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Zahlt oft der falsche Kostenträger

Rajo1967

Erfahrenes Mitglied
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9 Okt. 2013
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Hallo MaxundMoritz,

das System der D-Arzt Verteilung und die spezielle Schulung sowie die Ablehnungsgutachterie ist genau darauf ausgelegt, das diese Ansprüche immer häufiger abgelehnt wird.

Was meinst Du woraus die Beitragssenkungen für die AG sinken und die Überschüsse der gesetzlichen Unfallversicherer steigen?

Bestimmt nicht, weil es weniger oder weniger schwere Unfälle gibt. Es gibt ein Machtsystem BG und das muss gesetzlich verändert werden.

LG Rajo
 

bluesun

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
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80
Hi,
Rajo, recht so.
Nur wie?

LG

Blue
 

Rajo1967

Erfahrenes Mitglied
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9 Okt. 2013
Beiträge
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MV
Hallo Bluesun,

ganz einfach, das D-Arzt System in Krankenhäusern gehört abgeschafft. Was hat ein D-Arzt im Krankenhaus zu suchen? Hier hat er die Möglichkeit, wie wir es selbst erlebt haben, schon die Behandlungsdiagnosen zu verändern und somit den Vollbeweis für den ersten Gesundheitsschaden zu manipulieren.

Alles was später kommt, das kann man nur sehr schlecht verändern und viele werden ja nicht durch einen Notarzt eingewiesen. Das heißt, wenn man einen Notarzt hat, der das Notarztprozokoll sauber ausfüllt, dann kann man die falschen Berichte noch als solche Enttarnen - wenn es aber nicht so ist, dann hat man ein arges Problem, denn dann verschwinden Berichte, es wird mit einem Mal davon gesprochen das der innere Zusammenhang nicht herzustellen wäre u.s.w.

LG Rajo
 

MaxundMoriz

Mitgliedschaft beendet
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Hallo

dachte ein Magazin im BR könnte das Thema interessieren, aber Pustekuchen.
Die haben Schiess vor der Macht der BG`en und Politik.

Ja Rajo, aber der D-Arzt im KH ist nur ein Problem.

Es gibt in der Ärztezeitung den Vertrag der UV und kassenärtzl. Vereinigung zum lesen.
Was da alles steht, macht einem sehr viel Angst
 

derosa

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Hallo Rajo,

so einfach ist das nicht mit der Abschaffung der D-Ärzte in Krankenhäusern. Diese sind schließlich in den meisten Fällen die erste Station, in welche man nach einem Arbeitsunfall gebracht wird...

Hinzu kommt dann noch die Tatsache, dass eine Arztpraxis weder Nachts noch an Wochenenden geöffnet hat! Wo sollen dann Verunfallte hin? Es gibt genügend Arbeitnehmer, die dann arbeiten.

Die Diagnosen kann auch ein BG-treuer Orthopäde mit D-Arztfunktion verfälschen. Meiner Ansicht sogar leichter als ein Klinikarzt, weil dort evtl. Kollegen als Zeugen vorhanden sind.

Es gibt allerdings auch D-Ärzte, welche sich nicht von der BG beeinflussen lassen - übrigens auch in Kliniken.

Die Macht, die sich die BG im Laufe der Jahre erschaffen hat, muss allerdings wahrlich wieder auf ihre gesetzliche Grundlagen reduziert werden;)

Viele Grüße
Derosa
 

Dahlie

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Hallo Leute,

nach meiner Einschätzung könnten hohe Strafen eine abschreckende Wirkung haben, also das es für Ärzte und Gutachter ein lebenslanges Berufsverbot gibt, wenn Betrogen wird und auch eine komplette Vermögendspfändung sollte angewendet werden, was auch bei den Versicherungsvorständen vorgenommen werden müsste, wenn heraus kommt, das aus ihrem Haus zum Betrug aufgefordert wurde.

Das mit der Kostenumverteilung ist doch im Grunde Sozialbetrug und somit eine weitere Straftat an der sich so einige mitschuldig machen, so wie es bisher in den meisten Fällen läuft, was man so mitbekommt.
Dafür müsste man auch auch die Richter zur Rechenschaft ziehen, die bei dem Betrug mitwirken. Beamtenstatus entziehen und ebenfals das gesammte Privatvermögen an Unfallopfer und gemeinnützige Gesellschaften abzutreten ist.

Wenn man das mit der Haftung bei Fehlentscheidungen auch noch bei unseren Politikern umsetzen könnte, dann würden auch da so einige Entscheidungen anders ausfallen, die dann mal zu Gunsten des Volkes wären. Was bei CETA, TTIP und TISA wohl eher nicht der Fall sein wird, bei dem was bisher so herausgekommen ist.

