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Wieviel Schmerzensgeld nach Motorradunfall

riro2626

Nutzer
Registriert seit
17 März 2009
Beiträge
1
hallo liebe unfallopfer.de gemeinde

ich hatte vor exakt 2 wochen einen motorradunfall bzw einen unfall mit meiner 125er. ich lag dann bis zum darauffolgenden sonntag, also circa 5 tage im krankenhaus. man stellte fest, dass ich eine syndesmoseruptur habe, ich ich wurde dann auch 3 tage später operiert, um mir eine stellschraube in den knöchel reinzudrehen, sodass die syndesmose (das band zwischen schien und wadenbein) fixiert ist und nun zusammenwachsen kann. ich muss folglich 6 wochen auf krücken laufen.
nun, da die frau mir auf meinem mopped die vorfahrt genommen hat, wollte ich fragen, was ich denn an schmerzensgeld verlangen kann. mein anwalt verlangte bereits 1000,- was ich auch gerechtfertigt finde. denkt ihr, dass es noch mehr gibt oder wird es das, zumindest was das schmerzensgeld anbelangt, sein.
ich will nich geldgierig erscheinen, doch ich als schüler (17) und sportlich aktiver finde es sehr einschränkend und belastend sechs wochen lang uf krücken zu laufen und versuche natürlich jetzt auch ein wenig kapital aus der sache zu schlagen.
ausserdem würde es mich interessieren, ab welchem beschädigungsgrad, z.b. eine motorradhose, von der gegnerischen versicherung ersetzt wird?
liebe grüße
riro:)
 

seenixe

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Hallo Riri,

die Hose würde ich einfach bei der Versicherung anmelden, wenn sie durch den Unfall beschädigt ist, ist Dir die weiteree Nutzung nicht zuzumuten. Keinesfalls vernichten, aber Du kannst Sie ja der Versicherung zur Verfügung stellen ;)
Wegen Schmerzensgeld würde ich abwarten, bis Du wieder gesund bist. Das läuft Dir nicht weg und ich verstehe Deinen Anwalt nicht, wenn er jetzt bereits eine Summe nennt. Wenn es zu Verzögerungen kommt, was dann? Jede Woche eine neue Forderung nachlegen? damit macht er sich eher lächerlich.

Beim Schmerzensgeld kommt es immer auf OP, Dauer, verbleibende Einschränkungen an und diese kann man erst mit Abstand zum Unfall einschätzen.

Gruß von der Seenixe
 

Ariel

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23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo riro2626,

zuerst muss der Unfall einen Schädiger haben, denn sonst hast du keinen Anspruch auf Schmerzensgeld von niemanden.

Alles weitere ist so, wie seenixe schreibt.



Hallo seenixe,

Das läuft Dir nicht weg und ich verstehe Deinen Anwalt nicht, wenn er jetzt bereits eine Summe nennt. Wenn es zu Verzögerungen kommt, was dann?
Das ist das übliche Gebaren, die Ansprüche des UO gleich mal auf ein Versicherungsgenehmes Levesl runterzuschrauben, so sieht Mandantenbehandlung es in der Praxis aus, wie wir ja von 'erster Hand' vor einiger Zeit gelesen haben.

Beim Schmerzensgeld kommt es immer auf OP, Dauer, verbleibende Einschränkungen an und diese kann man erst mit Abstand zum Unfall einschätzen.
:D
Es kommt auch auf die Schmerzen an, und ob etwas zurückbleibt, also eine chronische Gesundheitseinschränkung bleibt.
:)
Gruß Ariel
 

Haps

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Verkehrsunfall mit Personenschaden

Hallo erstmal, ich schreibe hier zum ersten mal und bin auch ein Unfallopfer. Mein Unfall liegt fast ein Jahr zurück und ich habe schon ein wahre Odyssee mit Ärzten hinter mir. Eine 11 wöchige Kur in einer Schmerzklinik habe ich auch schon hinter mir. Fazit des ganzen ich habe chronische Kopfschmerzen sowie chronische Kribbelparesen und 4 Bandscheibenvorfälle davon getragen. Wie sehen da die Chancen auf Schmerzensgeld aus.

Haps
 

seenixe

Super-Moderator
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Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
8,316
Ort
Berlin
Hallo,

es gibt nicht nur eine Schmerzensgeldtabelle. Mir fallen auf Anhieb 3 ein. Ehemals ADAC; Beck und ZAP. Schmerzensgeld ist meist eine außergerichtliche Sache, wo es viel auf Verhandlungsgeschick ankommt und ob der Anwalt Deine Interessen vernünftig vertritt.

Schmerzensgeld steht Dir zu. Meist besteht die Schwierigkeit darin, dass Du die entsprechenden Vergleichsurteile finden mußt.

Gruß von der Seenixe
 
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