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Wiedereingliederung startet morgen, aber keine schriftliche Zusage

Lülle

Neues Mitglied
Registriert seit
4 Jan. 2021
Beiträge
2
Hallo zusammen,

morgen soll meine Wiedereingliederung stattfinden. Allerdings hat weder die BG noch ich die schriftliche Zusage durch meinen AG vorliegen. Ich habe nur die mündliche Zusage meiner Chefin, die noch im Urlaub ist. Ich fühle mich ohne schriftliche Zusage meines AGs nicht wohl und weiß nicht, ob ich theoretisch unfallversichert bin, falls etwas passieren würde. Überall lese ich, dass alle zugesagt haben müssen, aber ich habe nichts schriftlich vorliegen. Ich möchte aber auch nicht, dass mein Team morgen glaubt, dass ich mich drücken will. Muss die BG mir das nicht eigentlich auch schriftlich zusagen? Ich vertraue einfach mündlichen Zusagen nicht. Freue mich auf eure Tipps..
 

seenixe

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7,964
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Berlin
Hallo Lülle,
auch eine mündliche Zusage ist eine Zusage. Wenn der Arbeitgeber Dich nicht nach Hause schickt, dann darfst Du auch bleiben. Der Arbeitgeber hat da die Verantwortung. Ist euer Betrieb so klein, dass niemand anders die Wiedereingliederung unterschreiben darf?
Wenn Du arbeiten gehen möchtest, dann gehe.

Gruß von der Seenixe
 

Lülle

Neues Mitglied
Registriert seit
4 Jan. 2021
Beiträge
2
Nein eher großer Betrieb. Habe alles am 20.12. abgegeben. Es könnte theoretisch ja sein, dass die Personalabt. dem doch nicht zugestimmt hat...
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
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31 Aug. 2006
Beiträge
7,964
Ort
Berlin
Hallo,

dies dürfte eher nicht der Fall sein. Letztlich arbeitest Du während der Wiedereingliederung kostenlos für den Betrieb. Daran hat jeder Betrieb ein großes Interesse, oder meinst Du nicht?

Gruß von der Seenixe
 

Forstwirt

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Beiträge
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Hallo Lülle,

gibt es einen Arbeitsmediziner im Betrieb, der die Wiedereingliederung begleiten kann? (Zustimmung /Ablehnung dieser Maßnahme)
Hol Dir den Personalrat ins Boot... frage dort um Rat.

Es gibt auch noch die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

VG Forstwirt
 

Pfong

Erfahrenes Mitglied
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22 Feb. 2018
Beiträge
315
Hallo,

Bei mir war es ähnlich.
Die Wiedereingliederung wurde vom behandelnden Arzt eingeleitet und ich hatte auch nichts schriftlich.

Als ich dann den ersten Tag wieder auf Arbeit war, wurde ich von der BG informiert, das ich die Wiedereingliederung im verunfallten Betrieb ( das war ein Minijob) machen soll und nicht im Hauptjob.
Den Minijob kann ich nicht mehr ausüben.

Ich hatte dann mit meinem Chef telefoniert und der sagte mir, dass ich einfach weiter kommen soll meine paar Stunden.
Das habe ich dann auch getan und die BG hatte ein paar Tage später ebenfalls "eingelenkt" und sonst lief das alles nur mündlich.

Mfg
 
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