Kein Boot, kein Haus, kein Auto und kein Ansehen in der Gesellschaft mehr:D

VG Dahlie
 

oerni

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Hallo Dahlie,

Sozialbetrug mit Wissen der Politik, des Gesundheitsministerium, der Rentenversicherung, der Krankenkassen, egal ob PKV oder GKV

Alle wurden von mir bereits angeschrieben, Reaktion (sinngemäß Schulterzucken)
Der Zentralvorstand der AOK Hr. Schäfer bereits im Jahr 2007.

Geändert hat sich nichts, das Gegenteil ist der Fall.

Durch die Abschaffung der H-Ärzte ab 01.01.2016 und durch die Schaffung einer Holdinggesellschaft
der BG Kliniken, wird das Monopol gestärkt.
Die Allgemein- und Fachärzte werden weniger geschult, damit diese bei Erkrankung nicht auf
die Idee kommen, z.b. eine BK - Erkrankung anzuzeigen.

Frage mal Dr. Müsch (www.berufskrankheiten.de)

Die Problematik muss öffentlich gemacht werden, nur dann könnte sich etwas verändern.
 

Rajo1967

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Hallo Zusammen,

der D-Arzt dürfte selbst keine Diagnosen stellen, keine eigenen Wertungen einbringen sondern nur die Organisation der Behandlung übernehmen.
Was hat ein D-Arzt im Krankenhaus zu suchen? Was macht er bei einer akuten Behandlung denn besser als die Klinikärzte?

Es würd vollständig ausreichen, wenn ein niedergelassener Arzt als D-Arzt fungiert und erst nach der Notbehandlung nach dem ersten Krankenbericht des Krankenhauses die Berichte in die Hand bekommt. Da wäre schon einmal eine "gewisse Objektivität" gewährleistet.

Das geht auch nicht gegen die vielen D-Ärzte, die ordentlich ihren Job machen, aber wir haben da leider 2 Jahre gebraucht um einen zu finden der hinter seinen Erhebungen steht.
 

ptpspmb

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Hallo @,

das alles hängt doch zusammen!
D-Ärzte sind ganz normal Ärzte in den Kliniken, oder anders herum, eine Notaufnahme in der Klinik ist mit einem Notarzt besetzt! Jetzt kommt man als UO dort hin, man wird gefragt was passiert ist und die Dinge nehmen ihren Lauf. Unter das Aufnahmeprotokoll kommt jetzt der Stempel von dem Arzt der die Zulassung als D-Arzt hat, egal ob der dich gesehen hat oder nicht!

Also berichtigt mich, aber so kenn ich das!

Bei wiederholten Vorstellung in der Notaufnahme muss man jetzt einen Termin in der BG Sprechstunde vereinbaren! Der gleiche Arzt der normale Patienten eine 1/2h zuvor behandelt hat, ist jetzt BG Arzt! Stempel von dem zugelassenen BG Arzt!

Und die KK bezahlt für die BG das Verletztengeld aus! Warum das so ist, keine Ahnung! Aber das geht es doch schon wieder weiter!
 

Rajo1967

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Hallo Micha,

hast Du Dich schon einmal gefragt, wer im Krankenhaus den Entlassungsbericht schreibt? Warum in der Regel 3 Ärzte unterschreiben müssen und warum das ausgerechnet im BG Verfahren anders ist?

Wir haben 3 verschiedene Arztberichte zum gleichen Krankenhausoffenthalt meiner Frau.

Den ersten den wir in der Hand hatten war einer mit 5 Diagnosen, der von keinem Arzt gegengezeichnet war.
Der zweite Bericht war der D-Arzt Bericht an die BG wo aus den 5 Diagnosen schon "multiple Prellungen" geworden sind.
Den dritten Bericht, da waren dann plötzlich weitere konkrete Diagnosen benannt und von den behandelnden Ärzten unterschrieben. Diesen haben wir über die Krankenkasse bekommen.

Da kannst Du Dir an ein paar Fingern abzählen, warum das so ist.
 

Dirk Langkeit

Erfahrenes Mitglied
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Hallo oerni

Weder die Rentenversicherung noch die Krankenkasse legt sich mit der BG an. Diese Sozialmörder haben Ihre Untergebenen, ihre Gutachter die handeln nach dem Motto wer mich bezahlt bestimmt was ich schreibe.
Unser Bundestag im Stern Kinderkarten Bundestag.
Was diese Herren dort vom Stapel lassen, :cool::p alles klar.

Mit freundlichen Grüßen
D. L.

wer kämpft kann verlieren wer nicht kämpft hat verloren
 
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