• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Grober Ärztefehler, 650.000€ Schmerzensgeld

Quack_BLN

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
27 Mai 2011
Beiträge
240
Hi Leute,

ich hab das gerade gefunden, vielleicht Interessiert es den einen oder anderen noch? Meiner Meinung nach, viel zu wenig Schmerzensgeld für ein Zerstörtes Menschenleben. Daran sieht man mal wieder wie viel ein Menschenleben Wert ist für das Auge der Gestalten die unsere Rechte vertreten...

Link: http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2012_04/aerztefehler__650.html

Zitat von RBB Online:
Das Berliner Kammergericht hat einem Kind nach schweren Behandlungsfehlern in einem Krankenhaus 650.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.

Das damals viereinhalbjährige Mädchen hatte sich im Jahr 2002 bei einem Sturz den linken Arm gebrochen. Während der Operation sei es bei der Narkose zu schweren Ärztefehlern gekommen, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Das Kind erlitt dadurch einen Hirnschaden und ist bis heute ein schwerer Pflegefall. Die Hirnfunktionen sind stark eingeschränkt, Arme und Beine gelähmt, die Ernährung erfolgt über eine Sonde.

Die Klinik muss das Schmerzensgeld an die Eltern des Kindes zum Teil als monatliche Rente zahlen. Die hohe Summe begründeten die Richter unter anderem damit, dass eine Erinnerung des Mädchens an die Zeit vor der Operation nicht ausgeschlossen sei.
Viele Grüße,

Quack
 

oohpss

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Juli 2007
Beiträge
1,237
Ort
Hamburg
Moral? Was ist das?

Bemerkenswert ist die laut Gericht "hohe Summe" insbesondere im Zusammenhang mit den Zahlungen, die unfähige Manager erhalten, wenn Sie ihren Job vorzeitig wegen ihrer Unfähigkeit beenden (siehe z.b. aktuelle Bankenkrise).
 
Top