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Wissenschaftsmafia

Joker

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Registriert seit
2 Sep. 2006
Beiträge
1,286
Ort
am Rhein
Hallo,

ich bin heute auf der Webseite http://www.ekkehard-friebe.de/wissenschaftsmaffia.html auf ein Zitat eines Artikel aus dem Jahr 1988 (!) gestoßen:
Besonders prägnant wird der Begriff WISSENSCHAFTSMAFIA in einem Zeitschriften-Leitartikel mit der Überschrift: "Die Wissenschaftsmafia" umrissen (EHLERS 1988). Dort heißt es (Zitat):

"Das wissenschaftliche Weltbild - zerlegt in atomisierte Spezialgebiete - ist fest zementiert. In jedem dieser Spezialgebiete gibt es einen oder mehrere Päpste. Sie sind allesamt unfehlbar. Sie haben einen Beraterstab um sich - Gutachter genannt -, die sind allesamt absolute Spezialisten. Dieser Beraterstab entspricht etwa der Funktion der Glaubens-Kongregation der römischen Kirche. Ihr Wort ist Dogma. Wer von der reinen Lehre abweicht, muss entweder widerrufen oder schweigen.

Ich schätze die Wissenschafts-Päpste in Deutschland auf etwa 200 in allen Disziplinen. Unter Ihnen spielt sich alles ab. Sie arbeiten eng mit der Industrie zusammen, die wiederum ihr krebsartiges Wachstum jenen Wissenschafts-Päpsten und Spezialisten-Kongregationen verdankt.

Sie beherrschen die Universitäten. Sie wachen darüber, dass nur ihr wissenschaftliches Weltbild gelehrt wird. ("Ich bin der Herr, Dein Wissenschaftler, Du sollst nicht haben andere Wissenschaftler neben mir.")

Sie beherrschen aber auch die Politiker. Denn sie sind auch dort gutachterlich tätig. Sie bestimmen unter anderem, wohin die Forschungsgelder fließen, vor allem wohin nicht. Natürlich fließen die Forschungsgelder in die Industrie, die wiederum von jenen Wissenschaftlern beraten werden. (Professor Überla vom BGA war wohl das bisher krasseste Beispiel.)

Sie beherrschen aber auch die Juristen. Denn auch dort sind sie mit ihrem materialistischen Weltbild gutachterlich tätig.

Sie sagen den Richtern, was sie als Wissenschaft anzusehen haben und was als Scharlatanerie. Sie entscheiden, wann ein Kunstfehler vorliegt und wann nicht. (In den eigenen Reihen gibt es keine Kunstfehler, bei Außenseitern fast immer.)

Sie beherrschen aber auch die Patentämter. Denn nur was ihrem wissenschaftlichen Weltbild entspricht, kann auch funktionieren, also patentiert und damit geschützt und damit industriell vermarktet werden.

So schließt sich der Kreis: Forschung und Lehre - Nutzanwendung - Politik - Justiz - Patent - Forschungsgelder - industrielle Vermarktung. Gibt es Ärger mit der Bevölkerung, werden von den jeweiligen Fach-Päpsten wissenschaftliche Gutachter an den Ort der Unruhen entsandt, die dann verkünden, dass nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen (und seien sie 100 Jahre alt) die Sache 1. absolut sicher, 2. ungeheuer nützlich und 3. überhaupt dem Fortschritt und damit der Menschheit dient. Amen." (Ende des Zitats)
Ja, die Wissenschaftsmafia scheint auch heute noch - nicht nur im Bereich der Physik - bestens zu funktionieren. Ansonsten hätte es ja sicherlich in den letzten 20 Jahren Änderungen im System gegeben...

Gruß
Joker
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo Joker,

hätte sich was geändert, dann wäre es keine Mafia.

Zum Schutz der Wissenschaftsmafia wurde sicherheitshalber die Psychiatrie eingeführt, und gleich auch als Wissenschaft deklariert.
Es ist das Endlager der Ungläubigen!
So ist es zu glauben, Amen!

Gruß Ariel
PS: Würde die Gewaltenteilung in Deutschland tatsächlich funktionieren, dann wäre es nicht möglich!
 

maja

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Hallo Joker!

Habe Deinen Beitrag, jetzt erst gelesen.
Sehr interessant.
, die Wissenschaftsmafia scheint auch heute noch - nicht nur im Bereich der Physik - bestens zu funktionieren. Ansonsten hätte es ja sicherlich in den letzten 20 Jahren Änderungen im System gegeben.
Nicht nur, dass dies bestens funktioniert,
es funktioniert immer besser vor allem in
der Medizin.

Ist vielleicht im im Laufe der Jahre so ab und zu
"eine Maus" durchs Netz geschlüpft, wird es heut immer schwieriger.

Wird doch schon zu Beginn der Krankheiten/Unfälle,
der Grundstein gelegt.
Indem die aufnehmenden und danach behandelnden Ärzte, die passenden
Befunde erstellen, damit später die Gutachter,
nur noch je nachdem von welchen Träger sie den
GA Auftrag erhalten-schreiben/auslegen können,
wie sie wollen und der Betroffene-nicht einmal
die wirkliche Möglichkeit hat,
sich auf die Befundung berufen zu können.

Das System wurde im Laufe der Jahre immer mehr
verbessert und funktionstüchtiger- vervollkommnet.
Schon im Studium-der angehenden Ärzte fängt das an.
Und sie lernen weiter, in ihrer Assistenszeit, dass es besser für sie ist,
da mitzumachen, als gegen den
Strom zu schwimmen, weil sie sonst kaum eine Chance,
ihren Beruf ausüben zu können.

Das hat mir persönlich ein netter junger Arzt im UKB gesagt-
mit dem Hinweis, "wir haben, niemals darüber gesprochen".

Gruss
maja




Gruss
maja
 

gertrud1

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Registriert seit
20 März 2008
Beiträge
1,094
Hallo Maja,

Schon im Studium-der angehenden Ärzte fängt das an.
Da muss ich dir (leider) voll und ganz beipflichten.. Ein Freund von mir studiert Medizin und er hat mir genau das selbe berichtet.
'Man' hält zusammen - und falls man einen 'Kunst- Behandlungsfehler' bemerkt - schnell weiter überweisen - falls das Gewissen drückt - ansonsten unter den Teppich kehren und weiterbehandeln.....
Fand ich auch sehr bedenklich und erschreckend......:mad:

Gruss Gertrud
 
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