• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Wie Schmerzensgeld beantragen?

Geenie

Nutzer
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
3
Hallo ihr lieben :)
Habe grad stundenlang hier herumgelesen und bin gar nicht mehr sicher ob ich meine frage stellen soll, weil sie mir im gegensatz zu den ganzen schicksalen hier eher lächerlich vorkommt ...

nun gut ich tue es trotzdem:
mein freund hatte vor 2 wochen einen auffahrunfall. nun hat er schleudertrauma, sprich nacken und rückenprellung. er ist bereits zwei wochen krank geschrieben und wird wahrscheinlich noch eine weitere woche zu hause bleiben müssen.

ein kollege sprach mich an wegen schmerzensgeld.
in einem fragebogen von der gegnerischen versicherung haben wir die personenschäden bereits eingetragen.
wir möchten keinen anwalt nehmen, nur ich weiss gar nicht ob man da etwas schriftliches beantragen muss!
oder bekommt man da pauschal eine summe

vielleicht könnt ihr mir helfen :)
 

Maik

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
15 Jan. 2007
Beiträge
242
Ort
Deutschland
Hallo :)

Hallo :)

Wenn dein Freund nicht schuld ist an dem Unfall , kann er einen Rechtsanwalt (der wird von der Versicherung des Unfallverursachers bezahlt ) in Anspruch nehmen.

Durch den Rechtsanwalt stellt ihr Euren Schmerzengeldanspruch..

Dann geht es schnell ..oder es beginnt ein jahrelanges hin und her mit der Versicherung des Unfallverursachers :rolleyes:

Ich hoffe ich konnte helfen !

MfG

Maik
 

Geenie

Nutzer
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
3
hey maik,

danke für deine schnelle antwort...

nun kommt allerdings das ABER ^^
wir haben gelesen, dass es besser ist keinen anwalt zu nehmen, weil man sonst die gegnerische versicherung einen dann eher hinhält... nur ohne anwalt weiss ich halt gar nicht wie man sowas macht
die sachlage ist klar, er ist nicht schuld.
 

Divegirl

Mitglied
Registriert seit
8 Sep. 2006
Beiträge
56
Hallo Geenie,

und genau dafür ist ein Anwalt da! Man selbst weiß nämlich nicht was einem zusteht. Klar daß die Versicherung dann möglichst schnell einen kleinen Scheck schickt und wenn du den dann eingelöst hast ... tja dann wars das. Egal was noch kommt. Die Versicherung verfasst ihre Schreiben nicht unbedingt so, daß der normale Mensch das versteht - man kann halt vieles so oder sooo lesen.

Mein Freund hatte vor kurzem auch einen Auffahrunfall. Er war am nächsten Tag beim Anwalt und hat den machen lassen. Trotz Anwalt ging die Sachschadensregulierung unheimlich flott - er hatte nach 4 Tagen schon die Erklärung der Versicherung dass sie zu 100% die Haftung übernimmt, die Freigabe an die Werkstatt, Übernahme des Gutachtens und Leihwagens wurden auch mitgeteilt. Logischerweise ist das Schmerzensgeld noch nicht abgehandelt da die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist. ABER: wenn du als Laie so ein Schreiben der Versicherung ausfüllst hälst du dir bestimmt nicht irgendein Hintertürchen offen oder denkst nicht an alles was noch auf dich zu kommt. Ich war zum Beispiel sehr erstaunt dass die Anwältin trotz des eigentlich geringen Körperschadens sofort auch einen Haushaltsführungsschaden genannt hat, der noch zu beziffern wäre! Also bei so einem "kleinen" Unfall hätte ich sowas gar nicht in Erwägung gezogen. Was rauskommt steht natürlich auf einem anderen Blatt. Er scheint ja keine bleibenden Schäden zu haben (Gott sei Dank), aber besser wenn die Anwältin gleich schreibt dass sie sich noch Nachforderung je nach Heilungsprozeß offen hält.

Wenn dein Freund nicht schuld hat: Warum wollt ihr denn keinen Anwalt der euch den Papierkram abnimmt? So als Faustregel gilt bei Unfällen: Je größer der Personenschaden desto länger die Verhandlungsdauer. Nur Sachschäden wo die Schuldfrage sehr eindeutig ist gehen meistens sehr schnell, kleinere Personenschäden meist auch da hier abgefunden wird. Nur Unfälle mit bleibenden Schäden - und bei sowas hat man normalerweise immer einen Anwalt - gestalten sich sehr schwierig. Außerdem kann der Anwalt euch auch zur Höhe der Schmerzensgeldforderung beraten.

Lasst es euch nochmals durch den Kopf gehen ob ihr nicht doch einen Anwalt nehmen wollt. Es ist auch psychischer Stress mit der Versicherung - man muss ja dauernd überlegen ob man dies oder das richtig ausgefüllt hat, fristgerecht eingereicht hat und nix vergessen hat.

Deinem Freund alles Gute!
Gruß Divegirl
 

Maik

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
15 Jan. 2007
Beiträge
242
Ort
Deutschland
Hallo :)

Hallo

Ich kann mich voll und ganz Divegirl anschließen...

Die Moral von der geschicht..Anwalt für Fachgebiet Verkehrrecht wählen und Du wirst nicht übers Ohr gehauen.

In diesem Sinne



Maik
 

Geenie

Nutzer
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
3
abgesehen davon das ich luises beitrag irgendwie absolut nicht hilfreich fand - der klang eher frustriert ...

möchte ich mich bei divegirl und maik ganz doll bedanken.
ich will nur das es meinem schatz gut geht, also muss man wohl wirklich über einen anwalt nachdenken. ich hoffe, das ist noch nicht zu spät.
da wir bereits angegeben haben, das wir vorraussichtlich keinen anwalt einschlaten wollen.

danke und lieber grüße
geenie
 
Top