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4 facher BSV an der HWS

kleines101

Neues Mitglied
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2 Okt. 2019
Beiträge
7
#1
Hallo,

bin neu hier und hoffe, Ihr könnt mir helfen, weiter helfen oder Tipps geben...
Ich habe einen 4 fachen Bandscheibenvorfall an der HWS mit Nervenwurzelreizung. Erst hatte ich Vorwölbungen, die dann durch eine Manipulation an der HWS zum BSV wurden.
Leider habe ich massive Probleme, wie Gangschwäche, mein rechtes Bein hat weniger Kraft als das linke, fühle dort auch weniger. Habe Kopfschmerzen, Schulter und Nackenschmerzen, Probleme mit den Augen besonders im dunkeln und bei Kunstlicht. Kann mich nicht mehr auf den Hinterkopf legen. Wenn ich das tue, kann ich fast nicht mehr Laufen. Mein ganzer Bewegungsapparat macht dann irgendwie nicht mehr mit. Ich quäle mich seit einigen Monaten damit nun herum. Bekommen habe ich nur Schmerztabletten. Bei einem Physiotherapeut war ich mal, aber der wusste nichts mit mir an zu fangen. Hatte eine Chiropraktiker Anwendung und danach entwickelte sich der Kopfschmerz, mir ging es danach gar nicht gut.
Es gibt eine MRT Aufnahme, könnte die mir jemand vielleicht erklären, ob meine Symptome alle von der HWS kommen?

Abflachung der Lordose. Keine wesentliche Skoliose.
Unauffällige Darstellung des cranio-cervicalen Überganges. Normale atlantodentale Distanz.
Kleine spondylophytäre Randausziehung HWK 4-6. Noch weitgehend glatte Begrenzungen der Abschlussplatten. In HWK 4 zeigen sich links eine 10 mm große rundliche Läsion, die in der T1-Wichtung überwiegend hypointens mit winzigen hyperintensen Anteilen und in der T2-Wichtung hyperintens zur Darstellung kommt und in eine vergröberte Trabekulierung aufweist. Facettengelenke ohne grobe degenerative Veränderung.
Die Bandscheibe HWK 2/3 zeigt eine winzige mediane Dorsalvorwölbung.
Die Bandscheibe HWK 3/4 zeigt eine kleine fokale mediane Harnierung mit leichter Impression des Myelons.
Die Bandscheibe HWK 4/5 zeigen eine kleinere mediane Harnierung mit leichter Pelottierung des Duralsackes.
Die Bandscheibe HWK 5/6 zeigt eine flache mediorechtslaterale Dorsalvorwölbung mit leichter Pelottierung des Duralsackes und mit marginaler Beteiligung des rechten Neuroforamens.
Die übrigen Neuroforamina sind frei.
Das cervicale Myelon zeigt in der sagittalen T2-Wichtung eine flaue Signalanhebung, die kein Korrelat in der transversalen Schichtung zeigt und die wahrscheinlich artefiziell bedingt ist.
Paravertebrale Weichteile orientierung unauffällig.

Beurteilung:
Leichte Spondylose.
Atypisches (fettarmes) Hämangiom in HWK 4.
Von HWK 2-HWK 5 kleine mediane Bandscheibenprolapse.
Bei HWK 5/6 flache mediorechtslaterale Bandscheibenprotrusion mit leichter rechtsforaminaler Beteiligung. Insbesondere links keine erkennbare Nervenkompression.
Kein hinreichender Anhalt für eine cervicale Myelopathie.

Danke und LG,
 

Sekundant

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#2
hallo,

jetzt hast du sehr umfangreich die medizinischen erkenntnisse beschrieben, teils wohl von dir kommentiert, was schon etwas darauf schliessen lässt, dass dir die materie nicht ganz fremd ist. der anlass bleibt mir aber verschlossen; ausser fakten und feststellungen kann ich keine frage erkennen ausser dieser

Es gibt eine MRT Aufnahme, könnte die mir jemand vielleicht erklären, ob meine Symptome alle von der HWS kommen?
und nach so viel fachlicher beschreibung (die mir zudem bekannt vorkommt) - konntest du das MRT-ergebnis nicht mit dem radiologen/orthopäden/neurologen diskutieren und erklären lassen? meines wissens sind hier keine ärzte vertreten, die wirklich fachlich dazu stellung nehmen könnten, schon gar nicht aufgrund einer beschreibung und lediglichem hinweis auf eine MRT. könntest du das etwas konkretisieren?


gruss

Sekundant
 

kleines101

Neues Mitglied
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7
#3
Hallo Sekundant,
danke für Deine Antwort.
Ich kenne mich leider mit all den Fachbegriffen nicht so aus, habe die Schriftweise vom MRT Bericht übernommen.
Mich hätte mal interessiert, ob all meine Probleme von den Bandscheibenvorfällen kommen oder ob Nerven eingeklemmt werden. Daher der MRT Bericht.
LG,
 

Gsxr1983

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#4
Hallo Kleines Herzlich Wilkommen hier im Forum,

Wie du siehst kommen schon die ersten Antworten, natürlich helfen wir die best möglich aus unseren eigenen Erfahrungen.

meine erste Frage geht an die MATERIE, du musst nicht Antworten wenn du nicht willst:

Lass mich raten du bis 35 Jahre bist 144 cm groß und hast 97 kg? Und die Probleme mit der HWS kamen völlig unerwartet weil du beim Fernsehen eingeschlafen bist!?

