und exakt der ausfall war.. habe aber von einem Auftraggeber eine schriftliche Bestätigung über eine Höhe des Verlustes bekommen.. WAS WOLLEN DIE NOCH .. Da schreibt mir eine Externe Firma eine Ausfallbestätigung... was wollen die denn noch alles?

ich halte das für eine "hinhalte-taktik".. und das stinkt mir...
 

seenixe

Super-Moderator
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31 Aug. 2006
Beiträge
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Berlin
Hallo,

hier sich aufzuregen hilft überhaupt nicht. Wenn Du ein Beweismittel wegschmeißt, wer soll Dir von uns helfen (Jacke).
Wenn Du keine ordentliche Buchführung und Steuererklärungen hast, wer soll Dir da von uns helfen? Dein Verdienstausfall muß schon nachgewiesen werden. Dies ist aber immer so. Wenn Dein Anwalt sich verschaukeln läßt, dann solltest Du ernsthaft mit ihm reden.
Dass die Versicherung versucht, so wenig wie möglich zu zahlen, dies müßte Dir aber schon vorher bekannt gewesen sein. Übrigens sprach ich von posttraumatischen Schäden und nicht von psychosomatischen Schäden.
Als Sonderform psychosomatischen Geschehens beschäftigt sich die psychosomatische Medizin mit somatoformen Störungen, bei denen kein organischer Befund nachweisbar ist und psychische Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptome eine bedeutsame Rolle spielen.

Häufig vorkommende Beschwerden, die dieser Gruppe zuzuordnen sind, sind u.a. funktionelle Beschwerden des Herz-Kreislauf Systems, Magen-Darm-Bereiches und des Skelett- und Muskelsystems.

Ein Beispiel für einen psychophysiologischen Zusammenhang: Angst führt dazu, dass im Körper Adrenalin ausgestoßen wird, was u.a. die Magen-Darm-Peristaltik hemmt und bei längerem Bestehen zu Verdauungsstörungen führen kann. In vielen Redewendungen des Alltags ist dieser Zusammenhang impliziert: Etwas liegt einem „schwer im Magen“, eine Sache geht einem „an die Nieren“, der Schreck „fährt einem in die Glieder“, jemandem ist eine „Laus über die Leber gelaufen“. Zudem leitet sich das Wort Hypochonder vom Hypochondrium, der beidseits der Magengrube gelegenen Bauchregion unterhalb der Rippenbögen ab.
Da ist jetzt von ganz anderen Sachen die Rede und ich kann mir schon vorstellen, dass die Versicherung sich da nicht beteiligen will.

Gruß von der Seenixe
 

Divegirl

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Hallo,

bei mir hatte die Polizei leider ein "Beweismittel" weggeworfen .... O-Ton Polizist: Die Brille war ja kapputt da habe ich sie in den Müll geworfen. Wegen der blöden Brille gabs ein Haufen hin und her seitens der BG (Rg war auch noch vorhanden, neue Brille 1 cent billiger als alte, die erst ein paar Monate war). Was geholfen hat: 1. Aussage des Polizisten (die Vers. hatte ihn angeschrieben, er musste das an Eides Statt versichern...), und 2. Die Brille war auf einem Unfallfoto drauf - total demoliert, kaum erkennbar als Brille.

Also: Schau dir mal deine Unfallfotos genau an! Ist irgendwo die Jacke mit drauf, du mit der Jacke? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ....

Wir hatten im übrigen die sonstigen Kleider bis lange nach dem Strafbefehl aufbewahrt und mein Freund hatte die Sachen fotografiert vor dem wegwerfen (man will ja nicht ewig das Zeugs als Erinnerung da stehen haben).

Studier als mal deine Polzeiakte (hat dein Anwalt eine Kopie davon?).

Gruß Divegirl
 
Registriert seit
28 Aug. 2007
Beiträge
4
so, so...

Hallo,

hier sich aufzuregen hilft überhaupt nicht. Wenn Du ein Beweismittel wegschmeißt, wer soll Dir von uns helfen (Jacke).
Wenn Du keine ordentliche Buchführung und Steuererklärungen hast, wer soll Dir da von uns helfen? Dein Verdienstausfall muß schon nachgewiesen werden. Dies ist aber immer so. Wenn Dein Anwalt sich verschaukeln läßt, dann solltest Du ernsthaft mit ihm reden.
Dass die Versicherung versucht, so wenig wie möglich zu zahlen, dies müßte Dir aber schon vorher bekannt gewesen sein. Übrigens sprach ich von posttraumatischen Schäden und nicht von psychosomatischen Schäden.


Da ist jetzt von ganz anderen Sachen die Rede und ich kann mir schon vorstellen, dass die Versicherung sich da nicht beteiligen will.

Gruß von der Seenixe
also erstens.. meine buchhaltung ist einwandfrei. Und eine Bescheinigung über einen Entgangenen Job habe ich auch (Externe Firma). Das Problem liegt eher an der selbständigkeit und des schwankenden einkommens.. man kann es nicht auf "heller-und-pfennig" ausrechnen, was genau in 14 Tagen für ein Verlust aufgetreten ist.. nur ein "in-etwa".. und die möglichkeit, das man sich außergerichtlich einigt ist ja auch immer da.. sagen wir, wenn die 2/3 Zahlen.. dann ist ja irgendwie auch gut.. mitlerweile haben die die kohle für den neurologen bezahlt.. das wird noch lustig.. von wegen meiner geplanten Therapie.. die ist natürlich folge des Unfalls und somit muss die Vers. das auch bezahlen..

Das Thema mit der Jacke ist ein anderes.. erst machten wir eine aufstellung über die beschädigten teile.. dann wurde ja auch anstandslos bezahlt.. es war wohl in "interner"-Fehler beim RA.. die Jacke wurde "vergessen" geltend zu machen.... nun kommen wir halt wie die "alt-fasnet" daher und wollen Kohle für die Jacke.. und da die Vers. schon die anderen kaputten Kleidungsstücke bezahlt hat, habe ich die sachen einfach auf den müll katapultiert.. aber die bescheinigung über den kauf habe ich ja noch..
 

Andy61

Nutzer
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Italien
@bigblockbobbrt
solltest Dich schämen.
Wirst wohl wissen wovon ich spreche.
Gruß
 
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