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Versicherung will nicht ordnungsgemäß zahlen

wer hat ähnliche Erfahrungen


  • Total voters
    1
Registriert seit
27 Jan. 2014
Beiträge
75
#21
Hallo Euch Beiden,

wenn man garnichts macht, hat man sich schon aufgegeben und das ist das Schlimmste, was man machen kann. Man muss der Assekuranz immer auf die Nerven gehen, alle Möglichkeiten ausschöpfen, die man als Geschädigter hat. Und das sind zum Einen die von mir aufgezeigeten Wege, auch wenn Dein Anwalt sagt "kann man machen". Glaubt mir, kein Vorstand der Assekuranz mag eine BaFin Beschwerde oder gar eine direkte Beschwerde an den Vorstandsvorsitzenden. Das ist zu mindestens ein Weg zu zeigen, dass Du nicht klein beigibst. Aber das kann nur mit einem Anwalt geschehen, der im Schadensersatzrecht sehr gut ist. Ist das ne Lusche, dann gute Nacht; das gilt aber auch dann für das gesamte Anspruchspaket, was sich aus den schweren Verletzungen Deines Mannes ergibt. Das scheint ja nicht wenig zu sein. Magst Du mal die medizinische Diagnose nennen? Vielleicht lassen sich daraus ja einige Dinge ableiten.

Viele Grüße

Dieter
 
Registriert seit
3 Jan. 2018
Beiträge
8
Alter
54
#22
Hallo Dieter,
danke für Deine Worte...nein gar nix machen geht gar nicht! Ich kann hier natürlich nicht alles preisgeben, weil ich denke dass auch die Anwälte heir unterwegs sind...es ist so dass mein Mann durch seinen Unfall in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann ,dazu kommt dass er selbständig war , was natürlich jetzt an Einnahmen fehlt..die ganzen Forderungen Mahnungen Behandlungskosten und vieles mehr ist noch zu zahlen und das ist nicht wenig das interessiert keinen Mensch bei der Versicherung, die kommen da mit ein paar Kröten Abfindung daher und meinen damit ist es dann erledigt bis zum Rentenalter, doch was kommt dann ? sollen wir dann mit 68 Jahren den Löffel abgeben?es sollte irgendwo eine Organisation geben die das nötige Geld bereit stellt damit man erstmal über die Runden kommt, aber so etwas habe ich bisher noch nicht gefunden.Gibt es wahrscheinlich auch nicht. Der Unfall ist nun schon über 3 Jahre her und es ist relative wenig an Geld geflossen im Gegensatz zu dem was noch offen steht und diesen Anwalt interessiert das nicht. Der reagiert nicht auf Mails oder verdreht das ganze , grad so wie es ihm gefällt. Er sitzt ja am längeren Hebel und kann rauszögern und machen was er will. Da sollte es doch möglich sein dass man diesen Machenschaften einen Riegel vorschiebt und die gezwungen werden innerhalb einer bestimmten Zeit zu zahlen ( zumindest einen Teil) denn wenn wir eine einstweilige Verfügung beantragen kostet das natürlich auch wieder und dieses Geld ist einfach nicht da..das was jeden Tag da ist sind die Schmerzen und die Gedanken wann kommt die nächste Zahlung, was fällt denen wieder ein damit sie das ganze wieder hinauszögern können...aber es liegt natürlich auch am Anwalt ob der zu Potte kommt oder nicht..mit Deinem Ausdruck Lusche oder nicht...wir werden mal den Tipp geben mit BaFin.. eigentlich sollten ja dei Anwälte da sein um uns zu sagen was Sache ist bzw. zu tun ist damit schnell Geld kommt und das reichlich, aber bei uns ist das wohl eher nicht der Fall..leider..

Gruss Sonnenschein
 
Registriert seit
27 Jan. 2014
Beiträge
75
#23
Hallo Sonnenschein,
da Du ja unter Deinem Nicknamen hier schreibst, wirst Du kaum Gefahr laufen, dass Dich einer erkennt, zumal Du ja auch für Deinen Mann schreibst, der ja das eigentliche Unfallopfer ist. M.E. läufst Du also keine Gefahr hier Ross und Reiter zu nennen.
Du schreibst immer das der "Anwalt" nicht reagiert etc. Ist denn nicht die Versicherung Euer direkter Ansprech-, und Korrespondenzpartner? Das wäre dann allerdings eine für mich seltene Konstellation. In aller Regel verfügen Versicherungen über eigene Schadenabteilungen, mit eigenen Sachbearbeitern.
Wenn Dein Mann über 3 Jahre schon unter den Unfallfolgen leidet und auch nicht mehr in der Lage ist, zu arbeiten, dürfte es sich hier um einen Großschaden handeln, da dann ja auch wohl eine erhebliche Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) vorliegen dürfte. Hier werden neben einem erheblichen Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden, Rentenschaden, vermehrte Bedürfnisse etc. fällig. Das alles müsste Dein Anwalt wissen und auch in der Lage sein, zu formulieren und entsprechend geltend zu machen. Ist das denn geschehen? Welche von diesen genannten Positionen sind denn geltend gemacht worden? Nach der Rechtsprechung ist die Versicherung gehalten "angemessene" Vorschüsse zu leisten, tut sie das nicht ,kann es zur Erhöhung von Ansprüchen führen !!
Was ist mit Eurer Krankenversicherung? Hat Dein Mann Krankengeld bekommen? Für welchen Zeitraum? Bei der gesetzlichen KV ist der Zeitraum auf 78 Wochen begrenzt, dann wird man "ausgesteuert" und dann wäre der weitere Weg sich über das Arbeitsamt um Arbeitslosengeld zu bemühen. Ist das geschehen?
Von anderer, dritter Seite ist für Euch nichts zu erwarten, es sei denn Ihr geht zum Sozialamt.

