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ZDF-Zoom morgen Mittwoch 22.45 Uhr "Der Streit mit den Berufsgenossenschaften"

Trollin68

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121
#13
Hallo @, ich habe den Beitrag auch gesehen. Als Betroffene eines Arbeitsunfall's und einer Bk , habe ich mich an die Worte meines Anwalts zum Beginn des Verfahrens erinnert. In Deutschland können die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter "um die Ecke" bringen, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Das fand ich damals etwas übertrieben....jetzt sehe ich das anders. (Asbest/Wismut etc.) Die Reaktion des Arbeitsministers hat mich entsetzt!!! Eigentlich war er in meiner Wahrnehmung ein " harter Hund" ......also den samt seiner Partei.....ich wähl die nicht mehr!!!!! Ich erzähle meine Geschichte meinen Kollegen und die hören mir sehr genau zu!!! Dann kann jeder selbst entscheiden....ob er sich " um die Ecke bringen lässt" Viele sind wirklich ahnungslos....was machen die Gewerkschaften usw. Leute ich glaube ich bin wieder im Klassenkampf gelandet!
I.d.S.
Trollin68
 

IsswasDoc

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#14
Hallo Trollin68,

nicht nur Arbeitgeber dürfen das! M.E. dürfen das auch die besonders ausgebildeten D-Ärzte durch Unterlassung von Diagnosestellung und Behandlung. Die wissen genau was wir haben und wenn die sehen, da bahnt sich ein Groß-Dauerschaden an, wird die Leistung sofort eingestellt!

Dann beginnt M.E. die Verleumdungsmaschinerie der BGn Sie haben nichts usw. und wenn ich auf alles gehört hätte was mir die M.E. selbst ernannten Experten geraten haben, wäre ich schon längst tod. So zu sagen Ökonomisch sauber entsorgt.

Die mehrzahl der Ärzteschaft traut sich dann, so wie im Beitrag geschildert, nicht dagegen vor zu gehen mit "Neutralen" Attesten und Befundberichten, dann werden die Ärzte wenn Sie die Wahrheit sagen als "Verrückt" erklärt, gerade wenn es zb. um HWS und Wirbelsäulengeschichten geht. Obwohl jeder weiß, das kann nicht angehen, ohne einen Beweis eine Ersatzkrankheit zu generieren.

Es ist doch bezeichned, wenn die Verantwortlich die eingentlich die Aufsicht und Weisungsbefugnis zur BG hin haben, sich Verhalten M.E. wie ein Veranstalter und Animateur einer Kaffefahrt mit Heizdecken verkaufen aufzeigen.

Keiner der Arbeitgeber würde Bankrott gehen oder es würde keine tausende von Arbeitsplätzes kosten, wenn die BGn uns alle richtig Versorgen und Entschädigen würden.

Beim Mindestlohn wurde genauso argumentiert und eingetroffen ist davon mal überhaupt nichts. Alles nur Schau und bloß nicht das Problem hochkochen, das wir alle nur Pauschal versichert sind, in jeglicher Hinsicht!

Gruß
Isswasdoc
 

HWS-Schaden

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Bei den Stadtmusikanten
#15
Hallo

Ich fand den Appell der Sendung trotz aller o.g. Kritik deutlicher als bei vergleichbaren Beiträgen, insb. bezogen auf BKen.

Die Kritik an der Sendezeit kann ich nur insofern verstehen, wenn man an zufälliges "Zappen" und Fernsehgucken am Feierabend denkt. Der Beitrag ist online 365 Tage 24 Stunden lang abrufbar (bis 23.1.2020) hier: Krank und keiner zahlt.

LG
 

ptpspmb

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#16
Hallo,

eigentlich bringen die in ihrem Beitrag alles auf den Punkt!
BG will nicht bezahlen!
Rentenausschuß welcher über einen Bescheid verhandelt abreitet ca. 60 Fälle in 2 Std. ab, nach Vorgabe eines Mitarbeiters der BG!
Landesgewerbeärzte welche die BG´n überprüfen könnten, werden immer weniger, innerhalb von 10 Jahren von 160 auf weniger wie 70 Stück zusammengestrichen!
Ergo, weniger Landesgewerbeärzte sprich weniger Ermittlungen!

