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Wieviel % bekommt man Eigentlich bei einen künstlichen Sprunggelenk

Goldi

Nutzer
Registriert seit
17 Sep. 2007
Beiträge
6
Hallo habe eine Frage , ich habe seit letzten Jahr ein künstliches Sprunggelenk nun frage ich mich ob meine 20% Verletztenrente von der BG nicht zu wenig sind , Kann mir einer da bei weiter helfen ?

Gruß Goldi
 

micca

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
30 Sep. 2009
Beiträge
311
ja ich bin neu hier deswegen lese ich dass gerade jetzt ich habe 40 prozent vom versorgunsamt bekommen.nach dem ich die bg vors sozialgerricht gebracht habe hat mir ein gutachter wegen seelische probleme eine mde von 60 gegeben
 

JoachimD.

Nutzer
Registriert seit
21 Feb. 2007
Beiträge
1,736
Ort
Schwarzwald
Hallo micca, Goldi,

beim Versorgungsamt bekommt man die Grad der Behinderung und bei der BG > Minderung der Erwerbsfähigkeit! Das sind zwei verschiedene paar Schuhe MdE für die BG > Unfallrente und GdB vom Versorgungsamt wo dann alle Erkrankungen dabei sind die man hat die auch schon vor dem Unfall der Berufskrankheit da waren > Behindertenausweis! So sind die 20 von Dir genannt schon der Durchschnitt (OSG) ! Nichts für ungut!

Viele Grüße
Joachim



das bmas schreibt dazu GdB/MdE

Versteifung des oberen Sprunggelenks in günstiger Stellung
(Plantarflexion um 5° bis 15°) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Versteifung des unteren Sprunggelenks in günstiger Stellung
(Mittelstellung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
Versteifung des oberen und unteren Sprunggelenks
in günstiger Stellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
in ungünstiger Stellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Bewegungseinschränkung im oberen Sprunggelenk
geringen Grades . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
mittleren Grades (Heben/Senken 0-0-30) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
stärkeren Grades . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Bewegungseinschränkung im unteren Sprunggelenk . . . . . . . . . . bis 10
 

Der Charly

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Juli 2007
Beiträge
539
@ alle

Bei der GdB Beantragung ist es von entscheidender Wichtigkeit das sehr ausführlich beschrieben wird wie sehr mich die Verletzung im gesamten Alltag einschränkt und belastet.

Denn bei der GdB müssen auch psychische Belastung berücksichtigt werden und dies wird meist vernachlässigt und führt somit oft zu einer zu niedrigen Einstufung der Behinderung.

Beispiel wenn ich ein leidenschaftlicher Tänzer war und auf Grund der Versteifung eines Gelenkes dies nicht mehr kann dies eine extreme psychische Belastung bedeuten die berücksichtigt werden muss.

In meinem Fall ist neben dem Tinnitus und dem Hörverlust auch eine extreme Geräuschüberempfindlichkeit vorhanden. Auf Grund dieser Geräuschüberempfindlichkeit kann ich mich kaum noch in Räumen, Hallen. Bussen, Zügen oder auch Wartezimmern aufhalten in den ein gewisser Geräuschpegel herrscht.
Dies führt zu einer extremen Einschränkung der Lebensqualität und muss bei der GdB Ermittlung berücksichtigt werden.

Erwähn ich dies jetzt im Antrag nicht kann es der Sachbearbeiter auch nicht berücksichtigen und es wird nur von dem Tinnitus und der Hörminderung ausgegangen.

Also immer sehr Ausführlich über die Beeinträchtigungen berichten wenn der Antrag gestellt wird!
 
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