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Gleichstellungsantrag, BfA will persönliches Gespräch

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#1
Hallo zusammen,

ich habe vor 12 Wochen einen Antrag auf Gleichstellung gestellt. Mein Arbeitgeber versucht gerade, mich zu kündigen und ich musste mich natürlich auch vorab arbeitssuchend melden.

Nachdem ich nun bei der BfA nach dem Stand gefragt habe, erhielt ist eine Einladung, in der man mit mir über meine berufliche Situation sprechen will inkl. Bewerbungsunterlagen usw..., auf meine erneute Rückfrage, erklärte man mir, dass man sich in dem Termin auch einen Eindruck machen wollte hinsichtlich des Gleichstellungsantrages.

Für mich klingt das merkwürdig. Gibt es Eurer Meinung nach etwas zu beachten?
 

seenixe

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#2
Hallo Schmeichel78,
wie viele Arbeitnehmer hat Dein Arbeitgeber? Betriebsrat? Dieser und wenn vorhanden auch die Schwerbehindertenvertretung werden um Stellungnahme gebeten. Hast Du schon mit Ihnen gesprochen? Ansonsten ist es ja eher positiv, wenn die Arge den Antrag etwas intensiver behandelt.

Gruß von der Seenixe
 

boign

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#3
Hallo Schmeichel,

also ich kann aus Erfahrung im Bekanntenkreis sagen, daß diese Gespräche bezgl. der Gleichstellung nicht so schlimm sind.
Wichtig ist, daß Du denen erzählst, warum du gleichgestellt werden möchtest. Idealer Grund ist zb. wenn Du Dich im Öffentlichen Dienst
bewerben willst, da es dort immer von Vorteil ist. So hat es auch bei meiner Bekannten geklappt. Ohne Probleme.
Gruß
 
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#4
Hallo Schmeichel78,
wie viele Arbeitnehmer hat Dein Arbeitgeber? Betriebsrat? Dieser und wenn vorhanden auch die Schwerbehindertenvertretung werden um Stellungnahme gebeten. Hast Du schon mit Ihnen gesprochen? Ansonsten ist es ja eher positiv, wenn die Arge den Antrag etwas intensiver behandelt.

Gruß von der Seenixe
Ja, die Kündigungsschutzklage läuft, der BR und auch die Schwerbehindertenvertretung gibt es. Kontakt gibt es allerdings keinen mehr.
Aber du hast recht, irgendwie ist es wirklich positiv, wenn sie sich intensiver damit beschäftigen.

Hallo Schmeichel,

also ich kann aus Erfahrung im Bekanntenkreis sagen, daß diese Gespräche bezgl. der Gleichstellung nicht so schlimm sind.
Wichtig ist, daß Du denen erzählst, warum du gleichgestellt werden möchtest. Idealer Grund ist zb. wenn Du Dich im Öffentlichen Dienst
bewerben willst, da es dort immer von Vorteil ist. So hat es auch bei meiner Bekannten geklappt. Ohne Probleme.
Gruß
Genau das ist sogar so bei mir. Ich habe ein Vorstellungsgespräch im öffentlichen Dienst vor mir, aber meine Chancen sind doch eher gering.
 

HWS-Schaden

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#6
Hallo Schmeichel,

gab es Probleme mit BR und SchBV oder warum gibt es keinen Kontakt? Ich frage deshalb, weil es i.d.R. eher vorteilhaft ist, sich mit der SchBV zu besprechen.

Die Idee von #boing finde ich gut.
Rede deine Chancen nicht klein: Du wurdest zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, hast also Chancen ... und wenn nicht auf diese Stelle, dann auf eine andere Stelle im öD. Das ist es, was du bezüglich des Antrags auf Gleichstellung hartnäckig aufzeigen musst. Wenn du selber Zweifel an deinen Chancen hast, lass das nicht raushängen. Die Einladung zum Vorstellungsgespräch zeigt, dass du im öD eine Chance hast und die Gleichstellung verbessert die Chance, deshalb kämpf drum. Nicht vorher resignieren.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
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#9
Es ist wirklich unglaublich, was man so erlebt. Bei der Behörde hatte ich mittlerweile den Einstellungstest bestanden und das Vorstellungsgespräch hinter mich gebracht. Leider wirds wohl nicht reichen, wie ich bereits mitbekommen habe.

Was bei der Bundesagentur passiert ist, kann ich gar nicht beschreiben, ohne stinksauer zu werden.

Man hatte mir ja gesagt, man könne über meinen Bescheid erst entscheiden (der bereits seit 3 Monaten vorlag), wenn man mit mir darüber gesprochen hätte. Ok, ich bin zum Termin, wir sprachen nur darüber, wie er mich schnell wieder in Arbeit bekommt.
Als ich am Ende fragte, was denn mit der Gleichstellung sei, sagte er nur lapidar, dass er mich ja nun kennengelernt hätte und er das so weitergeben würde.
Bis heute ist natürlich nichts passiert. Auf meine Faxrückfrage zur Gleichstellung bekam ich keine Antwort. Stattdessen schicken sie mir völlig irre Vermittlungsvorschläge bei Zeitarbeitsfirmen.

Kann man sich nicht irgendwann mal irgendwo beschweren? Ich habe in einer Woche wieder ein Vorstellungsgespräch bei einer Behörde. Bisher habe ich dort nicht gesagt, dass ein Antrag auf Gleichstellung in Arbeit ist. Aber ab jetzt schreibe ich das in jede Bewerbung!
 

Lilie13

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#10
Hallo Schmeichel78,

das hört sich ja wirklich komisch an. Gibt es für die Gleichstellungen nicht eine extra Abteilung bei der Arbeitsagentur? Da solltest Du noch einmal nachfragen. Ansonsten nimm Kontakt mit einem Sozialverband auf, die können da schon weiterhelften.

Herzliche Grüße und alles Gute

Lilie13
 
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#11
Es wird noch besser. Ich habe der Mitarbeiterin, die mich zum nächsten Beratungsgespräch eingeladen hat, eine E-Mail geschrieben und sie gebeten, sich das Thema evtl. anzunehmen, denn eine Gleichstellung würde mir einen Ausgleich verschaffen gegenüber den gesunden Mitbewerbern.
Da schreibt sie mir heute eine Antwort.
"Wir werden Ihr Anliegen zum Thema Gleichstellung während des Termins klären. Ihr Antrag auf Gleichstellung ist bei mir angekommen und wird im Anschluss an das Gespräch bearbeitet."

Genau die Antwort habe ich schon vom letzten Mitarbeiter bekommen und nach dem Gespräch passierte gar nix.

Irgendwie fühlt man sich da doch sehr veräppelt. Als wenn man den "Kunden" lieber in irgendeine Arbeit drücken will als ihm die Gleichstellung zu geben.

PS: Und da bekomme ich doch grad einen Anruf, dass ich bei der Behörde angenommen werde, ohne Gleichstellung. Da will ich grad eine böse E-Mail an die Mitarbeiterin verfassen (fass ich trotzdem noch machen werde), aber irgendwie hat sich die Gleichstellung damit fast erledigt.

Ähm... ich habe jetzt echt die Stelle :eek::D Ich glaube, ich bin ein richtiger Panikmensch....
 

HWS-Schaden

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#12
Hallo Schmeichel,

das mit der Stelle sind gute Neuigkeiten, Glückwunsch.
Ich rate dazu, dich aber erst auf die Auskunft zu verlassen, wenn alles "in trockenen Tüchern" ist, also schriftlich vorliegt und der Vertrag unterschrieben ist.

LG
 
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