Es gibt und wird keine Waffengleichheit geben!
 

oerni

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#17
Die Kritik an der Sendezeit kann ich nur insofern verstehen, wenn man an zufälliges "Zappen" und Fernsehgucken am Feierabend denkt.
Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, wir Verunfallte und berufserkrankte Menschen haben unsere Netzwerke und wir wussten von der Sendung.
Wir sind sensibilisiert auf dieses Thema. Wir wissen wo der Beitrag online (danke für den Link) zu suchen ist.
Der allgemeine berufstätige Bürger ist zu später Stunde vielleicht schon zu Bett gegangen und somit erfährt er diese wichtigen, auf den Punkt gebrachten Informationen womöglich nicht.

Ich will den Beitrag überhaupt nicht kritisieren, im Gegenteil wie ptpspmb und Andere festgehalten haben:
Alles auf den Punkt gebracht - egal was man als Betroffener tut, es wird zu 90 % abgelehnt.
Ob durch die gesetzliche UV Träger oder Richter/innen - alles ein strukturiertes Ablehungssystem!

Früher wurden wir Lehrlinge angehalten ein Wochentätigkeitsbuch zu führen.
Ich sage inzwischen zu den Mitmenschen, schreibt ein Tagebuch über Eure Tätigkeiten im Berufsleben, man könnte es zu einem späteren Zeitpunkt gebrauchen, ebenfalls selbsterklärende Fotos.
 

Pfong

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161
#18
Hey ihr,

Erstmal vielen Dank für den Hinweis zur Sendung!
Habe es mir gerade in der Mediathek angesehen.

Ich fand den Beitrag überraschend gut und kritisch.
Die Sendezeit wundert mich darum gar nicht.
Da wurde mein Zwangsbeitrag mal für was informatives genutzt ...

An dem Minister kann man wieder mal sehr gut sehen was von solchen "Fragerunden" die gerne mal von Politikern "veranstaltet" werden zu halten ist.
Auserwählte Fragesteller bekommen vorher ausgearbeitete Antworten.
Falls es doch jemand ohne "Einladung" zum "Gespräch" schafft wird er abgewürgt, ganz schnell und leise... und weiter geht's ....

Ich schweife ab :)

Mal abgesehen von dem ganzen Ärger mit den %en und der Anerkennung usw.
In meinem Fall bin ich froh das es sowas wie die BG gibt und mein Unfall auf Arbeit passiert ist, die medizinische Versorgung und auch Nachsorge läuft in meinem Fall absolut Reibungslos.

Bei dem was nach der "Heilung" so abläuft sieht es leider anderst aus.

Mfg
 

Siegfried21

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#19
Hallo Pfong,

dein:
In meinem Fall bin ich froh das es sowas wie die BG gibt und mein Unfall auf Arbeit passiert ist, die medizinische Versorgung und auch Nachsorge läuft in meinem Fall absolut Reibungslos.
Bei dem was nach der "Heilung" so abläuft sieht es leider anderst aus.
Ja, ich denke, du hast auch meinen Beitrag (noch vor der Sendung) gelesen.
Ich habe erst vor kurzem mit einer Frau gesprochen, ihr Mann auch noch vor einem SG §§ Ergebnis verstorben!

Oerni:
ich will den Beitrag überhaupt nicht kritisieren, im Gegenteil wie ptpspmb und Andere festgehalten haben:
Alles auf den Punkt gebracht - egal was man als Betroffener tut, es wird zu 90 % abgelehnt.
Ob durch die gesetzliche UV Träger oder Richter/innen - alles ein strukturiertes Ablehungssystem!
Ich muss es nochmals ergänzen:rolleyes:

Die Politik weiß von den Zustanden, trägt diese mit und schaut weg.
Alles für die Versichertengemeinschaft-Sozialstaat-Wirtschaft.
Die BG ist mehr oder weniger., ein Wirtschaftsunternehmen und die Politik muss vor der Wirtschaft
kuschen.

Es ist brüskierent-verwerflich, dass die Geschädigten-Kranken (wo der Fall klar ist) oft trotzdem,
auf den langen Rechtsweg verwiesen werden und die Rechtsprechung........ im Grunde...... mitspielen muss.

