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Diclofinac Diclo75

makiopf

Erfahrenes Mitglied
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#1
Hallo
Wer hat Erfahrung mit diesem Medikament in Richtung Verdauungsorgane (Magen Darm) Speiseröhre gemacht?
Leber NIere sind bekannt aber auch interessant.
VG
 

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#4
Hallo makiopf,

dieser Link wird Dir sicherlich helfen:

https://www.dccv.de/betroffene-angehoerige/leben-mit-einer-ced/schmerzen/

Wenn Du eine CED hast oder Magen-Darm-Probleme dann ist aktuell eine Schmerzmittelgabe mit Novalgin und Etoricoxib der Standard.
Natürlich mit Magenschoner, z. B. Pantoprazol obwohl diese auch aktuell hart in der Kritik stehen!

Nun weiß ich nicht, warum Du Schmerzmittel und in welchem Unfang Du nimmst und was Du ggf. noch für Erkrankungen hast.

Daher, wenn Du auf Speiseröhre / Magen-Darm fragst, dann sollest Du Dich internistisch vorstellen und auch beim Schmerzarzt.

Viele Grüße

Kasandra
 

makiopf

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#5
Hallo,
Danke für die Links. Alle kannte ich noch nicht . Einige neue Erkenntnisse habe ich dadurch gewonnen.
Über pers. Erfahrungen würde ich mich auch freuen.

VG
 

Rehaschreck

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#6
Hallo Maikopf, mir wurde über zwanzig Jahre Diclo in Verbindung mit Pantoprazol verordnet. Im Vertrauen auf die Richtigkeit und vollständiger Blauäugigkeit habe ich alles bedenkenlos konsumiert. Dies änderte sich erst, nachdem Studien veröffentlicht wurden, nach denen dieses Medikament wohl im Verdacht steht, Herzinfarkte und Schlaganfälle zu verursachen. Aus reiner Angst habe ich Auslassversuche unternommen und dabei festgestellt, dass sich meine Schmerzsituation hierdurch mitnichten veränderte. Letztlich nehme ich es seit Jahren nicht mehr. Fazit: Meine Schmerzen sind hiervon unbeeinflusst, offenbar habe ich das Zeug über zig Jahre vergeblich konsumiert. Gruß Rehaschreck
 

makiopf

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#7
Hallo Rehaschreck,
Ich habe sie nach meinen Unfall 2014 2 Jahre genommen.
Nach weiteren Unfallfolgen 2016 wurde mir erklärt dass ich eine neue Leber brauche. Ohne Alkoholkonsum. Diclo75 wurde sofort abgesetzt und durch Novaminsulfon ersetzt. Es kammen Probleme mit Magenblutungen und schlucken wg. Korkenzieherspeiseröhre hinzu. Jetzt wurde zum 2. mal Botox in die Speiseröhre gespritzt. Kein Arzt traut sich genaues zu sagen. Nur das vermutl. eine Nervenschädigung bei 12 Wochen Koma und Intensivaufenthalt entstanden ist.
Ich warte noch auf einen neuen MDE Bescheid. Wenn der nicht passt möchte ich ein Zusammenhangsgutachten.
VG
 

Rehaschreck

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#8
Das klingt ja schrecklich. Hoffentlich überstehst Du alles halbwegs schadlos. In diesem Falle würde ich selbstverständlich ein Zusammenhangsgutachten einfordern. Alles Gute. Gruß Rehaschreck
 

makiopf

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#9
Hallo,
gesundheitlich passt es schon. Mir geht's um die MDE, die ich im Widerspruchsverrfahren laufen habe.
Meine inneren Organe haben sich voll erholt. Brauche keine Medikamente dafür mehr nehmen.
Nur die Probleme mit Ösophagitis werden bleiben, da eine Botox-Injektion nur zwischen einem 1/2 - 1 Jahr hält. Die 1. von 2016 hat 2 Jahre gehalten.

VG
 

Rehaschreck

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#10
Hallo Maikopf, der Zusammenhang liegt doch klar auf der Hand, es ist erstaunlich, dass Du bei so klarer Sachlage nicht umgehend eine höhere MdE erhältst. Manchmal kann man sich nur wundern.
 

makiopf

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#11
Hallo,
Ist halt immer das gleiche Spiel.
Von 100 aktzeptiern 90 die 1. Feststellung. Reine Geldsache für die BGs. Das Opfer spielt keine Rolle.
Danke
VG
 
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