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Chronische Kopf- & Rückenschmerzen

maddinh

Nutzer
Registriert seit
4 Juli 2007
Beiträge
9
Guten Tag,
ich brauche dringend eure hilfe!
Ich weiß ihr werdet sagen, ich soll zum Anwalt gehen, aber genau das habe ich getan und ich fühl mich irgendwie verarscht!

Ich hatte letztes Jahr einen Autounfall und seitdem jede Woche 2-3mal Kopfschmerzen (sogar vom Arzt bestätigt), und chronische Rückenschmerzen wo ich in Behandlung bin (auch vom Arzt bestätigt).

Mein Anwalt will ledeglich 800 Euro rausschlagen!
Doch ich finde das zu wenig, wenn man berechnet das ich nicht weiß wie lange ich die Schmerzen noch haben werde, und das ich wegen den Schmerzen fast 1mal in der Woche nicht in der Schule bin. Auch in Hinsicht auf zukünftige Arbeitsplätze.

Hat vielleicht einer einen ähnlichen Fall oder kennt sich mit Schmerzensgeld aus, und weiß wieviel ich verlangen kann? Weil ich ansonsten den Anwatl gerne wechseln würde!

Ich wäre euch über eine schnelle Antwort sehr dankbar, das am Freitag der Termin mit der Generischen Versicherung ist, für die Verhandlung des SChmerzensgeldes!

Mit freundlichem Gruß

Martin
 

seenixe

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Hallo Martin,
Also Deinen Anwalt solltest Du in den Mond schießen. Ich habe mir noch einmal Deine anderen Beiträge rausgesucht und ich würde nicht unter 30.000 Euro überhaupt mit der anderen Versicherung sprechen und besonders würde ich mich nicht abfinden lassen, sondern besonders auf den Vorbehalt wegen späteren Schäden achten. Falls die gegnerische Versicherung bei dem lachhaften Angebot bleibt, dann aufstehen und gehen. Am besten sind solche Verschandlungen schriftlich. Die Herren und Damen der Versicherung sind sicher exellent geschult. Darauf mußt Du voll vorbereitet sein und es bei jeder Antwort bedenken.
Und noch einmal, wir sprechen nur vom Schmerzensgeld. Die anderen Positionen, die die gegenerische Versicherung ersetzen muß sind damit nicht gemeint.

Gruß von der Seenixe
 

Siegfried21

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Martin,

wegen der Höhe des Schmerzensgeld kommt es auf verschiede Faktoren
an, z. B. Schwere der Verletzung, MdE- Einschränkung, Schmerzen, Krankheitszeit usw.

Vorab kann ich dir aber sagen, dass wir in Deutschland, keine Zustände wie in Amerika hinsichtlich der Höhe des Schmerzensgeld haben.

Celler Schmerzensgeldsammlung

http://app.olg-ce.niedersachsen.de/cms/page/schmerzensgeld.php?sort=betrag

Auch wenn dein Anwalt 5000€ """"""rausschlagen"""""""" könnte, wäre ich gerade hinsichtlich einer Vollabfindung sehr vorsichtig, den du jammerst ja jetzt schon bzw. hast Folgebeschwerden.

Zugleich wie du schon sagtest, wenn z. B. deine Beschwerden dich in Hinsicht auf zukünftige Arbeitsplätze event. einschränken, ist der Schädiger auch bei einem Schüler, für materielle Schäden in der Haftung.

Die Versicherungen wollen natürlich gerade bei einen jüngeren Menschen, wegen event. Spätschaden bzw. Forderungen, die Angelegenheit schnell vom Tisch haben.

Zugleich würde ich mich beim Termin nicht einschüchtern lassen und event. eine zweite Meinung einholen.

Also kein Schnellschuss und nichts voreilig unterschreiben, auch wenn
dir wie o. g. 5000€ angeboten werden.

Grüße

Siegfried21
 

seenixe

Super-Moderator
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Hallo Siegfried,

die Schmerzensgeldsumme, die von mir genannt wurde, hat nichts, aber auch garnichts mit amerikanischen Verhältnissen zu tun. Schau selbst in die vor Dir benannte Tabelle und nutze dann eventuell auch ZAP und Beck und Du wirst sehen, das Schmerzensgeldurteile bis 50.000 Euro ausgeurteilt vorliegen. Da heißt es dann aber, dass es nicht im Vergleichswege zustande gekommen ist. Die Kosten für eine Klage und das Urteil mußt Du immer noch oben drauf rechnen, weil diese Kosten durch die Versicherung getragen werden müssen. Nicht zu vergessen der Image-Gewinn für das jeweilige Unternehmen.

5000,- sind bei zwei gebrochenen Wirbeln, HWS-Trauma, Chronischen Kopfschmerz und der anderen Begleitumstände auch eher als Witz einzustufen. Aber es kommt natürlich immer auf den Standpunkt an. Ich spreche außerdem von mir. Was jeder selbst für sich entscheidet........
Aber mit amerikanischen Verhältnissen gesprochen, dann wären wir mal bei 500.000 und darüber.

Gruß von der Seenixe
 

Siegfried21

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Seenixe,

als ich meinen Text schrieb, wusste ich noch nichts von deinem bzw. er bezog sich eigendlich auf Martin.

Dennoch kann ich dir von mir und anderen Unfallopfern sagen, dass man je nach dem mit 30000-50000 € schon gut dabei ist und das bestätigt sich auch in vielen Urteilen.

V. G.

Siegfried21
 
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