Deine Beschwerden:

Leider habe ich massive Probleme, wie Gangschwäche, mein rechtes Bein hat weniger Kraft als das linke, fühle dort auch weniger.

Contusio Spinalis? Myelopathie?

Habe Kopfschmerzen, Schulter und Nackenschmerzen,

Myogelosen?



Probleme mit den Augen besonders im dunkeln und bei Kunstlicht.

besteht Aura?

Kann mich nicht mehr auf den Hinterkopf legen.

Macht die HWS Haltungsprobleme?


Wenn ich das tue, kann ich fast nicht mehr Laufen. Mein ganzer Bewegungsapparat macht dann irgendwie nicht mehr mit. Ich quäle mich seit einigen Monaten damit nun herum.

Warst du beim HNO, Test Romberg Fall nach hinten mit Frenzelbrille.

Spannungsmigräne bzw. Kopfschmerzen?



Chriopraktiker war sicher nicht die beste Idee! auch Wenn Tame Hanken nicht mehr besteht!


Was benutzt du an Hilfsmittel? Halskrause salben usw????


Jetzt hast du mal ein paar sachen zum Googeln!

MfG


GSXR
 

IsswasDoc

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#5
Hallo kleines101,

was für eine MRT wurde bei dir gemacht? Normal-MRT 1,5,-3,0 Tesla? C3-C7? Upright MRT?

Bei deinen Befunden sind deine Beschwerden M.E. erklärbar und kein Wunder. Von einem Orthopäden, wenn der kein Spezi für HWS ist, kommt M.E. kaum Hilfe, spreche aus Erfahrung.
Such dir einen guten Neurochirurgen spezi. für HWS, weil die 08/15 Heinis werden dir nicht weiter helfen können.

Abzuklären wäre auch der KZÜ, weil wenn es eine Normale-MRT-HWS war (C3-C7), ist es 1 nicht richtig zu sehen und 2 sagt nichts über die Funktion aus, vom KZÜ.

Es gibt ja einige spezial-08/15 Radiolgen die die schönsten Sachen beurteilen wollen, was aber die Untersuchungsmethode nicht hergibt zb. Hirnschrankenfunktion per MRT beurteilen wollen, KZÜ in Normaler MRT(C3-C7) beurteilen wollen, M.E. geht eignetlich nicht.

Denk auch mal über eine MRT-Angio der Halsgefässe nach, wegen der Artheria vertebralis, weil die liegt direkt in der HWS und wird bei unsachgemäßer "Manipulation" schon mal geschädigt, M.E. einige deiner Symtome könnten darauf hinweisen.

Gruß
Isswasdoc
 

kleines101

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#6
Danke für Eure Antworten.
Nein, ich bin nicht 144 cm und wiege auch nicht 97 kg ;-) bin auch über 35...
Die Aufnahme wurde im Mai gemacht, vor dem Chiropraktikerbesuch, aber nach der HWS Manipulation durch einen Physiotherapeuten.
Es war ein Siemens Skyra 3 T. Wirbelsäulenspule. Sagilllale T1 TSE T2 TSE. Transversale T1 TSE und T2-medic HWK 2-BWK 1. So steht es im Bericht.
Ich bekam nur Schmerzmittel, bis heute. Vor einigen Wochen nun der Besuch beim Chiropraktiker und danach fingen meine Kopfschmerzen erst an. Auch bekam ich oben an der HWK 2 Probleme. Der Chirpraktiker meinte, bewegen sie sich viel. Bewegen Sie viel den Kopf. Tja und das war wohl mein Fehler, dass ich darauf gehört hatte...bearbeitet hat der Chiropraktiker folgendes:

Blockierung der Hals- und Brustwirbelsäule
Blockierung des Sakroiliakalgelenks
Blockierung der Lendenwirbelsäule
Zervikothorakale Blockierung
Muskelhärte
Faszienstörung

Anfang September war ich dann im Krankenhaus, wegen Verdacht auf Schlaganfall. Es wurde ein MRT vom Kopf gemacht, was aber wohl in Ordnung gewesen ist. Ich habe dann bemerkt, dass ich nicht mehr auf dem Hinterkopf liegen kann. Dort an der Kopfmulde habe ich irgendwelche Probleme bekommen. Wenn ich auf dem Hinterkopf liege, kann ich so gut wie nicht mehr gehen. Als wenn dort etwas abgedrückt wird.
Es sollte ein neues MRT von der HWS gemacht werden, aber ich kann nicht mehr auf den Hinterkopf liegen. Habe Schwäche in den Beinen, mal kribbelt der linke Arm und dann mal der rechte Arm. Es kommt mir auch so vor, als sei der Kopf irgendwie locker ab ganz oben. Kann keine Termine wahr nehmen, weil ich einfach nicht mehr gut auf den Beinen bin...

