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Zahlungsverweigerung durch Leitungsträger?

Wurde bei Deinem Arzt schon einmal die Zahlung durch Leistungserbringer verweigert?


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Sekundant

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Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,937
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
Eine Umfrage an alle, die ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen mußten:

Es scheint neben Gutachtermanipulationen, Falschdarstellungen, unbegründete oder fadenscheinige Ablehnungen u.a. eine Methode der Leistungsträger zu geben, die direkt bei den behandelnden Ärzten ansetzt und diese unter Druck zu setzen versucht, nämlich

keine oder massiv verzögerte Zahlung der erbrachten Leistung.

Wie auch Santafee in

http://www.unfallopfer.de/forum/showpost.php?p=138972&postcount=65 und
http://www.unfallopfer.de/forum/showpost.php?p=138516&postcount=50

beschreibt, kann auch ich bestätigen, dass zumindest zwei meiner Rechnungen (hier vom Landesamt für Finanzen) nicht bezahlt wurden. Bei einer unbezahlten Rechnung merkte ich das erst, als ich den Arzt nach längerer Zeit erneut aufsuchte und er mich nur nach "Vorauszahlung" weiter untersuchen wollte.

Wer hat ähnliche Erfahrungen oder wie Santafee fragt:

Wenn man nur herausfinden könnte, ob sowas gängige Praxis ist?
Um eine aussagekräftige Information zum Verhalten der Leistungsträger zu erhalten, ist natürlich eine breite Beteiligung nötig.
Die Auswahl umfaßt die Antworten

O Ja, Rechnungen wurden nicht bezahlt


O Ja, Rechnungen wurden (massiv) verzögert bezahlt


O Nein, Rechnungen wurden bezahlt


O Kann ich nicht sagen, weil ich keine Information darüber habe


O Ich frage bei meinem Arzt lieber nicht nach

Wer sich (beispielsweise aufgrund des Verhaltens seitens des Arztes/der Beschäftigten) nicht sicher ist, sollte sich nicht scheuen, gezielt dort nachzufragen. Unter dem Hinweis, dass solche Informationen vorliegen, freut er sich vielleicht darüber, dass sein Patient hinter ihm steht.


Gruss

Sekundant
 

uhu59

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Hallo Sekundant,

wie ich im anderen Thread schon schrieb, ich vermute mal, das der eine Arzt mit der BG zusammen arbeitet. Einen handfesten Beweis habe ich leider nicht, wenigstens noch nicht.

Das Ganze ist eine längere Geschichte.....

LG
Uhu59
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo,

ich finde diese Umfrage sehr gut! Danke Sekundant!:)

Also ich hab jetzt mal die 2. Antwort angekreuzt, obwohl ich eigentlich gar nicht weiß, ob der damalige Arzt seine eingeforderten Rechnungen überhaupt bezahlt bekommen hat... Mir waren "nur" die wiederholten Zahlungserinnerungen aufgefallen. Ich werde aber bald nochmals Akteneinsicht fordern und schauen, wie es diesmal aussieht! Ich ahne aber schlimmes!

Bitte, ich rate jedem unbedingt und vor allem in der Zeit der Klage wiederholt zu kontrollieren, ob und inwiefern Euer Arzt bezahlt wird. Meinen Arzt habe ich eigentlich auch immer wieder gefragt, ob er Probleme mit meiner BG hätte, was er verneinte, aber da Rechnungen oft über ein Rechnungsbüro laufen, hat er dies vllt. auch nicht immer so explizit im Kopf...

Bitte kontrolliert dies, indem Ihr Einsicht in Eure "elektronische Akte" verlangt, denn in der normalen findet Ihr dies nicht und dann beteiligt Euch an der Umfrage, denn vllt. ist es hierüber auch möglich, systematisches kriminelles und einschüchterndes Verhalten/Agieren der BGen zu entlarven!

VG Santafee
 

Herzblut

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16 Okt. 2009
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Hallo,

also in "meiner" BG-Akte fand ich "nur" Kürzungen von Leistungen:eek:

Aber der Hinweis von Santafee (elektronische Akte) ist wahrscheinlich Gold wert;)

Grüßle vom Herzblut
 

Micky Mouse

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
10 März 2008
Beiträge
497
Ort
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Hallo Santafee,

ich habe bis jetzt immer die komplette Akte (einschließlich der elektronischen Akte) angefordert.

