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LWK 1 Kompressionsfraktur mit Hinterkantenbeteiligung

lachmal

Neues Mitglied
Registriert seit
16 Sep. 2013
Beiträge
21
#37
Thailand Hospital

Hallo Kerstin,
sorry das ich jetzt erst deinen Beitrag lesen kann. Ich war zwischenzeitlich schon wieder im Urlaub und bin jetzt erst zurück. Warst du zufällig im Phuket Bangkok Hospital und wurdest von Dr. Kanisorn Chaimaneekorn behandelt? Ich würde dir aus meiner jetzigen Sicht unter allen Umständen von der OP abraten. Ich bin total glücklich und dankbar das mir dieser Unfall ebenfalls in Thailand passiert ist. So wurde ich nicht ungefragt gegen meinen Willen operiert bzw überredet. Mein Unfall ist jetzt noch keine 6 Monate her und ich führe nahezu wieder ein normales Leben, jedoch OHNE Heben oder Tragen von Dingen und Sachen die schwerer als 2 kg sind. Auch ein täglich mehrfaches Hinlegen ist notwendig.
Lass mich raten, Speedboot hoher Wellengang und du hast vorn gesessen?
Gib dir und deiner Körper Zeit und lass dich nicht von aussen irritieren. Das ist lediglich meine persönliche Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit.

Gute Besserung
 
Registriert seit
5 März 2014
Beiträge
1
Ort
Berlin
#38
LWK1 Fraktur ohne Hinterwandbeteiligung, Steißbeinfraktur

Hallo zusammen,

Ich bin Harvey und 4o Jahre alt. Ich hatte im vergangenes Jahr (2013) ein Wege/Arbeitsunfall. Ich bin unverschuldet vom Roller geschossen worden. Im Krankenhaus wurde festgestellt das mein LWK1 eine Fraktur hat, drei Tage später OP (Zement gespritzt) immer wieder gesagt das mein Steißbein weh tut ist aber immer überhört worden. So nach einer Woche raus und zum D-Arzt, der hatte mir auch nicht so richtig zugehört bis er sich ca. sechs Wochen nach Unfall erbarmt und mich zum MRT geschickt und siehe da wurde festgestellt das Steißbein gebrochen ist. So weit so gut, nach gut 12 Wochen sagte der D-Arzt ich solle arbeiten gehen, ich rief bei der Unfallkasse des Bundes an und Sie sagt dann erstmals ich Solle eine Arbeitserprobung machen, diese musst ich dann aber leider abbrechen, der D-Arzt könnt mir dann auch nicht mehr helfen aussage seinerseits(da kann ich dir auch nicht mehr helfen außer abnehme) meine Einspruch das ich vordem Unfall auch schon etwas mehr auf den Rippen hatte wurde nicht erhört. Kurz um wechselte ich den D-Arzt, der nahm sich auch richtig zeit und war zuversichtlich mir helfen zu können, was er auch tat , nun bin ich seit März wieder in der Arbeitserprobung und ich erlaubte mir die Mitarbeiterin des Uk-Bund zu fragen was wäre wenn ich das wieder nicht schaffe , kurz knappe Antwort , wenn der Arbeitgeber mich nicht anderweitig einsetzen kann, wurden Sie das Verletztengeld einstellen, was für mich dann heißt Arbeitslos. So nun meine Fragen,sorry das ich so ausführlich geschrieben habe aber ich musste das mal loswerden:

1) Kann die Unfallkasse das Bundes es sich wirklich so einfach machen?

2 ) Kann mir einer oder eine Sagen wie lange sich das so hinziehen kann das ich wieder schmerzfrei bin ?

3 ) Ja ich habe ein Rechtsanwalt wegen Schmerzensgeld.

4 ) Ich will auch ein GdB beantragen auf Steißbein welcher mir immer noch Probleme macht grade beim langen sitzen.Und Rücken wegen Folgeschäden das Unfalles , kann mir hierzu jemand sagen wie hoch er ausfallen wird.

5 ) Und wie soll ich mich dem Uk-Bund verhalten wenn sie wirklich die Zahlung einstellen tut.

Ich möchte mich schon mal jetzt für eure geduldet und zeit bedanken das hier zu lesen und vielleicht auch antworten zugeben.

Viele Liebe Grüße
Harvey73
 

Schorle

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
254
#39
Hallo Harvey 73,

es war ein Wegeunfall somit ist die BG zuständig,die muß ein Gutachter beauftragen der dein Unfallschaden begutachtet.Somit kann man erklären oder beweisen das ein Unfallschaden zurück geblieben ist,daraus kann man auch eine MDE fesstellen.Dann erst kann man in deinem Fall etwas genauer aussagen ,alles andere wäre aus der Luft gegriffen. Das ist meine Meinung zu deinem Fall, alle anderen Tips oder Radschläge wären vielleicht falsch.

gruß Schorle
 

lachmal

Neues Mitglied
Registriert seit
16 Sep. 2013
Beiträge
21
#40
Harvey73

Hallo Harvey73,
bitte sei doch so nett und eröffne ein eigenes Thema mit deinem Beitrag in der entsprechenden Rubrik. Es wär schade wenn alles aus dem Ruder läuft und aus dem Zusammenhang gerissen wird. Das erschwert doch für einige die Suche nach ihrem Thema oder Fragen.