LG,
 

IsswasDoc

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#7
Hallo kleines101,


wenn ich es richtig sehe, hast du eine normale HWS-MRT bekommen, was naturgemäß keine Aussage zu dem KZÜ zulässt.
Eigentlich wäre es Sinnvoller gewesen, vor dem Chiropraktiker, eine Funktions-Rötgenaufnahme hätte anfertigen lassen müssen.
Weil ohne so eine Aufnahme eigentlicht keine Manipulatation an der HWS--> Behandlungsfehler?

M.E. eine Manipulation durch einen Physiotherapeuten, da frag ich mich schon, ob dieser eine entsprechende Ausbildung dazu hatte, oder nur einen Abendkurs besuchte.

Weil wenn es ein guter Arzt spezi für HWS macht, werden in der Regel zuerst gewisse Test gemacht maunuelle, ob eine Manipulation überhaupt geht. Diese Untersuchungen dauern mehr als 2-Minuten und unterscheiden sich wesentlich von den Pseudo-Spezis Hauruckaktionen.

Normal wenn es ein HWS-spezi macht, passiert in der Regel nicht viel, nur wenn der angebliche Spezi sowas nicht jeden Tag macht mit sehr viel HWSler-Erfahrung, dann ist Vorsicht geboten!
M.E. überschätzen sich hier gerade einige Orthopäden masiv und gerade bei Begutachtungen wird uns HWSler dann rumgerissen wie die Irren, also ein bekanntes Problem der Selbstüberschätzung nicht nur unter Physiotherapeuten.

"Es wurde ein MRT vom Kopf gemacht", jetzt sollte man abklären, ob da die Artheria vertebralis(Halsgefässe) abgebildet sind. Weil die macht sehr viel Probleme evtl. ähnlich wie du sie hast.

Wenn du einen Fach-Arzt deines Vertrauens hast solltest du zusehen, dass du bei deinen Beschwerden, eine Upright-MRT des KZÜ bekommst, ist im sitzen. Damit kannst du abklären, was mit deinen Kopfgelenken los ist. Mit einen Antrag und Hilfe von Arzt zahlt das evtl. die KK.

Verlass dich nicht auf die 08/15 Radiologen, zuerst sehen Sie nichts und dann hatte der Patient lauter Bänderisse und BSV an der HWS usw. auch die 08/15-Orthopden sind nicht besser, Sie haben da oben nichts, verschweigt aber, dass solche Strukturen nicht sein Fachgebiet(Nur Knochen!) sind. Alle sind Sie auf Kostenreduktion eingestellt usw.

Gruß
Isswasdoc
 

kleines101

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#8
Hallo Isswasdoc,
danke für Deine Antwort.
Die erste HWS Manipulation hatte ich in einem Krankenhaus, dort war ich zur Schmerztherapie.
Es war ein jüngerer Physiotherapeut und ich bereue jetzt noch, dass ich den an meine HWS ließ, denn seit der Zeit ist meine linke Pupille etwas größer als die Rechte. Ist bis heute so geblieben.
Beim Choropraktiker dachte ich zuerst, er schaut sich vielleicht MRT Bilder an oder liest den MRT Bericht, aber nichts. Ich war nur dort, weil er wohl manchen geholfen hat. Mir leider nicht...
Im Krankenhaus sagte man nur, wäre alles ok...
Auf Ärzte kann ich leider nicht mehr zählen oder hoffen.
Also denkst Du, dass all meine Beschwerden die ich habe, von den BSV an der HWS kommen?
LG,
 

Rehaschreck

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#9
Hallo 101, das mit der Pupille solltest Du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier würde ich auf umgehende Abklärung bestehen. Gruß
 

kleines101

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#10
Hallo Rehaschreck,
dass mit der Pupille hatte ich nach der Manipulation im Krankenhaus gleich erwähnt.
Es kam dann ein Neurologe zur Untersuchung und ein Kopf MRT wurde gemacht, sowie Hirnströme gemessen.
Tja, bis heute sind die Pupillen unterschiedlich groß geblieben.
LG,
 

Sekundant

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fallakte.12hp.de
#11
hallo,

Ich kenne mich leider mit all den Fachbegriffen nicht so aus, habe die Schriftweise vom MRT Bericht übernommen.
da könnte das angebot eine hilfe sein, das du unter www.washabich.de zu finden ist. hier kannst du deinen befund einsenden und übersetzen lassen.
ganz allgemein rate ich immer dazu sich die gesamten patientenunterlagen mit dokumentation, sämtlichen bildern, schreiben und berichten auch an dritte von den behandelnden ärzten geben zu lassen, wenn man vorbehalte hat. und die dürften wohl alle haben, die hier vertreten und betroffen sind. aus diesen unterlagen geht oft mehr hervor, als so manchem lieb sein dürfte.


gruss

Sekundant
 
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