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leichte Lähmungen nach Densfraktur

ursula6

Nutzer
Registriert seit
17 Dez. 2007
Beiträge
1
Hallo, hatte in den Herbstferien in Frankreich einen blöden Unfall, bin von einer Mauer gefallen und habe mir den 2. Halswirbel gebrochen. Ich habe viel Glück gehabt, bin gut operiert worden und konnte nach 3 Wochen wieder nach Hause fliegen. Ich habe jetzt nur noch leichte Lähmungen, Kribbeln in den Händen und wenn ich den Kopf beuge zieht es wie Stromschläge den Rücken entlang, manchmal bis in die Beine. Kennt sich damit jemand aus? Mein Arzt und der Krankengymnast haben wenig Erfahrung damit und der KG versucht jetzt alles mögliche, diese Symtome durch Dehungen weg zu bekommen. Weiß jemand, ob das die richtige Therapie ist? Danke für eine Nachricht!
 

Cateye

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11 Sep. 2006
Beiträge
1,059
Hallo ursula,

da hattest Du ja richtig viel Glück! Zur Nervenheilung folgende: zum einen kann ich Dir bei Nervenverletzungen zu einem homöopathischen Mittel raten, nämlich zu Hypericum C30 (3 mal täglich 5 Globuli), zum anderen würde ich äußerlich das Schmerzöl "Aconit" von Walla verwenden.

Zur Physiotherapie folgende: wer heilt hat recht und im Grunde muss es Dir besser, vor allem niemals schlechter nach der Behandlung gehen. Dehnungen sind sicherlich gut, eine Kräftigung wäre aber auch zu bedenken. Ich würde zunächst mich mit Manualtherapie behandeln lassen.
LG,
Cateye
 

urrut_nl

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20 Sep. 2006
Beiträge
85
Liebe Ursula,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Glück im Unglück. Ich denke du solltest ein bisschen surfen in Richtung HWS Trauma. Dort gibt es ähnliche Fälle und gute Hinweise. Darüberhinaus habe ich persönlich eine Frau kennengelernt, die mit Densfraktur rel. beschwerdefrei leben kann. Ob alles weg geht kann ich dir nicht versprechen, aber ich denke es ist gut Anlaufstellen zu kennen. Diese Frau ging regelmäßig (Abstände aber lange! - keine Angst) in die manuelle Therapie Klinik in Hamm. Es gibt dort eine Ambulanz, die erst einmal prüft, ob du überhaupt kommen solltest. Einzige Knackpunkt hier ist die Tatsache, dass diese keine KK-Zulassung hat und man diese Untersuchung mit ca. 30-50 € selber übernehmen muss. Bei Aufnahme wird alles von der Kasse übernommen :confused: - evtl. vorher abklären. Ob du hier richtig bist kann deine Arzt mit Sicherheit klären und von daher würde ich ihm einmal als Patient diesen Hinweis geben und schauen was passiert.
Ich hoffe, dass es dir bald besser geht und wünsche dir eine schöne restl. Adventszeit und ein schönes Fest.
LG
urrut :)

PS: vielleicht kann sich auf Ariel noch äußern
 
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