Viele Grüße und gute Besserung
 
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22 Sep. 2014
Beiträge
1
#41
Hallo Lachmal,
mit großem Interesse habe ich deine Beiträge gelesen.
Ich habe mir im Juli diesen Jahres eine BWK12 Impressionsfraktur zugezogen. Die Kontrolle noch 8 Wochen zeigt ein nachsintern. Mir geht es auch sehr gut und ich habe kaum Beschwerden. Ich habe inzwischen auch unterschiedliche Meinungen von Ärzten bekommen, von konservativer Behandlung bis VersteifungsOP.
Ich habe mich auch gegen eine OP entschieden. Daher würde ich mich freuen wenn du mir kurz sagen könntest ob sich dein Bruch stabilisiert hat und wie es dir heute geht.
Ich danke dir vielmals.
BG, Wolf
 

lachmal

Neues Mitglied
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21
#42
Hallo Wolfstern,
8 Wochen bei dir sind aus meiner Sicht eine sehr kurze Zeit. Es ist jedoch großartig das du dich gut fühlst und ich denke ein sehr positiver Indikator.
Mir persönlich geht es nicht wirklich schlecht, ich bin zwar immer noch sehr eingeschränkt, aber ich habe bis zum heutigen Tag niemals bereut die OP abzulehnen. Was ich hab weiss ich, was ich durch eine OP bekomme kann mir niemand im Vorfeld sagen.
Ich war auch nicht wieder, obwohl es die Ärzte wollten in der Röhre oder sonstiges. Ich habe einfach keine Lust mehr mir zig verschiedene Meinungen auf der Zunge zergehen zu lassen. Erst wenn mir keine andere Wahl mehr bleiben sollte oder mein Leidensdruck zu groß wird , befasse ich mich mit diesem Thema wieder.
Das sollte jedoch alles sehr wohlüberlegt jeder für sich entscheiden und nicht mein Denken zum Anlass nehmen um zu glauben das dies unbedingt richtig sei.
 

Willicherin

Neues Mitglied
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27 Sep. 2017
Beiträge
9
#43
Hallo Lachmal,

wie geht es Ihnen heute? Ich habe einen ganz ähnlichen Bruch und muß entscheiden, - OP ja oder nein.

Ich freue mich Erfahrungsberichte aller Art.

Vielen Dank
 

Willicherin

Neues Mitglied
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27 Sep. 2017
Beiträge
9
#44
Hallo Lachmal & alle anderen hier,

ich habe so viel gelesen und so viele Tipps bekommen. Dieser Thread entspricht tatsächlich in den meisten Punkten meiner Erfahrung. Da hier das Unfallereignis schon länger zurückliegt, fände ich das toll, wenn der ein oder andere seinen jetztigen Zustand beschreiben würde.

Ich persönlich habe mich bereits gegen eine OP entschieden, weil für mich das Risiko in keinem Verhältnis steht. Mir geht es recht gut, bin mitlerweile psychisch auch wieder besser drauf und habe mir vorgenommen, daß ich wieder werden will wie früher. Vor allem treibt mich die Frage um, wie lange dauert es, bis der Wirbel sich nicht mehr weiter verändert?

Ich habe auch ein aktuelles eigenes Thema zu meinem Fall offen und freue mich über Beiträge. Weiterhin möchte ich mich bei allen bedanken, die so zahlreich kommentieren und auch vor allen Dingen Mut und Hoffnung machen.

Herzliche Grüße
 

Hotte

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#45
.... Mir geht es recht gut, bin mitlerweile psychisch auch wieder besser drauf und habe mir vorgenommen, daß ich wieder werden will wie früher.....
Moin Willicherin,es ist gut das es Dir besser geht, trotzdem "muß" ich Deine Zuversicht etwas bremsen,auch wenns mir leid tut,jedenfalls versteh ich den Sinn eines Forums darin Erfahrungen auszutauschen auch wenn diese nicht immer positiv sind.

Genau diesen Zustand den Du hier beschreibst (mir gehts relativ gut,ich werd wieder der Alte) hatte ich ca eine 3/4 Jahr nach dem Unfall, von dem behandelnden Arzt (BG D Arzt) gabs "grünes Licht" (Rücken wieder belastbar) und so gings munter in die Arbeitseingliederung. Zunehmende Beschwerden wurden als "Muskelkater und Verspannungen" abgetan und fertig.
Erst als ich auf Arbeit zusammengebrochen bin (hat mir die Beine weggezogen und hatte da kein Gefühl mehr drin) und denn anschließend in Krankenhaus kam wurde nach dem CT festgestellt, das sich meine Wirbelreste zusammen mit den dazugehörigen Bandscheiben "aufgelöst" hatten und das meine dorsale Spondylodese (Stabsystem) mehrfachen Materialbruch hatte. Danach waren 2 weitere Rückenops notwendig (Austausch beschädigte dorsale Spondylodese, Wirbelkörper-und Bandscheibenersatz durch ventrale Spondylodese).

Lange Rede kurzer Sinn,schmink Dir das Ziel "wieder werden wie früher" bitte ab, mach alles was gut ist für Deinen Rücken und geb Ihm Zeit, mit ganz viel Glück und Geduld wird Dein Rücken vieleicht irgendwann wie früher,aber erzwingen kann man es nicht.

LG Hotte
 
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