Grüße
 

oerni

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#20
Die Politik weiß von den Zustanden, trägt diese mit und schaut weg.
Alles für die Versichertengemeinschaft-Sozialstaat-Wirtschaft.
Die BG ist mehr oder weniger., ein Wirtschaftsunternehmen und die Politik muss vor der Wirtschaft
kuschen.
da berichtet ZDF Zoom dass Jährlich 2500 Tote durch BK zu beklagen sind und wenn juckts ?
Niemand auch hier im Forum wird das nicht behandelt

dann stellen sich Vertreter der IGMetall hin und sagen Sie müßten 60 Fälle in 2 Stunden unterschreiben !
Was sind das für Ixxxxn von der IGMetall
Wenn ich das in 2 Minuten nicht entscheiden kann unterschreibe ich nicht
Aber der Hintergrund weshalb die unterschreiben ist folgender : 80 € steuerfrei neben dem eigentlichen Verdienst die Stunde.
Also ein guter Job und tolles Geld nebenbei ! Wird zuviel gefragt und nicht entschieden ist der nebenbei Job weg !
Stelle mal die Frage wie die IGmetaller für diesen Job entschädigt werden ?

Genau das gleiche bei den Ehrenamtlichen Richtern, wenn die nicht machen was der Hauptrichter möchte
ist auch der Nebenbei Job weg, darüberhinaus können die sich ja auch nur auf den Richter verlassen.....

In Nürnberg (BG ETEM) sitzt ein Herr des VDK im Rentenausschuss und unterschreibt selbstverständlich auch alles was auf den Tisch kommt.

Aber zurück zu dem Beitrag.
Wie wäre es mit Orangen Westen zur Demo zu gehen!
 

drago

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#21
Hallo
Für mich war mit Landesgewebeärzten was ganz neues und ich kann mich nicht erinnern dass hier in Forum sowas diskutiert wurde. Mich interessiert, hatte eine Erfahrung mit Landesgewebeärzten, wo sind zur finden oder und wie kommt man zur der.
L. G. Danke im Voraus
 

bobb

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#22
LANDESGEWERBEÄRZTE

Hallo,
genau dieses Thema geistert seit der Sendung auch in meinem Kopf. Drago hat das Thema Landesgewerbeärzte (als Beratungsstelle für Opfer) gerade erwähnt und das war mir in der Sendung auch neu und ist wohl hier im Forum nie "aufgelegt" worden. Wie man in der Sendung erfahren konnte, gibt es z.B. in Bremen überhaupt keinen solchen Landesgewerbearzt mehr und in den anderen Bundesländern herrscht da ein starker Mangel. Es wurde - wenn ich mich richtig erinnere - in der Sendung eine bundeslandspezifische Grafik kurz eingeblendet über die Anzahl der tätigen Landesgewerbeärzte.

Dieses Thema sollten wir verfolgen und aufgreifen.

Gruß Bobb
 

seenixe

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#23
Hallo Oerni,

Da muss ich Dir widersprechen,

Genau das gleiche bei den Ehrenamtlichen Richtern, wenn die nicht machen was der Hauptrichter möchte
ist auch der Nebenbei Job weg, darüberhinaus können die sich ja auch nur auf den Richter verlassen.....
Weder die Höhe der Entschädigung ist richtig - 6,00 Euro die Stunde § 16 JEVG noch kann ein Richter seine ehrenamtlichen Richter (Schöffen) loswerden.
Deutschland ist zwar auf dem besten Weg eine Bananenrepublik zu werden, aber so nun doch nicht.
Zur Anzahl der Toten ist vielleicht zu sagen: 2017 waren es 3 177 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr allein in Deutschland. Das bedeutet 10 x Absturz eines A300 mit über 300 Personen direkt über Deutschland und interessieren die Verkehrstoten?
Genauso ist es mit den Toten von Berufskrankheiten.

7 Millionen 600 000 Schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland.....

Wen interessiert es?

Gruß von der Seenixe
 

oerni

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#24
Hallo Seenixe,

das ist eine begründete Frage und sollte doch genauer unter die Lupe genommen werden.
6 Euro überall in der Republik oder nur in Berlin?

Ich habe zu meinen BK Verfahren den zuständigen Gewerbearzt gefragt und auch Antwort erhalten.
Allerdings muss dazu geschrieben werden, dass diese auch unter Geldmangel leben und Kurse oft von Trägern (DRV, ZBFS, BG) bezahlt werden.
 
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