Geliefert wurde aber immer nur die schriftliche Akte mit dem Vermerk, dass es bei der BGHW keine elektronischen Akten gibt. Dies bezweifle ich zwar, aber mit dem Beweisen ist das ja immer solche Sache.

Mir ist lediglich aufgefallen, dass nicht alle Berichte der Ärzte in meiner Akte zu finden sind. Seltsam oder? :confused:

Ich dokumentiere deshalb alles sehr genau, falls es mal zu einer Verhandlung kommen sollte. Da wäre ich dann mal auf die Ausreden der BG gespannt.


Gruß Micky Mouse
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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Geliefert wurde aber immer nur die schriftliche Akte mit dem Vermerk, dass es bei der BGHW keine elektronischen Akten gibt. Dies bezweifle ich zwar, aber mit dem Beweisen ist das ja immer solche Sache.

Gruß Micky Mouse

Hallo Micky,

ich habe die elektr. Akte auf CD bekommen... frag doch mal nach, ob sie Dir diese auch auf CD zuschicken können!;)

VG Santafee
 

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
Hallo Mickey Mouse,

guck doch einfach mal auf die HP der BGHW:

http://www.bghw.de/aktuelles/die-elektronische-akte-wird-wirklichkeit/?searchterm=elektronische akte

"
Seit dem 02.11.2009 wurde die elektronische Vorgangsbearbeitung schrittweise eingeführt, zunächst in der Abteilung Mitgliedschaft und Beitrag, ab Sommer 2010 dann auch in weiteren Bereichen."

Also, verlang doch bitte mal die elektronische Akte und berichte mal wie es Dir bzgl. dieses Themas ergangen ist. Wäre sehr nett.

Viele Grüße
Kasandra
 

Micky Mouse

Erfahrenes Mitglied
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10 März 2008
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Ort
Kiel
Hallo Kasandra,

dass ist ja sehr interesannt. Ich habe zuletzt im Juli 2010 Akteneinsicht genommen und in dem Schreiben der BGHW stand wörtlich:

" Wir haben die komplette Verwaltungsakte mit gleicher Post an Ihr zuständiges Sozialgericht gesandt damit Sie dort Einsicht nehmen können.
Darüber hinaus bestätigen wir Ihnen, dass außer der in der Akte enthaltenen Daten keine weiteren Daten gespeichert wurden."

Da bin ich davon ausgegangen, dass es noch keine elektronische Akte gibt.

Wie kann ich denn nun in Erfahrung bringen, ob die Aussage der BG stimmt?


Gruß Micky Mouse
 

max01

Erfahrenes Mitglied
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Hallo zusammen,

vielleicht (?) ein Zufall: Bei mir werden Rechnungen oft angemahnt, wenn ich nicht als Gesund beschrieben werden... Daher entschied auch ich mich für die zweite Antwortmöglichkeit...

MfG
max01
---
Dieses ist natürlich meine Meinung. Rechtsfragen beantwortet Dein Anwalt …
 

Dahlie

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Beiträge
281
Ja, Rechnungen wurden nicht bezahlt

Da die BG den Behandlungsfehler bei mir nicht anerkennt wurde ich von meinem D-Arzt aufgefordert eine Überweisung auf KK Leistung nachzureichen.

Daher ein klares Ja von mir.

Das Problem ist auch, das der Patient in der Pflicht ist und den Fehler erst einmal Beweisen muss, bis die Ursache behandelt wird.

Bis der Nachweis unter Umständen überhaupt erbracht werden kann wird der Schaden auch bei anderen Behörden nicht anerkannt.

Gruß
Dahlie


 

Thimonreiten

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25 März 2008
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Hallo Sekundant!

Nach über 20jähriger Erfahrung als Arzthelferin/Sekretärin in einer Arztpraxis
kann ich nur bestätigen, das besonders die an die BG gestellten Rechnungen
oft mehrmals angemahnt werden mussten.

Die einzige BG die schnell bezahlt hat war die GUV (Schulunfälle).

Gruß Thimonreiten
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo,

die Frage, die ich mir stelle ist, was können wir mit dieser Umfrage erreichen? Für mich zeigt sie klar, dass Verzögerungen absichtlich getätigt werden und ein System dahinter steckt, auch, wenn 13 Betroffene hier im Forum sicher nicht viel sind, jedoch wissen viele vllt. gar nichts darüber und die Dunkelziffer könnte viel höher sein.

Könnte man das nicht irgendwie öffentlich anprangern und eine größere Umfrageaktion, vllt. auch in anderen Foren durchführen?

VG Santafee
 
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