Also Du siehst Fragen über Fragen, die geklärt werden müssen. Aufgabe Eurer Anwälte !!!!

Viele Grüße

Dieter
 

Sonnenschein2016

Neues Mitglied
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#24
Hallo Dieter..also es ist so dass die monatlichen Fixkosten die mein Mann schon vor dem Unfallhatteund auch jetzt noch hat dem gegnerischen Anwalt vorliegen und das schon seit 3 Jahren..mein Mann hat eine MdE von 30%.. natürlich kommt auch der ehebliche Verdienstausfall dazu.. es wurden auch Schmerzensgeld , Haushaltsführungsschaden usw. alles gefordert , aber der gegnerische Anwalt von der VHV will das so nicht akzeptieren, bzw. nicht die Höhe des geforderten Betrages akzeptieren. Das Krankengeld läuft noch bis Juni..was dann passiert wissen wir nicht.. Fakt ist auf jeden Fall, dass er nicht mehr in seinem alten Beruf arbeiten kann, dementsprechend natürlich auch nicht mehr das gleiche verdienen wird wie vorher..das scheint dem generischen Anwalt aber egal zu sein.. es ist aber halt in unserem Fall so, dass wir immer wieder das Netz durchforsten um neue Infos zu bekommen, damit wir unserer Anwältin sagen können was sie als nächsten Schritt tun könnte damit mein Mann die geforderte Summe endlich bekommt..die funktioniert halt leidert auch nicht so wie wir das gerne hätten.. hat denn irgend jemad schon mal die geforderte Summe von einer Versicherung erhalten?es kommt ja noch dazu dass die aufgenommenen Kredite der Freunde ja auch noch bezahlt werden müssen...die ganzen Gutachten Forderungen Mahnungen Fixkosten einfach alles liegt dem gegnerischen Anwalt schon lange vor..immer wieder versucht er sich raus zu reden um Zeit zu gewinnen..wir denken halt es geschieht alles vorsätzlich damit mein Mann letztendlich zum Sozialamt gehen muss, da hat er sich aber ganz gewaltig getäuscht.. wir werden irgendwie einen Weg finden um unsere Anwätlin voran zu treiben damit die diesem gewisenlosen Verein mal zeigt was Sache ist.. wir wollen ja nur was uns zusteht.Niemand will einen Unfall haben bei dem seine ganze Existenz vernichtet wird.. und bei meinem Mann ist das so..

Gruss Sonnenschein
 
Registriert seit
27 Jan. 2014
Beiträge
75
#25
Hallo Sonnenschein,

was passiert, wenn das Krankengeld endet, hatte ich Dir gestern beschrieben. Dein Mann wird ausgesteuert, so nennt man das. Dann bleibt nur der Weg zum Arbeitsamt. KG wird in der gesetzlichen KV nur für 78 Wochen bezahlt !!

Ich verstehe nicht, dass Eure Anwältin dieses ganze Theater mitmacht, bei offensichtlich klarer Sach-, und Rechtslage. Ich hätte schon längst geklagt. Das würde dem Verein nämlich Beine machen.


Gruß Dieter
 

Sonnenschein2016

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#26
Hallo Dieter,

ja wir wissen auch nicht wirklich genau wie unsere Anwältin genau tickt. Wir denken ganz einfach sie sammelt Minuspunkte vom gegnerischen Anwalt damit sie ihm dann ordentlich eine vor den Bug knallen kann, so dass er dann gezwungen ist die geforderte Summe zu zahlen.Denn Klagen ist bei uns im Moment nicht möglich da wir kein Geld übrig haben. Wir werden dann natürlich Prozesskostenbeihilfe beantragen.Er will auch nicht die geforderte Summe an Schmerzensgeld zahlen..das wird echt noch heftig ...wir werden weiter kämpfen und vor allem werden wir uns mit der BaFin in Verbindung setzen.

Gruss Sonnenschein